Frage von GameOver2193, 76

Bin ich der einzigste der so denkt?

Hey zusammen kommt es euch auch manchmal so vor das die Welt komplett im ar... Ist und nur noch Ungerechtigkeit herscht.

Ich schalte den Fernseher an und was sehe ich Krieg Mord hungernde Menschen und reiche Menschen die sich krasse Sachen kaufen ? Was ist los

Ich lebe im Familien Haus und wir haben echt am kämpfen klar gibt es Menschen den es noch schlechter geht aber wieso unternimmt keiner was ist die Welt so egoistisch geworden ?

Am Anfang empfand ich echt großen Neid aber inzwischen wenn ich mehr drüber nach denke bin ich einfach nur noch deprimiert

Was denkt ihr zur derzeitigen Welt Situation oder bin ich der einzige der so denkt ?

Antwort
von Digarl, 5

"Derzeitige Situation" .... und dennoch denkst du fernab von der Realität. Nenne mir bitte eine Zeit, in der die Welt nicht so war, wie sie ist? 

-Kriege gab es schon immer. Selbst Affen, die ja mit uns verwandt sind, führen  "organisierte Kriege" um Territorium.

-Hunger gab es auch schon immer. Und ja, auch in diesem Ausmaß.

-Gleichzeitig gab es schon immer wenige, die nahezu unbegrenzte Mittel zur    Verfügung hatten. 

Der Clou ist sogar, dass du ohne dieses Verhalten nicht mal leben würdest. Ohne unser egoistisches Konkurrenzdenken hätten wir nicht den technischen, medizinischen und wissenschaftlichen Fortschritt, den wir aktuell haben. Auch wäre unsere Evolution sicherlich ganz anders verlaufen. Denn diese Ungerechtigkeit führte dazu, dass sich eine strikte Hierarchie in Gruppen bildete. Das schon, bevor wir das Entwicklungsstadium des Homo Sapiens erreichten. Diese strikte Hierarchie führte zu einer besser organisierteren Gruppenverteilung und einer höheren Überlebenschance. Und nur dadurch, konnten wir das, was der Affe hat, ablegen und durch unsere Eigenschaften (mehr Geschick, innovativeres Denken usw.) eintauschen.

Die Mehrheit der Menschen ist zufrieden, solange sie nicht leiden muss. Das zeichnet Primaten aus, sie lassen sich bewusst von wenigen, dominanteren, befehligen, ohne unbegründeten Widerstand zu leisten. Deshalb funktionieren totalitäre Systeme. Solange der Mensch nicht zu sehr leidet, und er kann mehr aushalten als wir denken, wird er sich nicht wehren. Zu groß wäre der Aufwand für eine Aktion und das Risiko, sollte sie scheitern.

In Sachen Krieg und Finanzen ist es sogar so, dass wir in der westlichen Welt besser da stehen, als in der meisten Zeit. Denk dran, vor noch 100 Jahren hätte man sich eine Situation wie heute nur herbei gewünscht. Da war Europa nämlich mitten im 1. Weltkrieg. Da war sowohl Krieg, als auch Armut und Hunger vorhanden.

Dann gab es 2 Wirtschaftskrisen in Deutschland. Die Menschen verbrannten ihr Papiergeld, weil es billiger war als Feuerholz oder Kohle zu verheizen. Dann folgte die Diktatur in Deutschland und der 2. Weltkrieg. Dann die Nachkriegszeit. Dann der kalte Krieg.

Warum man nichts dagegen macht? Wer soll denn bitte etwas dagegen unternehmen? Gegen die Ungerechtigkeiten in Sache Finanzen unternimmt keiner was, weil diejenigen die es könnten, oftmals von den Reichen abhängig sind. Und wenn es nicht so ist, wollen sie eventuell selber reich werden. Außerdem hätte das unabsehbare Folgen für uns alle. Als Mao seine Ideologie durchsetzen wollte starben Millionen von Menschen den Hungertod. 

Auch gibt es zu viele Interessengruppen. Niemand hat Macht über die ganze Welt, also kann auch niemand die Ungerechtigkeit abschaffen. Dasselbe gilt auch für Kriege. Was will man denn dagegen tun, wenn ein Land in ein anderes einmarschiert? Oder wenn Organisationen wie der ISIS Krieg und Terror verbreiten? Natürlich, man kann versuchen solche Parteien zu bekämpfen. Doch was kann man gegen den Ausbruch tun? Nichts. Denn sobald es nur 2 unterschiedliche Staaten auf der Welt gibt (wir haben aktuell mehr als 200), kann ein Krieg ausbrechen, und zwar gegen den Willen einer Seite. Und kriminelle Organisationen oder Terrornetzwerke bilden sich unbemerkt, bis sie stark genug sind in Erscheinung zu treten. 

Und wie bereits geschrieben, die Welt war schon immer so. Und im Vergleich zu den letzten 1000 Jahren ist unser Leben in Europa wie im Paradies.

Antwort
von Percy02, 50

Es wird alles was möglich ist schon dagegen getan, aber was willst du gegen Banden von terroristen unternehmen die meinen, das ihre Religion die einzig wäre ist und alle die nicht an diese Religion glauben sterben müssen?

Wenn du jetzt sagst alle töten, das hilft nichts denn es gibt immer wieder solche Menschen, man müsste es halt hinkriegen das es überall starke staate gibt aber das geht halt nicht von heut auf morgen.

Rede doch mal mit deinen Eltern darüber, oder mit einem deiner Lehrer/innen.

Hoffe ich konnte helfen,

Percy02 

Antwort
von dataways, 3

Ich schalte den Fernseher an und was sehe ich Krieg Mord hungernde
Menschen und reiche Menschen die sich krasse Sachen kaufen ? Was ist los

Als in den Siebzigern der Fernseher lief, sah ich Vietnam, Kambodscha, Biafra, Bangladesch, Chile, Maos Kulturrevolution und Margret Dünsers V.I.P.-Schaukel.

Ich sehe da keinen großen Unterschied zu heute

Antwort
von Paul345, 28

Ja und Nein. Eigentlich war es schon immer so und wird immer so sein. Weil es immer schon so war, hat Billy Joel darüber ein Lied geschrieben.In dem er im historischem Abriß von 1950 bis in die 80er, damals weltbewegende und von uns schon vergessen Ereignisse aufzählt.


In Summe, ist es uns aber in den letzten 50 Jahren, noch nie so gut gegangen wie jetzt.


Antwort
von JBEZorg, 20

Die Welt ist im A... Denn sie wird seit Tausenden von Jahren von Konzepten regiert, die genau das vorsehen. Aber es sind wir, die Menschen, die diese Konzepte mittragen. Daher sollte man wirklich nicht frage wiseo unternimden keinereiner, der oder der, blos snicht ich was. Wir sind die Welt. Wenn du anders bist als diese Welt, die im A... ist, machst du dieWelt schon en Stück besser.

Antwort
von Frankengruber, 20

Manchmal, wenn man für zu lang Anzüge trägt, verändert sich deine Weltanschauung.

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