Frage von PotenzenHilfe, 36

Bin ich auf dem richtigem Weg...Bildung vs Normalität?

Grüße euch,

bin seit einiger Zeit in einer Ausbildung im Naturwissenschaftlichen Bereich. Die Leute scheinen hier sehr gebildet, intelligent und vernünftig zu sein. Die Leute können sich gut ausdrücken, lesen viele Bücher und all das Zeug. Ich "Normalo" fühle mich in dieser Gruppe komisch. Ich kann mit denen kein Gesprächsthema starten, da die Interessen bei denen meist bei Bücher, Bildung usw. liegt.

Es scheinen hier einfach alle Nerds zu sein...Wenn man mit Umgangssprache spricht , wird man schon fast schief angeguckt...

Frage : Ist das der richtige Weg ? Sollte man so sein ? Sollte man so Leben ? Sich im Leben zurückziehen, sich auf Bildung und Naturgesetze beschränken ?

Antwort
von Schwoaze, 24

Es besteht die "Gefahr", dass etwas von deren Lebensansichten auf Dich abfärbt. Das muss ja kein Fehler sein.

Du kannst Dir die Rosinen rauspicken, Dir aber Deinen Dialekt behalten (z.B.), es ist doch immer so, dass man von neuen Bekanntschaften lernen kann, wenn man will. Schaden wird Dir das sicher nicht!

Niemand verlangt doch von Dir, dass Du Dich im Leben einschränkst, Dich zurückziehst. Aber vielleicht kannst Du Deine Zeit sinnvoller nutzen. Hol Dir Anregungen, die Dein Leben interessanter machen können.

Antwort
von SunKing33, 10

Hallo,

das Leben bringt einen Menschen mit anderen zusammen. In der Schule wird man dazu verführt zu glauben, dass man ständig mit seinesgleichen zusammen sein könne.

Nun erlebst Du, dass Du während Deiner Ausbildung nicht nur keine Gleichaltrigen sondern auch hochqualifizierte und studierte Menschen um dich hast.

Du kannst nun einfach Deinen Job machen. Dann wirst Du für die (gute) Qualität Deiner Arbeit respektiert werden - vermutlich aber auch nicht mehr. Du kannst aber auch lernen, über den fachlichen Bezug Deiner Arbeit, den anderen Menschen besser kennen zu lernen.

Höre zu und lerne. Frage, wenn Du etwas nicht verstehst! Es wäre verwunderlich, wenn Du alles wüßtest. Bist Du aufmerksam genug, lernst Du auch etwas über die Gesprächsthemen der anderen, die nichts mit dem Beruf zu tun haben. Du wirst erkennen, dass es sich nicht um Nerds handelt, sondern um Menschen, die sich aufgrund ihrer Bildung mit den Themen anders auseinandersetzen als Du das bisher gewohnt warst.

Halte Durch!

Antwort
von Wunnewuwu, 13

Auch ich arbeite im naturwissenschaftlichen Bereich und ich kann dir versichern, dass es Momente gibt, da könnte man meinen man arbeitet auf dem Bau.

Von daher haben deine Beobachtungen nichts mit der Zugehörigkeit in gewisse Bereiche zu tun. Es ist wohl Zufall, dass du bei "Nerds" gelandet bist, aber das ist nicht der Normalfall.

LG

Antwort
von Chrismatic, 8

Eine Regel ist, dass man den Personen mit welchen man die meiste Zeit verbringt immer ähnlicher wird, das muss aber nichts schlechtes sein.

Auch wenn man gebildet ist, kann man gerne unter Leute gehen und Partys feiern in seiner Freizeit, genieße und lerne doch einfach das beste aus beiden Welten.

Im Job ist auf jeden Fall ein professioneller Umgangston angeraten, Abends in der Bar sicher wieder legerer. Stell dich einfach ein bisschen auf die jewilige Situation ein umd du wirst einen guten Mittelweg finden.

Antwort
von BTyker99, 5

In meinem naturwissenschaftlichen Studium gab es fast keine "Nerds". Ich erinnere mich eigentlich nur an einen, den man so hätte bezeichnen können, da er sich sehr für Astronomie interessiert hat (was nicht direkt mit dem Studium zu tun hatte). Außerdem wurde ich manchmal auch so bezeichnet, obwohl ich mich nicht so sehe ;-)

Ich lese übrigens gefühlt vielleicht ein Buch pro Jahr.

Antwort
von Mike074, 3

Bildung erlangt man, wenn man mit gebildeten Menschen umgeht. Das ist doch positiv !

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