Frage von DaVladl, 95

Bin ich depressiv und leider ich an einer Depression?

Hallo, kurz zu meiner Geschichte ich bin 18 Jahre alt und männlich und habe eine längere "Leidengeschichte". Vor ca. 2 Jahren hat meine Mutter sich versucht umzubringen war 1 Jahr lang in einer Klinik, habe zu der Zeit allein gewohnt und die Schule sehr gut sogar hinbekommen. Dann gings meiner Mutter wieder besser und mir gings auch gut bis vor ca. einem Monat ich einen Joint konsumiert hab ein paar Züge (ca. 6) danach hatte ich Bauchschmerzen und meine Beine fühlen sich seitdem "schwer" an (andere haben keine Probleme) man muss dazu sagen danach hatte ich eine sehr schwere Operation und mein bester Freund ist gestern überraschend gestorben (mit 18 ebenfalls 18 Jahren). Ich habe jetzt seit einem Monat Bauchschmerzen (esse aber normal) unwohlsein und meine Beine fühlen sich schwer und merkwürdig an. Ich war schon bei fielen Ärzten und mach mich selbst fertig mit diversen Internet Recherchen. Hatte eine Magenspiegelung warte noch auf die Ergebnisse nehme auch Medikamente gegen die Bauchschmerzen, die sie etwas gemindert haben seitdem. Trotzdem fühle ich mich komplett unwohl, jedoch wenn ich mich auf andere Dinge konzentriere Auto fahren kann ich dies problemlos tun ohne Magenschmerzen Z.B. Meine Frage an der Stelle ist leide ich unter Depressionen oder einer Drogenpyschose? Wenn ja wie bekomm ich sie weg, ich bin bereit dafür zu kämpfen, habe aber keine verzweifelten Gedanken wie Selbstmord oder dergleichen momentan kommt mir halt alles surreal vor und ich fühl mich Antriebslos? Was kann man dagegen tun? LG

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von aXXLJ, 27

Ob Du an Depressionen leidest, kann Dir ein Psychiater besser beantworten als Jugendliche oder mit Depressionen unerfahrene Erwachsene.

Eine Drogenpsychose wirkt sich anders aus als Du Deine Symptome schilderst.

Kommentar von DaVladl ,

Ich habe diese Bauchschmerzen (sind aber durch Medikamente weit aus besser geworden) und das komische Gefühl ab den Knie seit ich den Joint geraucht habe (Andere haben keine Symptome, gings sofort wieder gut) ich hatte auch einen "Horrortrip" und es war mein erstes und sicherlich letztes mal. Momentan ist es so das de Bauchschmerzen langsam besser werden und mir nur mehr etwas schlecht ist (am Morgen besonders). Ich war bei einer Magenspiegelung und werde sehen was hinauskommt, darüberhinaus habe ich auch einen Bleitest gemacht (Zur Sicherheit) und war im Spital wegen anderen Streckmittel (wobei dann jeder ja Symptome haben müsste ca. 4 Leute, wo keiner irgendwas hat), also meine Frage an der Stelle, kann was im Gehirn kaputt gegangen sein weil ich durch Herzrasen evtl. weniger Luft bekommen habe, dass diese Symptome nicht mehr verschwinden oder kann dadurch eine gastritis ausgelöst werden? (Hatte jeder schon in meiner Familie). Es war fahrlässig von mir und jetzt muss ich die Konsequenzen tragen, ist mir klar ich werde es nie wieder tun es war sowieso nichts für mich.

Ich würde mich über eine Antwort von einem Experten freuen :)

Kommentar von aXXLJ ,

Hallo DaVladl,
weder bin ich Arzt - noch kann oder will ich Ferndiagnosen stellen. Aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass Magenbeschwerden auch ohne Cannabiskonsum auftreten können. Selbst wenn Deine Bauchschmerzen erst stattfinden, seitdem Du etwas geraucht hast, bedeutet das nicht, dass das Kiffen diese Symptome ausgelöst haben. Ganz im Gegenteil: Medizinisch gesehen ist Cannabis sogar gegen Morbus Crohn-Beschwerden gut wirksam.

Ich denke, Du neigst ein wenig zur Hypochondrie und solltest Dir selbst gegenüber mehr Geduld aufbringen, bis die Krankheitsanzeichen  möglicherweise von ganz alleine verschwunden sind. Warte mal die nächsten 2 Wochen ab.
Lass dabei die Finger vom Gras, denn wenn Du in einer sogenannten "depressiven Phase" steckst, dann kann diese Phase durch Cannabis eher noch verstärkt werden. Das heißt nicht, dass Du an einer Depression leidest, sondern lediglich an einer - möglicherweise nur pubertätsbedingten "Verstimmung".

Kommentar von aXXLJ ,

In einer depressiven Phase zu stecken, bedeutet nicht, dass man an einer (echten) Depression leidet.

Der Begriff "Depression" ist medizinisch definiert. Man kann so etwas
nachlesen und ggf. auch überprüfen, ob man an den gleichen Symptomen leidet, die auftreten, wenn man an einer Depression leidet.

>>Im alltäglichen Sprachgebrauch wird der Begriff depressiv
häufig für eine Verstimmungverwendet. Im medizinischen Sinne ist die Depression jedoch eine ernste, behandlungsbedürftige Störung, die sich der Beeinflussung durch Willenskraft oder Selbstdisziplin des Betroffenen entzieht
.<<

https://de.wikipedia.org/wiki/Depression

Kommentar von DaVladl ,

Ich hätte noch ein paar Fragen und würde mich freuen, wenn du sie beantworten könntest.

Ich hatte ja einen Horrortrip, Herzrasen Bauchschmerzen usw. das Herzrasen verschwand nach ein paar Tagen, aber die Bauchschmerzen und meine Beine sind seit dem Tag so und vorher gings mir gut. Kann das Gras mit MDMA gestreckt gewesen sein? (Der Dealer verkauft nämlich MDMA auch). Aber das würde ja keinen Sinn machen auf lukarativer Seite für ihn? Fakt ist es war eine starke Homegrown Sorte vielleicht interprtier ich da zuviel rein aber ich hab die Bauchschmerzen jetzt fast seit einem Monat ich mein sie sind schon besser geworden seit dem Konsum, aber kann das sein dass man sowas hat wenn das Gras wirklich stark war? Kann auch sein das ich wirklich zur Hypochondrie neige.

Würde mich über eine Antwort freuen!

Kommentar von aXXLJ ,

Du hattest keinen "Horrortrip", Du hattest eine leichte Überdosierung mit Cannabis. Das Zeug war nicht mit MDMA gestreckt (weil - wie Du richtig sagst - so etwas finanziell keinen Sinn machen würde.)
Selbst wenn das Gras stark war, führt das nicht zu Bauchschmerzen. Wenn die Bauchschmerzen anhalten, lass Dich von einem Facharzt auf Magen-Darmbeschwerden hin untersuchen.

Danke für den * (1.194)

Kommentar von DaVladl ,

Ich hätte da noch ein paar Fragen, weil du ja sehr viel Ahnung hast, Streckmittel, falls welche drinnen gewesen wären, dass hätten ja die anderen auch gehabt, weil ich hatte max sag ich mal 6 Züge und die anderen haben ja mehrere Gramm vom gleichen Zeug geraucht gehabt. Jetzt meinte ein anderer das Rattengift drinnen gewesen wär, ich meine das hätte ich noch nie gehört, bzw. würde man das nicht sofort erkennen im Gras, weil ich mir z.B. das nicht mit meinen Beinen erklären kann, dass sie sich ab dem Knie komisch anfühlen außerdem hab ich mehrere Blutbilder gemacht beim Arzt und zweimal im Spital, Rattengift oder Pferdebetäubungsmittel oder dergleichen  würde man ja erkennen im Blut oder nicht, würden sich da die Blutwerte nicht verändern? Die anderen machen mich schon ziemlich paranoid, weil dass ja auch schon jz. 1 Monat andauert, aber durch Medikamente besser geworden ist, aber noch nicht weg.

Mein Fazit ist, also was ich denke, dass das Gras rauchen eine akute Gastritis oder so etwas ausgelöst hat und ich so starke Zeug nicht vetrage wiege nur 56 kg und bin nur 170 cm groß. Würde mich aber trotzdem über deine Meinung freuen!

Danke, dass du mir so sehr hilfst :)

Kommentar von aXXLJ ,

Noch einmal, aber abschließend (bitte keine weiteren Nachfragen mehr):
Du hattest eine leichte Überdosierung. Keine Streckmittel und keine Gifte im Gras. Deine Kumpels scheinen ähnlich wenig Ahnung von Cannabis zu haben wie Du, daher empfehle ich Euch allen die Lektüre des Taschenbuchs "Rauschzeichen" (Google) - es kostet nur 9,95 €. Ihr werdet alle hinzulernen.

Antwort
von Shiftclick, 35

Leider ist die Psyche keine Maschine, auch wenn der Laie sich das gerne so vorstellt. Und niemand weiß wirklich, was bei einer Depression in einem Gehirn vorgeht und warum. Es gibt augenscheinlich Dutzende von depressiven Erkrankungen, Verstimmungen, Reaktionen, manche tragen zu Recht den Titel einer Depression, andere sind nur phänomenologisch wie eine. Das gleiche gilt für eine drogeninduzierte Psychose. Es gibt keinen Ingenieur des Gehirns, der nach einer Kernspintomographie sagen könnte, was los ist. Tatsache ist, du hast eine gewisse erbliche Disposition und gleichermaßen eine Lerngeschichte. Der Gebrauch von Drogen ist bei manchen (vielen) Menschen scheinbar harm- und folgenlos bei anderen bringt es eine Kaskade ins laufen. Gelassenheit ist das beste für dich, unter Umständen solltest du dich psychotherapeutisch beraten lassen, wenn die Ärzte mit ihrem Latein am Ende sind. Nicht immer findet man irgendeinen Grund oder eine Behandlung für so 'psychovegetative' Störungen.

Antwort
von einfachichseinn, 24

Hast du den Ärzten von deinem Drogenkonsum erzählt?

Falls nicht, dann hole das nach!

Wenn sie weiterhin nichts finden, werden sie früher oder später deine Psyche unter die Lupe nehmen!

Antwort
von kkatzenfreund, 48

Das du jetzt besser nicht mehr kiffen solltest ist dir ja sicher gesund
Weil du es nicht verträgst
Allerdings ist es auch so das Kiffen eigentlich (meine Meinung) ziemlich harmlos ist
Vielleicht bildest du dir das nur ein?
Oder die haben das mit irgendeinem dreck gestreckt?
Ich würde mal alles absetzen und schauen ob es wirklich so ist oder ob dir dein Bewusstsein einen Streich spielt
Was die Depressionen angeht.. Die antriebslosigkeit und so.. Naja kann schon sein ja.. Ansonsten geh mal zur Therapie.. Vielleicht hilft dir das
Das mit deinem Freund tut mir extrem leid.
Treff dich mit anderen und redet darüber wenn das geht
Rede so viel wie du kannst bzw magst
Egal mit wem
Aber rede deine Schmerzen aus dem Herz
Wir können auch reden wenn du magst
Lg und gute Besserung

Antwort
von chillmalhart, 20

Ich denke wenn sie bei dir nichts finden, was die Ursache dafür ist.. dann kommt es von deiner Psyche und ist dann psychomatisch. Das bedeutet es gibt keine körperliche Ursache dafür. Ich hatte auch 2 Jahre lang psychomatisches Erbrechen. Daraus entwickelte sich eine Essstörung und Depressionen. Mir hat damals eine Verhaltenstherapie geholfen.
Gehe doch am besten mal zu einem Psychiater. Das ist keine Schande..
Alles Gute auf dem Weg zu deiner Gesundheit!

Antwort
von FelinasDemons, 26

Zuerst : Lass in Zukunft die Finger von Drogen. Die verträgst du anscheinend überhaupt nicht,was auch irgendwie gut ist.

Es tut mir auch Leid,was du alles schön durchmachen musstest mit deiner Mutter und deinem Freund.

Du hast ja schon erwähnt, dass du bei einigen Ärzten warst. Ich würde dir erstmal raten, bei Verdacht auf Depressionen einen Psychologen aufzusuchen. Und vlt auch noch einen Psychiater und/oder Neurologen aufsuchen. Evtl könnte man da herausfinden, was den jetzt genau Sache.

Alles Gute:)

Kommentar von FelinasDemons ,

* schon nicht schön

Antwort
von LittleMistery, 39

Der erste Weg geht immer zum Arzt, da erzählst du dem was du vermutest und dann siehst du gemeinsam mit dem weiter was passiert.

Antwort
von wolfruediger, 31

Mach Sport und nicht übertreiben dann bekommt dein leben Ziel und Richtung...

Und immer wenn es anfängt, gehst du laufen usw.


Es wird dir helfen!

Antwort
von ChulatasMann, 41

Was ist der Unterschied zwischen depressiv sein und eine Depression haben?

Kommentar von DaVladl ,

Gibt es keinen aber die anderen Titel wie "Leide ich an einer Depression" gab es schon

Kommentar von chillmalhart ,

Depressiv sein kann jedem mal passieren, wenn er einen schlechten Tag hatte. Aber Depressionen ist eine psychische Krankheit die nicht von einen Tag auf den anderen weggeht

Kommentar von einfachichseinn ,

depressiv ist auch niemand, der nur einen schlechten Tag hatte. Dieser Mensch ist traurig oder niedergeschlagen! depressiv ist lediglich ein Mensch, der Depression hat!

Kommentar von aXXLJ ,

In einer depressiven Phase zu stecken, bedeutet nicht, dass man an einer (echten) Depression leidet.

Der Begriff "Depression" ist medizinisch definiert. Man kann so etwas nachlesen und ggf. auch überprüfen, ob man an den Symptomen leidet, die auftreten, wenn man an einer Depression leidet.

>>Im alltäglichen Sprachgebrauch wird der Begriff depressiv häufig für eine Verstimmungverwendet. Im medizinischen Sinne ist die Depression jedoch eine ernste, behandlungsbedürftige Störung, die sich der Beeinflussung durch Willenskraft oder Selbstdisziplin des Betroffenen entzieht.<<
https://de.wikipedia.org/wiki/Depression

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