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Bin Atheist und das wird nicht toleriert von meinem Umfeld- was tun? :(

Frage von Rob16 Rob16

Ich bin Atheist, leider sind meine Eltern sehr religiös und konservativ.

Ich bin mittlerweile 18 Jahre alt und würde irrsinnig gerne aus der katholischen Kirche austreten, aber meine Eltern erlauben mir es nicht. :'(

Sie lassen keine andere Meinung als die ihrige zu, und das macht mich sehr traurig, sie sind in gewisser Weise ziemlich primitiv.

Es gibt Millionen von Gründen warum ich Atheist bin, habe auch viele Bücher von Michael Schmidt-Salomon und Richard Dawkins gelesen etc., ich bin atheistisch aus Überzeugung und das will ich auch bleiben- aber nein, meine Eltern zwingen mich praktisch dazu dieser (meiner Meinung nach extrem heuchlerischen) Instutition anzugehören, auf ewig. -.-'

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Antworten (19)

  • 9
    Antwort von babulja babulja

    Bleib ganz ruhig. Es sind erstmal deine Eltern, die dafür "verantwortlich" sind, dass du überhaupt existierst und die wahrscheinlich nach ihrer Ansicht alles getan haben, dass du "groß und stark" wirst. Alle Eltern dieser Welt betrachten sich selbst irgendwie als "Versager", wenn Sohni oder Töchterchen plötzlich andere Ansichten haben, egal zu welchem Thema. Wenn du 18 bist, brauchst du rein rechtlich niemanden, auch deine Eltern nicht, vor deinen Entscheidungen zu befragen. Wenn deine Eltern tatsächlich redlich sind im katholischen Sinne, so werden sie das Wort "Liebe" kennen und sich an dieselbe halten. Dann wird ihr "Ärger" zwar nachvollziehbar sein, aber wenn sie dich wirklich lieben (das was ihr Gott angeblich über alles stellt), dann werden sie dir auch verzeihen - und die Liebe zu dir, nicht wie Abraham (den dann Gott angesichts dessen Wahnsinns  selber zur "Ordnung" rufen musste), der Liebe zu ihrem Gott nicht unterordnen. 

    Ansonsten sind es keine Christen, bestenfalls christliche Fundis!

    Kommentar von DasUnikat DasUnikatDasUnikat

    Wieder einmal ganz meine Meinung

    Kommentar von Stephan7 Stephan7Stephan7

    Du kannst einfach zum Kreisverwaltungsreferat gehen und austreten. Das geht ganz schnell, kostet nur eine kleine Verwaltungsgebühr und tut nicht weh. Deine Eltern würden nichts merken davon ausser sie wären in deiner Kirche stark angagiert. Dann wird sie evtl. ein Verwalter mal fragen.

    Kommentar von Stephan7 Stephan7Stephan7

    Bin selbst damals wegen meiner Eltern in der Kirche geblieben. Dafür das es nichts gebracht hat, hat es viel Geld gekostet.

    Kommentar von wikulja wikulja

    ich bin nicht deiner meinung. wiso sollich mich als versager füllen, wenn eins meiner kinder nicht meiner meinung ist? bis zur einem gewissen punkt habe ich meinem kind beigebrachtwas es bedeutet das leben mit und ohne gott, aber irgendwann muss es sich selbst entscheiden, welches leben er führen will. deswegen halte ich für die taufe als ewachsen zwei hände hoch, dann kann sich jeder mensch selbst entscheiden, wer ader was er ist.

    Kommentar von babulja babuljababulja

    Wikulja, hast ja Recht. Ichschr

    Kommentar von babulja babuljababulja

    Sorry, hier hat die GF-Technik wieder Kapriolen geschossen. Ich fahre fort:

    ich schrieb "verantwortlich" und "Versager" bewusst in Anführungszeichen. Sei ehrlich, wenn Deine Kinder (so du welche hast) in verschiedenen Fragen nicht Deiner Meinung sind oder sogar konträre Meinungen vertreten, machst auch du dir unbewusst Gedanken, ob Du was "falsch" gemacht haben könntest.  

    Es ging mir auch nicht ursächlich darum, sondern mehr um die arg strapazierte Frage "Liebe", die zwar permanent und vollmundig immer wiedermal aufgeworfen und gepredigt wird, aber zumeist schnell ganz anders verstanden wird, wenn es um die eigenen Kinder oder/und die eigenen Interessen geht!

  • 8
    Antwort von nuuk84 nuuk84

    Ab 14 ist man religionsmündig - du kannst frei entscheiden, ob und welcher Religionsgemeinschaft du beitreten willst. Klar wird das für deine Eltern erstmal ein Schock sein - aber wenn sie dich lieben, werden sie lernen, deine Entscheidung zu akzeptieren. Was bleibt ihnen sonst auch übrig...

    Also mach, was du für richtig hälst, du bist erwachsen.

    Kommentar von TomBombadil2010 TomBombadil2010TomBombadil2010

    Beste Antwort, DH.

  • 6
    Antwort von Schuhu Schuhu

    Du musst nicht mehr tun, was deine Eltern von dir verlangen. Mit 14 Jahren bist du religionsmündig geworden, mit 18 volljährig. Du kannst jederzeit aus der Kirche austreten. Formloses Schreiben an deine Gemeinde müsste reichen.

  • 5
    Antwort von kokoblabla kokoblabla

    wenn du austreten willst, dann tue es !! du bist 18 und deine eltern haben in dieser situation nichts merh zu bestimmen. 

  • 3
    Antwort von Lupus1960 Lupus1960

    Ich bin selbst Katholisch und kann irgend wo auch deine Eltern verstehen. Aber dennoch bist du, da du volljährig bist, ganz alleine für dich verantwortlich. Wenn du nichts mit deinem Glauben verbindest, dann musst du halt die Initiative ergreifen und aus der Kirche austreten. Wenn du dich jetzt zu Hause nicht durchsetzen kannst, dann warte noch solange, bis du einen eigenen Hausstand hast. Dann kann dir niemand mehr hereinreden.

  • 3
    Antwort von siller siller

    Wegen Religionen haben sich schon die die feinsten Länder und Leute bekriegt. Du bist 18 und sollte so Leben wie du es für richtig hälst, denn sonst lebt es ein anderer für dich.

    Deine Eltern machen ihren Weg und wenn du nicht aufpasst, lebst du mit 30 oder 40 noch daheim, und tust was sie dir sagen. Manchmal sollte man die Werte neu überdenken, die man vom Elternhaus mitbekommen hat, nicht alle sind richtig. Man sollte sich trauen, seinen eigenen Weg einzuschlagen.

  • 3
    Antwort von hopefaith hopefaith

    Geh einfach zum Standesamt und trete aus, deine Eltern können da schließlich nichts machen. Es ist deine eigene Entscheidung, lass dich nicht von deinen Eltern bevormunden.

    Übrigens müssen deine Eltern es doch auch gar nicht wissen.

  • 3
    Antwort von kris73 kris73

    Geh zum Amtsgericht, erkläre Deinen Kirchenaustritt uns fertig. Du bist volljährig, da haben Deine Eltern keine Entscheidungsgewalt darüber, ob und welchem Glauben Du anhängst.

    Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist durch Art. 4 des Grundgesetzes (GG) verfassungsrechtlich geschützt.

     

  • 2
    Antwort von TomBombadil2010 TomBombadil2010

    Ich selbst darf offen sagen, dass ich (thank goodness) nie ähnliche Probleme hatte wie du, da meine Eltern mich gänzlich agnostisch aufzogen (es war ihnen egal ob ich religiöse werde und falls ja, welche Religion ich wählte).

    Ich wünschte, alle Eltern dieser Welt würden so denken. Meiner Überzeugung nach solltest du zu deinem Atheismus stehen und dich der Diskussion mit deinen Eltern stellen. Bereite dich gut vor und du wirst wohl kaum Probleme haben, den religiösen Argumenten deiner Eltern zu begegnen, die logischerweise bei näherer Betrachtung allesamt keine starke Grundlage besitzen.

    Falls deine Eltern deine atheistische Einstellung nicht akzeptieren wollen, bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als dich auf Dauer von ihnen zu entfremden. Die Schuld hieran liegt wie gesagt dann nicht bei dir, denn es geht immerhin um Akzeptanz, die von deinen Eltern ausgeht (oder eben nicht)! Natürlich könnte so etwas für dich eine schwere Prüfung darstellen, doch wie sonst solltest du dir andererseits jemals selbst treu sein können?

    Dies alles spiegelt nur meine eigene ganz persönliche Meinung wider. Es klingt sicher leichter als es tatsächlich ist. Ich hoffe aber, du kannst (vielleicht davon ausgehend) die für dich persönlich richtige Entscheidung treffen.

  • 2
    Antwort von Rob16 Rob16

    VIELEN HERZLICHEN DANK AN ALLE FÜR DIE GUTEN ANTWORTEN!!! :-)

  • 2
    Antwort von dawala dawala

    Du bist 18 und damit kannst Du selbst bestimmen über Deine Religion. Punkt. 

     

    Und Deine Eltern sind nicht religiös. Sie sind verstockt. Wären sie religiös würden sie Dich lieben, achten und ehren um Dir vorzuleben was Du ihnen schuldig bist. In der Bibel steht sie dürfen nur fordern was sie vorleben. Sollen sie halt nach der Stelle suchen. Wenn sie von sich behaupten religiös zu sein. 

    Das Argument "Es gehört sich nicht" oder Ähnliche haben nichts mit Religion zu tun. Eher mti Verantwortungsvwerweigerung. 

     

    Nun magst Du noch bei Deinen Eltern wohnen. Wenn das nciht mehr zumutbar ist wegen elterlichen Terrors mit dem Ziel Dir Grundrechte zu entziehen steht Dir Hilfe durch das Jugendamt zu. So einfach ist das. 

     

    Lass Dich nicht erpressen. Was sie veranstelten liest sich für mich nach allem anderen als elternlicher Fürsorge oder Dergleichen. Nimm Dein Leben an. Es wurde Dir geschenkt. Wenn Deine Eltern religiös sind wissen sie dass sie es Dir nicht schenken konnten. 

  • 2
    Antwort von mamichgi mamichgi

    Natürlich könntest du ohne Wissen deiner Eltern aus der Kirche austreten. Aber du möchtest natürlich auch nicht heucheln, was ich durchaus nachvollziehen kann und auch richtig finde. Aber sprich doch einfach mit deinen Eltern und sage ihnen, wenn sie wirklich an Gott glauben, dann werden sie doch auch davon ausgehen, dass er keines seiner Kinder verloren gehen lässt, auch wenn es sich von ihm abwendet. Gott wird doch von den Christen als Vater angesehen. Kaum ein Vater würde doch seinen Sohn in alle Ewigkeit verdammen, bloß weil dieser momentan nichts von ihm wissen will. Und Gott ist doch die Liebe, und da wird er doch nicht härter als die Menschen reagieren. Also sollen deine Eltern ganz beruhigt sein und auf Gott vertrauen, dass dieser es schon recht machen und dich irgendwann auf den Weg des Glaubens führen wird.

    Übrigens: halte bitte deine Eltern nicht für primitiv. Wenn man sehr religiös erzogen wurde, kann es gut sein, dass man gar nicht zu zweifeln wagt, weil einem die Angst vor der Hölle so sehr im Nacken sitzt. Das kann auch intelligenten Menschen so gehen.

  • 1
    Antwort von Stefek Stefek

    Wenn Du glaubst, dass Deine Weltanschauung (mehr ist sie nicht) richtig ist, dann zieh daraus die Konsequenz. Schließlich können Dich  Deine Eltern nicht zu irgendeiner Überzeugung zwingen.

    Aber zuvor würde ich Dir das Buch vom Mac Grath "Der Evolutionisten -  Wahn" empfehlen.

    Denn hier wird Dir gezeigt, dass der Atheismus nichts mit der Wissenschaft zu tun hat, sondernn sich einzig und allein auf Annahmen stützt. die genauso wenig wissenschaftlich beweisbar sind  wie der Glaube an Gott.

    Der  Atheismus ist eine reine Weltanschauung (Weltsicht, die einfach Gott ausklammert), aber keine bewiesene Tatsache, wie das aber von manchen Leuten  in unwissenschaftlicher Weise behauptet wird.

     

     

     

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Selten so einen Schwachsinn gelesen.

    Du hast offensichtlich keine –und zwar gar keine– Ahnung was Atheismus überhaupt bedeutet.

    Kommentar von babulja babuljababulja

    Der/die hat an anderer Stelle schon oft diese Nicht-Ahnung bewiesen.

  • 1
    Antwort von theIgor theIgor

    Weise beim Austritt ausdrücklich darauf hin, dass du nicht willst, dass jemand was davon mitbekommt. Da gibts ne Schweigepflicht, wenn ich mich recht entsinne.

    Im Umgang mit deinen Eltern musst du dann eben heucheln, auch wenn das nicht sehr angenehm ist. Wenn deine Eltern solche Fundis sind, wie du schreibst, wird es nicht leicht, sie auf deine Seite zu bringen. Sehr religiöse Menschen sind Opfer von Kindsindoktrination und aus dieser Zwickmühle nur schwer zu befreien. Daher kommen auch die Antworten hier, die dir einreden wollen, dass du es wärst, der Tolleranz üben müsste gegenüber der Intolleranz deines Umfelds. Musst du nicht, lass dich nicht verscheissern.

    Und Gewissensbisse brauchst du wegen der heuchelei auch nicht zu haben, dass tust du schließlich, um deine Eltern nicht zu verletzen. Wer sich sein Leben lang durch die Hölle bedroht fühlt, will für seine Kinder nunmal, dass die sich davor schützen. Auch deine Eltern sind Opfer der Kirche.

    Weitergehende Informationen zur Bedrohung deriner Rechte durch die Kirchen findest du hieer: http://blasphemieblog2.wordpress.com/

  • 1
    Antwort von friendlylion friendlylion

    Du kannst nunmehr selber entscheiden. Eltern, die dich zu etwas zwingen wollen, handeln kontraproduktiv. - Ich war auch Atheist. Jetzt bin ich katholisch, weil ich eine Gotteserfahrung gemacht habe. Ohne so eine Erfahrung ist man logischer Weise unsicher. Alles Gute!

    Kommentar von mideal mideal

    Eine Gotteserfahrung! So, wo sollen wir das neue Wallfahrtsschild aufstellen?

    Jetzt erklär mal, wie Du Dir bei einer Gotteserfahrung sicher sein kannst?

    Das ist sowas von lächerlich.

    Kommentar von friendlylion friendlylionfriendlylion

    Kein Wunder, dass du so reagierst. Blinde können nun mal nicht über Farben sprechen. Wer keine Gotteserfahrung hat, kann sich drunter gar nichts vorstellen. Ganz normal. Aber wenn du suchst, kannst du finden.

  • 1
    Antwort von nowka2 nowka2

    du lebst nicht alleine auf der welt, sondern du bist auch ein soziales wesen, das mit seiner umwelt klarkommen muß.


    dein problem ist offensichtlich, daß du zu eigensinnig auf andere menschen wirkst.


    sei etwas großzügiger mit deinen antworten, wenn du auf andersgesinnte menschen stößt.

     

    toleranz sollte gerade bei atheisten eine notwendige eigenart sein.

    Kommentar von theIgor theIgortheIgor

    Sein Problem ist offensichtlich, das sein Umfeld keine andere Ansicht tolleriert. IHM dafür die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist ungerecht, und freundlich ausgedrückt, eine Frechheit.

    Er muss die Intolleranz seines Umfelds NICHT tollerieren!

    Kommentar von nowka2 nowka2nowka2

    er muß lernen, ungerechtigkeiten zu ertragen.

    dafür ist gerade der atheismus ein gutes mittel.

  • 1
    Antwort von IronMaiden667 IronMaiden667

    Werd einfach Agnostiker, das ist noch erheblich sinnvoller und deine Eltern wissen nicht, was das ist ;-)

    Kommentar von Rob16 Rob16Rob16

    Gute Idee! Danke. :)

  • 0
    Antwort von wikulja wikulja

    ich möchte dir aber eins sagen, wenn du jetzt an keinen gott glaubst und denkst dass es nach dem tod nicht mehr weiter geht, es kommt trotzdem die zeit wo du zu gott flehen wirst, sogar atheisten haben angst vor sterben, glaub mir, ich bin in atheistischen land aufgewachsen

  • 0
    Antwort von mideal mideal

    Mit 14 bist Du gesetzlich religionsmündig.

    (Ich möchte das faktisch zwar bestreiten, d.h., Niemand ist sich in dem Alter bei der Zustimmung zu einer Religion über die Folgen - auch finanzielle und rechtliche - im Klaren aber egal.)

     

    Trete aus der Kirche aus, lass Dir das bestätigen (wichtig, damit Du nicht später unberechtigter Weise zur Kirchensteuerzahlung herangezogen wirst).

    Unter Umständen kann die Kirche dafür tatsächlich eine Gebühr verlangen. (Dagegen solltest Du m.M.n. klagen.)

    Bitte ggf. das Jugendamt um Hilfe, die MÜSSEN sie Dir gewähren.

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