Frage von strakederX, 62

Bin ich Alkoholabhängig?Ich muss bei meinen Garten immer sofort ein Bier trinken?

Privet Community, Also ich frage jetzt mal hier, ob ich Alkoholabhängig bin. Ich trinke eigendlich pro Tag 2-4 Paderborner Export, aber nur bei Garten. Wenn ich dahin komme, muss ich mir erstmal ein Bier holen. Ich habe zwar versucht dagegen anzukämpfen, aber irgendwie geht das nicht. Es funktioniert auch nicht das ich nicht zu meinem Garten fahre, weil es da immer was zu arbeiten gibt. Bin ich nun alkoholabhängig und wie kann ich dagegen anzukämpfen, dass ich bei meinen Garten immer sofort ein Paderborner holen muss. Vielen Dank schon mal für eure antworten.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo strakederX,

Schau mal bitte hier:
Alkohol Garten

Antwort
von GenLeutnant, 25

Das könntest Du hier mal nachvollziehen:

Der Übergang vom Genusstrinken zum Alkoholiker ist fließend. Es geht dann über verschiedene fast unbemerkte Phasen:
Die voralkoholische Phase: Hier trinke ich schon nicht mehr aus Genuss an einem Glas Wein o.ä. sondern aus psychischen Gründen. Stressabbau, um lustiger zu werden, aus Unsicherheit, weil ich durch Alkohol lockerer werde, vermeintlich stärker bin, besser und freier reden kann.
Die Prodromalphase: Hier merke ich schon das ich den Alkohol brauche. Ich denke häufig an Alkohol, freue mich schon auf den nächsten „Umtrunk“ mit Freunden. Bekomme aber teilweise auch schon Ärger mit meinem Umfeld (Freunde, Familie, Arbeitgeber)
Die kritische Phase: Ab hier beginnt schon der Kontrollverlust. Hier liegt es schon nicht mehr am Willen nichts mehr zu trinken. Es geht manches mal nur Tage ohne Alkohol und dann nur unter eigenem oder fremden Zwang.
Die chronische Phase Hier geht es dann richtig bergab. Alkohol bestimmt mein Leben. Es dreht sich nur noch darum an den nächsten Schub zu kommen z.B. bei einem Pegeltrinker den Pegel zu halten. Ichbin fast nicht mehr nüchtern, trinke schon morgens, weil ich nachts - wenn ich überhaupt schlafe konnte - unter den Pegel rutschte.
Natürlich kann jeder aufhören zu trinken. Aber ab einem gewissen Punkt – der nicht vom Trinkenden erkannt wird – schafft er es nicht mehr und ab hier ist es für mich eine Krankheit. Der Kreislauf hat begonnen.
Trinke ich nicht habe ich Entzugserscheinungen und dann trinke ich weil die Entzugserscheinungen gelindert werden – und das immer wieder. Der Alkohol dient in diesem Moment übertrieben gesagt als Medikament. Ich hab keinen Einfluss mehr darauf. Der Kopf beherrscht den Körper. Körperlich trocken zu werden ist eine relativ einfache Geschichte in einem Krankenhaus mit Hilfe von Medikamenten z.B. Distraneurin, aber dann fängt das wichtigste und langwierigste erst an. Der psychische Entzug.

Antwort
von furbo, 27

Na ja, im Sommer bei der Gartenarbeit vertilge ich auch schon mal 5 Bier den Tag über.

Was du schreibst hört sich aber schon bedenklich an. Anscheinend hast du den Alkoholkonsum nicht unter Kontrolle. Ich will aber keine Ferndiagnose starten. Du solltest einmal zu einer Suchtberatungsstelle gehen und mit den Leuten dort reden. Die Beratung kostet nichts und die Berater sind zum Schweigen verpflichtet. 

Antwort
von WESTundHB, 4

Ich mach das auch und fühle mich nicht , wie ein Alkoholiker. Zumindest bei mir ist das nur Gewohnheit , sonst trink Ich nur auf Partys und im Winter gar nicht.

Antwort
von Nashota, 29

Wenn du nicht auch mal ohne Bier klarkommst, sondern dir sofort eins einfüllen musst, sobald du im Garten bist, ist das schon bedenklich.

Antwort
von Prinzessle, 36

Im Winter fährst Du ja wohl kaum täglich zu Deinem Garten...wenn Du ohne Bier auskommst bist Du nicht abhängig...

Sondern es gehört dann viel mehr einfach zum gemütlichen Tagesausklang nach getaner Arbeit...noch ein wenig sitzen die Pflanzen beobachten...

Das Bier gehört dann wie ein Ritual dazu...also mache Dir darüber nicht zu viele Gedanken...

Und bald schliesst man ja im Garten mit der aktiven Zeit ab...und Du hast die Möglichkeit zu sehen ob Du dann dieses Feierabend Bier immer noch brauchst...oder ob es einfach zu der Lauben-Stimmung mit dazu gehört...

Antwort
von Nube4618, 24

Denke das ist nicht problematisch, wenn du nach der Gartensaison auch gut mal darauf verzichten kannst. 

Antwort
von miezepussi, 36

Ja, wer regelmäßig (täglich) Alkohol trinkt, ist abhängig. Der Ort ist dabei völlig irrelevant.

Kommentar von Rosswurscht ,

Und wer täglich Tee trinkt ist dann auch abhängig?

Ich denke es kommt schon auch bissl auf die menge an ...

Kommentar von miezepussi ,

Nein. Der tägliche Genuss nur einer Flasche Bier, macht abhängig. Irgendwann werden es 2 Flaschen, dann drei.

Antwort
von Blechgurke, 29

ja bist du eindeutig, mal ein Bier, so 2-3 mal die woche ist noch ok aber jeden tag schadet deinem Körper auf Dauer...hör damit auf und mach ne therapie, wenn du deine leber retten willst...

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