Frage von LilliZicke, 72

Bin ich als Mutter anderen Verpflichtet meine DNA Auszuhändigen,um festzustellen dass mein Sohn ,der Vater ist?

Ich wurde von einer Jungen Frau ,mir unbekannt angeschrieben die wenn ich nicht meine DNA zur verfügung stellen würde,weiter Gerichtliche Schritte gegen mich einleiten würde, Mein Sohn wäre der Vater Ihres Kindes dass mittlerweile 5 Jahre alt ist wäre. Brief kam ganz normal mit der Post nicht vom Gericht,sondern Privat.

Antwort
von michi57319, 27

Da macht sich jemand aber einen derben Spaß mit dir!

Darauf mußt du nicht reagieren. Zunächst einmal kann sich die saubere Dame an den halten, den sie für den Vater hält. Und auch nur an diesen!

Nur diese Person kann gerichtlich dazu gezwungen werden, einen DNA-Abgleich zu machen.

Also ab in die Tonne mit dem Schrieb.

Wenn dir die Sache keine Ruhe lässt, kannst du ja mal deinen Sohn fragen, was er dazu meint.

Antwort
von Interesierter, 48

Als Mutter musst du gar nichts machen. Du bist als Mutter weder der Kindsvater noch sonst in irgend einer Art und Weise unterhaltsverpflichtet. Du hast in diesem Fall auch keine Auskunfts- oder Mitwirkungspflicht. 

Als Erstes würde ich mal meinen Sohn auf die Sache ansprechen, ob er diese Person kennt und ob an der Geschichte mit der behaupteten Vaterschaft überhaupt etwas dran sein kann. 

Wenn an der Sache was dran ist, soll das dein Sohn klären. 

Wenn an der Sache definitiv nichts dran ist, würde ich mir überlegen, evtl. Anzeige zu erstatten. Dann liegt der Verdacht des Betruges nahe. 

Kommentar von vierfarbeimer ,

Betrug? Worum sollte die Fragestellerin betrogen worden sein?

Kommentar von Interesierter ,

Das Erschleichen von Unterhaltsleistungen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen ist Betrug.

Schon der Versuch ist strafbar.

Antwort
von ThomasAral, 28

soll sie doch gerichtliche schritte einleiten ... die muss sie aber gegen den sohn stellen

Antwort
von Repwf, 30

Da würde ich vielleicht noch die knapp 70Cent investieren und eine Postkarte mit lachenden smiley zurück schicken 😂 !

Ansonsten soll sie sich an den potentiellen Vater wenden ;-) 

Expertenantwort
von furbo, Community-Experte für Recht, 13

Lass sie drohen. Wer es ernst meint, droht nicht. 

Und selbst wenn die Drohung wahr gemacht würde, was sollte passieren? Das Gericht wird nichts machen. 

Antwort
von DrDralle, 22

Das kann so nicht sein. Das Jugendamt unterstützt die Kindesmutter bei der Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen. Ledige minderjährige Mütter erhalten automatisch einen Amtsvormund. Bei jungen Volljährigen gilt die Hilfe vorwiegend bei der Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen, z.B. zur Höhe des Unterhalts.

Das Jugendamt erhält vom Standesamt die Informationen über die Geburt
jedes nichtehelichen Kindes und informiert den Sorgeberechtigten dann
schriftlich über seine Hilfsangebote.

Weiters bist du nur bei gerichtlichen Anordnungen verpflichtet eine DNA abzugeben. Deren Abgabe ausserdem genormt ist.

Antwort
von creator78, 39

Erstens musst du als Mutter gar nichts abgeben. Wenn überhaupt, könnte Sie gerichtlich gegen deinen Sohn einen Vaterschaftstest erwirken. Sollte er es sein, könnte auch passieren, daß er die Kosten für das Gericht und den Test bezahlen muss. Daher lieber außergerichtlich einigen.

Antwort
von RKuchenbuch, 4

Nein musst du nicht. Dafür gibt es keine Anspruchsgrundlage.

Antwort
von RubberDuck1972, 13

Nein! - Wenn sie was von deinem Sohn will, soll sie sich an ihn wenden.

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