Frage von azallee, 133

Bin aufgeregt, wenn mein Kind eine Klassenareit schreibt, was tun?

Ich bin meistens schon Tage vor einer Klassenarbeit meines Sohnes sehr aufgeregt (er ist 13). Ist das normal? Er hat schulische Probleme, besonders in einem bis zwei Fächern. Es belastet mich sehr. Was kann ich tun, damit ich mich weniger aufrege? Ich bin auch depressiv und in psychiatrischer Behandlung, bekomme Tabletten gegen die Depression. Aber eine Psychotherapie mache ich im Moment nicht.

Antwort
von skogen, 74

Setz ihn bloß nicht unter Druck! Er hat bestimmt auch Angst. Nimm ihn mal zur Seite und rede mit ihn über seine Wünsche und Ängste! Vielleicht geht es ihm nicht gut?

Wenn es ihm gut geht, wird er besser in der Schule, und dann geht es auch dir gut! (:

Kommentar von azallee ,

Danke. Ich werde versuchen mit ihm zu reden und ihn zu beruhigen.

Antwort
von conelke, 33

Du solltest gelassener werden, denn den eigenen Druck überträgst Du unbewusst auf Deinen Sohn. Wenn Dein Sohn Schwierigkeiten hat, könntest Du Dich nach einer Nachhilfe umhören.

Und vielleicht wäre eine Therapie für Dich nicht verkehrt, damit Du lernst mit Deinen Ängsten zu leben bzw. sie abzulegen.

Kommentar von azallee ,

Er bekommt schon Nachhilfe! Die nützt aber wenig, wenn Kindi nicht gewillt ist, Vokabeln zu lernen :(     Eine Therapie werde ich machen, der Termin dauert aber noch. :(

Kommentar von conelke ,

In dem Atler ist das leider so...die Kinder haben zu allem Lust, nur nicht für die Schule zu lernen. Vielleicht kriegst Du es über positive Motivation hin. Wenn er fleißig ist und sich das in den Noten widerspiegelt, könntest Du ihm mit irgendwas eine Freude bereiten. Sag ihm vorher, dass er eine Belohnung erwarten kann, wenn er über seinen Schatten springt. Ansonsten würde ich die Medien einschränken und klare Ansagen machen. PC, Spielkonsole etc. erst dann, wenn die Schule nicht darunter leidet.

Antwort
von xRobsnx, 48

Wenn ich das richtig verstehe hast du selbst Angst davor, dass er eine schlechte Note schreibt? Wenn das so ist, solltest du es wirklich in den Griff bekommen. Wenn dein Sohn merkt das es dir so nahe geht macht es ihm nur druck, redet am besten mal zusammen drüber wie ihr das am besten in den Griff bekommt. Ein 13 jähriger ist oft mals zu mehr in der Lage als man sich vorstellen kann.

Antwort
von ClashHelfer, 10

 Neurologie ist hier eher falsch am Platz... nicht jeder Neurologe hat Psychologie studiert.

Wenn ich das richtig verstanden habe... hast du Angst davor, dass dein Sohn eine schlechte Note schreibt?

Er hat schulische Probleme? Wie stark?

Was mich am meisten verwirrt ist, dass du dich aufregst, wenn dein Sohn vor einer Klassenarbeit steht. Setze ihn nicht unter Druck, und stelle ihm nicht immer die Fragen "Kann ich dir helfen, kann ich dich was abfragen", für einen Jugendlichen wirkt dies sehr bedrückend und er fühlt sich dadurch eingeschränkt! Haben Sie schonmal über Nachhilfe nachgedacht? Wird Ihrem Sohn wenig gefallen, aber es wird Ihnen hoffentlich die Sorgen nehmen.

Man kann das hier in 2 Kategorien einteilen, einmal in die psychologische und einmal in die Fürsorge einer Mutter, ich weiß nicht wie es bei Ihnen ist, aber wenn Sie ihren Sohn permanent unter Druck setzen dann würde ich über eine psychologische Therapie nachdenken, Sie können dort viele Entspannungsübungen lernen, welche Ihnen helfen wird, wenn Ihr Sohn vor einer Klassenarbeit steht.

Ich habe bereits einige Kommentare gelesen und gemerkt das Sie doch etwas zu Fürsorglich sind...

"Er bekommt schon Nachhilfe! Die nützt aber wenig, wenn Kindi nicht gewillt ist, Vokabeln zu lernen :("

Im Jugendlichen Alter ist es komplett normal, wenn Ihr Sohn mal keine Lust auf Lernen hat, Sie müssen Ihm das schon etwas schmackhafter machen. Ein bisschen mehr Taschengeld oder etwas in dieser Art, wenn nicht einfach zu seinen Freunden schicken und dann soll er dort Lernen, dass bildet auf das Sozialleben und ist mit Sicherheit besser, als mit Mutti zu lernen ;=)

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Ich bin 14, also gerade mal 1 Jahr älter als Ihr Sohn! Ich hatte auch eine solche Phase, bzw. ich befinde mich immernoch in ihr. Lernen macht kein Bock und man möchte lieber Zocken oder etwas dergleichen, ich verstehe Ihren Sohn. Aber er muss etwas gegen die schlechten Noten tuhen, dass wird er auch bald begreifen!

Antwort
von Lohengrimm, 70

Vertraue darauf, dass er seinen Weg im Leben finden wird, egal wie seine Noten aussehen. 

Kommentar von azallee ,

Ich habe Angst, dass er sitzenbleibt! Die Noten sind mir sonst nicht so wichtig, ich finde nur, er muss "durchkommen". Seine Noten werden von Halbjahr zu Halbjahr schlechter und im letzten Halbjahr schon grenzwertig.

Kommentar von Lohengrimm ,

Wenn du ihm wirklich helfen willst, dann ersetze die Angst durch Vertrauen. 

Kommentar von azallee ,

Danke schön. Werde es versuchen, ist schwierig.

Kommentar von xRobsnx ,

Dazu muss noch gesagt werden, das sitzen bleiben oft positive Wirkungen anstatt negativen hat. Davor muss man wirklich keine angst haben :)

Kommentar von azallee ,

Na ja, die Kinder weinen dann und sind traurig, das haben wir schon ein paar Mal bei anderen gesehen. Das muss nun wirklich nicht sein, finde ich. Außerdem fühlt er sich so wohl in seinem Klassenverband.

Antwort
von weissichnicht0, 16

Ich war früher in der Schule auch nicht gut und meiner Mutter ging es ähnlich wie dir. Sie hat dann mal mit meiner Klassenlehrerin gesprochen.

Vielleicht kannst du das auch mal machen.

Antwort
von SchizoSync, 42

Meine Mutter hat mir bei jeder Note, die ich bekommen habe, gesagt, es ginge besser und bei einer drei oder vier sollte ich direkt Nachhilfe nehmen. Das ist nicht gut fürs Selbstvertrauen und deinem Kind wird es nur schlechter gehen, wenn es weiß, dass es nicht deinen Erwartungen entspricht. Fange bei ihm an und nicht dort, wo du ihn sehen möchtest. Ich habe die Hilfe dann immer abgelehnt, weil ich mich für meine Leistungen schlecht gefühlt habe, aber Jura studiere ich heute trotzdem und geholfen hat mir niemand.

Kommentar von azallee ,

So wie deine Mutter bin ich nicht! Ich sage nie, es ginge besser! Wenn er mit einer schlechten Note nach Hause kommt, sage ich nichts oder ich sage: hm, eine 4 ist besser als eine 5. Bei uns gilt das Motto: Mitkommen/durchkommen. Mehr nicht. Ich erwarte keinen besonderen Schnitt. Nachhilfe gibt es bei uns erst ab einer 4-

Kommentar von TheDevastator ,

Das ist aber auch wieder nicht die richtige Einstellung.

Antwort
von Virginia47, 7

Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn du aufgeregt bist. Hauptsache, du überträgst das nicht auf deinen Sohn und setzt ihn somit zusätzlich unter Druck. 

Antwort
von TheDevastator, 21

Das ist nicht normal, warum hast du Angst wenn dein Sohn eine Klassenarbeit schreibt? Was du dagegen tun kannst? Lern jeden Tag mit ihm und wiederhole den Stoff aus der Schule, das hilft ihm und dir.

Kommentar von azallee ,

Er will nicht mit mir lernen, dafür ist er schon zu groß! Und er lässt sich auch keine Aufgaben "geben". Er will alleine lernen, tut es aber nicht.

Kommentar von TheDevastator ,

"Er ist zu groß" Er ist 13! Greif halt mal durch! 

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