Frage von MarvelLAlution, 372

Bin ich die einzige person, die allgemein religion für eine der größten lügen der menscheit ansehe?

klar haben religionen vorteile usw. Aber ich sehe darin mehr nachteile als vorteile. ich kann es mir einfach nicht vorstellen das es götter oder dergleichen gibt. Mir ist auch klar ,dass religionen unsere gesetze geschmiedet haben.

Ich möchte niemanden damit zu nahe treten, mit dieser frage , fals ihr streng gläubig seid. Ich habe nichts gegen personen die an etwas glauben. Nur was mich stört ist die bekehrung in der schule, auf den straßen , vor der haustür, usw.

Antwort
von CalicoSkies, 69

Servus Chef,

Nein, damit bist du nicht der Einzige, ich sehe das bspw. genauso :)

Religion ist nichts anderes als eine schöne Vorstellung und Selbsttäuschung, die sich Menschen aus verschiedensten Gründen (Machtausübung, Angst vor dem Sterben / dem Tod, unerklärliche Naturphänomene, die Frage nach einem Sinn, ...) ausgedacht haben - Religionen sind menschlich, und von Menschen für Menschen.

Es darf meinetwegen jeder glauben woran er möchte - solange er damit anderen nicht auf den Senkel geht (besonders mit ihrem Missionierungszwang) und solange er damit nicht versucht, die Politik zu beeinflussen.

Du hast daher völlig Recht - Religionsunterricht gehört abgeschafft und Religonen sollte - so wie politischen Parteien auch - jegliche Werbung untersagt sein, vor allem in öffentlichen Plätzen, um so diesen Bekehrungsversuchen Einhalt zu gebieten.

In Deutschland sind Kirche und Staat eigentlich getrennt - eigentlich deshalb, weil die Großkirchen immer noch Sonderrechte haben, die auch völlig überflüssig sind.

Daher: Bleib so wie du bist und lass dir nicht hier von irgendwelchen Gläubigen einreden, du wärst deswegen ein schlechter Mensch! :)

Noch ein paar Zitate zum Abschluss:

Leidet ein Mensch an einer Wahnvorstellung, so nennt man es Geisteskrankheit. Leiden viele Menschen an einer Wahnvorstellung, dann nennt man es Religion.

- Robert M. Pirsig

Ich bin ein Gegner der Religion. Sie lehrt uns, damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen.

- Richard Dawkins

Lg

Kommentar von kleister ,

Dito. DH!

Antwort
von flyingswaghetti, 23

Nein bist du nicht.

Beispiel? Ich glaube genauso

Religion war vor 1000 Jahren was extrem nützliches, da sie erlaubt hat große Gemeinschaften zusammenzubringen. Aber Leute ernsthaft: wir Leben in der Zeit des Internets, wir brauchen Religion auch schon seit diesen 1000 Jahren nicht mehr. Wenn man sich nur ein biscchen Gedanken mach darüber was ind der BIbel, quoran, etc... steht wird man sich sofort klar was für ein Haufen BS das ist.

PS: Ich empfiehle die 'end of faith' oder 'the god delusion' zu lesen.

Antwort
von Schnoofy, 120

Als Lüge würde ich es unbedingt betrachten sondern als eine Meinungsäußerung.

Eine Meinung kannst Du haben ohne deren Richtigkeit unbedingt beweisen zu müssen. Andere Menschen können die Richtigkeit deiner Meinung glauben oder auch nicht.

In einer ähnlichen Position sind auch die Kirchen und Religionsgemeinschaften. Entweder man glaubt ihre Geschichten oder man lässt es bleiben.

Nicht ohne Grund spricht man deshalb im Zusammenhang mit Religion auch von "Glaube"


Antwort
von DG2ACD, 167

Zwar bin ich Atheist, dennoch teile ich die Antwort von Winkler123.

Denn inzwischen gibt es auch bereits ein aufdringliches Überzeugungspotential von Nichtgläubigen, was einer "Bekehrung" von einigen Gläubigen nahekommt.

Ich kann mich mit vielen Dingen aus der Bibel nicht identifizieren, ein Gläubiger schon.

Jeder darf sich mitteilen und auch mal einem anderen seine Begweggründe für sein Glauben oder Nichtglauben unterbreiten. Wohl sicher auch mit dem Ziel, ihn zu überzeugen.

Aber eben nicht penetrant aufdringlich.

Um mal auf Deine Definition "Lüge" einzugehen. Ein Gläubiger hat Vertrauen zu seiner Religion. Aus seiner Perspektive ist es keine Lüge.

Kommentar von MarvelLAlution ,

ja, du hast schon recht, und ich habe auch das falsche wort dafür ausgewählt ("lüge",in der frage), mein ziel wahr eigentlich, zu erfahren was andere leute die nicht gläubig sind, von dem thema bekehrung im alltag halten. Klar kann man jemanden überzeugen, aber wenn es um den religions unterricht in der schule geht oder die erziehung eines kindes als gläubigen, finde ich schon dass es unter dem begriff bekehrung fällt.

Kommentar von DG2ACD ,

Bei mir ist die Schule bereits viele Jahre her ;-) Aber ich erinnere
mich, dass der Religionsunterricht immer freiwillig war. Ich habe nicht
teilgenommen und musste (war ja schulpflichtig) einen Ersatzunterricht
wählen. Vorerst war es "Werte & Normen", ich boykotierte, nachdem
ich feststellte, dass dieses auch die Religionen behandelte, nur unter
anderem Namen.

So habe ich zugestanden bekommen, in einer Parallelklasse an Physik oder Mathematik teilzunehmen.

Aber Du hast Recht, wenn man teilgenommen hat, gab es auch Noten dafür. Dann betrachte ich das auch als intensive Bekehrung. Auch die "Zeugen des Sofas" oder wie hießen die noch? Die sind auch extrem aufdringlich. Bei mir klingeln die aber nicht mehr ;-) Meine Haustür haben die sich gemerkt ;-)

Kommentar von danhof ,

Wobei ich der Meinung bin, dass es gar nicht schaden kann, sich mit der Geschichte der Religionen ein bisschen auseinanderzusetzen. Auch als Agnostiker oder Atheist in der Schule.

Man wird auch im Ethikunterricht vermutlich nicht drum herumkommen. Die Bibel und das Christentum hatten und haben nun mal einen großen Einfluss auf die Menschheitsgeschichte, auf ihre Wissenschaft, Philosophie, auf ethische und moralische Wertediskussionen. Das kann man kaum verneinen.

Kommentar von CalicoSkies ,

Dann aber aus einem historisch-gesellschaftwissenschaftlichen Standpunkt heraus, nicht aus einem religiösen - und genau das schafft der Religionsunterricht eben nicht.

Der Ethikunterricht ist da besser, da wertneutral berichtet wird - mein Religionslehrer (bis ich aus dem Religionsunterricht raus bin...) war da immer so in die Richtung "X glauben das, aber wir wissen natürlich, dass unser Glaube der einzig Wahre ist" - und das hat mich angekotzt :)

Kommentar von realsausi2 ,

sich mit der Geschichte der Religionen ein bisschen auseinanderzusetzen.

Natürlich. Im Geschichtsunterricht, wie man das mit Feudalismus, Faschismus, Kommunismus und sonstigen Ausprägungen menschlicher Ideologien auch macht.

Die Bibel und das Christentum hatten und haben nun mal einen großen Einfluss auf die Menschheitsgeschichte, auf ihre Wissenschaft, Philosophie, auf ethische und moralische Wertediskussionen.

Selten einen förderlichen, aber natürlich sollte das Teil einer profunden Allgemeinbildung sein. Aber ebenso wie wir den Faschismus nicht von Vertretern der NPD lehren lassen, sollten Religionen nicht von deren Apologeten unterrichtet werden.

Es braucht immer noch ein Studium der Theologie, um "Religions"lehrer zu werden. Das ist absurd. Hier braucht es ganz andere Kompetenzen.

Kommentar von realsausi2 ,

Jeder darf sich mitteilen und auch mal einem anderen seine Begweggründe für sein Glauben oder Nichtglauben unterbreiten.

Und jeder darf dem widersprechen und seine Sicht der Dinge dagegen halten.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 60

Ich selbst bin zwar ein religiöser Mensch, halte aber absolut überhaupt nichts von irgendeiner Form von Missionierung, oder Bekehrungsversuchen.

Jeder Mensch hat seinen freien Willen und sollte daher frei entscheiden können, welcher Weltanschauung er selbst folgen will.

Ich lehne daher sowohl Bekehrungsversuche durch religiöse Eiferer, als auch Überzeugungsversuche durch radikale Atheisten ab.

Der evangelische Religionsunterricht in der Schule war für mich eine tolle Erfahrung, da undogmatisch über die Weltreligionen und Ethik diskutiert wurde.

Grundsätzlich habe ich mit Weltanschauungen nur dann ein Problem, wenn sie zur Diskriminierung und massiven Einschränkungen persönlicher Freiheit führen.

Ich denke, dass es einen gemeinsamen religiösen Geist aller Konfessionen gibt, eine Art universelle, religiös formulierte Form des Humanismus.

Wenn der Mensch für sein Leben die Verantwortung übernimmt und sich für Mitlebewesen und Umwelt einsetzt, dann entspricht dass diesem Geist - egal ob er sich selbst als religiös betrachtet.

Meiner Meinung nach hat der Mensch nun einmal die Tendenz zu Sinnfragen und Religionen stellen einen Versuch dar, dieses Bedürfnis zu befriedigen.

Heutzutage wird versucht, den Sinn des eigenen Lebens auch durch Status und Erfolg zu definieren - wie ich finde, eine Sackgasse des Egoismus.

Dass Religionen nicht die "beste Antwort" für alle Menschen sind, halte ich für wahrscheinlich, aber man sollte sie auch nicht gering schätzen.

Antwort
von realsausi2, 90

"Bin ich die einzige person, die allgemein religion für eine der größten lügen der menscheit ansehe?"

Nein, ganz sicher nicht.sdfsdfs

"ich kann es mir einfach nicht vorstellen das es götter oder dergleichen gibt."

Das ist irrelevant. Was wir uns vorstellen können, darf niemals Grundlage unserer Weltsicht sein. Fast alles, was wir heute über die Welt wissen, war irgendwann unvorstellbar.

Für Götter gibt es einfach keine Evidenz. Es gibt keine vernünftigen Gründe, die Existenz von Göttern anzunehmen.

"Mir ist auch klar ,dass religionen unsere gesetze geschmiedet haben."

Das ist falsch. Zum Glück. Gesetze werden in diesem Land von Parlamenten gemacht. Man kann zwar den Einfluss religiöser Kreise nicht ausschließen, aber der Kern, die Basis, ist Größtenteils gegen den Widerstand von Religionen entwickelt worden. Minderheitenrechte, individuelle Freiheitsrechte. Frauenrechte, Meinungs-, Rede- und Pressefreiheit. All das musste gegen Religion erfochten werden.

 

"Ich möchte niemanden damit zu nahe treten, mit dieser frage"

Wie sollest Du Jemandem damit zu nahe treten können?

Wenn jemand das so empfindet, ist das sein Problem.

btw: geht nur mir das so, oder zickt der Editor hier auf GF heute wieder noch schlimmer als sonst?

Antwort
von Zain1234, 174

Ich sehe das genauso wie du, und die Religion in der Schule ist unnötig. Ich meine wir schreiben einen RELIGIONSTEST, warum? Es ist doch egal. Ich finde auch, man sollte keine Noten in Religion bekommen, sondern einfach nur teilgenommen oder nicht...

Kommentar von realsausi2 ,

Besser noch wäre es, den konfessionellen Religionsunterricht ganz abzuschaffen. Der hat in staatlichen Schulen nichts verloren.

Kommentar von Zain1234 ,

finde ich auch, ist total unnötig

Kommentar von Garfield0001 ,

genauso wie bei Bio und der Evolution. Bewiesen ist es nicht. teilgenommen reicht

Kommentar von CalicoSkies ,

Selbstverständlich ist die Evolutionstheorie ausreichend belegt. (Informier dich mal über den Unterschied zwischen "belegt" und "bewiesen" und vor allem darüber, was eine Theorie im wissenschaftlichen Sinne ist!)

Kein ernstzunehmender Biologe streitet das heute noch ab...

Solange Leute wie du, Garfield0001, ihre Kinder mit solchen Argumenten aufziehen ("Evolution gibt es nicht!!"), ist es nötig, dass Kinder in den der Schule darüber aufgeklärt werden.

Kommentar von realsausi2 ,

Solange Leute wie du, Garfield0001, ihre Kinder mit solchen Argumenten aufziehen

Ach Du ScheiBe, meinst Du, der hat echt KInder? Kann man da das Jugendamt einschalten?

Antwort
von Garfield0001, 85

Nein. du bist nicht die einzige Person, die das so sieht. Und ich lasse dir auch deinen Glauben, dass du das so siehst :-)
Du redest von Nachteilen. Leider teilst du uns nicht mit, welche Nachteile du siehst (also die, die die Menschheit nicht hätte, wenn es keine Religionen gäbe). Ich jedenfalls sehe nur den Nachteil, das Menschen die Religion nicht verstehen und somit falsch danach leben bzw. durch Egoismus etc. falsch verstehen WOLLEN und Dinge anders interpretieren, als es tatsächlich ist. wenn ich zb die Kreuzzüge nehme - das ist zwar religiös begründet, aber nirgendwo in der Bibel steht, das man menschen zum Glauben an Gott zwingen soll oder das "Heilige Land" erobern soll. Ganz im Gegenteil: da steht "Liebe deine Feinde" oder "wenn sie euch nicht hören wollen, dann geht weiter".
Jetzt aber diese Fehler nehmen und der Religion wiederum überstülpen ... ist auch nicht fair. --
Dich stören "Bekehrungen in der schule". Was verstehst du darunter? Das andere Schüler dir zeigen wollen, das ihr glaube (egal jetzt mal welcher) der richtige ist? Dann frage ich mich, warum in der schule unbedingt erzählt werden MUSS, das Evolution bzw. die Entstehung des Lebens und der Urknall wahr sind. Ist nicht wirklich bewiesen. Es reicht doch zu, zu erklären wie Flora und Fauna heute funktionieren. warum sind manche Atheisten "besessen" davon zu beweisen, dass das mit dem glauben Blödsinn und die Bibel ein Märchenbuch sei? Ist das nicht auch eine Art "Bekehrung" bzw. lächerlich machen? --

Ich bin bekennender Christ. Und für mich ist "Christ sein" keine Religion. Für mich ist es genauso wahr wie die Gravitation. (ist aber nur meine Meinung, von der ich überzeugt bin, dass sie wahr ist) --

Du sagst, dass Religion die wohl größte Lüge der Menschheit ist. Da lügen aber heißt: bewusst die Unwahrheit sagen, ist also hier die Voraussetzung, dass jemand die Wahrheit kennt. Da Gott aber nicht-materiell ist und somit nicht an Raum und zeit gebunden ist, kann Gott mithilfe von Naturwissenschaften gar nicht nachgewiesen oder widerlegt werden - ich kann auch mit einem Metermaß nicht herausfinden, wie heiß ein Getränk ist. Somit basiert deine Aussage wiederum nur auf einer Annahme, da du nicht die Wahrheit kennen kannst. Genauso kann ich sagen, dass das ständige "Es gibt keinen Gott/wir brauchen und wollen keinen Gott" eine Lüge ist :-). Nur beweisen kann ich das halt auch nicht. --
Aber: WARUM sollte jemand lügen? Was hätte er davon? Und lassen wir "Kirche" aus dem Spiel, da sie Religion nicht begründet haben. Irgendjemand muss doch einen Nutzen davon haben. Was habe ich als Gläubiger für einen nutzen von dieser Lüge? Keinen. Ich bin nicht einmal in einer Kirche.
Die Bibel sagt aber, dass der Teufel nicht will, dass die Menschen an Gott glauben. Und was ist der größte Trumpf dagegen? Zu behaupten dass es gott (und den Teufel) nicht gibt. Der Teufel hat also das größte Interesse zu lügen. Und dann kommen zb solche Fragen wie deine. :-) --
aber fassen wir zusammen: wenn ich so lebe, wie ich lebe und nach dem Tod nix kommt - dann habe ich mir nichts vorzuwerfen. Wenn eine andere "Religion" recht hat, bin ich am Arsc*. Aber wenn Gott tatsächlich existiert dann habe ich dir besten Karten. Also nur in 1/3 dieser Fälle kommt mir meine Entscheidung nicht zu gute. Das zweite drittel ist neutral (also auch nicht verkehrt wenn ich so lebe) und 1/3 zeigt, das ich richtig liege.
also lebe ich doch gar nicht so schlecht damit :-). wenn ich aber Atheist wäre, sind meine negativen Chancen bei 2/3 wenn es (einen) Gott gibt.
meine Chancen sind also besser :-). und dann reden Atheisten davon, wer der schlauere ist?

Kommentar von CalicoSkies ,

aber fassen wir zusammen: wenn ich so lebe, wie ich lebe und nach dem Tod nix kommt - dann habe ich mir nichts vorzuwerfen. Wenn eine andere "Religion" recht hat, bin ich am Arsc*. Aber wenn Gott tatsächlich existiert dann habe ich dir besten Karten. Also nur in 1/3 dieser Fälle kommt mir meine Entscheidung nicht zu gute. Das zweite drittel ist neutral (also auch nicht verkehrt wenn ich so lebe) und 1/3 zeigt, das ich richtig liege.
also lebe ich doch gar nicht so schlecht damit :-). wenn ich aber Atheist wäre, sind meine negativen Chancen bei 2/3 wenn es (einen) Gott gibt.
meine Chancen sind also besser :-). und dann reden Atheisten davon, wer der schlauere ist?

In Kurzform: Das ist die Pascalsche Wette - und leider völlig falsch.

Es gibt auf dieser Welt verschiedene Religionen, und unter der Prämisse, dass eine davon Recht hat, landest du bei den Meisten trotzdem in der Hölle (Islam beispielsweise) oder nicht im Paradies (Judentum)...

Das Argument ist völliger Schwachsinn, und dieses Bild drückt es gut aus, warum: http://abload.de/img/1459127116066yqj0z.png

Du hast daher - natürlich nur unter der Prämisse, dass eine Recht hat, was an sich schon reichlich unwahrscheinlich ist - ungefähr die gleiche Chance wie ein Atheist :3

Antwort
von danhof, 97

Die Missionierungen und Bekehrungsversuche gibt es natürlich. Und zwar aus einem ganz einfachen Grund. Wir Christen glauben, die einzig gültige Wahrheit gefunden zu haben. In Form der Bibel, dem Wort Gottes und in Form von Jesus Christus, der der Bibel nach für uns gestorben ist, damit wir in unserer Unvollkommenheit vor Gott, dem allmächtigen Vater bestehen können.

In der Bibel selbst, dem wichtigsten Orientierungspunkt für uns, steht geschrieben "Macht zu Jüngern alle Völker" (Matth. 28,19).

Man muss sich das so vorstellen: Wir Christen beobachten die Welt und wie sich alle abmühen, glücklich zu werden. Und wie sie alle versuchen, zu materiellem Wohlstand zu kommen. Es ist wie beim Untergang eines Schiffes, bei dem wir Christen allein wissen, wo die Rettungsboote sind. Was wären wir für Ratten, wenn wir es den anderen nicht sagten?!

Das aus christlicher Sicht. Aber klar, man hat ja auch einen gesunden Menschenverstand und hoffentlich Fingerspitzengefühl. Wer von meinem Glauben nichts wissen will, den lasse ich natürlich in Ruhe. Das sollte selbstverständlich sein.

Und nun zur anderen Seite: Ich beobachte in letzter Zeit immer häufiger einen zumindest in Worten sehr radikal ausgeprägten Atheismus, der nicht minder religiös eifernd zu missionieren versucht. Dessen Anhänger grundlos Gläubige und ihren Glauben pauschal diskreditieren und herabwürdigen. Das lasse ich mir natürlich genauso wenig gefallen.

Da wird suggeriert, dass Gläubige grundsätzlich hirnlos sind, nur wie Kinder denken können und mit Wissenschaft pauschal nichts am Hut haben. Im Gegensatz dazu haben die Atheisten natürlich die Vernunft und die Wissenschaft gepachtet und "auf ihrer Seite". Das ist eine Haltung, die eine gewinnbringende Diskussion von vorne herein abwürgt.

Ich finde, der Ton macht die Musik – wie immer und überall. Und ob Du nun vom Sofa aufstehen musst, um dem Bofrostmann zu sagen, er soll sich schleichen, oder ob Du das den Zeugen Jehovas sagen musst, macht doch keinen Unterschied, oder? :-)

Kommentar von Nasibaer ,

Zitat: "Wir Christen beobachten die Welt und wie sich alle abmühen, glücklich zu
werden. Und wie sie alle versuchen, zu materiellem Wohlstand zu kommen.
Es ist wie beim Untergang eines Schiffes, bei dem wir Christen allein
wissen, wo die Rettungsboote sind. Was wären wir für Ratten, wenn wir es
den anderen nicht sagten?!"

Sorry, jeder einigermaßen gebildete Mensch beobachtet die Welt auch und ich bin mir sicher, dass es unter den Atheisten genauso viele glückliche Menschen gibt, wie unter den Christen. Ich finde es auch etwas anmaßend, wenn man der Meinung ist, dass nur man selbst  (in diesem Fall die Christen) weiß, was "der richtige Weg" ist. Wobei es sehr fraglich ist, ob es nur einen richtigen Weg gibt. Die Geschichte des Christetums zeigt jedenfalls, dass man definitiv nicht immer auf dem richtigen Weg war.

Gut finde ich, wenn du sagst der Ton machts. Das vergessen die meisten, egal welche Religion oder nicht.

Kommentar von danhof ,

ich bin mir sicher, dass es unter den Atheisten genauso viele glückliche Menschen gibt, wie unter den Christen

Ich meine nicht unbedingt, dass Christen glücklicher sind. Sie haben nur eine Hoffnung für sich für die Ewigkeit.

ich finde es auch etwas anmaßend, wenn man der Meinung ist, dass nur man selbst weiß, was "der richtige Weg" ist.

Aber das liegt in der Natur der Sache. In der Bibel steht, dass nur Jesus der Weg zum Vater ist. Nur durch ihn wird man gerettet. Und wenn man an die Bibel als das Wort Gottes glaubt, dann glaubt man, dass man die Wahrheit gefunden hat. Das heißt ja deshalb nicht, dass ich meine Umwelt deshalb weniger achte oder toleriere.

Aber wenn Du nun aus Überzeugung Veganer bist und das seit Jahren so lebst und nur Vorteile hast und erlebst, wirst Du auch nicht plötzlich sagen, "Fleischessen ist auch eine tolle Sache, vielleicht ist das sogar viel besser".

Ich glaube, einer der Gründe für die vielen Kirchenaustritte ist, dass oft nur noch "wischiwaschi" gepredigt wird. Man will sich nicht mehr festlegen, nicht mehr anecken, keine klare Kante. Dafür brauch ich nicht glauben oder in die Kirche gehen. Das ist dann eher wie eine austauschbare Fernsehserie. Letztens mochte ich noch NCIS, jetzt halt mal wieder eine andere Serie.

Und wie gesagt: Die Tatsache, dass ich für mich die einzig richtige Wahrheit gefunden habe, die meiner Meinung nach die ganze Welt retten kann, berechtigt mich natürlich nicht dazu, andere Leute mit Gewalt zu bekehren. Weder durch Waffengewalt, noch durch Drohungen.

Kommentar von realsausi2 ,

Es ist wie beim Untergang eines Schiffes, bei dem wir Christen allein wissen, wo die Rettungsboote sind. Was wären wir für Ratten, wenn wir es den anderen nicht sagten?!

Wobei natürlich der Chef den Zugang zu den Rettungsbooten an bestimmte Bedingungen knüpft. Da kommt nicht jeder rein.

sehr radikal ausgeprägten Atheismus, der nicht minder religiös eifernd zu missionieren versucht.

Was ist die Steigerung von Nicht-Polospielen? Gibt es aggressive Nichtpolospieler? Welche Art von Nichtpolospieler bist Du?

Atheismus hat keine Eigenschaften. Das ist logisch unmöglich. Es gibt keinen starken oder schwachen Atheismus. Was Du meinst ist Antitheismus. Das muss man auseinander halten.

Dessen Anhänger grundlos Gläubige und ihren Glauben pauschal diskreditieren und herabwürdigen.

"Anhänger" von was? Es gibt keine Anhänger von Atheismus. Dies würde erfordern, dass Atheismus eine Aussage hätte, der man sich in irgend einer Weise anschließen könnte. Das ist nicht der Fall. Atheismus hat keine Aussage, kein Dogma, kein Prinzip und ist absolut passiv.  Insofern kann er keine Anhänger haben.

Man kann getrost davon ausgehen, dass die von Dir bemängelten Vorgänge immer Reaktionen auf Grenzüberschreitungen der Gläubigen sind. Wie z.B. die Kirchensteuer eine solche Grenzüberschreitung ist. Noch mehr die Staatsleistungen.

Noch schlimmer aber Tendenzen, den Schöpfungsbericht in der Schule als Alternative zur Evolution anzubiedern. Auch in Deutschland gibt es solche Grenzverletzungen. Also ist "grundlos" schon mal haltlos.

"Gläubige und ihren Glauben pauschal diskreditieren und herabwürdigen."

Dies ist natürlich unbedingt zu trennen. Wir können uns vielleicht darauf einigen, dass auch Gläubige primär mal Menschen sind. Also solche genießen sie den unverbrüchlichen Respekt, die unaufhebbare Würdigung ihrer selbst.

Das gilt aber keineswegs für ihren Status als Gläubige und schon gar nicht für ihren Glauben. Glaube hat keinen Respekt verdient außer vielleicht von denen, die ihn praktizieren. Warum sollte ich einer Ideologie, die ich nicht teile, die ich sogar für menschenunwürdig und schädlich halte, Respekt erweisen?

Aber ich bin, und das belegen dutzende Beiträge hier auf GF, keineswegs nur auf Krawall gebürstet. Es schallt immer so aus dem Wald heraus, wie hinein gerufen wird.

Wenn hier irgendwelche bildungsfernen Blitzbirnen die Evolution als "nur eine Theorie" bezeichnen, wenn mir mit der Hölle gedroht wird, wenn Rechte mit Füßen getreten werden, kann mir schon mal die Hutschnur platzen.

Da wird suggeriert, dass Gläubige grundsätzlich hirnlos sind,

Das ist natürlich falsch. Aber nicht zu bestreiten ist, das Gläubige in einem bestimmten Bereich vom Prinzip der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung Abstand nehmen. Ich nenne das den blinden Fleck der Welterkenntnis.

Während in allen anderen Bereichen die Regeln der wissenschaftlichen Welterkenntnis Berücksichtigung finden können, wird im Bereich der Inhalte des jeweiligen Glaubens ein neues Fass aufgemacht. Da gelten dann anderswo noch anerkannte Regeln plötzlich nicht mehr.

Es diese Unlauterkeit, die gewinnbringende Diskussion unmöglich macht. Was nicht rational entstanden ist, kann nicht rational widerlegt werden.

Es ist diese Nische, diese Falte der Logik, in dem Gläubige ihr Konstrukt eines Glaubens einbetten. Sie erscheint ihnen schlüssig, weil die Verbindungen zur Realtiät gekappt sind, weil man sein Konstrukt in einen Bereich jenseits der Realität verlagert hat.

Es ist ein Phänomen, das solche Ungereimtheiten selbst mit allergrößtem Geist eine Allianz eingehen können.

Im Gegensatz dazu haben die Atheisten natürlich die Vernunft und die Wissenschaft gepachtet

Atheisten können genau so wissenschaftsfern sein. Atheismus ist, weil er eben keinerlei Aussage hat, an keinerlei Voraussetzung beim Atheisten selbst gebunden, außer der Nichtvornahme eines Bekenntnissen zu einem Gott.

Es gibt dumme Atheisten, es gibt verbrecherische Atheisten, es gibt fanatische Atheisten und so weiter. Aber keines dieser Adjektive hat seine Ursache oder steht irgendwie in Zusammenhang mit Atheismus.

Der blinde Fleck aber ist eine direkte Folge (und auch Voraussetzung [es lebe das Paradoxon]) des Glaubens an evidenzlose Entitäten.

Kommentar von danhof ,

>Glaube hat keinen Respekt verdient außer vielleicht von denen, die >ihn praktizieren. Warum sollte ich einer Ideologie, die ich nicht teile, >die ich sogar für menschenunwürdig und schädlich halte, Respekt >erweisen?

Weil die Einschätzung, dass sie menschenunwürdig und schädlich ist, subjektiv ist. Ich bin schon der Meinung, dass der Glaube Respekt verdient hat. Keine Zustimmung, kein Gutheißen, aber wenigstens Respekt.

>Was ist die Steigerung von Nicht-Polospielen? Gibt es aggressive >Nichtpolospieler? Welche Art von Nichtpolospieler bist Du?
>Atheismus hat keine Eigenschaften. Das ist logisch unmöglich. Es >gibt keinen starken oder schwachen Atheismus. Was Du meinst ist >Antitheismus. Das muss man auseinander halten.

Wie erklärst Du mir dann den "Reason Circle" von Richard Dawkins? Er verlangt monatliche Gebühren (Kirchensteuer) und predigt mit religiösem Eifer über die Dummheit der Gläubigen.

Er und viele seiner Anhänger sind also nicht Nicht-Polospieler, sondern leute, der keinen Respekt vor Polospielern haben und ihr Leben einer Sache verschreiben, die sie NICHT mögen. Da sag mir noch einmal jemand was von "Logik". Und ich habe es am eigenen Leib erfahren bei Facebook. Fanatische Antihaltung und Provokation bis aufs Blut. Schwarze Spruchbildchen mit Hitler drauf und der Aussage, dass die dummen Christen Schuld am zweiten Weltkrieg sind. Da könnte ICH dann ausrasten. Es werden Behauptungen aufgestellt und jeder Erklärungsansatz abgeblockt. Notfalls wird man gleich komplett geblockt. Super. Hitler war zu faul, aus der katholischen Kirche auszutreten, deshalb muss er wohl Christ gewesen sein. WTF?!

Natürlich gibt es solche und solche. Ich zum Beispiel interessiere mich in keinster Weise für Fußball. Aber ich gehe nicht in Fußballforen und schreibe überall hin "Fußballfans müssen irgendwie ne Falte in der Logik haben". Warum sollte ich das auch tun? Ich ärgere mich schon mal gelegentlich darüber, dass Millionen und Abermillionen unserer Gebühren für Fußballübertragungen verballert werden. Aber OK, das ist eben so. Es gibt offenbar viele, die das interessiert.

>Aber nicht zu bestreiten ist, das Gläubige in einem bestimmten >Bereich vom Prinzip der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung >Abstand nehmen. Ich nenne das den blinden Fleck der >Welterkenntnis.
>Während in allen anderen Bereichen die Regeln der >wissenschaftlichen Welterkenntnis Berücksichtigung finden können, >wird im Bereich der Inhalte des jeweiligen Glaubens ein neues Fass >aufgemacht. Da gelten dann anderswo noch anerkannte Regeln >plötzlich nicht mehr.
>Es diese Unlauterkeit, die gewinnbringende Diskussion unmöglich >macht. Was nicht rational entstanden ist, kann nicht rational >widerlegt werden.

Ob nun Atheisten oder Christen diesen blinden Fleck haben, möchte ich mal infrage stellen. Mit wissenschaftlichen Methoden Gott zu beweisen oder zu widerlegen, dürfte schwierig sein. Bislang hat das niemand geschafft. Warum? Weil Gott (nach christlichem Verständnis) ÜBER den Dingen steht. Er existiert außerhalb unserer Wahrnehmung.
Das ist, als würde sich jemand darüber beschweren, dass es keine Nährwerttabellen für Atemluft gibt und es deshalb keine Nahrung und deshalb nicht nötig ist. Ja, wie soll man da auch Tabellen aufstellen? Eiweiß? Kohlenhydrate? Fett? Alles 0.
Ist das wirklich so schwer zu akzeptieren? Hat da vielleicht mancher Atheist einen blinden Fleck, weil er diesen Kategorienfehler nicht hinnehmen will und weiterhin darauf besteht, Gottes Größe, Gewicht und Schuhgröße festlegen zu wollen?
Oder was ist mit den großen Fragen der Menschen und der Menschheit, die vielfach einfach als falsch oder illegal abgetan werden? Macht man es sich damit nicht auch ein bisschen zu einfach, wenn man behauptet, dass die Fragen nach dem Woher, dem Warum und dem Wohin einfach irrelevant sind? Warum beschäftigen sie dann Menschen von Shakespeare bis Kant? Von Sokrates bis Mr. Data?

Aber das ist ja auch schon wieder inhaltliche Diskussion. Ich mag Diskussionen. Gerne beim Grillen und beim Bier. Und ich kann auch andere Meinungen stehenlassen. Habe bislang auch selten Atheisten verprügelt, und das OBWOHL sie kleine Kinder fressen sollen.

Mich stört es nur, wenn schon durch die Fragestellung die intellektuelle Integrität des Adressaten infrage gestellt wird. "Warum glauben die dummen Christen an den Osterhasen?" oder "Ich toleriere die Gläubigen, obwohl sie nicht ganz sauber sind und an einen Märchenonkel glauben".

PS: Die Zitatfunktion funktioniert bei mir gerade irgendwie nicht, daher die >-Zeichen

Antwort
von grisu2101, 176

Du hast vollkommen Recht. Ich glaube dass Jesus gelebt hat, und sicherlich hat er auch diese Idee gepredigt. Aber so wie die Kirche das hier rüberbringt, so hat der sich das ganz sicher nicht gedacht. Ich bin seit Jahrzehnten aus der Kirche ausgetreten und lebe ganz gut damit. Ich hatte mal ein Gespräch mit einem Pastor, und auch der konnte mir nicht sagen wo Gott ist, er sei halt überall. Als ich ihm sagte er solle mir das mal vernünftig erklären und nicht mit solchem Unfug, da hatte er keine Erklärung mehr :-) Was die Kirche auf Erden alles verbrochen hat kann sie gar nicht wieder gut machen, das ist meine persönliche Meinung dazu.


Kommentar von MarvelLAlution ,

okay :), war das "JA" von dir, bezogen auf meine Frage ? XD 

Kommentar von grisu2101 ,

Es sollte eher heissen: "Du hast absolut Recht :-))"

Kommentar von MarvelLAlution ,

okay XD :D

Kommentar von Garfield0001 ,

was verstehst du unter "vernünftig erklären"? gott ist nicht-materiell und lebt somit nicht in der Zeit-Dimension bzw ist davon unabhängig. und somit kann er überall sein und kennt die (für uns gesehene) Zukunft (was für ihn keine Zukunft ist. den dies bedeutet ja, das er in der zeit-Dimension leben müsste )

Kommentar von realsausi2 ,

Alles absolut belegloses Geschwafel. Was zum Geier hast Du Dir denn da nur wieder ausgedacht? Zeit-Dimension. Ich höre Einstein in seinem Grab rotieren.

Kommentar von danhof ,

Es gibt noch mehr im Leben, als belegbares Geschwafel.

Lies doch mal die Titelstories des "Spektrum der Wissenschaft". In jeder Ausgabe bunte Planeten und Sterne und wildeste Mutmaßungen über dunkle Materie, dunkle Energie, Gluonen etc. etc.

Theorien, die sich über Milliarden von Jahren in die Vergangenheit erstrecken - wo wir nicht mal das Klima oder das Wetter in einer Woche voraussagen können.

Und erst die abstrusen Ideen, dass das Leben durch irgendwelche außerirdischen Kometen auf die Erde gekommen sein mag. Und dass es noch unzählige außerirdische Menschenähnliche Völker geben könnte. So ein belegloses Geschwafel. Was zum Geier haben sich da manche Leute nur wieder ausgedacht? Alles nur, um ums Verrecken Gott nicht zu akzeptieren.

Einstein war wesentlich offener im Geist, als manche Möchtegern-Mr. Datas heutzutage glauben wollen ;-)

Kommentar von wildcarts2 ,

Hallo grisu2101,

ich kann deinen Glauben durch Wissen ersetzen. Den biblischen Jesus hat es nie gegeben und mit dem Christentum hatte diese Geschichte nichts zu tun. Dieser Mythos wurde nur übernommen. Eigentlich war er an Juden gerichtet und sollte einen Judenkönig (=Messias) erzeugen.

Kommentar von danhof ,

Haben wir denn auch Belege und Beweise dafür, dass es den biblischen Jesus nie gegeben haben soll?

Dem meist übersetzten Buch der Welt mag man nicht glauben. Wo sind denn nun also die glaubwürdigen Quellen, die das Gegenteil beweisen?

Jetzt müssen sich alle Bibelforscher und Gläubigen aber warm anziehen? :-)

Kommentar von wildcarts2 ,

Die Bibel ist nachweislich ein Märchenbuch. Nichts darin ist tatsächlich so geschehen. Die Geschichten wurden aus verschiedenen Quellen verschiedener Epochen zusammengebastelt.

Die Bibel ist kein Geschichtsbuch!

In Bezug auf Jesus widerspricht sie sich vielfach. Nimmt man andere zeitgenössische Schriften hinzu (es gab ca 50 Evangelien), wird es noch schlimmer.

Alle Autoren schrieben über Hörensagen und waren keine Zeitzeugen. Außerhalb der Bibel gibt es gar keine Zeugnisse über diese Person.

Aber es gibt diverse Quellen, die Ereignisse schildern, die denen der Bibel ähnlich sind. Nur betreffen sie andere Personen und Zeiten.

Das auch hier nur gebastelt wurde und eventuell auf einen Wanderprediger projeziert wurde, ist mehr als nur wahrscheinlich.

Fakt ist, dass es keine Belege für die Existenz eines Jesus gibt, wie ihn die Bibel beschreibt.

Kommentar von danhof ,

Ich sag ja, die Bibelforscher müssen sich warm anziehen.

Jahrzehntelange Forschungen, Ausgrabungen, kartographische Untersuchungen, Völkerwanderungen, die man versucht nachzuvollziehen, und DANN: Findet schließlich wildcarts2 innerhalb von 5 Minuten raus, dass alles Humbug ist.

Ob die armen Forscher jetzt noch umschulen können? Und auf was?

Noch eine Frage an den Experten: Es gibt vier Evangelien im neuen Testament. Ihre Schilderungen sind alle deckungsgleich. Welche Widersprüche kannst du mir aus ihnen oder aus der restlichen Bibel bezüglich Jesus liefern???

Antwort
von Andrastor, 59

Du bist bei weitem nicht die einzige Person der es so geht. Tatsache ist das die Zahl der Atheisten weltweit am steigen ist.

Die Menschen erkennen mehr und mehr dass Religionen weitaus mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringen und was die IS mit dem Islam macht, wirkt sich auch negativ auf andere Religionen aus, weil die Menschen sehen wozu radikale Anhänger fähig sind.

Kommentar von hummel3 ,

Tatsache ist das die Zahl der Atheisten weltweit am steigen ist.

Das spricht aber noch lange nicht für das richtige Verhalten der Menschen oder gar für ihre Intelligenz oder ihr "Wissen".

Kommentar von Andrastor ,

hat auch nie jemand behauptet.

Entspricht dennoch meiner Meinung, immerhin wurden bisher unzählige Verbrechen im Namen verschiedener Götter oder Religionen begangen aber noch keine im "Namen des Atheismus".

Antwort
von HAYVANIA, 14

Du bist niemals alleine
(Ich nicht)

Antwort
von gottesanbeterin, 5

Vielleicht schon, vielleicht auch nicht; warum willst du das denn wissen?

Antwort
von implying, 85

was du mit "bekehrung" meinst nennt sich indoktrination. und ja, das ist das größte problem an religion. dass gläubige menschen ihre kinder danach erziehen, bevor diese überhaupt verstehen was sache ist und sich ihr eigenes bild machen können.

lüge ist aber das falsche wort. eher sowas wie ein trugschluss, ein irrweg, oder eine ausflucht.

Kommentar von MarvelLAlution ,

du hast natürlich recht. ich habe das falsche wort benutzt.

Kommentar von danhof ,

Nein, hast Du nicht. Das Wort passt.

"Indoktrination" ist ein sehr radikales Wort, was gern von den neuen Atheisten verwendet wird, um die Stimmung aufzuheizen und andere zu provozieren. Allein durch die Wortwahl kann man bestimmte Dinge suggerieren und in eine bestimmte Richtung lenken. Sprache ist ein mächtiges Werkzeug!

"Indoktrination" ist ein passendes Wort, wenn wir von der staatlichen Erziehung in Nazideutschland, der DDR, in Nordkorea oder anderen totalitären Staaten sprechen.

"Bekehrung" meint man, wenn z.B. Christen Nicht-Gläubigen von Jesus und der Bibel erzählen. Oder auch umgekehrt: Wenn ein Atheist einem Gläubigen nahebringen will, dass er auf dem Holzweg sei.

Dass gläubige Eltern ihren Kindern die Werte des Christentums nahebringen, ist natürlich absolut in Ordnung. Es ist zu spät, Menschen erst dann mit Werten und Moralvorstellungen zu konfrontieren, wenn sie volljährig sind - dann ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen. Erziehung beginnt am ersten Tag. Atheisten machen das ja auch nicht anders.

Kommentar von implying ,

du bist also der meinung, dass kinder in den brunnen fallen, wenn man ihnen nicht das märchen vom lieben gott erzählt, der alles sieht und sie in die hölle schickt, wenn sie unartig sind?

genau das ist nämlich das problem daran... wenn gott für ein kind der einzige grund sein soll nicht zu töten, nicht zu stehlen oder sich sozial zu engagieren, dann wird es wohl zum soziopathen sobald es anfängt seine religion zu hinterfragen. denn dann weiß es erstmal nicht woher es seine werte ableiten soll.

bei kindern kann man wohl kaum davon ausgehen, dass sie in der lage sind eine solche bekehrung, wie du es bezeichnen willst, zu hinterfragen oder gar abzulehnen. von daher ist das indoktrination und nichts anderes. kinder werden selbstverständlich getauft und zur kommunion geschickt, man bringt ihnen gebete bei und unterrichtet religion in der schule. entziehen kann man sich da als kind kaum. meine oma hat wochenlang nicht mehr mit mir geredet, als ich mich endlich durchsetzen konnte und meine firmung abgelehnt habe.

wo ist denn der unterschied, ob in deutschland einem kind eingetrichtert wird dass gott alles weiß und alles sieht - oder ob in nordkorea einem kind eingeredet wird, dass der führer über allem steht und immer recht hat? beide kinder lernen es nie anders kennen und werden bereits in jungen jahren damit konfrontiert, wo sie garnicht in der lage sind denn sinn oder unsinn zu beurteilen.

Kommentar von KaeteK ,

Gläubige Eltern haben genau dasselbe Recht ihre Kinder so zu erziehen, wie es ungläubige Eltern tun. Sie erziehen ihre Kinder nach ihren Vorstellungen...und das ist gut so. Ich hatte ein ungläubiges Elternhaus und bin heute dennoch überzeugter Christ - Also in deine Behauptung kann irgendwas nicht stimmen. Gott kennt keine Enkelkinder.

Errettung für die Ewigkeit kann man nicht vererben. Jeder muß ganz
persönlich im Bewußtsein seiner eigenen Schuld zu dem Heiland kommen und wird dann ein Kind Gottes.

Du stellst ein Behauptung auf mit so viel Unwissen und die anderen blasen ins gleich Horn  :-( 

Ich schreibe auch in keine Foren, von denen ich absolut nichts verstehe..

lg

Kommentar von implying ,

ja, leider haben gläubige eltern das recht, ihren kindern märchen für wahr zu verkaufen, anstatt sie zu ermutigen auf ihre sinne zu vertrauen und nur das zu glauben, was man auch beweisen kann.

warum will denn der staat nicht, dass man vor dem 18. lebensjahr eine regierung wählt? das gleiche prinzip müsste auch für die wahl einer religion gelten und jeder sollte das recht haben solange frei von religion leben zu dürfen. aber das wird nie mit diesen vereinbar sein. eben weil man unweigerlich hineingeboren wird.

Antwort
von Nasibaer, 56

Das bist du sicher nicht. Es ist ein sehr interessantes Thema und die Antworten zeigen schon, dass es viele unterschiedliche Meinungen gibt. Bin dennoch positiv überrascht, dass immer mehr "denken" statt nur "zu glauben".

Komisch das jede Religion für sich denkt die einzig wahre zu sein. Auch verblüffend, dass die Menschen die wirklich glücklich sind, sowohl bei den Religionen als auch bei dem Atheisten zu finden sind. Es gibt aber auch einige Errungenschaften der Religionen, die ich nicht missen möchte. Wir haben tolle Bauwerke und die Geschichte wäre ohne Religion kaum bekannt.

Antwort
von wildcarts2, 79

Nein, bist du nicht. Denn das Religionen auf Lügen aufgebaut sind, ist faktisch erwiesen.

Religion ist ein politisches Konzept zur Machterlangung und -erhaltung. Es soll Herrscher durch eine höhere Macht legitimieren, um dem Volk die Macht zu nehmen, sich gegen den Herrscher aufzulehnen, da er von Gott eingesetzt wurde. Im Laufe der Geschichte wurde dieses Konzept zwar verändert, ist aber vom Grund auf identisch geblieben.

Der weitere Zweck ist die Homogenisierung des Volkes durch eine feste Moral. Und als Nebeneffekt wird das Weltbild vereinheitlicht, indem Religion den Sinn und Zweck des Lebens vorgibt.

Inhatlich sind alle Religionen faktisch falsch. Götter wurden nur erfunden.

Positive Seiten kann ich an dem Konzept nicht finden. Auch nicht, dass Menschen Trost darin finden. Wie kann es gut sein, wenn man seine Hoffnugen auf Lügen aufbaut?

Kommentar von realsausi2 ,

Auch nicht, dass Menschen Trost darin finden.

Da könnte man genauso gut auch gleich Drogen nehmen.

Kommentar von danhof ,

"faktisch erwiesen" ist mal gar nichts. Und mit Machterhaltung hat das auch einfach mal 0,000 zu tun.

Es fehlt ein Disclaimer, der darüber aufklärt, dass die Ausführungen rein subjektive Ideen sind.

Es hätte gereicht zu schreiben "Ich glaube nicht an Gott".

Kommentar von wildcarts2 ,
 

"faktisch erwiesen" ist mal gar nichts.

Doch das ist es sehr wohl. Jede Gottheit lässt sich auf Menschen zurückführen, die damit die Welt erklären oder regieren wollten.

Ob es ein Wesen gibt, welches  uns geschaffen hat klammert die Evolution zur Gänze aus. Es gibt zu viele Beweise dafür, dass wir aus einer langen Entwicklungsphase entstanden sind und nicht durch "plötzliche" Erschaffung durch einen Gott.

Ob es ein Wesen gibt, welches für den Urknall verantwortlich ist kann niemand sagen. Das hat dann aber auch nicht mit dem Konzept "Gott" zu tun, denn damit gehen immer Regeln, Anweisungen etc. einher.

Und mit Machterhaltung hat das auch einfach mal 0,000 zu tun.

Religion hat NUR etwas mit Machterlangung/erhaltung zu tun, da es ein politisches Konzept ist.

dass die Ausführungen rein subjektive Ideen sind.

Sind sie aber nicht, sondern harte Fakten.

Es hätte gereicht zu schreiben "Ich glaube nicht an Gott".

Nein, denn das wäre falsch. Ich glaube nicht. Ich weiß das es keine Götter gibt.

Kommentar von Garfield0001 ,

da Gott nicht materiell ist und somit weder an Raum und zeit gebunden ist, KANN er wissenschaftlich gar nicht bewiesen oder widerlegt werden. Da somit keiner die Wahrheit kennt, kann man auch niemanden der Lüge bezichtigen - was ja heißt "bewusst die Unwahrheit sagen" (und man somit die Wahrheit kennen müsste). Ich kann auch nicht sagen dass du lügst - schon allein deshalb, da ich überzeugt bin dass du die Wahrheit Gar nicht kennst :-) Aber was würde passieren, wenn Gott sich dir heute zeigt. was würdest du tatsächlich tun?

Kommentar von wildcarts2 ,

kann man auch niemanden der Lüge bezichtigen - was ja heißt "bewusst die Unwahrheit sagen"

Genau das tut auch jeder, der Behauptet, irgend ein Gott sei real. Denn es ist Fakt - und das kann und wurde wissenschaftlich sehr wohl erwiesen - dass jede Gottheit von Menschen ERFUNDEN wurde.

Aber was würde passieren, wenn Gott sich dir heute zeigt. was würdest du tatsächlich tun?

Ich würde ihn scharf dafür verurteilen, dass er sich so spät zeigt und das ganze Wirrwarr der Religionen inkl. des enormen damit verbundenen Elends zugelassen hat. Dann würde ich auf ihn spucken. Denn im Falle der Existenz eines Gottes, wäre er der größte Verbrecher aller Zeiten.

Indes wäre es nicht mehr möglich, dass sich ein Wesen als Gott verifizieren könnte. Es könnte auch ein Wesen mit hoher Macht sein, welches sich als solcher ausgibt, nachdem er uns analysiert hat.

Dein Denkfehler ist, dass "Gott" nicht einmal definiert werden kann. Denn es gibt tausende von Göttern. 

da Gott nicht materiell ist und somit weder an Raum und zeit gebunden ist,

Woher weisst du das? Wer hat dir das erzählt? Richtig: Bücher und Religionen, die von UNWISSENDEN Menschen konzipiert wurden, um damit Macht über andere zu haben.

Kommentar von implying ,

Indes wäre es nicht mehr möglich, dass sich ein Wesen als Gott verifizieren könnte. Es könnte auch ein Wesen mit hoher Macht sein, welches sich als solcher ausgibt, nachdem er uns analysiert hat.

wow, diese überlegung ist echt creepy... die vorstellung, dass wir potentiellen außerirdischen wesen quasi einen roten teppich zur herrschaft ausrollen, indem so viele von uns offenkundig auf einen messias, der vom himmel kommt, warten... gruselig.

Antwort
von ilinalta, 35

Nö, bist du nicht. Gibt glücklicherweise genug Menschen, die Wissen irgendeinem Glauben vorziehen.


Jetzt bin ich gespannt, wann die Pfeil-Runter-Orgie unserer religiösen Hardliner beginnt.

Antwort
von 3plus2, 19

Gott hat das Universum und die Welt gemacht und den Menschen 10 Gebote gegeben, die Religionen haben die Menschen gemacht um diese gefügig  und Kasse zu machen.

Antwort
von Winkler123, 138

Leider bist du nicht die einzige Person die so denkt. Mich würde auch interessieren wo du " Bekehrung " wahrnimmst. Stattdessen ist es katastrophalerweise heute sehr modern ungläubig zu sein. Entgegen früheren Zeiten erntet man heutzutage sogar mit so einer Einstellung Applaus ...

( Ich klinke mich direkt wieder aus dem Thema aus. Das gibt bei solchen Themen immer ein endlos fruchtloses Hin und Her zwischen Gläubigen und Atheisten ).

Kommentar von MarvelLAlution ,

okay, bei deiner Aussage im vergleich zu den früheren zeiten hast du natürlich recht. da muss ich dir zustimmen. sry :) 

Kommentar von grisu2101 ,

Man erntet deshalb Applaus, weil die Menschen es einfach langsam begreifen, aber das wollen viele nicht wissen....

Kommentar von hummel3 ,

... weil die Menschen es einfach langsam begreifen, ...

Ein kleiner Halbsatz, welcher sich leicht daher spricht.

Mich würde aber interessieren was sie begreifen und die Quelle ihrer scheinbaren Erkenntnis oder ihres Wissens! :-)

Kommentar von wildcarts2 ,

Natürlich wird Glaube immer mehr verdrängt, weil es genug Wissen gibt, welches Glauben ersetzt. Es gibt heute keinen Grund mehr um an Götter zu glauben, da jeder Zugriff auf das Wissen hat, dass sie nur menschliche Erfindungen sind

Religion hat dem Menschen immer nur geschadet!

Kommentar von realsausi2 ,

ist es katastrophalerweise heute sehr modern ungläubig zu sein.

Wo ist denn da das Katastrophale?

Warum wäre es schlecht, wenn etwas modern ist?

Was Du allerdings als "modern" disqualifizierst ist einfach der Effekt besserer Bildung. Das diese dem Glauben entgegen steht, haben schon die Pfaffen des Mittelalters erkannt und das Volk gezielt dumm gehalten.

In Deiner Bemerkung steckt implizit der Wunsch, zu diesen unmodernen, bildungsfernen Zeiten zurück zu kehren.

Ich klinke mich direkt wieder aus dem Thema aus.

Ja, nee, ist schon klar. Erst hier einen Haufen absetzen und dann nicht die Eier haben, dafür einzustehen. Passt ins Bild.

Kommentar von danhof ,

Die Erklärung wurde ja schließlich mitgeliefert: Weil es ein endloses Hin und Her ist. Wegen genau solcher Beiträge wie von euch hier. Das hab ich auch schon endlos oft durchgemacht.

"Glauben wird durch Wissen abgelöst" ist eine sehr unqualifizierte Aussage.

Es ist ja nicht so, dass Christen glauben, dass sich die Sonne um die Erde dreht, und wenn herauskommt, dass es anders ist, das dann ableugnen.

Es geht um genau die Dinge, die die Wissenschaft nicht beantworten kann. Die brennenden Fragen, die jeder Mensch hat (auch ein Atheist, wenn er mal ehrlich ist): Wo komme ich her, wo gehe ich hin, warum bin ich hier, wie fing alles an, wie geht es weiter? Was war am Anfang, was wird am Ende sein? Was ist unendlich?

Kommentar von wildcarts2 ,

"Glauben wird durch Wissen abgelöst" ist eine sehr unqualifizierte Aussage.

Es ist sogar sehr qualifiziert, weil etwas was man Glaubt, defnitiv kein Wissen sein kann. Glaube schließt Wissen aus.

Es ist ja nicht so, dass Christen glauben, dass sich die Sonne um die
Erde dreht, und wenn herauskommt, dass es anders ist, das dann
ableugnen.

Das kann man auch nicht mehr glauben, weil das Wissen dazu vorhanden ist. Du hast offensichtlich ein Problem mit der Definition von "Glauben"

Es geht um genau die Dinge, die die Wissenschaft nicht beantworten kann.
Die brennenden Fragen, die jeder Mensch hat (auch ein Atheist, wenn er mal ehrlich ist): Wo komme ich her, wo gehe ich hin, warum bin ich hier, wie fing alles an, wie geht es weiter? Was war am Anfang, was wird am  Ende sein? Was ist unendlich?

Irrelevant! Denn diese Fragen kann Religion noch weniger beweisen wie die Wissenschaft.

Wo wir her kommen ist im Übrigen erwiesen: Aus der Evolution.

Was die Zukunft bringt kann niemand sagen, weil sie generell unbestimmt ist. Auch ein Gott könnte daran nichts ändern. Er könnte nur ankündigen was er mal tun wird, so als würde ich ankündigen irgendwann meine Frau zu verlassen. Das ist keine "Prophezeiung", sondern einen Aknkündigung, die ich ohne Probleme umsetzen könnte.

Ich frage mich derartiges nicht, weil es mir nichts bringt. Da religiöse Regeln fast immer unnatürlich sind, würde ich mich auch nicht daran halten wenn es einen Gott gäbe. Denn sonst müsste ich Masochist sein...

Kommentar von danhof ,

Masochist? Ist es so schlimm, auf Ehebruch und Mord zu verzichten? Ist es so furchtbar, denen zu vergeben, die einem geschadet haben, um selbst wieder Frieden zu finden? Das sagt dir jeder bessere Psychologe, dass das eine gute Idee ist. Also ich kann recht gut mit den Geboten der Bibel leben :-)

Und die Fragen sind für 99,999% der Menschen eben NICHT irrelevant, nur weil du beschlossen hast, sie zu ignorieren. Wir sind keine Maschinen, die einfach nur funktionieren. Wir sind Menschen mit Gefühlen und subtilen Unterfunktionen und Dingen wie Geist, Bewusstsein und Gewissen. Da hat die Evolution im übrigen nichts "erwiesen". Das ist ihr auch gar nicht möglich.

Und noch einmal: Es geht beim Glauben nicht darum, Wissenslücken in der Wissenschaft, die man selbst hat, zu kaschieren und mit Gott zu füllen. Das sind ganz einfach zwei Paar Schuhe. Die Wissenschaft kann uns vielleicht erklären, was im Gehirn passiert, wenn wir uns verlieben. Von mir aus bis auf Gluonenbewegungen heruntergebrochen. Elektrobiochemisch bis aufs Hormon genau. Aber sie vermag mir nicht zu sagen, WARUM ich mich genau jetzt in genau diese eine Person verliebt habe. Oder warum nach 3 Jahren das schlechte Gewissen irgendwem gegenüber aufflammt und einen dazu treibt, um Versöhnung zu bitten.

Bei solchen Fragen kann man sich nicht an die Wissenschaft wie an Mamas Rockzipfel klammern. Da muss jeder für sich seine persönliche Antwort finden. Und vielen hilft es dann eben, KEIN Problem mit der Definition des Glaubens zu haben ;-)

Antwort
von Griesuh, 42

Nein, bist du nicht.

Antwort
von DennyPudding, 113

Hi ich bin 11 jahre also noch sehr jung und ich finde Religion auch für eine riesige lüge
Aber wenn was stimmen könnte dan dass jesus ein alien war (youtube made my day)

Kommentar von MarvelLAlution ,

XD, okay

Kommentar von DennyPudding ,

😂

Kommentar von Garfield0001 ,

jedenfalls ist Jesus/Gott ein außer-irdischer (stammt ja nicht von der Erde, somit kein irdischer). aber das hat nix mit der klassischen Definition von Alien zu tun

Kommentar von realsausi2 ,

Aber wenn was stimmen könnte dan dass jesus ein alien war

Was spielt das für eine Rolle? Warum sollte man eine solchen Vortänzer brauchen? Alles, was sich an brauchbaren Aspekten dort finden läßt, kann man auch ohne diesen ideologischen Überbau vertreten.

Erhalte Dir Deine gesunde Abneigung gegen diese menschenfremden Konzepte, die Dich nur kleiner machen, als Du sein kannst.

Kommentar von danhof ,

Glaub bitte nicht alles, nur weil es bei youtube steht.

Die Bibel ist das meist übersetzte, übertragene, von Hand kopierte und aufgelegte Buch der Welt! Es hat zwei Milliarden Anhänger auf der ganzen Welt. Menschen, die sich ihres Glaubens so sicher sind, dass sie dafür sterben würden!

Zumindest hat so ein Glaube ein bisschen Respekt verdient. 11 Jahre alt... Da könntest Du genausogut behaupten, Differential- und Integralrechnung ist großer Humbug.

Mein Tipp: Urteile nicht, bevor du mehr Informationen hast. Lass dich nicht mitreißen mit dem Strom, sondern denke selbst nach und bilde dir dein eigenes Urteil.

Kommentar von KaeteK ,

In deinem jungen Alter ist deine Ablehnung noch zu verstehen - zumal, wenn kein Vorbilder im Elternhaus vorhanden sind...aber ich hoffe dennoch, dass du eines Tages den Herrn Jesus kennenlernst, denn du wirst ihn noch brauchen..

Römer 10 13 "denn jeder, der irgend den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden".

lg

Kommentar von CalicoSkies ,

Er muss von nichts und niemand "errettet" werden, weil es keine Hölle, keinen Teufel, keinen Gott, keinen Christus und auch kein Leben nach dem Tod gibt.

Kommentar von CalicoSkies ,

Definition vom Christentum: Der Glaube an eine Art kosmischen Zombie namens Jesus, der sein eigener Vater war und von einer Jungfrau geboren wurde ... der dich unsterblich machen kann, wenn du symbolisch sein Fleisch isst und sein Blut trinkst und ihn telepathisch als deinen Meister akzeptierst; nur damit er eine böse Kraft in dir entfernen kann, die seit Beginn der Menschheit in uns steckt, weil eine Frau aus einer Rippe von einer sprechenden Schlange dazu überredet wurde, eine Frucht zu essen...

<Ironie> Klingt sehr logisch </Ironie>

Da ist die Theorie mit einem Außerirdischen noch wahrscheinlicher :D

Antwort
von hummel3, 94

Nur "weil du es dir nicht vorstellen kannst", muss es noch lange nicht so sein, dass es keinen Gott oder keine Götter gibt. - Du bist sicher genau so wenig allwissend wie ich!

Deshalb musst du einfach damit leben, dass es z.B. Milliarden Menschen gibt, welche im Gegensatz zu dir, an die Existenz eines Gottes, eines intelligenten Schöpfers unserer Universums "glauben". Natürlich gibt es auch viele Menschen, welche deine Ansicht teilen und das Gegenteil "glauben".  

Was beide Glaubensgruppen  gemeinsam haben: Keine kennt die Wahrheit, die Wirklichkeit! Diese wird sich erst beim Tod für jeden Menschen offenbaren.

Doch dann könnte es, je nachdem, was an den Religionen Wahres dran ist, für die Falschgläubigen zu spät sein!

Kommentar von wildcarts2 ,

Atheismus ist kein ""Gegenglaube", sondern die Abwesenheit von Glauben.

Es gibt tatsächlich keinen Grund um an Götter zu glauben, weil erwiesen ist, dass sie Erfindungen von Menschen sind.

Kommentar von realsausi2 ,
Doch dann könnte es, je nachdem, was an den Religionen Wahres dran ist, für die Falschgläubigen zu spät sein!

das Gegenteil "glauben".  

Was soll das denn sein?

Ist Nichtfahrradfahren das Gegenteil von Fahrradfahren? Ist Nichtrauchen das Gegenteil von Rauchen?

Da wird mal wieder die Logik mit Füßen getreten.

die Wirklichkeit! Diese wird sich erst beim Tod für jeden Menschen offenbaren.

Auch hier wieder ein Logikfehler. Deine Aussage kann nur dann stimmen, wenn du Recht hast. Wenn ich recht habe, wird keiner eine Antwort bekommen.

Doch dann könnte es, je nachdem, was an den Religionen Wahres dran ist, für die Falschgläubigen zu spät sein!

Tja, da kann sich keiner sicher sein. Oder siehst Du Dich in einer Position, zweifelsfrei sicher zu sein, welcher Gott sich dann zum Richter aufspielt? Es gibt ja tausende davon. Vielleicht gehörst Du ja auch zu den Falschgläubigen, weil am Ende Thor den Hammer schwingt.

Kommentar von danhof ,

Fragt sich, WER hier einem Logikfehler aufliegt.

NIchtfahrradfahren ist natürlich NICHT das Gegenteil von Fahrradfahren.

Aber damit geben sich ja manche Atheisten nicht zufrieden.

Aber aktiv zu behaupten, dass Fahrradfahren unmöglich ist, und dass das gar nicht sein kann, und wie man denn nur sowas machen kann, DAS ist dann schon eher das Gegenteil :-)

Bzw. diese Haltung beschäftigt sich aktiv mit dem Fahrradfahren, statt einfach nicht zu fahren.

Kommentar von Trashtom ,

Selten so einen blödsinnigen Vergleich gehört. Du kannst nicht einfach sein Beispiel nehmen und es auf etwas sinngemäß komplett anderes anwenden um ihn zu widerlegen. 

Kommentar von KaeteK ,

So ist es!

Ein Zitat:
Wie es C. S. Lewis einmal gesagt hat, ist „die Tür der Hölle von Innen verriegelt.“ Alle, die hinein kommen, haben sich so entschieden. Lewis fügt hinzu: „Es gibt am Ende nur 2 Sorten von Menschen: Solche, die zu Gott sagen: „Dein Wille geschehe“ ; und solche, zu denen Gott sagt: „Dein Wille geschehe“. Jeder Mensch in der Hölle hat sich bewusst dafür entschieden.“

Quelle: http://www.woher-wohin-wozu.de/Woher-Wohin-Wozu/Willkommen.html

lg

Antwort
von viomio82, 144

Jeder hat seinen eigenen Glauben und das ist auch ok so.

Kommentar von MarvelLAlution ,

Da habe ich auch nichts gegen einzuwenden ;) 

Kommentar von viomio82 ,

Religion ist von Menschen erfunden....das sagt schon alles😊

Kommentar von Winkler123 ,

Die Urbasis der Religion ist GOTT und nicht irgendein Mensch der irgendwas erfunden hat. - Aber nicht schlimm wenn du da ne krasse Bildungslücke hast ...

Kommentar von grisu2101 ,

Wobei es doch lohnt, mal darüber nachzudenken ob Gottgläubige eine krasse Bildungslücke haben oder real denkende Menschen. Ich hasse es, wenn hier Leute auftreten und andere Beleidigen !

Wenn Die Urbasis Gott war, dann fragt sich ja auch, wer zuerst da war: Das Ei oder das Huhn ? Totaler Quatsch, das ganze Gottgefasel.

Kommentar von MarvelLAlution ,

meine absicht war eigentlich keinen zu beleidigen, meine frage sollte eingentlich nur heißen, ob es auch leute wie mich gibt , die meine ansicht teilen, diesbezüglich auch, dass wir nichts gegen religion haben. wie auch oben erwähnt will ich keinen zu nahe treten, wenn er eine anderweitige meinung hat ,deswegen gebe ich auch zu diesen kommentaren kein großartigen disskusionsbedarf.

Kommentar von grisu2101 ,

Marvel, DU hast niemanden beleidigt.

Kommentar von wildcarts2 ,

Die Urbasis der Religion ist GOTT und nicht irgendein Mensch der
irgendwas erfunden hat. - Aber nicht schlimm wenn du da ne krasse
Bildungslücke hast ...

Falsch. Religionen sind erfindungen von Menschen. Andernfalls müsste es eine Urreligion geben, die jeder kennt. Gibt es aber nicht.

Kommentar von viomio82 ,

icg glaube nicht an Gott also bleibt es Erfindung der Menschen. Bildungslücke weil man nicht an Märchen glaubt?? Aha....alles klar

Kommentar von grisu2101 ,

Ja, genau das ist es was mich ärgert. Wenn diese Leute keine Argumente mehr haben, dann unterstellen sie anderen Leuten Bildungslücken... dabei haben sie selber die größte, weil sie eben an Märchen glauben... :-)

Kommentar von danhof ,

"weil sie eben an Märchen glauben"

Zum Glück ist das keine Beleidigung. Manchmal findet man eben als Mensch keine andere Möglichkeit mehr, als mit den selben Waffen (Diskreditierung, Herabwürdigung, Lächerlichmachung, Verspottung) zurück zu schießen. Wir Gläubigen sind ja auch nur Menschen :-)

Kommentar von viomio82 ,

ich

Kommentar von wildcarts2 ,

Jeder hat seinen eigenen Glauben und das ist auch ok so.

Falsch. Ich zb hatte noch nie Glauben. Glauben ist künstlich. Ich bevorzuge Wissen.

Und ob Glauben gut ist vage ich zu bezweifeln. Schließlich ist Glaube der größte Mörder der Menschheitsgeschite

Antwort
von Ursusmaritimus, 83

Auch deine Antireligiösität ist ein Glaube (nicht Wissen) und damit eine Religion.

Das Produkt jeder Religion wird erst nach dem physischen Ableben geliefert und bisher gab es von niemanden der beliefert wurde eine Reklamation.

Etwas mehr Respekt und weniger Überheblichkeit würde dir gut zu Gesichte stehen.

Kommentar von MarvelLAlution ,

mit deiner aussage hast du natürlich recht.

Antwort
von qwertzuiop1998, 82

Also ich halte Religionen für Schwachsinn.

Klar haben sie Vorteile z.B. geben sie Hoffnung in schwierigen Situationen, aber wenn wir jetzt mal über einige nicht so zivilistierten Religionen nachdenken, dann stellt man da selber einige Nachteile fest.
Ein Beispiel dafür wäre die Entstehung eines Krieges, da manche Personen ihren Glauben falsch verstehen.

Kommentar von MarvelLAlution ,

Schön das du meine ansicht teilst, ich bin ja derselben meinung. 

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