Folgendes ist hier deutlich geworden:
Die Auferstehung vom Tod ist eines, die Himmelfahrt etwas anderes.
Nachdem Jesus etwa drei Tage lang tot war, wurde er von seinem himmlischen Vater (an den er sich vor seinen Tot im Gebet gewendet hat) auferweckt.
Wie sollten seinerzeit die Jünger Jesu an seine Auferstehung glauben, wenn sie ich nicht hätten sehen können?
Wie erwähnt, erteilte der seinen Nachfolgeren nach der Auferstehung erneut den Auftrag zu predigen:
(Matthäus 28:19-20) 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“
Außerdem hatten die Jünger bis zu seinem Tod nicht vollkommen verstanden, warum er sterben musste. Nach Jesu Tod und Auferstehung geschah folgendes:
(Lukas 24:15-27) 15 Als sie sich nun unterhielten und besprachen, trat Jesus selbst herzu und begann mit ihnen zu gehen; 16 aber ihre Augen wurden davon abgehalten, ihn zu erkennen. 17 Er sprach zu ihnen: „Was sind das für Reden, die ihr auf der Wanderung miteinander wechselt?“ Und traurigen Angesichts blieben sie stehen. 18 Als Antwort sagte der eine namens Klẹopas zu ihm: „Wohnst du als Fremdling für dich allein in Jerusalem und weißt deshalb nicht, welche Dinge in diesen Tagen dort geschehen sind?“ 19 Und er sprach zu ihnen: „Was für Dinge?“ Sie sagten zu ihm: „Die Dinge in bezug auf Jesus, den Nazarẹner, der ein Prophet wurde, machtvoll in Werk und Wort vor Gott und dem ganzen Volk; 20 und wie ihn unsere Oberpriester und Vorsteher zum Todesurteil überlieferten und ihn an den Pfahl brachten. 21 Wir aber hofften, daß dieser der sei, der dazu bestimmt ist, Israel zu befreien; ja, und bei alldem ist dies der dritte Tag, seitdem diese Dinge geschehen sind. 22 Überdies haben uns auch einige Frauen aus unserer Mitte in Erstaunen versetzt, weil sie in der Frühe bei der Gedächtnisgruft gewesen waren, 23 aber seinen Leib nicht fanden, und sie kamen und sagten, sie hätten auch einen übernatürlichen Anblick von Engeln gehabt, die sagten, er lebe. 24 Ferner gingen einige von denen, die bei uns sind, zur Gedächtnisgruft hin; und sie fanden es so, wie die Frauen gesagt hatten; doch sahen sie ihn nicht.“ 25 Da sprach er zu ihnen: „O ihr Unverständigen und die ihr langsamen Herzens seid, an alle Dinge zu glauben, die die Propheten geredet haben! 26 Mußte nicht der Christus diese Dinge leiden und in seine Herrlichkeit eingehen?“ 27 Und ausgehend von Moses und allen PROPHETEN, legte er ihnen in allen Schriften die Dinge aus, die ihn betrafen.
Es waren demnach weitere Erkärungen erforderlich.
Schluss: Warum fünfzig Tage:
Weil JHWH dies so beschlossen und festgelegt hatte:
Fünfzig Tage nach dem 16. Nisan feierten die Israeliten das Fest der Wochen. Im mosaischen Gesetz hieß es dazu: „Bis zu dem Tag nach dem siebten Sabbat solltet ihr zählen, fünfzig Tage, und ihr sollt JHWH ein neues Getreideopfer darbringen. Aus euren Wohnorten solltet ihr zwei Brote als Webeopfer bringen. Sie sollten aus zwei zehntel Epha Feinmehl bestehen. Sie sollten gesäuert gebacken werden, als erste reife Früchte für JHWH“ (3. Mose 23:16, 17, 20).
In Jesu Tagen war das Fest der Wochen als Pfingsten bekannt (von dem griechischen Wort für „fünfzigster [Tag]“). Zu Pfingsten 33 goss der auferstandene Jesus Christus auf die Gruppe von 120 Jüngern in einem Obergemach den heiligen Geist aus, den „Helfer“
Zeitangaben:
Jesu Tod: 14.Nisan (Hebrä. Mondkalender) gegen 15 Uhr, Freitags.
Auferstehung vom Tod: 16. Nisan
Himmelfahrt: 25. Ijjar, also 40 Tage nach seiner Auferstehung (wurde u.a. von mehr als 500 Jüngern zugleich gesehen (siehe 1. Korinther 15:6). Er gab die Anweisung, sie sollten Jerusalem nicht verlassen.
10 Tage späber (40 + 10 = 50) wurde dann der "Helfer", der heilige Geist ausgegossen was auf weitere bestimmte Dinge hinwies.
Interessant ist noch folgender Gedanke in diesem Zusammenhang:
(Apostelgeschichte 1:11) . . .Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.“
Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.
Exakt die richtige Antwort - und biblisch begründet außerdem. Danke und DH!!
und die 40 Tage der Fastenzeit
und 40 Tage Trauerzeit . . .
Danke für Deine ausführliche Antwort!