Frage von Traizz, 295

Bin ich ein richtiger Christ?

Ich wurde evangelisch getauft und glaube auch an Gott. An Jesus Christus auch. Aber nehme die Bibel nicht wörtlich bzw. bete nicht und gehe nicht in die Kirche außer zu Beerdigungen, Hochzeiten etc. Trotzdem spendet mir der Glaube Trost in schweren Zeiten. Worauf ich hinaus will ist die Frage, ob ich mich als Christ bezeichnen kann und das Gott nicht enttäuscht von mir ist?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Guessbiatch, 113

Hey Traizz, :D

Ich finde das eine sehr schöne Frage,

Da ich 17J,w sehr religiös bin, verstehe ich das zu gut. :)

Ich gehe 1-3x pro wiche in die Kirche, bete jeden Tag vor dem schlafen gehen, nach dem aufstehen sobald ich meine Augen geöffnet habe, und danke Gott das ich einen Tag weiter erleben kann.

Gott hat dich so lieb, dass er sogar den schwersten Sünder vor dem Tod retten will, er liebt uns so fest, dass er alles für uns macht damit wir in das Himmelreich eingehen.

Gott gab Moses, die 19 Gebote, nach denen wir Christen leben sollten.

ZB. Gebot # Du sollst den Gottes heiligen Feiertag heiligen. Also heisst das du solltest die Sonn-und Feiertage heiligen.

Das bedeutet Sonntags zur Kirche gehen, die heilige Kommunion empfangen und das Gotteswort zuhören und verstehen und zu umsetzen. Die normale Berufs- und Werktagsarbeit sollte unterlassen werden, denn Gott erschuf Tag 7, den Ruhetag.

Den Gottestag an dem man viel Zeit mit Gott verbringen sollte, klar auch an anderen Tagen aber an diesem ganz speziell...

Der Glaube, bzw. Die heilige Dreieinigkeit wird immer da sein, dein Schutzengel steht stets bei dir und beschützt dich vor jeder Gefahr, Sucht und anderes. Gott ist natürlich enttäuscht, noch mehr wenn das was du tust bewusst geschieht, aber solange du dich bekennst, beichtest und ehrlich mit herz betest, wird Gott dir alles verzeihen, aber du darfst es nicht wiederholen..

Ich werde dich auch ins Gebet miteinbeziehen, dass du und deinen Familie gesegnet werden :D

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig Licht, in die Finsternis bringen. Gott segne dich :D

Grüsse :P

Kommentar von Guessbiatch ,

Danke für das danke & die positive Bewertung :)

Schau mal hier vorbei :

http://kath-zdw.ch/maria/gebote.html#Das Dritte Gebot Gottes

Kommentar von Abundumzu ,

Hallo Traizz

das ist tatsächlich eine phantastische Antwort, die Du da als Hilfreichste ausgezeichnet hast.  Phantastischer geht es kaum noch 
-  und zwar im Wortsinn:  sie  (die Antwort) hat nämlich einen beeindruckend phantasievollen Inhalt.  Nur mit der wahren christlichen Lehre hat sie sehr, sehr  wenig gemeinsam.

Dabei war doch genau das Deine Frage, nämlich „ob ich mich als Christ bezeichnen kann und das Gott nicht enttäuscht von mir ist?“

Wenn Du also wissen möchtest, ob Gott nicht enttäuscht ist, dann wäre es doch eigentlich naheliegend ihn zu fragen – oder?  Eben deswegen hat nämlich  unser Schöpfer dafür gesorgt, dass sein Wort bis in den letzten Winkel dieser Erde verbreitet worden ist.  Schwarz auf weiß  in über 2.700 Sprachen und mit großem Abstand
weiter verbreitet als irgend ein anderes Dokument.

Zu Deiner Frage beispielsweise lässt er Dich wissen,  dass (Zitat) „nicht jeder, der zu mir [Jesus Christus] Herr sagt,  in Gottes neue Welt  kommen wird, sondern nur der, der auch tun, was mein Vater im Himmel will“  (Nachzulesen in Matthäus 7:21 ff Gute Nachricht Bibel).

Im gleichen Zusammenhang erfährst Du dort auch (ab Vers 13), dass  es nur wenige sein werden, die sich in aller Aufrichtigkeit darum bemühen werden, dass Gott von ihnen nicht enttäuscht ist.  Wörtlich liest man dort:  „Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und ebenso die Straße, die dorthin führt. Viele sind auf ihr unterwegs.  Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal. Nur wenige finden ihn.“

Aus der gleichen Quelle, nämlich vom Sohn Gottes stammt auch
das weltbekannte Vaterunser.  

  • Kennst Du dieses Gebet?
  • Hast Du über seinen Inhalt schon einmal nachgedacht? 
  • Was mag es wohl auf sich haben,  wenn Jesus dort einleitend betet  „Dein [Gottes] Name werde geheiligt“?  
  • Kennst Du den Namen des Gottes, den auch Jesus mit „unser Vater“ anspricht? 
  • Wäre es denkbar,  dass es eine besondere Bewandtnis hat, dass der Name des allmächtigen Gottes, nämlich JHWH bzw. Jahwe bzw. Jehova (je nach Sprache und Übersetzung) über 7.000 Mal in der Bibel vorkommt? Mit Abstand häufiger als irgendein anderer Name?

Und ganz sicher wird es Dich auch interessieren, dass es die
Unterscheidung zwischen Christen und wahren Christen, zwischen einem Gott und dem wahren Gott, zwischen Anbetern des wahren Gottes und wahren Anbetern schon so lange gibt, solange es Menschen gibt?

  • Adam und Eva mussten einst den Garten Eden verlassen, weilsie genau diese Grundwahrheit missachtet hatten. 
  • Das einst auserwählte Volk Gottes wurde deshalb auserwählt,weil es inmitten einer gottentfremdeten Welt die wahre Anbetung des „alleinwahren Gottes“ bewahren sollte  -  aber es hat schlussendlich darin versagt  (in Johannes 17:3 nennt Jesus  seinen Vater den „alleinwahren Gott)“.
  • Und ganz konkret noch einmal Jesu weitere  Worte zu Deiner Frage:   „. . .  die Zeit kommt, in der die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten. Der Vater sucht Menschen, die ihn so anbeten. Denn Gott ist Geist; deshalb müssen die,  die ihn anbeten wollen, ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ (Johannes 4:23-24 Neues Leben die Bibel)

Du hast natürlich die Wahl zwischen einer fantasievollen Antwort,
die  Deinem Ego schmeichelt  -  und der Wahrheit, die nicht immer leicht verdaulich ist. Wofür wirst Du Dich entscheiden. Wirst Du den Mut haben, eine Entscheidung zu treffen,  durch die Deine Ziele auch erreichbar werden?

Vor einiger Zeit habe ich eine ähnliche Frage  etwas ausführlicher beantwortet  - wenn Du möchtest, findest Du die Antwort
hier:

https://www.gutefrage.net/frage/bin-ich-christin-#answer-114825204

Viel Erfolg und alles Gute

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Kommentar von Abundumzu ,

Und Traizz

In Deiner hilfreichsten Antwort gibt man Dir die Zusicherung, dass (Zitat) „Der Glaube, bzw. Die heilige Dreieinigkeit immer da sein wird, dein Schutzengel stets bei dir steht und dich vor jeder Gefahr, Sucht und anderes beschützt“

Was aber sagt Gottes Wort zu diesem Thema?

Als richtiger Christ sollte Dich 

Die Wahrheit über den Vater, den Sohn und den heiligen Geist interessieren:


https://www.jw.org/de/publikationen/buecher/was-lehrt-bibel-wirklich/wahrheit-ue...[search_id]=6a918abd-0817-40a8-8138-619a575abbef&insight[search_result_index]=5


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Kommentar von Abundumzu ,

Und auch diesen „hilfreichsten“ Satz habe ich in der Antwort gefunden: 

„Gott hat dich so lieb, dass er sogar den schwersten Sünder vor dem Tod retten will, er liebt uns so fest, dass er alles für uns macht damit wir in das Himmelreich eingehen.“

Ist das aber so?

Was lehrt Gottes Wort denn wirklich?

Prüfe einmal nach, 

was das „Himmelreich“ oder das „Reich Gottes“ für uns bedeuten kann.

Und warum dieses Thema von Interesse ist.

Rund um die Welt setzen nämlich Millionen Menschen ihre Hoffnung auf das Reich Gottes. Damit folgen sie zwar dem Beispiel Jesu, der seine Nachfolger beten lehrte: „Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden“ (Matthäus 6:10, Lutherbibel) - aber nur wenige wissen, was genau damit gemeint ist.

Hier findest Du die Erklärung:

https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/wp20141001/jesus-und-das-reich...

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Kommentar von Traizz ,

Danke ! Die Antwort hat mir sehr geholfen ! :) Natürlich liebe ich Gott und bekenne mich Stolz zu ihm ! Wenn du möchtest, kannst du auf meinem Weg zu Gott beistand leisten. mfg

Kommentar von Guessbiatch ,

GOTT SEI DANK! omg sehr gerneee Traizz`!! sehr sehr gernee mache ich das... Siehst du was Gott für Pläne hat *_* mein Herz ist am freuedentänzee macheen ahah :D bin sehr froh das ich dir helfen konnte, und ich bin für allezeit für allfällige fragen da :D

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ich habe ein paar kurze Frage an dich, Guessbiatch: glaubst du, Homosexueller Mensch oder ein Muslim kommt in die Hölle? Und dass die Bibel in jeder Weise wörtlich zu verstehen ist, die Erde an sieben Tagen erschaffen wurde und alle Belege für die Evolutionstheorie Teufelswerk und menschliche Fälschungen sind? 

Kommentar von Guessbiatch ,

Hey Markus :D, nein glaube ich nicht, jeder wird nach seiner Religion verurteilt, am Tag des Gerichts, die die mit der Todessünde sterben, zb wenn mann 1 Sonntag die heilge Messe verpasst und am diesen Tag stirbt, kommt man in die Hölle weil DAS eine TODESSÜNDE IST. Und aus der Hölle kommst du nicht mehr raus.. :D

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ich hoffe sehr, dass du das nicht ernst meinst und das ":D" als Scherz gemeint war.

Kommentar von Guessbiatch ,

Es ist sehr wohl ernst gemeint, nur glauben die Leute das nicht.. Wenn mein Vater sterben würde, käme er direkt in die Hölle den er geht 1x im Jahr in die kirche, nicht mal an Weihnachten oder sonstigen Feiertagen, ...ausserdem kann ich dir viele Beweise senden, das das so ist falls du mir auch nicht glaubst..Frag einen Priester der sollte dir das gleiche sagen :)

Schau hier, so sieht der Weg aus, wie tief du in die Hölle eindringst, siehst du wo Todsünde steht, am dritt letzten Platz..da kommst du auch nie mehr raus.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Und ich könnte jetzt behaupten, dass jeder, der einem anderen Menschen, der nichts verbrochen hat, außer nicht in die Kirche zu gehen, mit Hölle und Verdammnis droht und ihm eine ungerechtfertigte Angst vor einem sadistischen Bestrafungsgott macht, selbst in der Hölle landen wird. Denn DAS ist tatsächlich etwas ungeheuer böses und falsches, was Gott ganz sicher nicht gefällt. Auch nicht, dass du deinen Vater in die Hölle verbannen willst. Lautet das vierte Gebot nicht, dass du deinen Vater und deine Mutter ehren sollst? Da hast du noch jede Menge Nachholbedarf.

Kommentar von Guessbiatch ,

HAHAHHHA hab ich ja nicht gesagt, ich kenn einfach viele Leute denen dass schon passiert ist..genug Leute

Ich habe auch nicht gesagt das ich es meinem VATER wünsche, ich habe nur gesagt dass er wen er so weiter macht ganz bestimmt nicht in den Himmel kommt so wie er denkt, wen er nicht beichtet und keine Reue für seine SÜNDEN zeigt.

Den wen man keine Reue zeigt, dann hast du auch nichts im Himmel, verloren, wen du deine Sünden nicht bekennst.

Ich kenne die 10 GEBOTE ganz gut, und auswendig, ich gehe jeden Freitag Zum Gottesdienst, zum Rosenkranzgebet, Zur Anbetung, Zur Beichte und zum Lobpreis. Und du ?

Du kannst doch nicht Menschen was vorwerfen, was nicht mal gesagt bzw. geschrieben wurde... :O

 Von was hast du Angst ?

 Angst kommt nicht von Gott, also musst du mir nicht sagen, was nicht stimmt

du hast jede Menge Nachholbedarf, Gott segne dich Markus :D

Kommentar von Etter ,

Deine Definition zu "Todsünde" wäre mir neu (und zu "Todessünde" lässt sich nichts finden).

https://de.wikipedia.org/wiki/Tods%C3%BCnde

"Den wen man keine Reue zeigt, dann hast du auch nichts im Himmel, verloren, wen du deine Sünden nicht bekennst."

Sollte das nicht ein göttliches Gericht beurteilen oder willst du dir anmaßen ein Urteil für Gott zu fällen?

Kommentar von Traizz ,

Haha:D hast du kik ? (ist sowas wie WhatsApp ohne Nummer) wenn ja ich heiße dort : wpz_traizz

Kommentar von Guessbiatch ,

ja habe ich... ich adde dich gleich :D

Kommentar von Traizz ,

Und danke !

Kommentar von Traizz ,

Alles klar:D

Kommentar von Guessbiatch ,

Danke für die hilfr. Antwort :D

Wünsche dir weiterhin reichen Gottessegen, wir hören uns per kik, und einen gesegneten Tag :P

Antwort
von PolluxHH, 133

Kennst Du den Begriff der evangelischen Freiheit? Sie besagt nicht, daß man nicht nach dem Gesetz handele, sondern daß man eines Gesetzes nicht bedarf, um richtig zu handeln, da man den Maßstab in sich trägt. Im Römerbrief ist der Christ mit Jesus gestorben und wieder auferstanden und damit auch dem Gesetz gestorben. Was ist nun näher an der evangelischen Freiheit, die Predigt von objektiven Sünden, obwohl alle Kirchen eigentlich eine subjektive Sündenlehre vertreten, oder ein "freigeistiger" Umgang mit dem eigenen Glauben?

Ich persönlich halte einige kirchlichen Dogmen sogar selber für einen "Sündenfall", so die Begriffsfassung Jesu als halb göttliches Wesen (der Heilige Geist ist nur eine Emanation Gottes, also kein Bruch, die Trinitätslehre aber ist mehr als problematisch), die unbefleckte Empfängnis, der Teufel als Gegenspieler Gottes (es ist m.E. eine Übertragung heidnischer Vorstellungen, aber eine Dichotomie besitzt bessere Möglichkeiten, Machtstrukturen zu festigen und auszubauen).

Letztlich, auch wenn es eine Mindermeinung (nach herrschender Meinung handelt es sich beim Samariter um einen Samaritaner) ist, ließe sich die Verwendung des griechischen Begriffes für "Einwohner Samarias" für den Samariter auch so deuten, daß vielleicht Lukas hier schon im Evangelium eine Heilsbotschaft für Heiden dergestalt einbauen wollte, daß das eigene Handeln maßgeblich ist, nicht das Bekenntnis.


Antwort
von Dxmklvw, 51

Was hat denn Jesus gemacht? Er war zwar Jude, aber hat er sein eigenes Ding gemacht oder hat er sich den Begehrlichkeiten der Pharisäer gebeugt?

Und was hat Jesus gelehrt? Hat er gesagt, daß man sich so verhalten soll, wie es die Priesterschaft spitzfindig verkündet, oder hat er Klartext geredet?

Was tut und lehrt die Kirche? Stimmt es mit dem überein, was Jesus gelehrt und vorgelebt hat? Oder hat Jesus verkündet, daß nicht der Vater, sondern er der Schöpfer ist und daß man ihn anbeten soll? Oder hat er selbst zum Vater gebetet und entsprechend gelehrt? Hat Jesus gelehrt, daß in seinem zukünftigen Reich jeder willkommen ist, Hauptsache, die Mitgliedsbeiträge stimmen?

Das ist aber alles Glaubenssache, und wer glaubt, daß er das einzige richtige glaubt, der bleibt auch dabei. Es wäre sinnlos, ihn umstimmen zu wollen.

Wer aber begriffen hat, daß eine Räuberbande etwas schlechtes ist, er dann aber trotzdem Mitglied dieser Bande bleibt, für den gilt vermutlich "mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen".

Die entscheidende Frage ist und bleibt, bei was man sich am ehesten wohl fühlt.

Antwort
von Paguangare, 117

Richtige Christen nehmen die Bibel nicht wörtlich. Du kannst das für dich entscheiden, ob du dich einer Religion zugehörig fühlst.

Antwort
von Eselspur, 64

Ob Gott von dir enttäuscht ist oder nicht, können wir nicht beurteilen. Das musst du ihn selber fragen.

Für mich gehört zum Christ--sein wesentlich regelmäßige Gottesdienste. Ich nehme aber zu Kenntnis, dass andere das anders sehen

Kommentar von Atoris ,

ich könnte höchstens mal darauf anfragen (was mir immer wieder zweifeln lässt).

Das nicht alles mehr Wortgetreu ist, wie es damals einmal war.

Natürlich ändert sich einiges. Und anscheinend soll dass auch so sein.

Antwort
von anniegirl80, 67

Der Glaube spendet dir Trost in schweren Zeiten - das freut mich.

Aber wie ist es denn in den guten Zeiten? Denkst du auch dann an Gott? An Jesus Christus glauben viele, also daran dass er gelebt hat und vielleicht noch etwas mehr. Doch was bedeutet er für dich persönlich, wer ist er für dich? Denn schlussendlich läuft es darauf hinaus, wenn es darum geht ob du "richtiger"  Christ bist :-)

Kommentar von Traizz ,

Natürlich, wie in guten und in schlechten Zeiten!:)

Kommentar von anniegirl80 ,

Weisst du denn auch was es heisst, eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus zu haben?

Kommentar von Traizz ,

Leider nein. Ich bin dabei meinen Weg zu finden und es herauszufinden.

Kommentar von anniegirl80 ,

Schau dir doch mal diesen Link an - ich denke er ist recht hilfreich für dich, um zu überprüfen wo du stehst: http://gottkennen.de/ein-gespraech-mit-gott/

Du bist jedenfalls auf einem guten Wege - ich wünsche dir alles Gute und Gottes Segen für deine weitere Suche!

Kommentar von Traizz ,

Danke!

Antwort
von chrisbyrd, 52

Ein paar Tipps, was du machen kannst, um deinen christlichen Glauben zu stärken:

  • In der Bibel lesen. Am Anfang vielleicht eines der 4 Evangelien des Neuen Testaments und danach den Römer- und Epheserbrief.
  • Bibelstellen aufschreiben, die dich besonders ansprechen.
  • Christliche Literatur zur Bibel lesen oder Predigten hören. Im Internet gibt es eine große Auswahl, z. B. bei Sermon-online .de
  • Sehr interessant und empfehlenswert ist m. E. folgende Seite: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048
  • Mit anderen Christen über den Glauben sprechen.
  • Eine christliche Kirche/Gemeinde besuchen, die eine bibeltreue (auf die Bibel ausgerichtete) Verkündigung hat und in der es dir gefällt und du dich wohlfühlst.
  • Gott im Gebet deine Gedanken mitteilen, ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Freund und Vater sprechen. Du kannst ihn fragen, dass er dir helfen soll, wieder häufiger und tiefer zu beten und seinen Willen für dein Leben herauszufinden und zu leben.
Antwort
von SibTiger, 96

Warum solltest Du Dich nicht als Christ bezeichnen können? Ich selber bin auch weiterhin Mitglied in der evangelischen Landeskirche und hätte keine Bedenken, mich so zu bezeichnen (mache es aber selten), obwohl mein Gottesbild eher deistisch als theistisch ist, und ich beispielsweise auch nicht an die Trinität glaube.


Antwort
von Philipp59, 52

Hallo Traizz,

ja, die Frage ist, was einen "richtigen" Christen ausmacht. Das, was ich aus der Bibel über echtes Christentum gelernt habe, ist sehr vielfältig und umfangreich, was allerdings nicht heißen soll, dass ein Christ unbedingt eine große Anzahl von Regeln zu beachten hätte. Wenn man verstehen will, was einen Christen wirklich ausmacht, dann kommt man nicht umhin, sich mit dem zu beschäftigen, was Jesus hierüber sagte.

Da ich hier keine Romane schreiben möchte, will ich nur einige wesentliche Punkte herausgreifen. Das wohl herausragendste Erkennungsmerkmal für einen Christen ist zweifellos die Liebe. Jesus brachte das mit den deutlichen Worten zum Ausdruck: "Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt" (Johannes 13:35). Diese Art von Liebe auszuleben schließt natürlich vieles ein.

Wie weit diese Liebe geht und wie umfassend sie sein sollte, bracht Jesus einmal wie folgt zum Ausdruck: "Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe.  Niemand hat größere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe" (Johannes 15:12,13). Jesus hatte seinen Jüngern vorgelebt, was wahre Liebe bedeutet, ja dass sie sogar einschließen muss, für seine Brüder zu sterben. Wenn jemandes Liebe also so groß ist, für seinen Glaubensbruder zu sterben, ist er dann nicht auch zu allem anderen bereit?

Liebe darf sich nicht allein in Worten oder in Mitleid erschöpfen. Sie zeigt sich vor allem durch selbstlose Taten. Die Bibel sagt: "Wer immer aber die Mittel dieser Welt zum Lebensunterhalt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und dennoch die Tür seiner [Gefühle] innigen Erbarmens vor ihm verschließt, wie bleibt da die Liebe Gottes in ihm? Kindlein, lasst uns lieben, nicht mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit" (1. Johannes 3:17,18). Wie dieser Text zeigt, ist die Liebe zu Gott unabdingbar mit der Liebe zu den Menschen verknüpft. Wenn also jemand behauptet, er liebe Gott und Jesus Christus, und es fehlt ihm an echter Nächstenliebe, dann sind seine Reden in Wirklichkeit hohl und leer. Demnach steht und fällt alles mit tätiger Liebe.

Außer den Liebe gibt es noch etwas, was jemanden als echten Christen kennzeichnet. Dazu möchte ich noch einmal eine wichtige Aussage Jesu zitieren, der zu seinen Jüngern sagte: "Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete" (Johannes 15:14). Ein wesentlicher Punkt ist, wie gerade besprochen, die Liebe zum Nächsten und seinen Brüdern. Doch Jesus misst jemanden, der sein Nachfolger zu sein behauptet auch daran, ob er sich auch an alle anderen Gebote hält. Eines dieser wichtigen Gebote ist das, was Jesus kurz vor seiner Himmelfahrt seinen Jüngern als eine Art Vermächtnis hinterließ, als er ihnen gebot: "Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe" (Matthäus 28:19,20).

Das christlichste am Christentum ist demnach das Verkünden des Evangeliums (oder der "guten Botschaft"). Das Predigen und Lehren war auch im Leben Jesu sehr wichtig, denn er predigte unermüdlich landauf und landab Gottes Königreich, ja selbst in den schwersten und letzten Stunden seines irdischen Lebens. Wenn jemand ein echter Nachfolger Jesu sein möchte, dann gehört auch die Verkündigung des Wortes Gottes dazu. Eifriges Predigen und Lehren ist demnach untrennbar mit dem Christentum verbunden.

Als letzten Punkt möchte ich das erwähnen, was eigentlich alles andere, auch die bereits erwähnten Dinge mit einschließt. Als man Jesus einmal fragte, welches das wichtigste Gebot im Gesetz sei, nannte er das erstes Gebot, nämlich Gott mit ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Sinn und ganzer Kraft zu lieben (siehe Matthäus 22:37,38). Somit ist die bedingungslose Liebe zu Gott, die Hingabe an ihn, das, was alles andere noch überragt. Gott zu lieben schließt ein, sich an alle seine Gebote zu halten, die in seinem geschriebenen Wort, der Bibel, niedergelegt sind. Tut das jemand nicht oder ist sehr nachlässig damit, dann straft ihn seine Behauptung, Christ zu sein, Lügen.

Wie Du also siehst, schließt Christ zu sein, vieles mit ein. Dabei bin ich noch nicht einmal auf die Glaubensinhalte und Lehren wahren Christentums eingegangen. Mir ging es hier nur darum, die wichtigsten Handlungsweisen eines Christen aufzuzeigen: Liebe zu Gott, zu seinem Sohn und dem Nächsten. Um auch all die anderen Merkmale eines echten Christen zu entwickeln, kommt man nicht umhin, sich eingehend mit Gottes Wort zu beschäftigen. Dadurch erfährt man, welche Erwartungen Gott und Christus an einen stellen, und man erlangt im Laufe der Zeit die Motivation, entsprechend zu leben und zu handeln.

LG Philipp

Antwort
von lyssander, 71

Religion ist doch immer Interpretationssache. Also bist du somit ein richtiger Christ.

Antwort
von Belruh, 64

Wenn es bei dir nur wichtig ist, Christ zu sein, dann bist du Christ wenn du den Vater und den Sohn nicht leugnest. Ob du dann in den Feuersee geworfen wirst, kommt darauf an wie sehr du dich nach der Lehre Jesu ausrichtest. Ich bin kein Christ, und werde es auch nie, ich kann dir nur sagen was ich über die Bibel, Jesus und das Christsein weiss.

Antwort
von MarkusKapunkt, 81

Sobald du getauft bist, bist du Christ. Mehr gehört formal nicht dazu. Was hingegen einen "guten" Christen ausmacht, das entscheidet kein Mensch, sondern einzig und allein Gott. Du wirst hier also jede Menge Meinungen hören, dabei ist es doch nur eine, die zählt: nämlich die, die du selbst in deinem Herzen trägst. In deinem Herzen spricht Gott zu dir, also höre darauf, was es sagt. 

Kommentar von dfllothar ,

Das hast du sehr schön gesagt. Ich bin zwar Atheist, aber ich empfinde den Begriff GOTT als feste und maßgebende Einstellung des Herzens und handle auch danach.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Dann hast du ebenfalls einen "Gott". Für dich ist es eben deine Moral und deine Herzensstimme. Wie genau man dieses Gefühl nennt ist dann nämlich egal, denn es ist wahrscheinlich, dass wir in vielen Dingen das gleiche glauben.

Kommentar von hummel3 ,

MarkusKapunkt,

deine Antwort ist schlicht falsch, auch wenn sie Beifall bekommt.

Man kann zwar "formal" Christ als Mitglied einer Kirche sein. Doch, wer wirklich Christ ist, ergibt sich allein aus dem "Wort Gottes" in der Bibel und im Neuen Testament.

Danach ist ein Christ nicht jemand, der getauft wurde und Mitglied der Kirche ist, sondern ein Mensch, welcher an das Evangelium von Jesus Christus glaubt, sich bekehrt und IHM im Leben nachfolgt.

Vielleicht solltest du doch einmal richtig die Bibel lesen und dich dabei inspirieren lassen. 

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ich habe die Bibel mehrmals gelesen und sogar studiert, sie textkritisch analysiert und mich eingehend mit ihr befasst. Und ich glaube an die Botschaft von Jesus Christus, ganz klar, denn sie lautet "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" und "Liebe auch deine Feinde". Wenn ich diese Botschaft befolge, und zwar rigoros, dann urteile ich nicht über den Glauben anderer Menschen, sondern lasse sie ihren Glauben leben, so wie es ihnen ihr Herz vorgibt. Und ich maße mir nicht an, im Bezug auf ihren Glauben die Wörter "richtig" oder "falsch" zu verwenden. DAS ist das Evangelium, und nicht die ganzen anderen Geschichten, die später hinzugefügt worden sind, damit mächtige Menschen auch in Ruhe weiter mächtig bleiben durften und ihre Macht in einem "heiligen" Buch legitimiert worden ist.

Ich könnte dir dein schönes Christentum in einer Sekunde völlig auseinandernehmen und ad absurdum führen - nur wirst du mir nicht glauben, dass man dich benutzt und manipuliert und du dich selbst an etwas fesselst, was ganz gewiss nicht im Sinne deines Schöpfers gewesen ist. Der hat dich nämlich zwischen deinen Ohren mit so einem wabbeligen Ding ausgestattet, dass du gelegentlich auch einmal benutzen solltest. Und nicht, um Bibeltexte zu lesen, sondern um deine von dir selbst erfassten Sinne zu verarbeiten, dem was du siehst, hörst, schmeckst, fühlst und riechst: Die Wahrheit ergibt sich nämlich einerseits aus dem, was du sinnlich erfassen kannst, und andererseits aus dem, was dein Verstand daraus entstehen lässt.

Wo der Verstand nicht weiterkommt, haben wir Menschen dann den Glauben nötig. Aber erst dann! Wer es anders herum macht, der glaubt blind und geht den Machthungrigen ins Netz. Und gerade heute wissen wir so viel, dass viele sogar meinen, sie haben den Glauben überhaupt nicht mehr nötig. Auch denen musst du diese Überzeugung lassen, und doch, du musst sie sogar in der Kirche dulden, wenn sie sich haben taufen lassen sind sie nämlich immer noch Christen. Und zwar waschechte. Steht meistens sogar in ihren Papieren.

Kommentar von Raubkatze45 ,

DAS ist das Evangelium, und nicht die ganzen anderen Geschichten, die später hinzugefügt worden sind, damit mächtige Menschen auch in Ruhe weiter mächtig bleiben durften und ihre Macht in einem"heiligen" Buch legitimiert worden ist.


DAS Evangelium ist immer das Ganze und nicht nur ein Kernsatz. Dazu gehört u.a. auch das, was Christus über die Kirche sagt, womit du offenbar Probleme hast, denn es ist unschwer zu erkennen, wenn du mit den "Machthungrigen" meinst.

"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" und "Liebe auch deine Feinde"

Die Geister scheiden sich nur daran, was Nächsten- und Feindesliebe denn überhaupt meint. Sie meint mit Sicherheit nicht, dass man Sünde aus lauter Liebe zum  Nächsten nicht beim Namen nennen darf oder dass Nächstenliebe sich der Zeit anpassen muss. Nächstenliebe bedeutet die Sorge um das ewige Heil der Menschen auch des Feindes, weil Jesus Christus für alle gestorben ist aus Liebe und alle an sich ziehen will.

Ich könnte dir dein schönes Christentum in einer Sekunde völlig
auseinandernehmen und ad absurdum führen - nur wirst du mir nicht
glauben, dass man dich benutzt und manipuliert und du dich selbst an etwas fesselst, was ganz gewiss nicht im Sinne deines Schöpfers gewesen ist. 

Überschätzt du dich nicht ein wenig? Geh doch bitte mal davon aus, dass ich (und auch Hummel) alt genug bin, um deiner "Weisheit" zu widerstehen und keine Probleme damit habe, Wahrheit und Manipulation auseinander zu halten.

Genau das ist heutzutage das Problem: Dass es sehr vielen egal ist und keines Gedankens mehr wert, was im Sinne des Schöpfers ist.

Die Wahrheit ergibt sich nämlich einerseits aus dem, was du sinnlich
erfassen kannst, und andererseits aus dem, was dein Verstand daraus entstehen lässt.

Sagen wir besser: Deine Wahrheit ergibt sich daraus.


wenn sie sich haben taufen lassen sind sie nämlich immer noch Christen. Und zwar waschechte. Steht meistens sogar in ihren Papieren.

In ihren Papieren steht, dass sie getauft sind. Mehr nicht. Und die Taufe macht einen Christen nicht aus, sondern erst die Bestätigung der Taufe durch eine bewusste Entscheidung für Christus. Immerhin gibt es auch die Stelle im Evangelium, wo es heißt "Da werden sie sagen, wir haben doch ....... und ich werde ihnen sagen "ich kenne euch nicht".

Fazit:  Es ist keine Verurteilung, wenn man einem Fragesteller auf Wunsch mitteilt, was Gott von uns will.  Es ist auch keine Überheblichkeit, wenn man für Sünde hält, was du - dem Trend der Zeit angepasst - für normal hältst. Jesus ist aber keineswegs der allzeit sanfte und barmherzige, der alles vergibt und über alles hinwegsieht, wenn man nur glaubt oder getauft ist. Er ist nämlich auch der Herr aller Zeiten, der ewige Richter, der zwar Sünde vergibt, aber auch dazu sagt "Geh hin und sündige von nun an nicht mehr".  Und genau das muss man sagen dürfen, ob es dir passt oder nicht. Ein Urteil über andere ist es nicht.



Kommentar von MarkusKapunkt ,

Es ist Überheblichkeit, wenn man zu wissen meint, was Gott will. Das ist die schlimmste vorm von Überheblichkeit, denn damit erhebt man sich über andere Menschen und bildet sich ein, Gott näher zu sein, obwohl man nichts, rein gar nicht dafür getan hat, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Ich erinnere mich sehr gut an die Passagen, in denen Jesus über jene spricht, die alles nur zum Schein machen und so tun als wären sie streng religiös, aber nur der eigenen Gefallsucht wegen. Und solche Menschen werden von Jesus scharf verurteilt. Lies die Bibel einmal genauer, dann erkennst du ganz gut, welche Charaktereigenschaften einen Christen auszeichnen und von welchen Jesus ganz klar Abstand nimmt. Erinnerst du dich zum Beispiel an das Gleichnis vom barmherzigen Samariter? Hier wird der Verletzte von seinen Stammesangehörigen ignoriert und liegen gelassen, erst ein Ausländer, der im alten Israel als schlimmster Abschaum gesehen wurde, erbarmt sich ihm.

Somit ist eins klar: Jesus hatte keine Vorurteile gegenüber den Menschen und er urteilt nur über das, was sie tun, und nicht über das, was sie sagen. Und deshalb muss man als Christ nicht Bibel- oder Kirchenfest sein. Wenn Jesus heute auf die Erde kommen würde und selbst ein Evangelium verfassen würde, dann würde er mit diesen Kernelementen "seines" Glaubens sicher in einer Weise abrechnen, die dir gar nicht gefallen würden.

Über die Gottessohnschaft und die Trinitätslehre würde er vielleicht bloß die Augenbrauen hochziehen, ebenfalls darüber, dass wir ihm zu Ehren am heidnischen Feiertag der Wintersonnenwende seine Geburt feiern und am heidnischen Sonnentag seine Messen abhalten. Aber was denkst du, würde Jesus zum Prunk und zu den Ornamenten in "seinen" Kirchen sagen? Was zur herausgehobenen Stellung des Papstes? Was zu den Verschwendungsvorwürfen im Limburger Bistum? Oder ganz zu Schweigen über die Missbrauchskandale "seiner" Priester? Und beim Blick in die Vergangenheit, was würde er wohl zum Hexenwahn, der Inquisition oder gar den Kreuzzügen sagen?

Fakt ist: Das Chrsitentum hat sich an vielen Punkten seit seines Entstehens bereits so weit von der jesuanischen Ethik entfernt, wie man sich davon nur entfernen kann. Das kann kein Christ verleugnen. Wer von diesen Punkten Abstand nimmt und sich ihrer nicht bewusst ist, oder sie sogar als gerechtfertigt ansieht, der hat die Bibel und das Evangelium nicht verstanden. Darum frage ich euch: Was tut ihr oder was habt ihr getan, das ihr meint, der Himmel gehört euch bereits? Was ist es, das euch glauben macht, ihr habt ihn euch verdient? Was ist es, das euch glauben macht, andere hätten ihn nicht verdient, obwohl ihr in die Herzen der anderen nicht hineinschauen könnt? Was is mit euch los, dass ihr meint, Sünde überall zu erkennen, nur nicht bei euch?

Kommentar von PolluxHH ,

"Augenbrauen hochziehen" angesichts der Trinitätslehre? Dagegen wäre die Reinigung des Tempels noch eine freundliche Aufforderung gewesen denke ich einmal ;).

Wäre Konstantin I. nicht frühzeitig verstorben, folgten die christlichen Kirchen heute wohl einer arianischen Lehre (Jesus als Adoptivsohn Gottes).

Kommentar von PolluxHH ,

Nächstenliebe bedeutet die Sorge um das ewige Heil der Menschen auch des Feindes, weil Jesus Christus für alle gestorben ist aus Liebe und alle an sich ziehen will.

Ich will mich nicht in Eure Diskussion einklinken, aber soviel dann doch. Eigentlich stammt der Satz aus dem 3. Buch Mose, wo es heißt: „An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin JHWH.“ [3. Buch Mose 19,18]

Damit aber war die Nächstenliebe schon spätestens 800 v.Chr. ein Gebot des Judentums, auf welches in Mk. 12, 29 ff. durch Zitat Bezug genommen und es damit bekräftigt wird. Nächstenliebe im christlichen Sinn ist deshalb nicht von den Kontext des 3. Buchs Mose 19,18 abzutrennen, wie Du es hier getan hast, sondern muß auch und gerade in diesem Maß betrachtet werden.

In dem Kontext wird deutlich, daß der Begriff der Nächstenliebe umfassend zu verstehen ist (nicht betrügen, keine Nachlese von der Ernte, sondern diese an Arme und Fremde verteilen ...) und nicht auf die "Sorge um das Heil des anderen" gerichtet ist. Gerade die Sorge um das Heil des anderen steht ein wenig außenvor, da es das einzige ist, was jeder nur für sich selber beorgen kann. Nächstenliebe hat nichts aktiv missionarisches, sondern bindet grundsätzlich nur einen selber.

Sünde benennen ist übrigens ein Problem, denn alle christlichen Kirchen vertreten (eigentlich) eine subjektive Sündenlehre. Was Du beim anderen als Sünde erkennst, muß für den (und beim) anderen noch keine Sünde sein, denn zur Sünde wird es nach Kirchenlehre dann erst, wenn er selber Einsicht darin erlangt, daß es Sünde sei. Dem anderen zu sagen, daß er gesündigt habe, ist damit eigentlich schon als solches gegen christliche Lehrauffassungen und genau betrachtet widerspräche es sogar der Nächstenliebe. Nächstenliebe wäre es, auf den anderen einzugehen und ihn zu einem Erkenntnisgrad zu führen, der es ihm ermöglicht zu erkennen, daß sein Handeln falsch sei. (Auf die luthersche Ohrfeige will ich hier nicht eingehen.)

Hier stehe ich nun und staune, wie jemand, der doch zuvor die ganzheitliche Sicht für das Evangelium einforderte, zu einer Aussage kommen konnte, die aus einer ganzheitlichen Sicht des Evangeliums unter Beschränkung auf die Bibel nicht einmal nachvollziehbar ist.

Und - was meinte denn Jesus zur Kirche? Mir ist nur bekannt, daß der Begriff "Gemeinde" in der Übersetzung der Evangelien Verwendung findet, aber damit ist nicht die Gründung einer eigenen Glaubensrichtung ("Kirche") gemeint, sondern ekklesia wird schon in der Septuaginta für die "Volksgemeinde Gottes" eingesetzt, an die auch in der Apostelgischichte angeknüpft wird. Eine Bindung von Ekklesiologie und Christologie fand erst bei Paulus (1. Korintherbrief) statt. Den Abfall vom Judentum dürfte Jesus sogar selbst schon als Apostatie begriffen haben und war von ihm nie angedacht.

Antwort
von hummel3, 62

Angesichts deiner Verhaltensbeschreibung zweifle ich an deinem Glauben.

Ein lebendiger Christ pflegt regelmäßigen Umgang mit seinem Schöpfer und Gottes Wort - allein für sich, im Kreise von Glaubensgeschwistern und bei den üblichen Gottesdiensten. - Nicht nur in "schweren Zeiten", sondern ganz bewusst auch in guten Zeiten: Dank und Lobpreis sind bei genauerer Betrachtung wohl jeden Tag angesagt.

Mein Rat: Hinterfrage dein Verhältnis zu Gott, Jesus Christus und seinem Evangelium! - Wenn du dich nicht voll dahinter stellen kannst, solltest du dich auch nicht Christ nennen. Und "was Gott in diesem Fall von dir hält", erfährst du, wenn du öfters mal die Bibel zur Hand nimmst und das Neue Testament studierst.

In diesem Zusammenhang eine alte Geschichte zu Alexander dem Großen:

Während seines Feldzugs soll dieser einen Soldaten, welcher wie er Alexander hieß, wegen seines ungebührlichen Verhaltens zu sich ins Zelt gerufen haben, um ihm folgende Standpauke zu halten: "Wenn du meinen Namen zurecht tragen willst, dann verhalte dich auch so, oder ändere deinen Namen."

Ich hoffe du erkennst die Parallele.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Nur dass in deinem Beispiel Alexander als Wortführer der König ist und somit die Macht und auch das Recht hat, diese Forderung zu stellen. Du hast dieses Recht nicht, denn warum solltest du behaupten düfen, dass du ein besserer und wahrhaftigerer Christ seist als er oder ich? Wer gibt dir dieses Recht? Ganz richtig: Niemand.

Kommentar von hummel3 ,

Ich glaube du "urteilst" etwas an meiner Antwort vorbei und maßt dich dabei an der Hüter des Rechts sein zu müssen!

Wer gibt dir eigentlich das Recht dazu?

Bevor du meinen Beitrag kritisierst, solltest du ihn erst genauer lesen (notfalls auch mehrmals) und dabei verstehen lernen.

Nirgendwo habe ich übrigens geschrieben, dass ich ein "besserer Christ" wäre als der Fragesteller. Es geht nicht im geringsten um mich. Ich habe dem Fragesteller lediglich eine bibelkonforme Antwort auf seine Frage gegeben. Du bist dazu offenbar nicht fähig.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ich habe über das geurteilt, was du selbst als Parallele angeführt hast. Alexander weist seinen Namensvetter darauf hin, dass er ihren Namen schlecht mache, weil er ein schlechter Mensch, also kein wahrer Alexander sei. Deshalb fordert er von ihm entweder Besserung oder die Aufgabe des Namens Alexander.

Übertragen auf das Wort "Christ", auf das deine Parallele anspielte, und der nachträglich ausgedrückten Hoffnung, man solle sie erkennen, schließe ich, dass du damit die gleiche Intention verfolgst wie Alexander: Die unliebsamen und nicht wertgerechten Namensvettern, also Mitchristen, sollen sich gefälligst genauso verhalten wie du oder aufhören, sich Christen zu nennen.

Eine solche Einstellung verdient Kritik, und zwar massive!

Kommentar von hummel3 ,

Ich glaube inzwischen, du hast dich "festgebissen", willst nicht mehr loslassen und suchst deshalb weiter ein Opfer für deine getroffene Meinung. Egal, tut nicht weh!

Antwort
von Whitekliffs, 29

Hallo Traizz

ich denke nicht, dass hier irgendjemand beurteilen kann, ob DU ein Christ bist. Wir kennen dich ja nicht und können nicht in dein Herz schauen.

Ich könnte dir allerdings sagen, was ein Christ ist.

Ein Christ, und das Wort sagt es ja bereits, ist ein Nachfolger von Jesus Christus.

Jesus Christus hat gesagt: "ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich". Johannes 14,6

Bist du diesen Weg gegangen? Hast du "Ja" gesagt dazu, dass Jesus für dich den Weg zum Vater geöffnet hat, weil er für dich am Kreuz starb? 

Du kennst doch die Worte von Jesus in Johannes 3, 14-17, oder?

Und du kennst Johannes 1, 12? Wer Jesus in sein Herz aufnimmt als Herrn und Retter, der ist ein Christ.

Das wäre jetzt nur kurz gestreift, was ein Christ ist. Man könnte noch viel dazu sagen.

Du kannst dich aber prûfen ob du ein Christ bist, indem du dich fragst 'Kenne ich Jesus? Kann er zu mir reden? Suche ich die Gemeinschaft mit ihm? Habe ich erkannt, dass er auch für mich sterben musste? "

Das wären so ein paar Fragen, die dir vielleicht helfen könnten.

Weisst du, bevor ich Christ wurde, war ich getauft und alles, ging sonntags gerne zur Kirche, glaubte irgendwie an Gott...aber Christ war ich nicht.

Das hat sich erst geändert, als ich eines Tages so deutlich Gottes Stimme 'hörte', dass ich wusste: ich bin ein Sünder und ich kann nie zu Gott kommen. Das geht nicht. Er ist zu heilig.

Nach einigen Monaten erkannte ich aber, dass ja gerade deshalb Jesus gekommen ist. um für mich am Kreuz zu sterben, um mir meine Sündenlast ab zu nehmen.

Als ich das erkannte, erfüllte mich so eine Freude, wie ich sie noch nie erlebt hatte. Und plötzlich wurde auch die Bibel wie lebendig. davor verstand ich nichts und nun konnte ich die ganze Zeit oh und ah rufen, weil es war, als ob ich vorher blind war und jetzt sehend geworden war. 

Und ich wollte andere Menschen kennenlernen, die Jesus auch so erlebt hatten. ich suchte nach ihnen, ich wollte zusammensein mit anderen Kindern Gottes, mit meinen Geschwistern.

Und ich empfand es als ein grosses Geschenk, dass ich in eine bibeltreue Gemeinde gehen konnte, in der ich Nahrung für meine Seele bekam. 

Ich war neugeboren. 

Und damit will ich dir Mut machen. Egal, wo du jetzt grad stehst auf deinem Lebensweg: Jesus liebt DICH.

Antwort
von christ1235, 26

was bedeutet "richtiger Christ"? wer kann das denn Definieren?

weißt du ich würde mal suchen was die Bibel darüber sagt wer ein richtiger Christ ist. Da es Gottes Wort ist, was Christus selbst uns hinterlassen hat um mit uns Kontakt zu haben.

Und in der Bibel steht geschrieben das ein Christ oder Kind Gottes, derjenige ist der erkannt hat das er ein Sünder ist und verloren auf ewig, von Gott getrennt,

(also nicht Gute Werke versuchen zu machen um Gott zu gefallen, das schafft sowieso kein Mensch!)

aber glaubt das Jesus Christus an unserer Stelle am Kreuz gestorben ist um uns zu erretten. Wer Ihn aufnimmt in sein Herz und Leben, der erfährt sowas wie ein neue Geburt (Johannes 3) . Und dann wird man zu einem Kind Gottes.

Das Wort "Christ" wurde zum ersten mal in Korinth gebraucht, damit haben die Leute die bezeichnet die Jesus Christus ähnlich waren. Und das waren die , die ein echte Beziehung zu Gott hatten, die von ihm verändert worden sind durch den glauben an Jesus.

Früher habe ich auch immer gedacht. reicht das? ist Gott damit zufrieden? oder muss ich noch mehr machen?

bis ich eines Tages verstanden habe das nichts reicht. Ich werde es NIE schaffen alle Gebote Gottes zu halten, ich bin ein Sünder ich gehe verloren, weil die Bibel es so sagt. Der Lohn der Sünde ist der Tod, also ewig von Gott getrennt. Aber Er hat mich so sehr geliebt das er seinen Sohn Jesus gab, um an meiner Stelle zu sterben Er hat ALLES gemacht. Ich muss nur daran persönlich glauben und dieses Geschenk annehmen!

Das gleiche wünsche ich auch dir. lg

Antwort
von Jonnymur, 30

Sicher bist du ein Christ. Wenn du davon ausgehst, dass nicht alles in der Bibel eins zu eins so passiert ist, heißt das nur, dass du kein Fundamentalist bist.

Gebete sind "optional", genau wie der Kirchengang - einige christliche Konfessionen haben nicht mal Kirchen. Generell braucht Gott weder dein Gebet, noch deine Frömmigkeit. Es geht dabei nur um dich.

Antwort
von Raubkatze45, 29

Christ sein bedeutet vor allem die Beziehung zu Jesus Christus. Ohne Gebet wird diese schwer möglich sein oder schweigst du die Menschen auch an, die dich lieben und sich als deine Freunde betrachten? In die Kirche geht man, um den Gottesdienst zu feiern,  und um Gemeinschaft im Glauben zu erfahren. Jesus wollte die Gemeinde, in der sein Wort verkündet wird, das Abendmahl gefeiert und gemeinsam gebetet wird. Er ist dann in unserer Mitte und stärkt unseren Glauben.

Gott liebt dich auch dann, wenn du nachlässig bist. Ganz vergessen hast du ihn ja nicht. Du solltest Ihn aber nicht nur als Trostautomaten für schwere Zeiten bemühen, sondern Ihn als Freund sehen, der mit dir durchs Leben gehen will. Jesus hat seinen Jüngern klare Anweisungen gegeben, was er von denen erwartet, die in seiner Nachfolge leben wollen. Er will geliebt werden und das mehr als alles andere. Und daraus ergibt sich von selbst die Antwort auf deine Frage.

Antwort
von FrageSefi, 20

Ja,du bist ein Christ und das andre musst du dir selbst beantworten.

Kommentar von Traizz ,

Ich liebe Gott

Kommentar von FrageSefi ,

Ja dann ist doch alles gut

Antwort
von xavers1, 27

Gott hat Geduld, er wartet sehnsüchtig, dass Du mehr Zeit mit IHM verbringst. Nicht nur in schlechten Zeiten. Noch ist es nicht zu spät eine Beziehung aufzubauen, das will Gott. Aber das schaffst Du nicht allein. Wende Dich an Gläubige Christen, sie helfen gerne.

Antwort
von Semno, 34

Hallo. Beim überfliegen der Antworten der anderen Teilnehmer in diesem Ratgeberforum wurde mir richtig schlecht. Da lese ich Sachen wie "du kommst in die Hölle" oder "Richtige Christen nehmen die Bibel nicht wörtlich" ... muuarrghhhss.

Wo findet man Antworten die der Wahrheit entsprechen?

Ich mach dir mal ein Beispiel wie Jesus gehandelt hatte. Als der Teufel (dieser Heuchler) ihm in der Wüste versucht hatte, da hatte Jesus jedes mal aus den Schriften (altes Testament) zitiert. Das kannst du in Lukas Kapitel 4 nachlesen. Jesus war also "bibelfest" und in einer Zeit der Versuchung fand er darin die richtigen Antworten.

Und Jesus sprach über einige sehr wichtige Merkmale für die wahren Christen.

Es gibt nur eine wahre Religion: Matthäus 7:14
(Johannes 4:23, 24; 14:6; Epheser 4:4, 5)

Falsche Christen erkennt man an ihren faulen Früchten: Matthäus 7:13-23

Echte Christen respektieren das Wort Gottes und nicht menschliches Geschwafel: Matthäus 15:7-9 und 2. Timotheus 3:16, 17

Jesu wahre Nachfolger ehren Gottes Namen: Johannes 17:26 und Römer 10:13, 14

Echte Christen predigen die Gute Botschaft und sind sich bewusst, dass diese Welt von kurzer Dauer ist: Matthäus 24:14 und Daniel 2:44

Und echte Christen mischen sich nicht in die Angelegenheiten einer sterbenden, zum Tode verurteilte Welt ein, denn sie sind nicht Teil dieser Welt: Johannes 17:16

Und nicht zuletzt ist die Nächstenliebe ein Merkmal: Johannes 13:34, 35

Du wirst in dieser Welt immer wieder einige Propaganda-Sprüche hören, wie z.B. "Horche auf dein Herz", "Tu das was du willst", "Erfülle deine Träume". Aber von wem stammen diese Propaganda-Sprüche und was sollen sie bezwecken? Lies mal 1. Moses Kapitel 3, danach weißt du, dass jemand versucht dich vom einzig wahren Weg zu verleiten.

Übrigens, du hast eine Gute Frage gestellt!

Antwort
von Etter, 8

Ich bin zwar Atheist, aber antworte dennoch.

Zuerstmal müsste man überlegen, was einen wahren Christen ausmacht. Dazu müsste man wissen, was genau Gott will. Zu behaupten das zu wissen, sehe ich als Gottesanmaßung an. Somit kann man es höchstens mutmaßen.

Die aus meiner Sicht wichtige Frage:

1. Glaubst du?

2. Bist du damit zufrieden?

Wenn du beides mit "Ja" beantworten kannst: Warum ändern? Warum sich selbst etwas aufzwängen, was man nicht will? Warum mit zig anderen Leuten in der Kirche beten, wenn man lieber alleine betet (soll ja vorkommen)?

Für mich sind die Themen die am ehesten beim Christentum rausragen die 10 Gebote, Jesus und Nächstenliebe.

An die 10 Gebote solltest du dich halten, an Jesus solltest du Glauben und Nächstenliebe solltest du praktizieren ;)

Antwort
von azmd108, 53

Meiner Meinung nach lebst du eine Art "Religion light", wie die meisten, ich nenne sie mal, "weltliche" Christen.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Und das ist in der heutigen Zeit überhaupt nicht verwerflich und sicher besser, als sich intolerant und starrsinnig zu geben, wie es die meisten Hardcore-Christen und -Muslime gegenwärtig immer wieder tun.

Kommentar von azmd108 ,

Richtig. Fraglich nur, wieso man dann überhaupt der Religion angehört, wenn man sich sowieso nur das rauspickt, was einem passt. Aber diesen Logikfehler muss ich als Atheist nicht verstehen...

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Man pickt sich nicht "etwas" raus, sondern nur das, was einem weiterhilft. Wenn bei deinem Fahrrad eine Schraube locker ist, brauchst du ja auch nur einen Maulschlüssel aus deinem Werkzeugkasten und musst nicht zwangsläufig Hammer, Zange und den Akkuschrauber mitschleppen, denn nur der Maulschlüssel hilft dir in dieser Situation. In anderen kann dir wiederum nur ein Akkuschrauber, eine Zange oder ein Hammer helfen. Und wenn dein Werkzeug veraltet ist und etwas praktischeres und günstigeres auf dem Markt ist, was spricht dann dagegen, es zu kaufen, aber die Werkzeuge, die noch gut und praktisch sind, weiter in seinem Werkzeugkoffer zu behalten? Das ist auch keine Rosinenpickerei, das ist einfaches und logisches "mit der Zeit gehen".

Kommentar von azmd108 ,

Mit der "Zeit gehen" bedeutet Humanismus und Menschenrechte, die mit keiner einzigen Religion dieser Welt vereinbar sind. Die Bibel und Religionen im Allgemeinen zeichnen ein Weltbild, was durch Ausgrenzung und Eliten gekennzeichnet ist - alle, die nicht in das dogmatische Weltbild passen, werden geächtet.

So. All das werfe ich als Gläubiger also unter den Tisch und beziehe mich nur auf die 2-3 Passagen, die in mein persönliches, wahrscheinlich durch Werte der Aufklärung, geprägtes Weltbild passen. Und dann nenne ich mich Christ und sehe die Bibel als ein tolles Buch an und bezeichne das Christentum als eine friedliche Religon.

Für mich ist das Paranoid.

Wenn ich von etwas wie einer Religion überzeugt bin, muss ich mich meines erachtens auch an das entsprechende Weltbild halten. Schließlich bildet dieses Weltbild und die Wertevorstellung dieser Religion die Grundlage des entsprechenden Glaubens dieser Religion.

Ansonsten glaube ich "nur" an Gott, nämlich an "meinen" Gott, der in meine Welt und mein Weltbild passt. Das hat dann aber wenig mit einer Religion zu tun.

Kommentar von rawierawie ,

@azmd108 Der Logikfehler besteht darin, dass du es selbst als Logikfehler abtust. Mit anderen Worten: Es ist kein Fehler!

Kommentar von azmd108 ,

Kannst du auch begründen wieso? Nur weil man Mitglied einer Kirche ist, heißt es nicht, dass man nach den Lehren der Bibel auch ein Christ ist. Dafür muss man sich an die Formalitäten und Wertevorstellung dieser Religion halten. Tut man das nicht, ist man in meinen Augen auch kein Christ.

Antwort
von fricktorel, 4

Du kannst dich bezeichnen, als was du möchtest, ein "Kind Gottes" (1.Joh.3,1) wirst du erst, wenn du "Liebe" übst (Mk.12,30-21.


Antwort
von NorwinSchneider, 29

Du kannst dich als Christ bezeichnen wenn du Jesus als dein Retter annimmst und auch für ihn einstehst!

Lese die Bibel mal durch und bete, vielleicht wirst du dann wissen was du falsch machst und was nicht...

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Das weiß ein Mensch auch so, wenn er auf sein Herz hört. Und er muss dazu praktischerweise noch nicht einmal Mitglied im Kreuzanbeter-Club sein.

Kommentar von NorwinSchneider ,

Habe ich auch nie behauptet.

Antwort
von keineideekeinei, 57

natürlich ist gott enttäuscht von dir... ausser du möchtest das nicht... du kannst dir aussuchen wer zur hölle gott ist, schließlich ist es niergendwo richtig beschrieben und bescheid gegeben was ihn stört und was nicht, hat er auch noch nicht

natürlich wenn du dich nicht als richtigen christ siehst musst du damit leben... wen interessierts ausser anscheinend gott? (dem andere sachen weniger egal sind als das du in die kirche gehst)

Antwort
von rawierawie, 10

Ich bestätige dir: Du bist Christ!

Antwort
von naaman, 2

Du soltest predigen gehen, um Gott zu gefallen

Matthäus 28,19-20


19 Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.


Antwort
von 123ok456, 50

Hu mur geht es genau gleich kein ding ist anders. Aber ich Frage mich gerade was wir sonst wären. Ungläubig ja auch nicht oder also i wie ja schon ein Christ au wenn man net in Kirche geht in Religion nie aufpasst hat usw aber i was weis man ja immer

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