ich habe eine frage deren ursprung in einem lied liegt. und seither philosophiere ich immer wieder mal von zeit zu zeit drüber... was denkt ihr: 'ist man ein körper' oder 'hat man einen Körper'? Nun, das ganze bezieht sich auf den menschlichen Körper. Ist man nun Geist der einen Körper wie seine Hülle belebt, oder ist man ein Ganzes? Ich bin gespannt auf eure Thesen zu diesem Thema - wie sagt man so schön - 'hierbei scheiden sich gewiss die Geister'... oder doch eher die Körper?! ;)
bin ich ein Körper oder hab ich einen Körper?
| Abstimmungen | |
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| man ist ein Körper | 6 |
| man hat einen Körper | 13 |
Antworten (22)
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7Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
HektorPedoHektorPedo
Abgestimmt für: man hat einen KörperSowohl als auch!
Die traditionelle Sichtweise des Abendlandes auf diese Frage ist der Dualismus Körper / Seele. Oder eben Körper / Geist / Seele (Psyche). Diese Trennung ist aber naturgemäß recht erzwungen und widerlegbar. Die alten Hebräer z.B. haben nicht in dieser Weise Grenzen gezogen (Stichwort רוח )- so auch andere, außereuropäische Kulturen. Du bist diese Dualität / Trinität!
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6Antwort von
evanessevaness
Abgestimmt für: man hat einen KörperSo lange wir in unserem Körper leben, gilt "sowohl als auch".
Der Leib ist unser Gewand. Wir sind sehr abhängig davon, viel abhängiger als von
unserer Kleidung. Leib und Seele durchdringen einander, so lange wir am Leben sind.
Wenn einem Menschen körperlicher Schmerz zugefügt wird, kann er nicht aussteigen
wie aus einem kaputten Auto, es in der Werkstatt abgeben und mit einem Mietwagen weiterfahren.
Zur Aufrechterhaltung der Gesundheit und bei der Entstehung von Krankheiten spielen körperliche
und psychische (seelische) Faktoren eine Rolle. Sie können synergistisch wirken, also
einander gegenseitig verstärken, wenn beides zusammen kommt. Eine stabile seelische
Verfassung kann die körperliche Regenerationsfähigkeit und die Leistungsfähigkeit des
Immunsystems erhöhen, wodurch ungünstige physische Einwirkungen ausgeglichen
werden können. Nach Schockerlebnissen sowie bei Trauer oder Depression ist die
Immunabwehr vermindert. Die physiologischen Zusammenhänge sind nachgewiesen.
Dabei spielt die Bildung von Neurotransmittern, Hormonen und Enzymen eine Rolle.
Der Grund: Die seelische Verfassung und seelische Eindrücke haben einen großen
Einfluss auf die Genregulation und Genaktivierung in den Körperzellen. Im Cytoplasma
oder Caryoplasma (?) werden sogenannte Signalproteine spontan gebildet und zwar als
Antwort auf seelische Empfindungen. Die Signalproteine bewirken dann ein "Anschalten"
bzw. "Abschalten" bestimmter Genabschnitte auf der DNA, die für die Synthese der
unterschiedlichsten Proteine und Enzym zuständig sind. Das wurde durch eine neue
molekularbiologische Fachrichtung names Epigenetik erforscht. Hier liegt nach dem
heutigen Stand des Wissens die lange gesuchte "psychosomatische Schnittstelle".
Nach dem Gesetz der Erhaltung der Energie kann nichts verloren gehen. Wenn ein
Mensch stirbt, gehen seine sterblichen Überreste im natürlichen Stoffkreislauf ein
in das große Recycling des Naturgeschehens.
Wo aber bleibt das, was die Lebensprozesse in seinem Organismus angetrieben hat?
Das kann sich nicht einfach in nichts verwandeln, denn nach dem Gesetz der Erhaltung
der Energie muss diese irgendwo bleiben, auch wenn sie nun nicht mehr diesen Körper
lebendig machen kann, weil das Organsystem zu marode geworden ist, um durch ihren
Antrieb weiter zu funktionieren.
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4Antwort von
EntdeckungEntdeckung
Abgestimmt für: man ist ein KörperDer Mensch ist eine Dreiheit. Und besteht aus Körper, Seele und Geist.
Daher ist der Mensch ein Körper und hat auch zugleich einen Körper.
Kommentar von
sbreathlesssbreathless Damit ist man doch aber kein Körper, sondern besteht nur aus ihm. :-)
Kommentar von
EntdeckungEntdeckung Schwierige Frage ... man kann sie so und so verstehen und beantworten.
Für mich ist es klar: ich bin Körper, ich bin Geist und ich bin Seele.
Und damit habe ich einen Körper und bin zugleich einer.
Kommentar von
ChrysherChrysher eine Pfanne besteht aus Edelstahl und ist eine Pfanne...vielleicht kann das zur Verwirrung beitragen?^^
Kommentar von
EntdeckungEntdeckung Kannst Du sicher ... und um Dein Beispiel zu erweitern, nicht nur der Körper sonder auch der Geist und die Seele können ein Gefäß sein.
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4Antwort von
jospejospe
Abgestimmt für: man hat einen Körperdu hast einen körper - in diesem bist du
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3Antwort von
angy2001angy2001
Abgestimmt für: man hat einen Körperdu bist eine Einheit aus Körper, Geist und Seele.
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2Antwort von
sbreathlesssbreathless
Abgestimmt für: man hat einen KörperDu bist ein Mensch mit einem Körper bzw. hast einen Körper
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2Antwort von
MUSEnthusiastMUSEnthusiast
Abgestimmt für: man hat einen KörperDein Körper ist ein Bestandteil von dir, aber man ist nicht der Körper sondern man ist Seele, Geist. Der Körper ist ein Wirt. ^^
Kommentar von
HektorPedoHektorPedo Sorry, das klingt sehr Matrix-mässig. Außerdem gibt es keine Patentlösung für die Fragestellung - es gibt vielerlei berechtigte historische Denkmodelle dazu.
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1Antwort von
ChakanderChakander
Abgestimmt für: man hat einen Körperdu bist die Seele und du hast einen Körper. Weil jemand der tot ist, kann sich nicht mehr als Ich bezeichnen. Aber wenn man keine Arme und Beine hat also keinen "normalen" Körper dan kann man sich sehr wohl noch als Ich bezeichnen. Die Seele ist das was dich ausmacht, ohne Seele könnte man meiner Meinung nach nicht leben. Dan were der Körper wie ein Roboter, eine Maschiene ohne die mit anderen Menschen mitfühlen zu können.
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1Antwort von
Fantasie23Fantasie23
Abgestimmt für: man ist ein KörperPhysikalisch gesehen ist man ein Körper; medizinisch gesehen, hat man einen Körper.
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1Antwort von
ChrysherChrysher
Abgestimmt für: man ist ein Körperes ist vielmehr Biochemie als man wahrhaben möchte.
Kommentar von
evanessevaness ... und die wird in hohem Maße durch die seelische Verfassung beeinflusst, siehe auch:
http://www.amazon.de/Das-Ged%C3%A4chtnis-K%C3%B6rpers-Beziehungen-Lebensstile/dp/3821865156/ref=
Kommentar von
ChrysherChrysher ne meist umgekehrt ;), aber danke für den Buchtip
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1Antwort von
bennyboekehofbennyboekehof
Abgestimmt für: man ist ein KörperMan steckt in ihm :)
Kommentar von
ChrysherChrysher ist doch kein Kleid
Kommentar von
evanessevaness ... ist ein Gewand. Was wären wir ohne?
Wir sind abhängig von unserer Kleidung.
Sie gehört dazu.
Leib und Seele durchdringen sich.
So lange wir leben sind wir beides.
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0Antwort von
NowkaNowka
Abgestimmt für: man hat einen Körperdie meisten menschen sind der meinung: man ist der körper.
DAS IST GRUNDFALSCH.
der mensch ist ein geistwesen, daß für die zeit eines lebens seine wohnstatt in einem körper nimmt, um auf der erde etwas zu lernen, was es in seiner geistheimat nicht kann.
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0Antwort von
NowkaNowka
Abgestimmt für: man hat einen Körper-der mensch als ein unsterbliches geistwesen soll in der materie (die erde) das prinzip der freiheit erlernen.
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-der körper liefert dem menschen durch die sinnesorgane die notwendigen äußeren eindrücke.
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da ein geistwesen aber sinneseindrücke nicht wahrnehmen kann, benötigt es einen "ÜBERSETZER". und das ist die seele.
sie wandelt sinneseindrücke in gefühle um. und die kann ein geistwesen wahrnehmen.
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0Antwort von
heureka47heureka47
Es kommt darauf an, als was du selbst dich siehst!
Der Mensch hat zwei Möglichkeiten, als was er sich verstehen kann:
Entweder hält er sich für einen - grobstofflich-materiellen Körper, dessen Zellen ein "Bewußtsein" erzeugen und wenn der Körper stirbt und die Zellen, dann stirbt auch das Bewußtsein.
Oder er entwickelt sich vom "Niederen Selbst" / "Ego", vom Körperbewußtsein zum Geist-Bewußtsein, zum "Höheren Selbst" / "Wahren Selbst" und erkennt sich als universelles Bewußtsein, welches den Körper "hat", "bewohnt" - und wenn der Körper stirbt, lebt diese Qualität/Dimension von Bewußtsein weiter.
In der zivilisierten Gesellschaft der letzten ca. 6.000 bis 10.000 Jahre hat sich die Sichtweise eines großen Teils der Bevölkerungen in dieser Hinsicht verändert. Heutzutage erkennen sich nur noch sehr wenige als göttlich-universelles Bewußtsein. Die meisten Menschen halten sich für einen Körper.
Letzteres behauptet auch das "wissenschaftliche" - auf die Materie bezogene - Weltbild. Aber dieses Weltbild blendet einen wichtigen Teil des Seins aus: Die feinstoffliche universelle Bewußtseins-Energie / Geistkraft.
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0Antwort von
yogie Abgestimmt für: man ist ein KörperIch bin meine rechte Hand, der Kopf und die kleine Fußzehe und noch vielmehr.
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0Antwort von
GartenphiloGartenphilo
Hat man überhaupt einen Körper? Sind das nicht alles nur Einzeller die sich zusammenschliessen?
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0Antwort von
kindergartenkindergarten
Abgestimmt für: man hat einen KörperDu bestehst doch nicht nur aus Körper. Wenn du sagen würdest: Ich bin ein Körper, dann hättest du keinen Kopf, keine Arme und keine Beine, nur eben den Körper. So aber, bei "ich habe einen Körper" hast du andere Körperteile auch noch
Gestorbene haben keinerlei Empfindung von den Zerfallsprozessen, denen ihre ehemalige Körpersubstanz dann unterworfen ist. Das was während der Lebenszeit in diesem Körper war und ihm die Fähigkeit gegeben hat (neurologisch oder biochemisch) zu empfinden und darauf (neurologisch oder biochemisch) zu reagieren, ist nicht mehr darin, denn sonst würde er nicht zerfallen. Also muss es logischerweise irgendwo woanders sein.
Für uns entsteht eine scheinbare Schwachstelle in diesem logischen Gedankengang durch das "wo" des "irgend-wo", denn es ist innerhalb der räumlichen physischen Welt für diejenigen, die noch darin leben, nicht mehr fassbar. Unsere Sinne sind dafür nicht eingerichtet. Wir haben mit dem, was wir in der räumlichen Welt alles "bewältigen" müssen, schon genug zu tun. Trotzdem kann dieses etwas nach dem Gesetz der Erhaltung der Energie nicht einfach weg sein. Es ist nur für uns weg, weil es für unsere Wahrnehmung nicht mehr erreichbar ist. Wir sind tatsächlich so gebaut, dass alles, wovon wir weder eine Wahrnehmung noch Information erhalten, für uns nicht zu existieren scheint.
Das ist wie bei dem kleinen Kind, dass sich die Augen zu hält und sagt: "Keiner sieht mich!"
Deshalb stimme ich für:
Wir haben einen Körper, mit dem unsere Seele so innig verbunden ist, dass wir, solange wir leben, keine andere Wahl haben, als das auch zu sein. Menschen die eine positive innige Verbundenheit mit ihrem Körper und ihren körperlichen Bedürfnissen ablehnen, können an psychosomatischen Störungen erkranken, weil ihre Einstellung die epigenetische Regulation in den entsprechenden Geweben in negativer Richtung beeinflusst.
Mir gefällt die Formulierung "man hat einen Körper" besser, weil so auch eine
Verantwortung für das eigene Wohlbefinden daraus abgeleitet werden kann.
Die Formulierung "man hat einen Körper" beinhaltet auch, dass es im Menschen eine übergeordnete Instanz gibt, durch welche er aus seinem freien Willen heraus seine Instinkte in gewisse Bahnen lenken kann, anstatt wie eine Instinktmaschine von ihnen gesteuert zu sein. Nur der freie Wille macht uns zu humanen Wesen.