Frage von maria167, 56

bin ich depressiv oder nur von meiner situation überfordert?

falls ihr meine letzten fragen gelesen habt wisst ihr dass meine mutter und mein freund depressiv sind. ich werde allgemein von vielen als sehr lebensfroh bezeichnet und bin es auch eigentlich.. ich war immer dankbar für all die tollen dinge in meinem leben und lächle eigentlich auch durchgehend. jedoch hab ich probleme morgens aufzustehen und zur schule zu gehen. auch kleine sachen wie duschen aufräumen oder anderes krieg ich nicht mehr wirklich auf die reihe.. ich denke mal ich gucke mir vieles von meiner mutter ab, die seit einem jahr nicht mehr aus dem haus geht... ich bin zu dem immer müde (kann auch an der pupertät liegen, bin 16) und ruhelos und kraftlos. ich habe von meiner mutter anerzogen bekommen immer stark zu bleiben und probleme zu lösen. ich hab allerdings keine hoffnung mehr.. ich weiß ich muss ausziehen, damit es nicht noch schlimmer wird aber ich will auch nicht weg. ich will einen vater und eine mutter die für mich da sind. was soll ich tun? momentan ist es einfach zu viel und ich kann all diesem druck nicht mehr standhalten bin ich depressiv und sollte ich mir eine psychologin suchen? allerdings kann die psychologin mein leben ja auch nicht ändern und es ist einfach unmöglich in meiner situation glücklich zu werden

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo maria167,

Schau mal bitte hier:
Familie Depression

Antwort
von Buddhishi, 18

Hallo Maria167,

ich möchte Dir erstmal sagen, dass ich Dich gut verstehen kann und 'den Hut vor Dir ziehe'.  RESPEKT, was Du alles auf den Schultern hast.

Und es ist absolut normal, dass man dann irgendwann nur noch ausgelaugt und erschöpft ist. Ja, Du hast Recht - eigentlich sollte es so sein, dass Eltern für ihr Kind da sind. Aber leider ist das nicht immer der Fall, so dass Du schon viel zu früh viel zu viel Verantwortung übernehmen mußtest.

Nun ist es wirklich an der Zeit, achtsam mit Dir selbst umzugehen und etwas Gutes für Dich zu tun.

Ob Du eine Depression bzw. ein Erschöpfungssyndrom hast, kann nur in einem persönlichen Gespräch mit z. B. einem/r Psychologen/in herausgefunden werden. (Eine Ferndiagnose kann Dir hier leider niemand geben. Das wäre reine Spekulation und würde Dir nicht weiterhelfen.) Bitte machen dort einen Termin.

Du hast schon Recht, Psychologen können nicht Dein Leben verändern, aber sie können Dir Tipps für ein anderes, besseres Leben geben und den Umgang mit den zu bewältigenden Problemen erleichtern.

Durch eine Therapie kannst Du leichter mit den Belastungen leben, neue Verhaltensweisen kennenlernen, die Dir auch mehr Selbstschutz geben und Dir langfristig ein glücklicheres Leben ermöglichen. Deshalb lohnt es sich auf jeden Fall. Viel Erfolg dabei!

Alles Liebe und Gute für Dich :-)

Buddhishi

Antwort
von DarkSilverMoon, 19

Du bist nicht depressiv, es kommt dir nur so vor, weil in deiner Umgebung welche depressiv sind und um ehrlich zu sein, da kann man doch nicht lächeln, denn das ist ziemlich bedrückend, wenn man jemanden so sieht. Du musst nur den Menschen versuchen zu helfen, die depressiv sind, denn dadurch geht es dir bestimmt auch besser und du kannst wieder lachen. Es liegt also nur an den Mitmenschen, um die du dir sorgen machst, also versuch denen zu helfen und dir geht es dann auch besser.

Kommentar von Buddhishi ,

Sorry, aber Depressionen gehören in die Hände von Fachleuten und nicht in die von Angehörigen.

Und durch genau diese Versuche, den kranken Menschen in ihrer Umgebung zu helfen, geht es ihr nun schlecht und keineswegs besser, wie Du meinst. LG

Kommentar von DarkSilverMoon ,

Wie kam es eigentlich dazu? Kenne nämlich die vorherige Frage nicht.

Kommentar von DarkSilverMoon ,

Meistens geht es nämlich auch einem besser, wenn man sich mit Menschen anfreundet, meistens im selben Alter, die genau so sind wie du (fröhlich, lebensfreudig und weiteres), denn mit denen verstehst du dich am besten (ganz bestimmt). Wenn man sich nämlich mit solchen umgibt, die auch eigentlich fröhlich sind, wirst du damit angesteckt, du vergisst dann auch deine Sorgen und lächelst und lachst. Damit lässt du dich auf keinen fall mit in die Depressionen mit hinein ziehen und bewahrst dich davor schon mal. Hilft aber nur wenn du viele fröhliche Freunde hast, damit du nicht deine Freunde mit hineinziehst, sondern sie dich hinausziehen (zwei drei lassen sich beeinflussen, aber 5-6 nicht mehr, sondern sie beeinflussen dich). Was deine Mutter und deinen Freund angeht, würde ich sagen dann doch lieber erst mal beobachten und einen kühlen Kopf bewahren.

Sorry falls ich nicht schnell antworte, habe Probleme mit meinen Armen.

Antwort
von maria167, 19

depressiv*

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