Frage von Psychodad72, 64

Bin 18 jahre im betrieb. Nun wurde beschlossen das es bei 15 und 30 jahren zugehörigkeit eine prämie gibt. Steht mir diese auch nachträglich zu?

Bin 18 jahre im betrieb. Nun wurde beschlossen das es bei 15 und 30 jahren zugehörigkeit eine prämie gibt. Steht mir diese auch nachträglich zu? Oder habe ich ganz einfach Pech weil es jetzt erst so festgelegt wurde? Vielen Dank für infos...

Antwort
von dadamat, 7

Es gelten ausschliesslich die Konditionen, die zum Zeitpunkt der Kündigung galten. Aber versuchen würde ich es trotzdem.

Antwort
von skychecker, 11

Wenn Sonderzuwendungen gezahlt werden, dann gilt das immer ab dem Zeitpunkt, an dem diese Zahlungen festgelegt/beschlossen wurden.

Rückwirkend wird das nur funktionieren, wenn ein solcher Fall auch explizit in einem solchen Beschluss auch berücksichtigt wurde.

Antwort
von bikerin99, 34

Am besten nachfragen beim Betriebsrat, sonst beim Chef. Fragen kostet nichts und du hast nichts zu verlieren. So im Sinne, wie ist das bei mir, bin ja schon 18 Jahre dabei, gibt es diese Prämie auch für mich? oder wie ist das bei mir,......., habe ich Pech und bekomme keine Prämie.
Es klingt ja so, dass es eine neue Vereinbarung ist und daher lässt sich doch sicher verhandeln.

Kommentar von Nightstick ,

1. Ich halte die Reihenfolge für falsch! Man sollte erst den Arbeitgeber (z.B. die Kollegen des Lohn- und Gehaltsbüros) befragen, bevor man zum Betriebsrat rennt!

2. Ich denke nicht, dass man in diesem Fall "verhandeln" kann! In der Vereinbarung wird sicher stehen, ab wann bzw. für welche Mitarbeiter sie gilt. Nur wenn (wider Erwarten) dort nichts stehen würde, hätte der Fragesteller das Recht, dies feststellen zu lassen - notfalls durch das zuständige Arbeitsgericht.

Kommentar von bikerin99 ,

Was ist die Sorge, wenn man sich beim Betriebsrat nachfragt? Vorinformation kann doch nicht schaden.

Kommentar von Nightstick ,

Eigentlich möchte ich an dieser Stelle keine Grundsatzdiskussion führen - zumal ich weiß. dass hier einige Ratgeber aus dem "Betriebsratslager" stammen, aber ich habe A) gesagt, und scheue mich aufgrund Deiner Nachfrage natürlich nicht, auch B) zu sagen.

Also: Grundsätzlich steht es natürlich jedem Mitarbeiter (MA) frei, bei Unklarheiten den Betriebsrat zu konsultieren. Dafür ist dieser da - insbesondere jedoch für die Fälle, in denen der Mitarbeiter mit der Geschäftsleitung (oder deren Angestellten) nicht zurechtkommt.

Nun kommt es im Einzelfall allerdings immer auf das jeweilige Verhältnis an, das zwischen Betriebsrat (BR) und Geschäftsleitung (GL) herrscht. Wenn man nun etwas Empathie beweisen würde, und sich einmal in die Situation der GL versetzt, kommt nun ggf. der BR auf die GL zu und sagt z.B. (sinngemäß): "Was ist da denn schon wieder los... usw....?" Dann sagt die GL mit Recht: "Davon wissen wir nichts - warum hat denn der MA denn nicht erst einmal im Lohnbüro gefragt?"

Und so können Unstimmigkeiten entstehen, sich hochschaukeln - so lange, bis u,U. die gute Zusammenarbeit zwischen BR und GL Schaden nimmt. Alles vemeidbar, wenn der MA zunächst im Lohnbüro nachgefragt hätte.

@bikerin99, ich habe in meiner über 30-jährigen Erfahrung im Personalmanagement schon fast alles erlebt, und ich bleibe dabei:

Ich halte die Reihenfolge für falsch!  

Antwort
von 2602Janine, 51

Denke du hast Pech. Es war ja vorher nicht vertraglich geregelt. Er könnte es demnach nur aus Kulanz machen.

Antwort
von Susanne464, 37

Soviel ich weis, ab da, wo dieses Gesetz sag ich mal in Kraft tritt. Ich denke nicht, dass es rückwirkend etwas gibt.

Antwort
von beangato, 30

Du hast einfach Pech, denke ich.

Antwort
von ItBurnsWhenIP, 40

Wäre ja irgendwie unfair wenns die nicht für dich gäbe , ich meine du bist halt dazwischen..

Ich denke die sollte es geben

Antwort
von Conny24, 21

Es wird Rückwirkend nicht geben.
Höchstens aus Kulanz.

Antwort
von aribaole, 11

Wirst wohl Pech haben.

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