Frage von dedell, 83

bin 1962 gebohren...ich hatte 1995 und 2007 je einen schlaganfall...war dann 1 jahr frührentner...nach dem jahr hat die rentenkasse gesagt ich bin wieder gesun?

bin 1962 gebohren...ich hatte 1995 und 2007 je einen schlaganfall...war dann 1 jahr frührentner...nach dem jahr hat die rentenkasse gesagt ich bin wieder gesund und das war´s...ich habe aber noch das gleiche wie vorher...einen permanenten schwindel im kopf und mein rechtes bein lässt sich nicht richtig belasten...ach ja,die ärzte haben noch gesagt das irgend was in meinem kopf unrebarabel kaputt wäre...ich weiß jetzt,daß ich wiederspruchen hätte einlegen müssen...hat mir aber keiner gesagt...meine frage : wie komme ich jetzt wieder in rente...was muss ich tun???welche ärzte???

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Rente, 4

Wenn der damalige Rentenanspruch dokumentiert ist, kannst du jederzeit bei einer Verschlimmerung des Zustands einen neuen Leistungsantrag stellen.

Dabei gilt dann auch wieder Reha vor Rente.

Antwort
von turnmami, 29

Und dir fällt jetzt nach fast 10 Jahren ein, dass du doch nicht arbeiten kannst?

Was hast du seit dem Ende deiner Erwerbsunfähigkeit gemacht?

In jedem Rentenbescheid steht die Belehrung, was man machen kann, wenn man mit dem Bescheid nicht einverstanden ist. Es ist jetzt nicht mehr möglich, gegen einen Bescheid von 2007 vorzugehen.

Du kannst nur noch einen neuen Rentenantrag stellen. Hier ist aber vorab zu prüfen, ob du die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen noch erfüllst.

Kommentar von Dickie59 ,

Danke für die kurze knappe Antwort.

Also Wartezeit erfüllt? ja? , dann erneuten Antrag stellen.  

nein? zwecklos...

Antwort
von Konrad Huber, 20

Hallo dedell,

Sie schreiben:

bin 1962 gebohren...ich hatte 1995 und 2007 je einen schlaganfall...war dann 1 jahr frührentner...nach dem jahr hat die rentenkasse gesagt ich bin wieder gesun?

Antwort:

Wer nach dem 1.1.1961 geboren ist, hat in der DRV keinen Vertrauensschutz wegen Berufsunfähigkeit und muß für die Bewilligung einer vollen Erwerbsminderungsrente an Hand seiner eigenen Krankenakte glasklar nachweisen, daß die Leistungsfähigkeit dauerhaft auf unter 3 Stunden, auch für leichte Tätigkeiten am allgemeinen Arbeitsmarkt, abgesunken ist!

Es geht im Endeffekt nicht darum, was jemand sagt oder gesagt hat, sondern um das , was aus den Akten ersichtlich ist, denn die meisten Verfahren, auch vor dem Sozialgericht, werden nach Aktenlage entschieden!

Niemand hier kennt Ihre genaue Biographie, wenn Sie aber einen neuen Antrag stellen wollen (das können Sie jederzeit), dann müßen Sie in jedem Fall die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und darauf aufbauend die medizinischen Voraussetzungen!

Nachzulesen unter folgenden Links:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232616/publica...

http://www.behindertenbeauftragte.de/DE/Themen/Soziales/Renten/Erwerbsminderungs...

Bringen Sie Ihre eigene Krankenakte auf Vordermann und ziehen Sie einen kompetenten Rechtsbeistand hinzu!

http://www.erwerbsminderungsrente.biz/ihre-hausaufgaben/fruehrente-beantragen-un...

http://www.vdk.de/deutschland/pages/mitgliedschaft/64026/rechtsberatung

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Antwort
von Michi1010, 53

Wende dich mal an den SoVD (Sozialverband Deutschland), kostet einen kleinen Mitgliedsbeitrag, aber ich denke hier kann man dir weiterhelfen.

Möglicherweise können auch die Caritasverbände,bzw. das evangelische Pendat weiterhelfen.

Kommentar von malour ,

Die kannst du grösstenteils vergessen.

Antwort
von Griesuh, 24

Du musst beweisen, dass du nicht arbeitsfähig bist.

Jedoch nach einem Apoplex können die Symptome teilweise oder ganz zurückgehen.

Dein angegebener Schwindel und die nicht richtig zubelastende Hand stellen keinen Grund dar nicht arbeiten zu können.

Dir wird von Amtswegen zugemutet, dass du mit diesen geringen Einschränkungen zumindst wieder stundenweise arbeiten gehen kannst.

Ich persönlich sehe es auch so, dass du Stundenweise der Arbeitswelt zur Verfügung stehen könntest.

( PS. bin selbst schwerbehindert nach etl. schweren Erkrankungen)

Antwort
von webya, 21

Du bist doch von der Rentenkasse angeschrieben worden. Da wurde dir doch ein Fragebogen beigelegt, wie es dir jetzt geht. Den hättest du ausfüllen müssen.

Ansonsten musst du jetzt wieder einen Rentenantrag stellen. Nur Bein nicht richtig belasten und Kopf noch nicht wieder ganz rentabel wird nicht so unbedingt zu einer Rentenverlägerung reichen.

Antwort
von Wuestenamazone, 12

Nimm dir einen Anwalt das ist nicht so einfach.

Und ob du arbeiten kannst stellt ein Arzt fest nicht die Kasse.

Antwort
von brummitga, 63

da würde ich dir den Gang zum Rechtsanwalt empfehlen; allein kommst du aus der Situation nicht raus, denn die Rentenkasse wird sich stur stellen.

Normalerweise stellt doch ein Arzt den Gesundheitszustand fest und nicht die Kasse ?

Kommentar von turnmami ,

es entscheidet NUR der ärztliche Dienst der Rentenversicherung über das Vorliegen von Erwerbsminderung. Ansonsten würde jeder Hausarzt ein Gefälligkeitsgutachten erstellen!

Kommentar von brummitga ,

die Bemerkung mit dem Hausarzt ist aber sehr grenzwertig.

Kommentar von Konrad Huber ,

es entscheidet "NUR" der ärztliche Dienst der Rentenversicherung über das Vorliegen von Erwerbsminderung.

Antwort:

NUR??????

Die Entscheidungen des ärztlichen Dienstes der Rentenversicherung treffen nicht immer ins Schwarze und werden vor den Sozialgerichten oft umgekehrt, wenn die Betroffenen mit entsprechenden Nachweisen aufwarten können!

Von dieser Aussage also ganz klar abweichend bzw. ergänzend das zuständige Sozialgericht nach Abschluß des medizinischen Beweissicherungsverfahrens, sollte das Verfahren vor dem Sozialgericht ausgetragen werden, was in der Praxis durchaus keine Seltenheit darstellt!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Kommentar von turnmami ,

Es war hier die Rede von Ärzten und nicht vom Sozialgericht. Bevor die Angelegenheit zum Sozialgericht geht, entscheidet der ärztliche Dienst der DRV. Und sonst keiner!

Kommentar von Dickie59 ,

Die Rechtsmittelabteilungen der DRV Länder und Bund nutzen ein sich ständig mit Rechtssprechungen aktualisierendes Portal und schöpfen diese bei der Bewertung des Widerspruchs ausreichend aus. Ich habe mir oft im Einzelnen Rechtssprechungen der Landes- und Bundessozialgerichten vorlegen lassen, also wer darauf vertraut sein Recht bei Gericht zu bekommen, der vertraut Gott...ein Rechtsbeistand sollte in der Lage sein dann zu erkennen, ob es Sinn macht.

Usern hier zu suggerieren, dass Gerichte die Entscheidung überwiegend aufheben, ist nicht gut.

Antwort
von Giwalato, 30

Hallo Dedell, 

mach so bald wie möglich einen Temin mit (d)einem Neurologen.

Sag gleich bei der Anmeldung, worum es geht. Hat dich überhaupt ein Arzt gesehen, bevor du gesundgeschrieben wurdest?

Alles Gute!

Giwalato

Antwort
von TheAllisons, 36

Dazu brauchst du einen Rechtsanwalt, um gegen die Rentenkasse vorzugehen. Alles andere sagt dir dein Anwalt

Antwort
von malour, 31

Nimm dir einen guten Anwalt. Allein kommst du gegen die nicht an. Bist du noch in Behandlung?Aktuelle Arztberichte sind wichtig.Alles andere wird dir dein Anwalt erklären.

Viel Glück.


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