Frage von annabellraffi,

Bin Alkoholkrank und mein Mann läßt mich meine Kinder nicht mehr sehen!

13 Jahre Höllenehe durch Zwei Therapieen hinter mir und jetzt gerade wieder eine. Scheidung läuft aber kein Sorgerecht mehr und mein Mann lä´ßt mich meine Kinder nicht mehr sehen bin verzweifelt was soll ich noch tun?

Antwort von Nolti,
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Liebe annabell

Ich wünsche dir sehr und von ganzem Herzen, dass du den Weg zurück ins normale Leben schaffen wirst und deine Therapie die letzte bleiben wird.

Leider schreibst du nicht, was deine Ehe zur Hölle gemacht hat und ob dein (Ex)mann ein guter Vater ist. Wenn das der Fall ist, solltest du nun zuerst einmal an dich denken und dein Leben in den Griff bekommen. Sicherlich gibt es bei euch Selbsthilfegruppen und Nachsorgemöglichkeiten. Tu dir den Gefallen und nimm dieses Angebot auch wahr. Dort wird man dir sicherlich auch weiterhelfen können, wenn sich deine Lebenssituation gefestigt hat und du in der Lage bist, dich wieder um deine Kinder zu kümmern. Soviel kann ich dir aus eigener, sehr leidvoller Erfahrung berichten. Kinder von alkoholkranken Eltern werden ihr Leben Land darunter zu leiden haben und es ist keine einfache Last. Daher sollten auch deine Kinder (sofern sie schon in dem entsprechenden Alter sind) therapeutisch betreut werden. Das ist wirklich sehr wichtig und wird leider viel zu oft vergessen. Kinder leiden oft still und leise und keiner merkt, was in ihnen vorgeht.

Ich hoffe, dass dir der Gedanke an deine Kinder die nötige Kraft gibt, diese schwere Zeit durchzustehen. Denn sie brauchen eine gesunde Mutter und das kannst du auch werden.

Alles Gute für dich.

Kommentar von amdros,

Nolti..zu Herzen gehende und mir wie aus der Seele geprochene Worte

Kommentar von beckham1,

Der Gedanke an die Kinder...sehe ich auch so.

Kommentar von Humpelschtilz,

ja diese traurige Geschichte und alle Antworten hier wär wirklich ma Pflichtlektüre für sone kleenen Täglich-zwei-Bier-Frager!!

Ich wünsche sehr von Herzen das Du es schaffst, annabellraffi! Zumal eine Höllenehe der AUSLÖSER für Alktrinken sein kann. Also ich wünsche Dir Rückrad von ganzen Herzen!!!

Antwort von skyfly71,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du kannst beim Familiengericht einen Antrag auf gerichtliche Regelung des Umgangs stellen. Ggf. wird Dir dann aber zur Auflage gemacht, erst einmal Deine Abstinenz durch Leberwertuntersuchungen nachzuweisen. Begleiteter Umgang in den Räumen des Jugendamtes oder einer Beratungsstelle sollte aber in jedem Fall drin sein.

Kommentar von Entdeckung,

So sehe ich das auch.

Ich kenne eine Mutter, deren Baby wurde ihr nach der Geburt, noch im Spital, "weggenommen".

Die Frau ist süchtig, drogenabhängig ... jetzt sind gute zwei Jahre vergangen, die Frau hat sich freiwillig in eine Suchtklinik begeben, sie ist momentan "clean" bekommt eine Ersatzdroge und kann ihre kleine Tochter inzwischen regelmäßig (ich weiß nicht genau, alle paar Wochen) besuchen, aber immer in Anwesenheit einer dritten Person.

Die Besuchsabstände sind deswegen solange, damit das Kleinkind ... falls Mama wieder rückfällig wird ... keine seelische Probleme bekommt.

Aber die Frau ist, soweit man das sagen kann, auf dem "besten" Wege und wenn es ihr gelingt "clean" zu bleiben ... dann (hoffen wir für sie und das Kind)!

Antwort von beckham1,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Zwischen Deinen Zeilen lese ich noch was Anderes.

Hat dein Mann eine alkoholkranke Frau geheiratet, und mit ihr Kinder gezeugt? - Schwer zu glauben!

Ist es vielleicht möglich, daß dein Noch - Ehemann nicht gut für dich war, und er eine gewisse Mitschuld hat?

Wenn es so ist, dann hast Du doch jetzt ein anderes Umfeld und damit bessere Voraussetzungen für eine positive Zukunft.

Es gibt hier schon gute Vorschläge und positive Gedanken, an denen Du dich festhalten kannst. - Wenn Du das tust, dann wird es auch gelingen.

Antwort von veritas55,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du schreibst mit Recht, dass du an einer Alkohol"krankheit" leidest, d.h., wenn du bereit bist, dich behandeln zu lassen, so dass du für dich und deine Kinder keine Gefahr darstellst, hast du die gleichen Rechte wie jeder andere auch, also auch ein gesetzlich geregeltes Besuchsrecht!

Es hängt also alles davon ab, dass du dir helfen läßt um die Krankheit zu überwinden, bzw. in den Griff zu kriegen, dann kann dir deine Kinder niemand vorenthalten. Diese Gewißheit gibt dir hoffentlich die Kraft, durchzuhalten ! Alles Gute !!!

Antwort von Maxime1975,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hallo....Lass den Kopf nicht hängen, versuch an dich zu denken und gehe weiter zur Therapie zu der Selbsthilfegruppe, nehme bitte Kontakt zum Jugendamt auf, den Du hast trotz deinen Problemen ein recht darauf deine Kinder zusehen, wahrscheinlich natürlich nur begleitet um das Kindeswohl nicht zu gefährden.... das Jugendamt ist dazu verpflichtet einen Umgang zu unterstützen, wenn die sich weigern soltten, nehme bitte KOntakt zu deinem Anwalt auf der wird einen Antrag ans Gericht stellen, denn das Gericht wird dafür sorgen das du deine Kinder sehen kannst und umgekehrt ebenso....Versuche jetzt einfach die Zeit zu nutzen und an dich zu denken, helfe sir.....Ich wünsche dir alles gute lass dich nicht fertig machen, ok.... Ein ganz grosses Lob an dich das du so offen mit deinem Problem umgehst, du hast damit einen sehr großen Schritt in die richtige Richtung gemacht.... ganz liebe grüsse Maxime

Antwort von Igitta,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wende dich an das "Blaue Kreuz", dort kann man dich bestens betreuen.

Antwort von onomant,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wie lange bist du denn schon trocken? Und deine Selbhilfegruppe kann dich bestimmt besser beraten da sie dich ja kennen.

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