ja sind die vermeindlich gebildeten denn nicht so gebildet, dass sie nicht wissen dass sehr viele alte philosophen, einstein und sehr weise große geister an gott glaubten? warum also? woher kommt das? ist es vielleicht ein minderwertigkeitskomplex, der ihnen dadurch das gefühl gibt sich wenigstens den gläubigen gegenüber überlegen zu fühlen?
bildung und gottesglaube. warum halten mache das für nicht vereinbar??
| Abstimmungen | |
|---|---|
| du polarisierst mit dienen fragen immer so schlimm!! | 1 |
| ja ich nehme an so ist es | 2 |
| alles stofflich materielle zerlegen -schließt gottesexistenz aus. punkt! | 1 |
| vielleicht desswegen: | 6 |
| anders | 13 |
Antworten (1-30 von 31)
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2Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
mattendehasmattendehas
Abgestimmt für: andersDie Art, wie sich der Einzelne Gott vorstellt, hat vielleicht etwas mit seinem "Bildungsgrad" (schreckliches Wort!) zu tun. Aber der Glaube an ein höheres Wesen, das hinter der unendlichen wunderbaren Komplexität des Mikro- und Makrokosmos steht, wie immer ich es auch nennen mag, ist nicht eine Frage des Intellekts, des Wissens. Dahinter steht eher die Bereitschaft, die Begrenztheit und Subjektivität unserer Wahrnehmungen und Fähigkeiten anzuerkennen und Ehrfurcht vor dem zu empfinden, das um uns herum und weitentfernt von uns existiert ohne unser Zutun. Irgendwo bleiben wir Kinder, die noch viel zu lernen haben und niemals alles lernen können; und wir sollten dazu stehen.
Kommentar von
holodeckholodeck Dahinter steht eher die Bereitschaft, die Begrenztheit und Subjektivität unserer Wahrnehmungen und Fähigkeiten anzuerkennen und Ehrfurcht vor dem zu empfinden, das um uns herum und weitentfernt von uns existiert ohne unser Zutun.
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Siehst Du, genau das ist es, was immer schon fast unterschwellig beleidigend wirken kann in einem Dialog Theist - Atheist ... Du traust einem Atheisten verdammt wenig zu. Diese durchaus löbliche Lebensphilosophie stellt sich nämlich keineswegs zwangsläufig mit dem Glauben an einen Gott ein. Den Beweis dafür treten allein hier tagtäglich genügend christliche und sonstige gläubige Fundamentalisten an, die ganz im Gegenteil permanent zum Ausdruck bringen, alles erkannt zu haben, was zu erkennen ist. Alle anderen irren. Jetzt und in alle Ewigkeit. Amen.
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Was Du beschreibst hat in erster Linie etwas mit Selbsterkenntnis und Persönlichkeit zu tun.
Und gar nichts mit Glauben!Kommentar von
riarariara Also wer in der Antwort von mattendehas irgendein Anfeindung oder Beleidigung sieht, muss schon ein recht schlechtes Ei zum Fruehstueck gehabt haben. Lasst es gut sein, lieber holodeck, lese Dir bitte durch, was Deine 'Fraktion' bei solchen Themen meistens ablaesst, gutes Beispiel ist die Bezeichnung von Glaeubigen als 'mindere Kreaturen', das relativiert so manches. Geflegter Umgang miteinander und nicht immer nur angreifen, willst Du mich persoenlich fuer alle Fehler die unter dem Namen des Glaubens geschehen sind verantwortlich machen? Aehnliches geschah ab 1933 mit aehnlich dreisten Behauptungen...
Kommentar von
holodeckholodeck "...was immer schon fast unterschwellig beleidigend wirken kann " ... und wer eine "kann-Formulierung", werter riara, gleichsetzt mit faschistoiden Äußerungen, hat anscheinend ein riesengroßes Straußenei gefrühstück ;-))
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Deine 'Fraktion' .... gerne, wie's beliebt, aber nicht mit mir. Ich bin und bleibe Anarchist. Unpassend für jegliche Schublade.
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Wieso fühlst denn Du persönlich Dich angegriffen?
Ich habe ausdrücklich von christlichen und sonstigen Fundamentalisten gesprochen. Nicht von den Kuschelevangelen der Landeskirchen. Bin ja selbst einer.
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Und diese Fundis schlagen sehr wohl diesen Ton an; ein paar O-Töne an meine Adresse als Beispiel:
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Bruder progo:
Du traktierst hier jeden, der sich als Christ zu erkennen gibt, genau wie Solipsist. Und dann nennst Du Dich selber Christ(in). Bei Deinem esoterischen Gottesverständnis und Deinen übersinnlichen Erfahrungen ist klar, dass Du mit der Bibel nicht viel anfangen kannst, weil Du okkult belastet bist.
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oder, wie mir von Schwester evangelista kürzlich bescheinigt wurde:
Denn Du hast Deinen Zustand vor Gott bisher noch nicht erkannt, sonst hättest Du Dir schon längst von Jesus helfen lassen.
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Aaaah ja .... ich könnte inzwischen Hunderte solcher Nettigkeiten aufzählen.Kommentar von
riarariara Komm jetzt mal ehrlich, 'mindere Kreaturen' ist schon heftig, egal unter welchem Gesichtspunkt man das betrachtet. Ich fuehle mich uebrigens nie angegriffen, leider habe ich ein sehr ausgepraegtes Gerechtigkeitsgefuehl und Verallgemeinerungen sind mir ein Greuel...
Die Ehrfurcht von der er da spricht, ist ja wohl auch anwendbar auf Technologie, die ich nicht begreife, Monumentalbauten alter Kulturen oder die schiere Vorstellung der Kosmos waere unendlich...Die ganze Auseinandersetzung waere viel interessanter, wenn man sich sachlich mit dem Thema auseinandersetzen wuerde...
Kommentar von
holodeckholodeck riara ... ich habe mich ausschließlich auf lüttmattens sein hase seinen Kommentar bezogen. Von minderer Kreatur sehe ich da weit und breit nix. Und darüber steht auch nichts in meiner Antwort weiter unten, die Du mit NS Propaganda gleichzusetzen geruhtest. Ebenfalls erhob ich meine Stimme nicht gegen die Ehrfurcht. Ganz im Gegenteil - ich pries sie als durchaus löblich.
..
Ich wies lediglich darauf hin, dass letzteres, die Ehrfurcht nämlich, auch bei Atheisten aufzutreten vermag. Mit doch sehr schöner Regelmäßigkeit. Vor allem bei meinem Lieblingsatheisten hier, wo es mir schon geradezu eine Ehre ist, mit dem in einem verächtlichen Atemzug genannt zu werden..
Ich hab' nämlich auch was gegen Verallgemeinerungen.
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Vil dicke ich mich gestôzen hân, dâ ich gar ebene wânde gân.
Freidank
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;-))Kommentar von
SolipsistSolipsist Holo? Riara?
Riara - Holo, Holo - Riara.
Kommentar von
holodeckholodeck grins
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Du verstehst aber schon, warum ich unseren namibischen Hitzkopf grad mal augenzwinkernd ein bisschen einnorden musste?
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Grüß DichKommentar von
SolipsistSolipsist Hallo Holo.
Der Namibier mag –wie wir, oder zumindest ich– ein Hitzkopf sein, nur, ..... wie transportier ich das jetzt?...... sehe ich mittlerweile sein Herz am rechten Fleck.
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Nicht mehr und nicht weniger will ich sagen.
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Somit mein dezenter Appell an Euch beide: Gegenseitiges Einnorden ist nicht notwendig, diskutieren reicht.
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Dein Hobbyhäretiker und Lieblingsatheist,
Soli
Kommentar von
riarariara Bitte tut mich wieder zurueck nach Kenia, Namibia ist mir zu trocken...Obwohl das Windhoek Lager ist schon ein sehr leckeres Bier...:-)
Kommentar von
SolipsistSolipsist :-)) Sorry!
Kommentar von
espressionantespressionant riara, Du bekommst einen (na eigentlich sogar zwei ;-) Godwinpunkt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_lawKommentar von
mattendehasmattendehas An holodeck: Ich habe hier nur versucht zu formulieren, dass Wissenschaft und die Vorstellung von einer höheren Instanz sich nicht automatisch ausschließen. Mein Statement ist sicher sehr verkürzt und daher vielleicht nicht ausreichend verständlich. Ich bin Biologin, sehe keinen Widerspruch zwischen der Symbolsprache der Bibel zur Entstehung der Welt und der Evolutionstheorie. Meines Erachtens gibt es viele Wege und Denkansätze, unser Leben und Umfeld wahrzunehmen und einzuordnen. Ich gestehe auch jedem Menschen zu, sich ausschließlich auf die "moderne", naturwissenschaftliche Sicht des Seins zu zu berufen, wobei es mir vorkommt, als sei auch der konsequente Materialismus schon fast eine Religion geworden. Was ich nicht toleriere, ist eine arrogante Tour der Atheisten (siehe viele Antworten und Kommentare hier!), einen Menschen, der sich zu seiner Erziehung im Rahmen des Christentums bekennt, als dümmliche "ewig Gestrige" abzutun. Es gab und gibt viele Gesichter dieser Religion. Und es ist kein Zeichen der Fortschrittlichkeit, Menschen aufgrund ihres "Markenzeichens" zu verunglimpfen, ohne zu wissen, was im Einzelnen dahintersteckt. Denk mal an die Aufklärer als Begründer der modernen Weltsicht: Lessing, "Ringparabel". Das nenne ich Weisheit!
Kommentar von
holodeckholodeck Wo polarisierend gefragt wird, wird polarisierend geantwortet. Eine Fragestellerin, die sich eingangs als "gemobbt" präsentiert, dabei aber gleichsam im selben Atemzug jedem Atheisten einen Minderwertigkeitskomplex und zwar ganz pauschal unterstellt, um sich dann hinterher wieder giftigst über das böse Echo zu beschweren, nehme ich persönlich nicht wirklich ernst. Ebensowenig wie die Frage.
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Das sind für mich wirklich sinnlose Stürme im Wasserglas GF. Typische Täter-Opfer Konstellationen einer symmetrischen Eskalation. Zuweilen sogar recht erheiternd. So oder so ;-))
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In einem Austausch mit anderen Ausgangsvoraussetzungen in der Fragestellung wirst Du feststellen, dass kaum ein "GF Atheist" sich bei guten Argumenten metaphysischen Überlegungen verschließt. .
So meine Erfahrung
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Gruß nach Reinickendorf ;-))
holodeckKommentar von
espressionantespressionant Hi mattendehas, kannst Du mir mal erklären, inwie weit Dein Glaubensbekenntnis die Frage von johmarie beantwortet?
Kommentar von
holodeckholodeck Sorry, wenn ich mich hier gleich mal der Gerechtigkeit halber einschalte.
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Glaubensbekenntnis?
von mattendehas?
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Da vertiefe Dich mal in die Sektion Religion hier.
Da kriegst Du Glaubensbekenntnisse zu lesen, die sich gewaschen haben.
Höllenandrohungen inklusive.
.Kommentar von
espressionantespressionant Huups zählt das Wort "Glaubensbekenntnis" schon als Beleidigung? Erstaunlich! Aber dann nehme ich es gerne zurück.
Meine Frage war auch nicht als Diskussionstrick gemeint oder sonstwie als Sophismus, sondern mich wundert nur manchmal, warum hier mein Verständnis der Frage so völlig anders ist, als die Antworten hier auf GF (und nicht nur bei Religiösen Themen) Und da mattendehas doch Biologin ist...Kommentar von
holodeckholodeck Nein, ganz sicher ist das Wort Glaubensbekenntnis per se keine Beleidigung ;-))
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Es ist nur so, dass ich hier schon eine ganze Weile unterwegs bin und insofern dieses Wort im GF Kontext lese ... und ganz andere Kaliber mit diesem Wort verbinde als diese sehr moderate Antwort; die ja schon fast von mir sein könnte. Vor allem was die gelungene Formulierung anbelangt "wobei es mir vorkommt, als sei auch der konsequente Materialismus schon fast eine Religion geworden". Als Radikalkonstruktivist und NLPler unterschreibe ich das sofort ohne mit der Wimper zu zucken ;-))Kommentar von
espressionantespressionant ich bin ja eher einfach ein Skeptiker und Lernender und als solcher bin ich auch dem gläubigen Atheismus gegenüber skeptisch (wobei ich mir von einigen mal Gründe dafür hab erklären lassen)
Aber ohne jede Wertung von mattendehas Aussage verstehe ich nicht ganz, was diese mit der Frage zu tun hat. Zumal sie auf meinen Versuch einer biochemischen Erklärung so empfindlich reagiert hat.Kommentar von
SolipsistSolipsist Mattendehas schrieb:
"Die Art, wie sich der Einzelne Gott vorstellt, hat vielleicht etwas mit seinem "Bildungsgrad" (schreckliches Wort!) zu tun. Aber der Glaube an ein höheres Wesen, das hinter der unendlichen wunderbaren Komplexität des Mikro- und Makrokosmos steht, wie immer ich es auch nennen mag, ist nicht eine Frage des Intellekts, des Wissens. Dahinter steht eher die Bereitschaft, die Begrenztheit und Subjektivität unserer Wahrnehmungen und Fähigkeiten anzuerkennen und Ehrfurcht vor dem zu empfinden, das um uns herum und weitentfernt von uns existiert ohne unser Zutun. Irgendwo bleiben wir Kinder, die noch viel zu lernen haben und niemals alles lernen können; und wir sollten dazu stehen."
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Darf ich das sinngemäß, Stück für Stück kürzen?
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Der Glaube an ein höheres Wesen, ist nicht eine Frage des Wissens. Dahinter steht eher die Bereitschaft, die Begrenztheit und Subjektivität unserer Wahrnehmungen und Fähigkeiten anzuerkennen und Ehrfurcht vor dem zu empfinden, das um uns herum und weitentfernt von uns existiert ohne unser Zutun. Irgendwo sollten wir dazu stehen, da wir noch viel zu lernen zu haben.
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Noch kürzer:
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Glaube ist nicht Wissen. Dahinter steht die Begrenztheit Wahrnehmungen anzuerkennen und Ehrfurcht vor dem zu empfinden, das ohne unser Zutun existiert. Wir haben noch viel zu lernen.
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Und wieder kürzer: .
Unsere Wahrnehmung ist begrenzt, also sollten wir vor der Existenz, vor dem Sein an sich, Ehrfucht empfinden. Dies zu lernen, dies zu erkennen ist wichtig.
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Kommentar von
SolipsistSolipsist .
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Well, wenn man das mal sortiert und aufgeräumt hat, unterschreibe ich den Satz vollständig.
Ich habe umfassenden und aufrichtigen Respekt vor dem Universum. Schon immer gehabt. Ganz speziell sogar deswegen, weil ich nur den Bruchteil eines Yotas davon verstehe.
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Nur will sich mir nicht erschließen, weshalb ich eine bewusste Ursache Namens Gott dafür in Verantwortung setzen soll. Davon steht in Deiner Antwort nämlich noch nicht mal ein Fingerzeig. Sie ist mit Gott lediglich aromatisiert, hat ihn aber nicht zur Zutat. Denn nur weil ich nicht alles erkennen kann, ist der Umkehrschluss nicht zwingend ein transzendentes Wesen. Das ist nichts weiter als das „God-of-the-gaps“-Argument, also der „Gott der Lücke“:
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Es existieren Lücken in Wahrnehmung , Wissen und Wissenschaft.
Diese Lücken füllt und „erklärt“ man mit Gott.
Das ist aber keine Logik, kein Argument, sondern dokumentierter Pessimismus in die Fortschritte und Entwicklung von Wahrnehmung , Wissen und Wissenschaft.
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Über die Jahrtausende werden diese Lücken beständig kleiner.
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Vor der Elektrodynamik schleuderte Zeus ja auch die Blitze vom Berg.
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Soli
Kommentar von
riarariara Also ich brauche Gott nicht fuer die Erklaerung von Dingen die ich nicht verstehe. Ich sitze ja auch nicht vor einem SQL Server, der sich gerade in das Datennirwana begeben hat und bete "Lieber Gott, bitte stell die Daten, Indexe und das verdammte OS wieder her, denn ich kann keinen Fehler erkennen..." :-)
Mir ist die Vorstellung der universellen Bruederlichkeit, eine gewaltfreie, ehrliche und liebende Welt genug Grund fuer meinen christlichen Glauben. Immerhin ist die Formulierung und das Vorbild Jesus Christus fuer mich die bisher beste Beschreibung, in so einer Welt moechte ich leben, ein bischen davon bekomme ich in meiner Gemeinde (hier in Nairobi! Und wir sind nur 100 Leute), jetzt mal ganz einfach ausgedrueckt...
Kommentar von
SolipsistSolipsist "Mir ist die Vorstellung der universellen Bruederlichkeit, eine gewaltfreie, ehrliche und liebende Welt genug Grund fuer meinen christlichen Glauben."
Wogegen ja rein gar nichts einzuwenden ist. Im Gegenteil.
Kommentar von
riarariara Und das sollte letztendlich die Quintessenz sein, denn wir wollen sicher alle - ok, es gibt da bekennende Ausnahmen - in einer friedlichen Welt leben. Wir hatten das Thema ja schonmal, die guten Taten sind nicht fuer Christen/Glaeubige reserviert, man wuenscht sich nur manchmal die schlechten wuerden sich durch den Glauben verhindern lassen, leider eine Wunschvorstellung...:-)
Kommentar von
SolipsistSolipsist "Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit oder ohne sie würden gute Menschen Gutes tun und böse Menschen Böses.
Aber damit gute Menschen Böses tun, dafür bedarf es der Religion."
Steven Weinberg
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Was für mich das unbegreiflichste von allem ist, ausnahmslos jede ernstzunehmende Religion hat die Liebe als Zentralen Hauptsatz zum Gegenstand. Gleiches gilt ja auch für die Atheisten, wenn sie sich auf das Thema an sich einlassen und von ihren Zielen oder Vorstellungen reden. (Inkl. Deiner erwähnten Ausnahmen. Die gibt es freilich in allen Lagern)*
Dass alle miteinander unfähig dazu sind, auf diesen einen gemeinsamen simpelsten Nenner zu kommen, das ist es was ich nicht müde werde dem Menschen vorzuwerfen.
Kommentar von
kguntherkgunther Daß jede ernstzunehmende Religion die Menschenliebe und die Brüderlichkeit zum Thema hat, halte ich für eine liebenswüdige Verallgemeinerung christlicher Vorstellungen. Zutreffend ist es nicht.
Der Judaismus hat sich die Exklusivität der archaischen Stammesreligion bewahrt: Nur Gläubige sind Menschen, alle übrigen nicht besser als Vieh, geschaffen, um den Gläubigen des Judaismus als Sklaven zu dienen. Das AT und die Thora samt rabbinischer Auslegung (Schultan Aruch) sind voll davon, daß der Gläubige den Ungläubigen berauben , töten, betrügen muß: "Töte den besten der Ungläubigen!" Und zwar so lange, bis keiner mehr übrig ist, auch nicht der Schlechteste. Das Sittengesetz des Judaismus, die 10 Gebote, gelten für den Gläubigen des Judaismus nur innerhalb der Gemeinde der Gläubigen, die Ungläubigen sind "...der Schlachtung anheimgegeben..." . Gegen sie wird "...der Bann vollstreckt", das heißt, sie werden restlos ausgemordet. Solches befiehlt Jahwe seinem "Auserwählten Volk" bezüglich der Bevölkerung eroberter Städte und Länder unter Androhung furchtbarer Strafen, wenn auch nur ein Kind, eine Frau von der Bevölkerung der eroberten Städte übriggelassen wird. Sogar die haustiere seien zu töten!
Hier sind sich Judaismus und Islam völlig einig: "Mit Feuer und Schwert gegen alle Ungläubigen!"
Und an einem hohen Fest des Judaismus, an Jom Kippur, sprechen alle Gläubigen das unter allen Gebeten als besonders verehrungswürdig und zentral angesehene Gebet des "Kol Nidre": "...Jeder Eid, jede Verpflichtung, jede Zusage, die ich im nächsten Jahr gegenüber einem Ungläubigen aussprechen werde, sei von vorne herein ,null und nichtig' ".
Die 10 Gebote gelten also ausdrücklich (für den Gläubigen des Judaismus nur als Binnenmoral, als Moral gegenüber den Gläubigen untereinander.
Kommentar von
kguntherkgunther Daß jede ernstzunehmende Religion die Menschenliebe und die Brüderlichkeit zum Thema hat, halte ich für eine liebenswürdige Verallgemeinerung christlicher Vorstellungen. Zutreffend ist diese Hoffnung nicht.
Der Judaismus ist archaische Stammesreligion geblieben: Nur Gläubige sind Menschen, alle übrigen nicht besser als Vieh, als Sklaven. Das AT, Thora, Schultan Aruch sind voll davon, daß der Gläubige den Ungläubigen berauben, töten, betrügen muß: "Töte den besten der Ungläubigen!" Und zwar so lange, bis keiner mehr übrig ist, auch nicht der Schlechteste. Das Sittengesetz des Judaismus, die 10 Gebote, gelten für den Gläubigen des Judaismus nur innerhalb der Gemeinde der Gläubigen, die Ungläubigen sind "...der Schlachtung anheimgegeben..." . Gegen sie wird "...der Bann vollstreckt", das heißt, sie werden restlos ausgemordet. Solches befiehlt Jahwe seinem "Auserwählten Volk" bezüglich der Bevölkerung eroberter Städte und Länder unter Androhung furchtbarer Strafen, wenn auch nur ein Kind, eine Frau von der Bevölkerung der eroberten Städte übriggelassen wird. Sogar die Haustiere seien zu töten!
Hier sind sich Judaismus und Islam völlig einig: "Mit Feuer und Schwert gegen alle Ungläubigen!"
Und an Jom Kippur sprechen alle Gläubigen das unter allen Gebeten als besonders verehrungswürdig und zentral angesehene Gebet des "Kol Nidre": "...Jeder Eid, jede Verpflichtung, jede Zusage, die ich im nächsten Jahr gegenüber einem Ungläubigen aussprechen werde, sei von vorne herein ,null und nichtig' ".
Die 10 Gebote gelten also ausdrücklich (für den Gläubigen des Judaismus nur als Binnenmoral, als Moral gegenüber den Gläubigen untereinander. Gegenüber Ungläubigen gilt der Jahwe-Befehl rücksichtslosen Bekämpfens.
Die in Palästina ansässig gewordenen Judaismus-Gläubigen haben genau nach diesen "gottgewollten Regeln" die semitischen Einheimischen vertrieben, ermordet, unterdrückt. Unter ganz ausdrücklicher Berufung auf diese "Glaubenssätze"!
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16Antwort von
AriGoldAriGold
ja sind die vermeindlich gebildeten denn nicht so gebildet, dass sie nicht wissen dass sehr viele alte philosophen, einstein und sehr weise große geister an gott glaubten?
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Gefährliches Halbwissen. Am Beispiel Einsteins hat ArthurDent das bereits erfolgreich widerlegt. Vertreter verschiedenster Religionsgemeinschaften ziehen immer wieder Zitatfragmente aus dem Kontext und versuchen berühmte Persönlichkeiten ihrem Ressort zuzordnen.
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warum also? woher kommt das? ist es vielleicht ein minderwertigkeitskomplex, der ihnen dadurch das gefühl gibt sich wenigstens den gläubigen gegenüber überlegen zu fühlen?
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Nein, das ist der hohe Grad an Entrüstung, der sich angesichts der Anmaßung der angeblichen Überlegenheit des Glaubens gegenüber der Wissenschaft zwangsweise äußern muss. Uns Atheisten wirft man immer Intoleranz und Überheblichkeit vor. Dabei ist das nur die logische Konsequenz, die aus den geistigen Ergüssen von Fundamentalisten, radikalen Logikverweigerern und sonstigen Irren hier resultiert.
Kommentar von
johmariejohmarie sorry: intolleranz und überheblichkeit wieder mal bewiesen. anstatt leben zu lassen meinen sie einem den atheismus aufdrängen zu müssen. sehr schade.
Kommentar von
AriGoldAriGold Du solltest lernen aufmerksam zu lesen.
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Nein, das ist der hohe Grad an Entrüstung, der sich angesichts der Anmaßung der angeblichen Überlegenheit des Glaubens gegenüber der Wissenschaft zwangsweise äußern muss.
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Ich vereinfache es für dich:
Wie man es in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
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Außerdem lehnst du dich hier sehr weit aus dem Fenster. Vielleicht übst du dich mal in etwas Selbstrefektion.Weiter oben sprichst du nämlich Atheisten die Befähigung zur Nächstenliebe ab. Nach deiner Logik ist dies also gläubigen Menschen vorbehalten. Nicht schlecht. Da frage ich mich ernsthaft welches Bild du von Atheisten hast. ;-)
Kommentar von
johmariejohmarie nun ja ich sehe es tagtäglich dass in der heutigen gesellschaft in der die meisten atheisten sind eine zunehmend egoistische haltung an den tag gelegt wird. eine herzensgüte wie ich sie von den (gläubigen) menschen aus meinem heimatort kenne geht schon sehr ab. jeder ist deutlich auf seinen eigenen vorteil aus und schert sich nicht um andere (ich selbst nicht ausgeschlossen -dieses verhalten in der großstadt steckt alle an) vielleicht haben ja politische veränderungen und wirtschafts-wachstums-wahn einen übrigen teil dazu getan. es närvt halt dass alle am obdachlosen vorbeirennen und sich an der nächsten ecke lieber den 5 kaffee kaufen anstatt dem armen ein brot!!
das nervt echt sehr. in der bibel wird wenigstens noch sowas geprädigt.
Kommentar von
Loui03410Loui03410 Bezeichnet die Bibel Atheisten nicht als Schafe, die sich verirrt haben...? Toleranz sieht wohl anders aus.
Kommentar von
riarariara Seit wann ist in der Bibel die Rede von Atheisten??? Den Begreiff gibt es erst seit dem 18Jh...
Kommentar von
johmariejohmarie außeredem ist es doch nicht anmaßend zu behaupten dieses oder jenes verhalten begründet sich mit minderwertigkeitskomplexen. jeder mensch hat welche. JEDER. das ist doch wohl klar! gut ich wollte ein wenig provozieren aber so ausfallend muss man ja nicht werden- sonst ist ein austausch auf der sachebene (um die es geht) nicht möglich.
Kommentar von
riarariara @Arigold Du sprichst von Extremisten, Fundamentalisten, Selbstmordattentaetern und glaubst wirklich, das waere der Masstab sich mit Glaeubigen auseinanderzusetzen. Es gibt unter Atheisten auch Leute die man als Extremisten bezeichnen kann, germanische Riten die Ihren Faschismus mit dem Deckmantel des Atheismus tarnen. Wenn Du Dich wirklich mir glaeubigen Menschen auseinandersetzen willst, dann hoer mit diesen Hammerargumenten und Unterstellungen auf. Ich respektiere niemanden wegen seines Glaubens, sondern auf Grund seines menschlichen Charakters und seiner Intelligenz, spreche mir die meine bitte nicht ab, nur weil ich jeden Sonntag in die Kirche gehe, meine Kinder taufe und auch sonst die Grundsaetze der christlichen Geminschaft unterstuetze. Ich habe Sache wie Sartre, Kant, Nietzsche oder Rousseau gelesen und war fuer 10 Jahre meines Lebens nicht glaeubig, komm von Deinem hohen Stuhl herunter und versuche nicht uns unseren Glauben madig zu machen, es gibt mindestens genausoviele gute Dinge die man z.B. ueber das Christentum sagen kann, als die schlechten Dinge, die zudem wohl schon einige hundert Jahre her sind...
Kommentar von
AriGoldAriGold Um es mal mit den Worten eines bedeutenden Philosophen des 21.Jahrhunderts zu sagen:
"Das Christentum aufgrund seiner postiven Aspekte zu verteidigen ist so sinnvoll wie einem Süchtigen sein Heroin zu überlassen, da es ihn zumindest glücklich zu machen scheint."
-Hieronymus Wandpilz-
Kommentar von
johmariejohmarie so bedeutend ist herr wandpilz nun auch wieder nicht. oder hat er große werke vorzuweisen?
d.h. an riara!
Kommentar von
AriGoldAriGold Sokrates hat auch selbst nie etwas aufgeschrieben und er gilt als der Begründer der Philosophie. ;-)
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Kommentar von
johmariejohmarie sokrates war kein gf user. ich hab mir grad noch deine kommentare durchgelesen und werd das gefühl nicht los dass du entweder dich für was besseres hältst oder auf gläubige herabblickst oder gar ein extremist bist weil du so gar kei ruh gibst..
Kommentar von
AriGoldAriGold sokrates war kein gf user.
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Puh, unser Bildungssystem funktioniert noch. Glück gehabt.
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ich hab mir grad noch deine kommentare durchgelesen und werd das gefühl nicht los dass du entweder dich für was besseres hältst oder auf gläubige herabblickst oder gar ein extremist bist weil du so gar kei ruh gibst..
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Ich wusste, dass mich mein Myspace Foto aus Afghanisten irgendwann verfolgen würde...
Kommentar von
riarariara Sarkasmus hilft hier auch nicht. Aber wenn Du Zitate so magst dann ist das hier wie fuer Dich gemacht:
"Ein skeptischer Katholik ist mir lieber als ein gläubiger Atheist." Kurt TucholskyWas das heist muss ich vielleicht naeher erlaeutern, was immer eine Lehre/Ueberzeugung beinhaltet, sie ist nicht die einzige und alleinige Antwort auf das Leben. Wenn ich Dinge nur aus einem Blickwinkel betrachte bleiben Dinge zweidimensional oder auf Menschen bezogen, wer einen Menchen nur als Christen, Moslem oder Juden sieht, kann seine Einschaetzung genausogut an der Haarfarbe, Schuhgroesse oder dem Geruch fest machen...
Kommentar von
AriGoldAriGold Ich liebe Zitate.
Du magst Tucholsky? Fein. Das hier wird dir gefallen:
"Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen"
"Die Katholiken sitzen vor ihrer Hütte. Ein Heide geht vorbei und pfeift sich eins. Die Katholiken tuscheln: 'Der wird sich schön wundern, wenn er stirbt!' Sie klopfen sich auf den Bauch ihrer Frömmigkeit, denn sie haben einen Fahrschein, der Heide aber hat keinen, und er weiß es nicht einmal. Wie hochmütig kann Demut sein!"
"Die Kirche rollt durch die neue Zeit dahin wie ein rohes Ei. So etwas von Empfindlichkeit war überhaupt noch nicht da. Ein scharfes Wort, und ein ganzes Geheul bricht über unsereinen herein: Wir sind verletzt! Wehe! Sakrileg! Unsere religiösen Empfindungen... Und die unseren-? Halten Sie es für richtig, wenn fortgesetzt eine breite Schicht des deutschen Volkes als "sittenlos", "lasterhaft", "heidnisch" hingestellt und mit Vokabeln gebrandmarkt wird, die nur deshalb nicht treffen, weil sie einer vergangenen Zeit entlehnt sind? Nehmt ihr auf unsere Empfindungen Rücksicht? Ich zum Beispiel fühle mich verletzt, wenn ich einen katholischen Geistlichen vor Soldaten sehe, munter und frisch zum Mord hetzend, das Wort der Liebe in das Wort des Staates umfälschend - ich mag es nicht hören. Wer nimmt darauf Rücksicht?"
Kommentar von
PlaysWithWolvesPlaysWithWolves dreifaches Yeah!!! :-)))
Kommentar von
AriGoldAriGold Der Mann war eben gut. Es gibt noch mehr:
"Wer da schreit: 'Dem Volke muß die Religion erhalten bleiben', lügt; gemeint ist: 'Das Volk muß der Religion erhalten bleiben'. Das Volk ist ihr in großen Teilen weggelaufen."
"Wir benehmen uns aus Gründen des Geschmacks in den Kirchen anständig - man kann nicht sagen, daß sich die Katholiken in den Bezirken des Geistes ebenso anständig benehmen."
"Eine Frömmigkeit, die nur dann, verstaubt und verrostet, aus der Schublade geholt wird, wenn und weil der Träger im Dreck sitzt, ist keine. Sage mir, zu wem du betest, wenn es dir gut geht, und ich will dir sagen, wie fromm du bist. Not lehrt beten; aber das echte Gebet ist das nicht."
Kommentar von
nitnelavnitnelav Sauber Ari!
Sechsfaches Yeah! :D
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10Antwort von
holodeckholodeck
Abgestimmt für: andersWundert Dich das wirklich? Schau Dich doch mal auf GF in den einschlägigen Threads um ... radikale Fundamentalisten, Kreationisten, Bildungs- und Denkverweigerer en masse. Da bekommst Du schon mentalen Ausschlag, wenn die auch nur das Wort Logik in Zusammenhang mit Glauben in die Tastatur tropfen lassen.
.Kommentar von
johmariejohmarie für mich ist ehrlichgesagt nichts so unlogisch wie die nichtexistenz gottes. erziehungssache wahrscheinlich. ich bleib dabei trotz wachsender bildung.
Kommentar von
holodeckholodeck Ersetze das Wort "Logik" einfach durch "fernliegen" oder irgendetwas anderes Unverfängliches. Das kann jeder stehen lassen. Aber mit Logik und Glauben zusammen kommst Du nicht weit.
Kommentar von
AriGoldAriGold Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, wir denken gerade an eine ganz bestimmte Person. lach
Kommentar von
holodeckholodeck grins
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Du, stell Dir vor, jene Person wird gerade tatsächlich noch getoppt, jaaaaaa .... guckst Du hier. User fängt mit "p" an und hört mit "o" auf ;-))
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http://www.gutefrage.net/frage/glauben-kreazionisten-eigentlich-wirklich-alles-was-in-der-bibel-stehtKommentar von
AriGoldAriGold Kreationisten sind der Bodensatz geistiger Befähigung. Um an so einen Schwachsinn zu glauben, muss man sich das Hirn mit so unglaublich vielen Drogen zersetzt haben, dass es an ein Wunder grenzt, wenn man dann überhaupt noch lebensfähig ist. Wenn die selbst den meisten Religiösen suspekt sind... ;-)
Kommentar von
riarariara Nochmal, Deine Formulierung hoert sich nach NS-propaganda an...ich meine das wirklich so...:-(
Kommentar von
UnchristUnchrist Sorry, aber vergleiche mit der NS Zeit sind eigntlich IMMER und ÜBERALL fehl am Platz. Bilde dich, schaue dir ein paar Dokus über die Zeit und vergleiche ab da nie wieder was damit. Danke für die Aufmerksamkeit.
Kommentar von
riarariara Sorry, sind sie nicht. Weil diese Zeit eine der schlimmsten in der Geschichte war, finde ich derartige Formulierungen nunmal so schlimm. Ganz nebenbei ist die Bezeichnung einer Gruppe von Menschen mit solchen Umschreibungen in jedem Fall falsch. Gut ich kenne wenige Kreationisten, allerdings faellt mir das auch nicht auf, wenn ich mich mit einem dieser Anhaenger ueber das Wetter unterhalte, ich meine ich verachte doch niemanden nur weil er an das Buch Moses glaubt...
Kommentar von
AriGoldAriGold Die Nazikarte auszuspielen ist ein alter Hut.
gähn
Diese hübsche kleine Taschenspielertrick funktioniert nicht mehr.
Kommentar von
riarariara Dann mach so weiter...Herabwuerdigende Aeusserungen die man pauschal ueber eine Gruppe ausschuettet waren nunmal das Gedankengut von Nazis und anderen totalitaeren Regimes.
Wer spielt denn bei jeder religioesen Diskussion die Schuldkarte? Beim Austeilen bist Du uebrigens gut nur Einstecken ist irgendwie nicht Dein Ding...:-)
Kommentar von
UnchristUnchrist Ich bleibe bei meiner Aussage.
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9Antwort von
Loui03410Loui03410
Abgestimmt für: vielleicht desswegen:Glaube schließt Voreingenommenheit mit ein - genauso wie man sich dem Bekenntnis zur Religion ("Gottes Wege sind unergründlich.")dazu bekennt, dass es Dinge gibt, die nicht erforscht werden können oder sollten. Bildung im Sinne von Wissenschaft darf diese Grenze aber nicht kennen. Wenn es nur Religiöse gäbe, wüssten wir bis heute nicht, wie Kinder entstehen, weil dieses vermeintliche Wunder niemand hinterfragt hätte.
Kommentar von
johmariejohmarie an gott zu glauben hat doch aber nichts mit einem glauben an wunder und einer -alles hinnehmen wies ist nichts hinterfragen- menthalität zu tun!
Kommentar von
Loui03410Loui03410 Nein? Schon allein an eine über allem schwebende Präsenz zu glauben, die die Welt woher auch immer hat "entstehen lassen" grenzt doch sehr stark an die Ansichten des Mittelalters - und das sind sie auch. Von der Sache mit den Menschen aus Lehm machen und dem ganzen anderen Unfug will ich gar nicht anfangen. Religion ist was für Leute, die zuviel Zeit haben, naiv sind, oder die Dinge einfach nicht wahrhaben wollen, allen voran, dass sie für ihr Tun und Handeln selbst verantwortlich sind und vor niemandem sonst Rechenschaft ablegen müssen - erst Recht nicht vor einem Himmelstor.
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johmariejohmarie immer wieder staun ich dass manche so wie kindergartenkinder denken, die bibel wäre wörtlich zu nehmen. außerdem ist es für mich ganz klar dass gott will das der mensch alles hinterfrägt. vor allem und im besonderen die religionen.
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Loui03410Loui03410 Ich staune darüber, dass in einer zivilisierten Welt immer noch Milliarden Menschen ihren Kindern Ammenmärchen einimpfen. Dass heilige Schriften, welche auch immer, nicht wörtlich zu nehmen sind, ist ja hoffentlich inzwischen vorherrschende Meinung unter Gläubigen. Dennoch erkennen sie die Existenz einer sie extern steuernden Wesensform an, wie auch immer die geartet sein soll und nutzen diesen Gott als Ausrede für alle möglichen Schandtaten auf der Welt, die dann als "unergründlich" oder "Prüfung des Herrn" abgetan werden. Und in Extremfällen wird dieser nicht greifbare Gott sogar für Heilige Kriege, Kreuzzüge, Völkermord und so weiter benutzt. Religion ist viel zu sehr Auslegungssache, als dass man sich darauf stützen kann.
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johmariejohmarie weniger die gläubigen als die atheisten nehmen die bibel wörtlich so wie du im oberen absatz. und mei glaub halt weiterhin nur an dich selbst und belächle nächstenliebe aber komm nicht zu mir wenn du mal hilfe brauchst.
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AriGoldAriGold Ein dickes DH an Loui03410.
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AriGoldAriGold weniger die gläubigen als die atheisten nehmen die bibel wörtlich so wie du im oberen absatz
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Wohl noch nie etwas von den Kreationisten gehört?
Der Kreationismus (von lat. creare "erschaffen") ist die Auffassung, dass die wörtliche Interpretation der Heiligen Schriften der abrahamitischen Religionen (insbesondere 1. Buch Mose) die tatsächliche Entstehung von Leben und Universum beschreibt.(...)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kreationismus
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und mei glaub halt weiterhin nur an dich selbst und belächle nächstenliebe aber komm nicht zu mir wenn du mal hilfe brauchst.
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Drohen konnten Gläubige schon immer gut. Das nimmt euch aber keiner mehr ab. ;-)
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johmariejohmarie kreationismus ist doch sowas wie eine sekte? mit drohen hat des eigentlich nix zutun wenn ich jemandem der meinen glauben beleidigt nichts schenken will.
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holodeckholodeck Nein, johmarie ... das ist keine Sekte mehr, leider. Sondern eine von amerikanischen Fundis finanziell massiv gedopte Weltbewegung, die sich fast schon die Weltherrschaft auf die Fahnen geschrieben hat. Und sich von radikalislamischen Fundis nur im angebeteten Gott unterscheidet.
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Lies hierzu u.a. meine Antwort auf die Frage
http://www.gutefrage.net/frage/was-genau-sind-evangelikale-und-geht-von-denen-eine-gefahr-aus
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Die sind keineswegs harmlos.
Sondern in meinem persönlichen Verständnis politisch extrem gefährlich.Kommentar von
OhmygodOhmygod johmarie, gib einfach das Suchwort "Kreationismus" oder "Kreationist" oder "Evolution" hier bei GF ein und lies Dir die Kommentare durch, dann siehst Du mal, wie weit es schon ist.
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Aatheist Verschwörungstheorien :)
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Loui03410Loui03410 Ich nehme die Bibel keineswegs wörtlich. Könnte ja von nem Sachbuch kaum weiter entfernt sein. Aber wenn man die Geschichten da drin und ihre Moral nutzen will, muss man sie zwangsläufig wörtlich nehmen - man kann ja nicht jedesmal ne andere Geschichte erzählen. Ich habe auch nichts gegen Nächstenliebe und glaube sehr wohl an andere Dinge, außer mich selbst - aber das sind Dinge, die nicht auf Heiligkeit beruhen, sondern auf Menschen und ihrem Verhältnis zueinander. Dinge, die ich an meine Kinder weitergeben kann, ohne ihnen von einer übergeordneten Überwachungseinheit zu erzählen, die uns (von der Schlechtigkeit ihrer eigenen Schöpfung völlig überrascht) in ewiges Feuer wirft, wenn wir nicht nach ihrer Pfeife tanzen. Ich entscheide selbst, wie ich handele. Das gilt auch für Handlungen, die ein Gläubiger als christlich bezeichnen würde. Atheisten sündigen ja nicht ständig und machen böse Dinge, wie du es scheinbar glaubst. Nebenbei ist es ziemlich unchristlich, mich zu verurteilen und mir die Nächstenliebe zu entziehen, weil ich kein Christ bin. Ich dachte immer, "Gott" liebt uns alle. Müssten Gläubige das dann nicht auch tun? Wenn du mal Hilfe brauchst, kannst du übrigens gern zu mir kommen. ;-)
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johmariejohmarie friede freude eierkuchen. wunderbar. nun ich mein man muss die gleichnisse der bibel betrachten wie parabelln oder wie märchen einfach analysieren! also nach versteckten botschafen suchen und dann wird man fündig vor allem im johannesevangelium. wie dem auch sei. das bild der sprache muss erörtert werden.
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Loui03410Loui03410 Dass die Bibel nicht wörtlich zu nehmen ist, hatten wir schon geklärt. Fakt ist doch aber, dass du kein einziges Argument dafür hast, warum deine Religion bzw. deine Ansichten die Richtigen sind. (Abgesehen davon, dass dir die Ansichten schon von frühester Kindheit an aufgedrängt wurden - wofür du mein Bedauern hast.) Was die ursprüngliche Frage angeht, ob Bildung sich mit Religion vereinbaren lässt, wäre damit wohl geklärt - nichtmal wir beide kommen auf einen Nenner, wie könnten dann zwei so abstrakte und komplexe Institutionen wie Religion und Bildung übereinkommen?
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johmariejohmarie ich weiß es einfach dass es für mich stimmt und muss niemandem etwas beweisen! ich will doch niemanden bekehren! warum sollt ich also argumente aus den fingern saugen.
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ArthurDent82ArthurDent82 Wenn du große Denker als Referenz deines Glaubens benutzt, um andere davon zu überzeugen, dass du Recht hast, willst du bekehren.
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johmariejohmarie nein will ich nicht. wozu? ich will nur meine frage beantwortet haben. und hatte beispiele angeführt. zur verdeutlichung.
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johmariejohmarie und genau dass warum atheisten immer mit bildung argumentieren oder wissenschaft (es gibt einige gläubige wissenschaftler ich kenne sogar welche) und nochschlimmer intelligenz. das find ich widerum sehr überheblich.
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johmariejohmarie vielleicht wäre ich weniger beleidigt und verletzt worden wenn ich die frage so gestellt hätte: warum argumentieren manche atheisten mit intelligenz und bildung wenn sie gläubige bekehren wollen? (so war die frage gemeint und nicht anders)
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riarariara Kannst Du Deine Auswuechse mal spezifizieren? Voelkermord? Wenn ich mich recht erinnere ist dieser Passus erst in 4 Konflikten aufgetreten, meines Wissens hatte das nichts mit Religion zu tun, oder weist Du das besser?
Dieser verkrampfte Zwang alles ins negative zu ziehen, ist das einzige Argument extremer Atheisten. Stell Dir nur mal vor wir streiten ueber Fussball im allgemeinen und ich benutze staendig das Argument, dass soviele Menschen gestorben sind, weil alle Fans gewalttaetig sind...Nochmal, ich bin in keinster Weise bereit irgendwelche Missetaten im Nahmen meiner Religion zu begehen, dazu ist mir das Gebot "Liebe Deinen Naechsten wie Dich selbst..." viel zu wichtig, ich kann sogar soweit gehen und sagen, jeder Christ der dieses Gebot bricht, ist fuer mich fortan kein Christ mehr...
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OhmygodOhmygod "wieder staun ich dass manche so wie kindergartenkinder denken, die bibel wäre wörtlich zu nehmen" - Dann staune über Deine Glaubensgenossen hier auf GF...
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mattendehasmattendehas An Loui3410: Als Vertreter von Vernunft und Wissenschaft greifst Du aber zu verdammt demagogischen sprachlichen Mitteln. Von Sachlichkeit merke ich da nichts. Solche Tiraden mit unzulässigen Verallgemeinerungen würde ich eher einem Religions-Fundamentalisten zuordnen. Vor allem dieses wirklich abgelatschte Argument mit den Religionskriegen, der mörderischen Aktivitäten der Kirchen etc.etc. Findest du "Brot und Spiele" im alten Rom oder "Archipel Gulag" human? Können wir uns nicht auf die vernünftige Erkenntnis einigen, dass Menschen überall und zu jeder Zeit zu Schrecklichem in der Lage waren, sobald eine manipulierende Macht den entsprechenden Hebel angesetzt hat? Beschränke Dich dann bitte darauf, die infantile Vorstellungswelt der "Gläubigen", wie du siehst (voll Emotion, nicht objektiv, nicht repräsentativ) zu verspotten; das steht Dir in einem demokratischen Gesellschaftssystem zu. Aber verleugne nicht, dass die europäische Ethik, auf deren Grundlage auch du als bekennender Atheist dich so elegant bewegst, ihren Ursprung im Neuen Testament hat, ob es Dir nun passt oder nicht. Bleib so wie du bist, wenn du willst. Ein Glauben, eine Weltanschauung muss immer wieder hinterfragt werden, sonst geht er in Erstarrung über. Danke für eine sehr anregende Lektüre!
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riarariara Wer glaubst Du wohl hat die Grundsaetze der heutigen Medizin erforscht? Atheisten? Viele Wissentschaftler haben Ihre Ausbildung an christlichen Schulen und Universitaeten bekommen und sind trotzdem recht schlau geworden, bestes Beispiel hierfuer ist wohl Isaac Newton, wohl der Wissentschaftler in der Gechichte der Menschheit. Einstein wurde sogar der Posten des Staatspresidents Israels angeboten und er war ein maessig glaeubiger Jude...
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AriGoldAriGold
Es war natürlich eine Lüge, was Sie über meine religiösen Überzeugungen gelesen haben, eine Lüge, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzete Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann.
-Albert Einstein-
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johmariejohmarie wie gesagt der mensch wechselt nicht selten seine glaubens-intensität oder gar den glauben selbst. außerdem ist der 15zeilen lange link keine ernstzunehmende quelle sondern sieht mir eher nach spam aus. immernoch spielt es so oder so keine rolle.
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AriGoldAriGold Mist, jetzt du hast uns erwischt. Dieses Zitat haben wir bösen Atheisten uns nur ausgedacht, weil wir Einstein als unseren coolen Freund haben wollen.
hier bitte verständnisloses Augenrollen einfügen
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riarariara Nochmal, jetzt ohne Einstein, wo kommt die Bildung her? Atheistische Schulen gab es (und gibt es) nicht...
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Loui03410Loui03410 Bildung und Wissenschaft kommen von Leuten, die die Kirche und ihre Anschauungen hinterfragt haben. Die Sonne dreht sich nicht um die Erde, jungfräuliche Empfängnis ist recht abwegig und der Mensch ist ein Tier - zugegebenermaßen mit erstaunlichen Fähigkeit des Metabewusstseins (welches uns wiederrum die Religion eingebrockt hat). Und atheistische Schulen gibt es in dieser Reinform zwar nicht, aber ich fine es ist schon ein grandioser Fortschritt, dass in den Klassenzimmern keine Kreuze mehr hängen müssen und man, wenn man nicht religiös ist, Ethik bzw. "Werte und Normen" auf den Stundenplan schreibt. Deutlich: Ich bezweifel nicht, dass gläubige Leute ein paar wichtige Entdeckungen gemacht haben, oder zwangsläufig dumm sind, dennoch schränkt(e) Religion Wissenschaft ein. Die einzige Ausnahme davon ist wohl die Pseudowissenschaft Theologie.
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UnchristUnchrist Habe den Strang jetzt gelesen. Finde die Argumentation echt schön! DH @ Loui03410
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riarariara "Ich bezweifel nicht, dass gläubige Leute ein paar wichtige Entdeckungen gemacht haben..."
Kannst Du die konfessionslosen Nobelpreisgewinner mal benennen? Ansonsten ist das pure Polemik, aber ich bin ja in disem Thema auch nichts anderes gewohnt...:-)
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Loui03410Loui03410 Du bist nichts anderes gewohnt, weil du dich taub stellst. Mal ganz davon abgesehen: Konfession bedeutet noch lange nicht, dass jemand gläubig ist.
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riarariara Gibt es irgendetwas, dass Du konkret beantworten kannst?
Bitte weise mir mal die These anhand der Liste der Nobelpreistraeger nach...einen einfacheren Weg so etwas zu vergleichen, sehe ich nicht...
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Loui03410Loui03410 Als ob man zum Thema Religion irgendetwas konkretes sagen könnte. Ich werde mir natürlich nicht die Mühe machen, von jedem Nobelpreisträger die Konfession (die wie ich schon erwähnt habe, keinerlei Aufschluss zu seinem Verhältnis zur Religion zulässt) herauszusuchen. Und selbst wenn ich soviel Zeit zu verschwenden hätte: Dass sicherlich ein Großteil der Erfindungen der letzten 100 Jahre auf das Konto von Konfessionsangehörigen geht, liegt wohl daran, dass Atheismus noch vor 50 Jahren nahezu ein Ding der Unmöglichkeit war. Wahrscheinlich könnte man ebenso fragen, wieviele Frauen im 19. Jhd. beinfreie Kleider trugen - es war einfach nicht üblich. Aber wenn ich raten müsste, würde ich sagen, dass der Prozentsatz von konfessionsgebundenen Nobelpreisträgern in den nächsten Jahrzehnten mehr und mehr abnimmt. Nobelpreise gewinnt man ja nicht mit 20, sondern eher mit 50. Daher ist davon auszugehen, dass auch heute noch viele Nobelpreisträger nicht konfessionslos sind. Das beweist aber lediglich, dass sich Atheismus offiziell erst in den letzten Jahren durchgesetzt hat.
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riarariara Danke...genau deswegen ist das weiter oben die reine Polemik...:-)
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7Antwort von
UnchristUnchrist
Das tut mir leid, aber ich teile dein Empfinden nicht. Leider habe ich das Gefühl dass die "extrem Religiöse", also letzten endes Fundamentalisten sich als was besseres sehen. Ich habe nichts gegen Gläubige, aber mich piep leute an, die behaupten, dass ich eine Art vom Denken habe, die das Leben und die Liebe negiert. Die behaupten ich sei dem Bösen verfallen und werde schon die Rechnung nach dem Tod servieren bekommen, wären die, dich meine Augen ja öffnen wollen im Himmel (Paradies oder sonstwo) schönes ewiges "Leben" haben und sich daran aufgeilen wie dreckig es mir doch in der Hölle geht....
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Und zum Thema Einstein: Es ist selbstverständlich eine Lüge, was Sie über meine religiösen Überzeugungen lesen, eine Lüge, welche systematisch wiederholt wurde. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und habe dies niemals bestritten, sondern es klar ausgedrückt. Wenn es etwas in mir gibt, was man als religiös bezeichnen kann, dann ist es meine ungeheure Bewunderung für die Struktur dieser Welt, soweit sie die Wissenschaft erforscht hat.
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7Antwort von
riarariara
Abgestimmt für: andersGlaube und Wissenschaft schliesst sich nicht aus, oder wollt Ihr mir allen ernstes erklaeren das christliche Abendland haette sich ueber alle anderen erhoben, weil es geistig zurueckgeblieben war. Sicher waren die Dogmen der Kirche fuer einige Wissenschaftler ein Problem, oder das Ende Ihres Lebens, wenn sie als Ketzer verbrannt wurden. Dieser Umstand war in fast allen Kulturen von der Antike bis ins 18Jh. ein Problem, man kann die Welt von damals nicht mit unseren heutigen Masstaeben messen. Heute ist es einfach zu sagen, die Welt dreht sich um die Sonne, erstmal ist es eine Tatsache, zweitens gibt es niemanden, der das verbietet.
Wenn man sich die Nobelpreis Gewinner anschaut, findet man unter Ihnen nicht wenige, die an Gott glauben, ich denke sogar, das Verhaeltnis unterscheidet sich nicht zu dem in der Weltbevoelkerung, also muss man davon ausgehen, dass die Intelligenz oder der Forscherdrang durch den Glauben nicht behindert wird. Die Urspruenge der Bildung in Europa fussen auf den Klosterschulen und spaeteren Dom-'Universitaeten' (lange vor den Gruendungen der Universitaet von Bologna im 13 JH), die Ausbildung focussierte auf der Theologie, allerdings musste man dazu u.a. Altgriechisch lernen, da fast alle Buecher in dieser Sprache verfasst waren. Dazu erhielt man Zugang zum Vermaechtnis der Antike, denn obwohl viele der Gedanken wie z.B. Aristoteles unter Verschluss gehalten wurden, kam man natuerlich irgendwann an so etwas heran. Isaac Newton haette sich ohne seine kirchliche Ausbildung nie zu dem Mega-Wissentschaftler entwickelt, zu dem er ja nunmal geworden ist...
Auch die Bibel hat z.B. mit Ihrer Darstellung der Enstehung der Welt sicher dazu beigetragen, dass Menschen sich auf die Suche nach Tatsachen/Erklaerungen gemacht haben...
Sicher ist, dass viele der heutigen Gesetze und Regeln in Europa auf der christlichen Lehre beruhen. Ob wir nun wollen oder nicht, das Christentum hat Europa zu dem gemacht, was es heute ist, der Glauben war stark genug, um sich gegen andere Einfluesse durchzusetzten und selbst heute gibt es keine Region auf diesem Planeten, die uns wirtschaftlich ueberlegen ist, auch deshalb, weil wir heute eine weltoffene, tolerante und aufgeklaerte Gesellschaft haben, in der jeder Denken und Glauben kann was er will. In wieweit uns der Atheismus in diesem Zusammenhang geholfen hat kann ich nicht sagen, sicher ist, dass jede andere Sicht der Dinge zum Gemeinbild beitraegt, d.h. ein Atheist kann mich mit seinen Ansichten befluegeln, oder wie im Fall von einigen der Antworten hier, das Gegenteil bewirken...
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mattendehasmattendehas Danke, du sprichst mir aus der Seele!
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PlaysWithWolvesPlaysWithWolves "wollt Ihr mir allen ernstes erklaeren das christliche Abendland haette sich ueber alle anderen erhoben, weil es geistig zurueckgeblieben war" - Was man intellektuell nicht schafft, erreicht man mit Macht.
Frag dich mal wie es mit den Wissenschaftlern damals ausgesehen hätten, wenn es kein Problem gewesen wäre, sich als Ungläubiger zu outen oder sich gegen die Kirche zu stellen. Man kann ja wohl auch nicht behaupten, dass der Nationalsozialismus Auslöser für viele wissenschaftliche Erfindungen war, nur weil die meisten Wissenschaftler (gezwungener Maßen) sich mit dem Nationalsozialismus arrangiert haben. Jenen blieb nur Kooperation oder KZ, genau wie denen im Mittelalter entweder Kirche oder Scheiterhaufen.
"Sicher ist, dass viele der heutigen Gesetze und Regeln in Europa auf der christlichen Lehre beruhen." - Sämtliche Menschenrechte mussten gegen die Kirche erkämpft werden. Der Vatikan ist neben Weißrussland der einzige europäische Staat, der die europ. Menschenrechtskonvention NICHT ratifitiert hat.
"der Glauben war stark genug, um sich gegen andere Einfluesse durchzusetzten" - Die Macht war groß genug, dass sich fremde Einflüsse kaum durchsetzen konnten.
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johmariejohmarie eure passion für sektierisches antichrist-leeren (lehren) nimmt ja extremistische ausmaße an!
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PlaysWithWolvesPlaysWithWolves Das sind Tatsachen, die sich nicht leugnen lassen, weiter nichts.
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riarariara Warum bist Du so?
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riarariara Gutes Beispiel fuer eine einseitige Sicht der Geschichte. Welche Kultur hat sich denn laenger als 100 Jahre auf der Weltbuehne gehalten ohne die Anwendung von Gewalt, was damals Armeen ausgerichtet haben tun heute Handelsvertraege und Sales Strategien. Das Problem mit Dir, ist das Du nicht einsiehst, dass es fuer die meisten Leute (vor allem vor 100 oder 200 Jahre) ganz normal war/ist einen Glauben zu haben, oder besser ausgedrueckt es hinderte sie nicht daran zu forschen/erfinden.
"Sämtliche Menschenrechte mussten gegen die Kirche erkämpft werden"...totaler Quatsch, welchen Einfluss hat den Kirche wenn es zu Menschenrechten kommt? Sagen wir mal seit der Franzoesichen Revolution und der Verfassung der USA (Die Sklaverei wurde dabei uebrigens nicht abgeschafft, da war das koeniglich/christliche Preussen zu dieser Zeit schon weiter)?
"Die Macht war groß genug, dass sich fremde Einflüsse kaum durchsetzen konnten.", noch sohn Quatsch. Das von den Sarazehen gegruendete Reich in Suedspanien hielt sich eine sehr lange Zeit, ganz aehnlich war der Einfall der Mongolen und die Belagerung Wiens durch die Tuerken. Jeder Dritte starb waehrend der Pest und der 30jaehrige Krieg zerstoerte weite Teile Europas, ganz so einfach war der Aufstieg Europas nicht, aber nachhaltig.
Warum laesst Du Deinen Hass an der Vergangenheit nicht an anderen aus? Schaende ein paar Graeber von Hexenjaegern oder mach eine Eingabe beim Europaeischen Gerichtshof, mir ist die Leier mit den Verbrechen der Kirche langsam langweilig. Kannst Du mir sagen warum Du nicht auf eine andere Trommel schlaegst, die USA haben Ihr gesamtes Land auf dem Ruecken der Sklaven aufgebaut, geh zu MacDonnals's und organisiere einen Boykott, dass wirkt auch der Fettsucht entgegen...
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PlaysWithWolvesPlaysWithWolves Ich habe von Anfang an gemerkt, dass du ein Meister im Geschichtsrevisionismus bist. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Mach endlich die Augen auf, es ist helligter Tag.
Kommentar von
riarariara Woelfchen was anderes faellt Dir nicht mehr ein? Ich kann nichts dafuer, das sich Dir das Gesamtbild der Geschichte nicht erschliesst, leider kommt bei Dir noch der Fanatismus dazu, diese beiden Faktoren machen es unmoeglich, uns normal ueber solche Dinge auszutauschen. Meine Ausfuehrungen kann ich wenigstens belegen, Du kamst mir vor kurzem mit dem Julfest, obwohl das ausgemachter Quatsch ist, wer hier der Revisionist ist moechte ich mal wissen...:-)
Ich habs Dir shonmal gesagt, in der normalen Welt zerfallen Deine 'Theorien' wie ein Schneemann in der Sauna...
PS: Ich weis wo Tierblut und Met im Angebot ist, soll ich Dir den Link schicken fuer Dein germanisches Wintersonnenwendefest?
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6Antwort von
ComplexComplex
Abgestimmt für: andersDie Gebildeten sind so gebildet dass sie wissen, dass Einstein nie an einen persönlichen Gott geglaubt hat. Und selbst wenn das so gewesen wäre wüssten sie, dass er, nur weil er Einstein heißt, deshalb noch lange nicht Recht haben muss.
Kommentar von
johmariejohmarie eben.
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4Antwort von
espressionantespressionant
Abgestimmt für: andersEs ist nicht unmöglich an Gott zu glauben und gebildet zu sein. Der Gottglaube konzentriert sich ja im vorderen Stirnlappen und lässt sich durch Stimulation sogar erzeugen. Auch wenn es nicht so deutlich gesagt wird, es gibt Ansichten, dass tiefe Religiösität eine Form der Epilespie ist. Und die schließt hohe Intelligenz und weitreichende Bildung nicht aus. Zudem gibt es eine genetische Disposition des Menschen zur Gläubigkeit, da Religionsgemeinschaften einen Evolutionsvrteil besitzen.
Allerdings bemerkt man oft, das Menschen die sich vielseitg fortbilden ihren Gottglauben dabei verlieren. Die Abscheu vieler Religionsgemeinschaften vor anderslautender Meinung, zeigt doch deutlich, das selbst vielen Gläubigen bewusst ist, dass sich Bildung und Gottglaube nur schlecht vertragen.Kommentar von
mattendehasmattendehas Hochinteressant, Dein Beitrag! Ich bin also Epileptikerin...Es ist wirklich bewundernswert,mit welch wissenschaftlichem Zierat ein Mensch beflissen ist, Denkweisen, die ihm ferne sind, auf möglichst hochgestochene Weise nieder zu machen. Ich wäre an Literaturangaben zu der hier geäußerten These wirklich interessiert.
Kommentar von
UnchristUnchrist Darüber gab es einen Artikel bei Bild der Wissenschafft. Wenn du möchtest, dann kann ich dir die Nummer und den Jahrgang raussuchen. Dafür müsste ich aber bisschen in den Zeitschriften suchen. Also sag lieber gleich wenn es dich doch nicht interessiert.
Kommentar von
UnchristUnchrist Ach so, dauererte doch nich lange :) 7/2005
Hier zum Beispiel ein Artikel darüber http://www.rp-online.de/wissen/gesundheit/Gott-im-Gehirn-Die-Biochemie-des-Glaubensaid95472.html
Kommentar von
mattendehasmattendehas Danke, ich werde es lesen!
Kommentar von
espressionantespressionant woher weisst Du welche Denkweisen mir ferne sind? Einer der familienfremden Menschen, den ich am meisten mag hat auch (sogar eine recht schwere) Epilepsie. Auch anderen "Krankheiten" des Gehirns, machen einen Menschen nicht zu einem schlechteren Menschen, im Gegenteil oft sind solche Menschen sehr wertvoll! Wenn Du tatsächlich tief religiös bist, wundert mich, dass Du meinen Vergleich als "niedermachen" empfindest.
Ich kenne das übrigens aus eigener Anschauung. Ich bin zwar nicht religiös, aber verliebe mich sehr intensiv. Und diese Verliebtehiet sitzt auch wo ganz anders als mein Verstand und deswegen hat dieser eben nur einen begrenzten Zugriff darauf.Kommentar von
riarariara Medizinisch ist das vollkommender Humbug...Den Glauben als Bestandteil des genetischen Codes zu sehen, ist wohl eine ganz neue Sicht der Dinge...
Sorry aber was kommt als naechstes, die allgemeine genetische Ueberlegenheit von atheistischen Kindeskindern??? Sehr gefaehrliches Gedankengut, sobald Du anfaengst Menschen sogar genetisch 'anders' darzustellen, befindest Du Dich auf dem Weg des Rassisten...
Kommentar von
espressionantespressionant den Glauben als Bestandteil des genetischen Codes zu sehen ist keine neue Sicht der Dinge. Da sehr viele Menschen an die seltsamsten Sachen glauben, ist das doch eher naheliegend. Wenn Du meinen Post mit offenem Verstand gelesen hättest, dann hättest Du gefunden, dass ich den genetischen Vorteil eher bei religiösen Menschen vermute.
Rassismus (der mit der Ablehnung anderer Glaubensrichtungen ja sehr eng verwandt ist) gibt es deutlich länger als das Wissen um Gene. Andererseits halte ich es für ziemlich blöde aus der Überzeugung das Menschen unterschiedlich (bzw anders) sind, eine Wertung über sie abzuleiten. Leute die Anderssein nicht für NORMAL halten, laufen viel eher Gefahr Rassisten zu werden (wenn sie es dann nicht schon sind). Und jetzt lies doch noch mal bitte was DU geschrieben hast!Kommentar von
riarariara Der genetische Code hat nun aber gar nichts mit traduierten Werten zu tun, dass wuerde ja bedeuten, dass ein totaler Fan von Schalke 04, dass an seine Kinder vererbt, bzw. diese beim Anblick eines Schalke-Trikots bereits im Saeuglingsalter anfangen zu glucksen...Der Glaube ist ein Weg und dieser wird mit der Taufe oder der Konfirmation nicht abgeschlossen, er entwickelt sich und manchmal kommt er zu einem wenn man bereits 40 Jahre ohne Ihn gelebt hat. Das Gegenteil passiert ja schliesslich auch taeglich...
Kommentar von
holodeckholodeck Also, es wird tatsächlich vermutet, dass es hierzu eine genetische Disposition gibt.
Siehe auch: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,346487,00.html
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Aber letztlich ist das ja auch ziemlich schnuppe, oder? Und wer weiß, vielleicht ist am Ende sogar die Schalke Fan Disposition erblich, wenn man das denn mal ähnlich in einer Zwillingsstudie untersuchen würde ;-))
.Kommentar von
espressionantespressionant traduiert? Du meinst tradiert? Ich hab ein bisschen das Gefühl, Du legst Dir die Dinge so zurecht, dass sie Dir passen.
Der Glaube von dem wir hier reden ist kein weitergegebener Wert, sondern das Innere Gefühl der Überzeugung, dass eine Theorie mit übernatürlichem Inhalt korrekt ist. Und dieses Gefühl braucht eine Gehirnschaltung wo es sitzt und diese ist selbstverständlich genetisch veranlagt. Gäbe es dieses Areal nicht, sondern wäre der Glaube im Verstand angesiedelt, dann könnte man heute sagen, gründliche Bildung und Gottglaube schliessen sich aus.
Es ist doch aber heute bekannt, dass viele Teile des Gehirns nicht so einfach dem bewussten Verstand und der klaren Logik zugänglich sind. Daher kann man durchaus gebildet sein und glauben. Allerdings stehen beide Systeme notwendigerweise in Wechselwirkung und so hat es das Glaubensgefühl mit zunehmender Bildung schwerer zu bestehen.Kommentar von
holodeckholodeck grins
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Also ich finde Deinen Beitrag nett, interessant und moderat formuliert.
In der Tat scheint er mir hier und da mit einiger Empfindsamkeit gelesen worden zu sein.
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Vielleicht sind die Schläfenlappen heute besonders kitzelig gewesen ...
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Naaa, kleiner Scherz am Rande ;-)) -
3Antwort von
TochterZionTochterZion
Salomo war der Weiseste König den es jemals gab. Und doch hat er gesagt. "Meine Weisheit habe ich von Gott, der alle Dinge weiss."
Kommentar von
NowkaNowka aber anschließend hatte salomo ganz schwer gesündigt (hurerei).
warum verschweigst du das?
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2Antwort von
OhmygodOhmygod
Abgestimmt für: vielleicht desswegen:Weil die meisten Religion und Gottesglaube nicht trennen. Und in ihrer Religion finden sie oft Anleitungen und Warnungen vor jeglicher Abweichung. Das wären also die religionstreuen, "intelligenten/gebildeten" Fundamentalisten. Und dann gibt es noch einen sehr großen Haufen, bei denen Du das "intelligent" weglassen kannst. Die handeln aus Gewohnheit und starrem Denken und weil sie die Möglichkeit der Trennung spezifischer Religionsmuster von einer Gottesexistenz nicht hinbekommen. Übrigens würde die Totalzerlegung vielleicht wirklich Gott ausschließen. Fragt sich aber, ob das je möglich sein wird. Da sind wir wohl wirklich zu begrenzt und das Universum zu unbegrenzt dazu.
. Aber am meisten würde mich mal die Meinung der Angesprochenen interessieren, die äußern sich am wenigsten dazu...
Kommentar von
OhmygodOhmygod ...ach jetzt hab ich doch glatt die Frage falsch verstanden... na macht ja nix, setze einfach die Fundamentalreligiösen als diejenigen mit dem Minderwertigkeitskomplex und warum sie auf wissenschaftliche Fragen immer mit Gottesbezeugungen antworten, dann paßt's.
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2Antwort von
daddysdearestdaddysdearest
Abgestimmt für: vielleicht desswegen:Es ist m.E. oft so, dass Menschen ihre Bildung für den Grund halten, dass sie nicht gläubig sind. Und so können sie sich nicht vorstellen, dass Bildung und Glaube vereinbar sind.
Oft wird dann auch noch pauschalisiert - z.B. Gott und Kirche in einen Topf geworfen, jedem Christen die Kreuzzüge vorgeworfen (in Unkenntnis der Gründe, warum sie stattfanden). Da ist dann die Bildung eben oft unvollständig.
Viele können das eigene Denken dann wohl auch nicht in Frage stellen und halten es für die einzige Möglichkeit die Dinge zu sehen - was m.E. nicht unbedingt ein Zeichen für Bildung und Intelligenz ist.
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2Antwort von
kguntherkgunther
Abgestimmt für: andersManche halten "Bildung" (Wissenschaft) und Gottglauben nicht für vereinbar, weil sie nicht überlegen, was "Gott" denn für sie sein soll. Man kann nur an etwas glauben (seine Existenz für wahr halten), wenn man erst mal definiert, was mit dem Glaubensinhalt denn gemeint sein soll. Nur für den Ungebildeten ist der christliche "Gott" mit der Erkenntnis (Wissenschaft) nicht vereinbar. Denn der Christ ha einen völlig anderen Gottesbegriff als der Kinderglaube des Judaismus.
Viele reden über "Gott" und meinen damit nichts anderes als den lieben Gott des Kinderglaubens, vom gütigen Mann auf Wolke sieben, der aufpaßt, daß uns und dem Sperling nichts passiert. Dies kommt nach Meinung der Wissenschaft daher, daß eine Gehirnstruktur für Gottglauben vermutlich angelegt und "fest verdrahtet" ist, also angeboren. Es ist nicht schwer, sich den Evolutionsvorteil dieser Verdrahtung vorzustellen. Das ursprünglich relativ schutzlose Menschenwesen überlebte besser, wenn es sich geschützt glaubte.
Der Gottesbegriff des Christentums ist in so eklatanter Weise von jenem des Judaismus verschieden, daß der Begriff „jüdisch-christlich“ als politisch intendiert entlarvt ist. Das Christentum zeichnet sich vor dem Judaismus und allen übrigen Religionen durch die Lehre von der Dreifaltigkeit aus: „Gott“, das ist der („Heilige“) Geist, „Gott“, das ist der Menschensohn, also der Mensch selbst, in dem alleine wir das geistige Prinzip erkennen. Gott ist definiert als das geistige Prinzip in der Welt. Daß es Geistiges in der Welt gibt, das ist ja nicht selbstverständlich, sondern etwas Großes, Wunderbares, wohl wert, in der Liturgie gefeiert zu werden. Eine Welt ohne Geist ist ja ohne weiteres vorstellbar und hat ja Milliarden von Jahren bestanden. Das Christentum ist eine antike Transzendenzphilosophie, die von den Philosophen des Deutschen Idealismus, allen voran Hegel, in die Moderne gehoben wurde. „Gott“ ist für den Christen „Die Erkenntnis“, das selbstreflexive Denken selbst. Damit ist Gott für den Christen nicht mehr das allmächtige Gegenüber in einem „Jenseits“, Gott ist in uns selbst, Teil von uns, diesseitig.
Demgegenüber ist der Gottesbegriff des Judaismus der des naiven Kinderglaubens, in der Weise vorstellbar wie der Allmächtige, der, auf Wolke Nummer sieben sitzend, jeden Sperling auf der Welt unter Kontrolle hat. Der Gott des Judaismus ist vermutlich aus einer Naturgottheit, vielleicht einem Donnergott, hervorgegangen, es ist eine jenseitige Person, mit der der Mensch notgedrungen einen Vertrag schließen, ständig gewaltige Opfer bringen und willkürliche Regeln befolgen muß, sonst ist er „der Schlachtung anheimgegeben“. Eigentlich genau das, was man von einem nomadisierenden Wüstenstamm erwarten kann. Die Neurophysiologie hat herausgefunden, daß diese Art des naiven Kinderglaubens vermutlich in unserem Gehirn fest verdrahtet ist, deshalb verbindet ein jeder sogleich einen festen, aber völlig nebulösen Begriff mit dem Wort „Gott“, eben jenen des Kinderglaubens. Es ist vielleicht schwierig, zu verstehen, daß Jesus diesen Gottesbegriff mit einem Schlag völlig überwunden hat und eine Transzendenzphilosophie an seine Stelle gesetzt hat.
Dabei ist die Begriffsbestimmung „Gott als das geistige Prinzip in der Welt“ bereits im Judentum angelegt, allerdings keineswegs ausgeführt. Wie viele Religionen hat das Judentum fremde Elemente integriert, darunter vermutlich die Legende von der Erschaffung der Welt und die Existenz eines „Lichtbringers“ (LUZIFER, Prometheus), die ja beide als archaische Elemente in vielen Mythologien auftreten. In der Genesis tritt der paradiesische, naturhafte Mensch auf, noch ohne im Besitz des geistigen Prinzips zu sein. Der „Gott“ des Judaismus, Jahwe, hat die Erkenntnis verboten, da er selbst irgendwie mit diesem geistigen Prinzip verbunden ist. Die prometheische Gestalt des „Lichtbringers“ tritt auf und klärt die Menschen auf: „Ergreift die (Frucht der) Erkenntnis, die Jahwe verboten hat, UND IHR WERDET SEIN WIE GOTT…“ Sehr mühsam hat der Judaismus den Widerspruch zugekleistert, die sich aus dem Auftreten des offensichtlich Jahwe feindlichen Lichtbringers gegenüber dem Alleinherrscher Jahwe ergibt. Vermutlich ein Hinweis auf den grundsätzlich polytheistischen Charakter des Judaismus, der ursprünglich wohl einen Götterhimmel aus vielen Naturgöttern kannte. Dieser Hinweis auf die geistige Natur Jahwes ist im Judaismus nicht wieder aufgenommen, Erkenntnis bleibt verboten, „Sünde“.
Im Christentum dagegen ist Die Erkenntnis keinesfalls eine „verbotene Frucht“, das Geistige ist Gott selbst.
"Schöpfung" muß also -für den Christen- so verstanden werden, daß das "geistige Prinzip in dieser Welt" das bereits vorher bestehende "ALL" erkennt, ihm einen Namen gibt. Dadurch erschafft es aus dem "ALL" mit Planeten und Sonnen, Bergen, Meeren, Klippen und Lebewesen erst eine vom Geistigen gefaßte "WELT". Für den Christen ist also der Begriff "Gott" und "Schöpfung" keinesfalls im Widerspruch zu den erkenntnissen der Wissenschaft, ganz im Gegenteil.
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mattendehasmattendehas Was Du schreibst, ist sehr interessant, aber Deine Polemik gegenüber dem "Judaismus" ist mir außerordentlich unsympathisch. Ich bin überzeugt, dass in der uralten Kultur des Judentums weitaus mehr Reflexionen der religiösen Inhalte üblich sind und damit kontinuierliche Angleichung der Sehweise an die jeweilige Zeit und den Stand der Wissenschaft als es in unserer im Abstieg begriffenen christlichen Tradition der Fall ist. Ich halte das Alte Testament für ein nach wie vor unersetzliches Kompendium menschlicher "Selbstdarstellung" im Bezug zu allen Lebensfragen einschließlich der metaphysischen Bezüge.
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OhmygodOhmygod Schöne Antwort - kann man den Kreationisten hier nur auch mal empfehlen - die klammern sich nämlich viel stärker am Wörtlichen fest und nehmen wohl alles als 100% göttliche Offenbarung und nicht so wie Du schreibst, nämlich historisch entstanden auch aus Vorläuferreligionen und beeinflußt durch Nachfolgende Menschen.
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Aatheist Ein gutes Beispiel dafür, dass man so ziemlich alles in die Bibel hineintinterpretieren kann, wenn man sie nicht als göttliche Offenbarung betrachtet.
Die Zeichen unserer Zeit sind wohl andere: Wenn jeder hineininterpretieren darf was er will, dann haben sogar Terroristen ihre Legitimation. Kreationismus ist ein möglicher Weg das zu verhindern, wenn auch ein problematischer weil auch das schon eine Interpretation ist. Auf jeden Fall muss aber verhindert werden, dass die Bibel und andere religiöse Werke beliebig ausgelegt werden, um Missbrauch des Glaubens wenigstens zukünftig zu verhindern. Daher verstehe ich Deine Abneigung gegen eine wörtlichere Auslegung nicht. Wegen vieler Fehler in den Übersetzungen und Überlieferungen, die teilweise Unsinn ergeben, muss man ohnehin interpretieren. So unterscheidet sich das nicht allzusehr von anderen Deutungen, nur eben dass sie nicht mehr beliebig ausgelegt werden kann wie es gerade passt.
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kguntherkgunther Also, die Tatsache, daß das Christentum den Gottesbegriff "Heiliger" Geist hat, das ist durchaus keine Interpretation der Bibel, sondern Inhalt der Dreifaltigkeitslehre, die Glaubensgrundsatz jedes Christen ist!
Ich habe auch keine "Abneigung" dagegen, daß manche Leute meinen, die Bibel wörtlich interpretieren zu müssen. Immer zu! Es kommt halt nichts Gescheites dabei heraus, und oft widerspricht die Bibel (das AT) dem christlichen Gebot der Liebe ganz eklatant.
Interpretiert man zum Beispiel die Geschichte vom "Auserwählten Volk" wörtlich, dann ergibt sich eine Lehre von einer göttlich privilegierten Gruppe (Übermenschen,die anderen bloß Vieh oder Sklaven), die wertvoller ist als der Rest der Menschheit, die den Juden gestattet, die Palästinenser zu ermorden und zu vertreiben, denn, es ist ja alles "gottgewollt".
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Aatheist Palästinenser waren das damals noch nicht. Die Völker wurden von den Babyloniern später alle deportiert und andere angesiedelt. Die Israeliten durften zurückkehren in die alte Heimat, weil die angesiedelten Fremdvölker anscheinend grössere Verluste durch Löwen erlitten und das Land daher den Israeliten gegönnt war. Aber auch das nur mittels guter Beziehungen zu den Herrschern Babylons.
Die wörtliche Auslegung der Bibel ist im alten Testament tatsächlich die Geschichte eines auserwählten Volkes, jedoch nicht die von Übermenschen. Die anderen sind auch kein Vieh oder Sklaven, sondern die Nachbarn laut Bibel teilweise auch Nachkommen Abrahams also ebenso auserwählt.
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kguntherkgunther Was stellst Du Dir denn unter dem Begriff "Gottes Auserwähltes Volk" vor, wenn nicht "privilegiert" ?? Natürlich war diese Metapher dazu gedacht, nur den eigenen Stamm als menschenwürdig anzusehen, alle übrigen "..nicht besser als das Vieh..." Zeitgemäß drückt es ein hoher Religionsbeauftragter in Israel so aus: " Der Dreck unter dem Fingernagel eines Gläubigen ist mehr wert als tausend Araber!" Nur aus der Einbildung heraus, daß das Sittengesetz (10 Gebote) nur gegenüber Gläubigen gelte ("Binnenmoral"), konnten die Verbrechen gegen die Palästinenser begangen werden, sie wurden von Militär-Rabbis unter ausdrücklichem Hinweis auf diese Glaubensgrundsätze gerechtfertigt.
Selbstverständlich gab es in archaischer Vorzeit keine "Palästinenser". Die alten Hebräer blieben als Bauern und Viehzüchter im Lande, die "Deportation durch die Römer" ist (israelischer Professor Sand) als falsch erkannt worden. Im Laufe der Jahrhunderte haben sie sich islamisiert und sind zu den Palästinensern der Neuzeit geworden, Semiten sind sie und die Araber natürlich beide: Die Israelis aber nicht!
Leider kennt kaum einer das Buch des aus einer jüdischen familie Ungarns stammenden Schriftstellers Arthur Koestlaer "Der dreizehnte Stamm". Darin weist er nach, daß 90 % des heutigen Judentums nicht semitisch ist. Die "Aschkenasi" stammen von dem Turkvolk der Khasaren ab. Der israelische Gelehrte Prof. Schlomo Sand hat dies bestätigt und darauf hingewiesen, daß die restlichen 10 % des Judentums ebenfalls nicht als semitisch angesehen werden kann, die "Spanischen Juden" (Sepharden) stammen von missionierten Berberstämmen ab.
Der Konflikt in Palästina besteht also zwischen den semitischen Nachkommen der alten Hebräer (den "Palästinensern") und den nichtsemitischen Nachkommen der turkstämmigen Khasaren und Berber. Na, wenn das nicht "Antisemitismus" ist!
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Aatheist Es ist schon im der Bibel erwähnt, dass sich viele Menschen des Babylonierreichs dem Judentum angeschlossen haben. Schon die Flucht aus Ägypten war eine eher allgemeine Flucht von Sklaven, nicht nur israelitischer Abstammung. Deshalb brauchte man die Beschneidung, um eine Zusammemgehörigkeit, eine eigene Identität zu begründen. Das Volk Israel war also oft integrationsbereit, oft aber auch nicht.
Es wurde einmal ausgerechnet, dass nach 40 Generationen jeder Mensch mit jedem anderen Menschen auf der Erde verwandt sein sollte. Die Unterscheidung der Ethnien ist also nicht zeitgemäss. Es gibt immer nur momentan Menschengruppen, die sich zusammengeschlossen haben und momentan näher verwandt sind. Vor diesem Hintergrund kann es keine ethnisch begründeten Rechtfertigungen geben, schon gar nicht im nahen Osten wo alle schon so oft vermischt wurden. Sei es durch Verschleppung, Auswanderung oder internationalem Sklavenhandel.
So sind grundsätzlich alle Menschen gleich viel wert. Ich widerspreche damit der (unbelegten) Aussage eines Glaubensbeauftragten genauso, wie Deiner Konstruktion die auch auf Ethnien basiert, die es längst nicht mehr gibt.
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Aatheist Das "auserwählte Volk" sehe ich daher nicht als überlegen an, sondern als Experiment Gottes. Für dieses Experiment hat er sich Versuchspersonen ausgewählt, die bereit waren darauf einzugehen. Voraussetzung war eine funktionierende Kontaktaufnahme (bei Abraham nochmal besonders getestet um Missverständnisse zu vermeiden) was ich aber nicht als Überlegenheit sehe. Und mit diesen hat er dann diverse Versuche angestellt, wie man Menschen mit welchen Mitteln besser machen könnte. Verträge wurden gemacht und gebrochen, egal welche Sanktionen dahinterstanden usw. Das waren teilweise sehr brutale Mittel und die Israeliten haben diese Auserwähltheit oft genug bereut. Im Gegenzug hat Gott seine Versuchspersonen direkt oder indirekt verteidigt, um ungestört seine Langzeitversuche zu Ende führen zu können. Diese Einmischung war natürlich nicht gerecht sondern zweckgebunden, was ich mir damit erkläre, dass die gesamte Menschheit für Gott wertlos wäre, gäbe es kein Mittel sie zu verbessern (Dekadenz, Chaos und Selbstzerstörung wären unausweichlich). Ich denke seit Jesus sind die Versuche abgeschlossen, es wurde erkannt was die Menschen wirklich besser macht. Das Mittel ist gefunden und alle Menschen sind es Wert gerettet zu werden. Ob die alten Versuche auch irgendeinen Erfolg gehabt haben weiss man nicht, die Versuchsergebnisse hat er nicht veröffentlicht. Für bemerkenswert halte ich, dass diese Versuche doch dazu führten, dass ein Volk den eigenen Bruderstamm Benjamin bereit war auszulöschen, um die Verbrechen dort zu bekämpfen. Ja so weit sind die Versuche gegangen und so schlimm stand es um die Menschen. Seit Jesus gibt es gottseidank bessere Methoden.
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kguntherkgunther Eine "Ethnie", das ist ein Volk. Und ein Volk zeichnet sich vor allem durch seine Kultur aus, die Völker sind die Träger der Kulturen. Kultur ist aber eine Gemeinschaftsveranstaltung, das heißt, sie kann nur leben und sich entwickeln, wenn eine Gemeinschaft dahinter steht, die die Kultur lebt. Denke etwa an die Aborigines-Völker, die derart dezimiert sind, daß nur noch ein einziger die Volkssprache spricht, und eine andere spricht er nicht. Das ist natürlich ein Extrem. Aber Du kannst gut sehen, wohin es mit der Kultur kommt, wenn die Gemeinschaft der Kulturtragenden nicht mehr besteht, sehen am Beispiel der nichtintegrierten Einwanderer in die europäischen Kulturen. Es gibt einsprachige, die die Landessprache nicht beherrschen, wenige zweisprachige, viele nullsprachliche, die auch ihre eigene Sprache verlernen.
Es ist also sinnwidrig, ein Volk ausschließlich biologisch definieren zu wollen. Denn sonst wären ja Klone das ideale Volk. Andererseits ist es eine Überinterpretation, anzunehmen, jeder wäre mit jedem nahe verwandt, und deshalb gäbe es keine Abstammungsgemeinschaften. Man wird schon sagen können, daß ein Volk eine A. darstellt, denn sonst müßten ja Norweger und Spanier gleich aussehen, von Japanern ganz abgesehen. Wie übertrieben deine Aussage ist, geht zB daraus hervor, daß Sprachforscher mit Hilfe von DNS-Analysen Sprachverwandtschaften klären. Und, daß die heutigen Engländer (trotz allem) mit ihren Vorfahren aus dem Mesolithikum (!!!) eng verwandt sind, enger als mit den Mittelmeervölkern beispielsweise!
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kguntherkgunther Zu Recht weist Du allerdings darauf hin, daß "A." ein relativer Begriff ist, es gibt engere (zB die Buren oder die Amischen) und weitere A. Die Juden dagegen sind kein Volk, keine Rasse, keine A., sie sind eine politisierte Glaubensgemeinschaft mit dem Anspruch gemeinsamer Gruppenideologie (Zionismus), ihrer Herkunft nach völlig heterogen: Khasaren, Berber, Jemenisten, Äthiopier, Babylonier, Wirtsvölker. Gerade Arthur Koestler (ich kann Dir ein E-Buch schicken) beschreibt das ausführlich.
Es ist eine geläufige Unterstellung, die Unterscheidung von Ethnien bedeute automatisch die Aussage, die eine sei "mehr wert" als die andere. Das nehmen primitive Chauvinisten an, etwa orthodoxe Juden. Ein Nationalist nimmt dagegen an, daß alle Kulturen, alle Ethnien wertvoll und erhaltenswert sind. Die "zeitgemäße" Zerstörung des Volkes ist die Zerstörung der Kulturen, die Zerstörung des menschlichen Geistes.
Noch gibt es Völker, noch gibt es Kultur. Sehr bald wird es sie nicht mehr geben, wenigstens die europäischen Völker nicht mehr, sie sterben aus und sie werden durch fremde Siedler zersetzt, so, wie die europäischen Siedler (Judaismus-Gläubige) in Palästina das Weiterbestehen der einheimischen Kultur unmöglich gemacht haben.
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kguntherkgunther Dem Kommentar ging ein anderer voraus, der nachweist, daß die Definition des Volkes ausschließlich auf biologischer Ebene sinnwidrig ist. Eine Ethnie ist eine Kulturgemeinschaft. Allerdings sind meine ausführlichen Worte dazu nicht übermittelt worden, und ich kann sie aus Zeitgründen nicht ebenso ausführlich wiederholen, ich kann dir aber das Buch von Koestler als E-Buch senden.
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Aatheist Da sind wir uns ohnehin einig, dass eine biologische Definition für ein Volk sinnwidrig ist. Auch die Herkunft bringt nicht viel, weil wir nur 4 oder 5 Generationen zurückblicken können, aber davor schon viele fremde Völker hier vorbeigekommen sind und einige sind sicher geblieben. Interessant ist zum Beispiel die Theorie, dass die gemütlichen Urbayern von den syrischen Barbieren der römischen Legionen abstammen, die damals zurückgelassen wurden. Wenn ich schreibe alle wären verwandt, so muss das natürlich nicht die nähere Verwandtschaft sein, aber so über 20 Ecken dürfte sogar ein Eskimo eine afrikanische Verwandtschaft haben.
Um jede Kultur ist grundsätzlich schade. Gerade heute leben wir in einer Zeit, wo wir mittels Internet und Medien erstmals in der Geschichte der Menschheit von den Ergebnissen aller Kulturen der Erde provitieren können. Gäbe es nur eine Kultur, wir wären sehr arm. Arm an alternativen Gedanken und daher auch arm an neuen Ideen.
Dennoch muss man jedem Menschen die Freiheit einräumen, sich einer anderen Kultur anzuschliessen, wenn es ihm dort besser geht. So zerfällt zur Zeit die Kultur deutschstämmiger Rumänen. Dass Kulturen manchmal aussterben hat auch eine gewisse Zwangsläufigkeit. Dort wo nichts mehr weitergeht weil alle Strukturen festgefahren sind, da hilft nur eine Revolution oder es geht bergab mit Dekadenz und Verfall.
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2Antwort von
AzizamasryaAzizamasrya
Abgestimmt für: andersMit Deiner Bildung kann es - wenn ich die Rechtschreibung so betrachte - nicht weit her sein!
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1Antwort von
Aatheist Abgestimmt für: andersEIN-BILDUNG schliesst Gott aus.
BILDUNG lässt einen auch wissen, was man alles noch nicht weiss, ermöglicht daher die logische Vereinbarkeit des Wissens mit dem Glauben an Gott.
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1Antwort von
McCallMcCall
Abgestimmt für: alles stofflich materielle zerlegen -schließt gottesexistenz aus. punkt!Wir sollen ja an einen Gott glauben. Warum nicht an eine Göttin? Weil damals das Patriarchat herrschte. Die Christen sind nur eine Religionsgemeinschaft unter vielen anderen Gemeinschaften. Die Christen haben, wie alle anderen Religionen nicht das Recht als Alleinvertretung zu handeln. Im Normalfall wird man als Christ, Moslem oder whatever geboren. Dafür kann man im Regelfall nichts. Das Weitere macht die Erziehung. In einem streng religiösen Elternhaus wird die Erziehung eher auf den Glauben ausgerichtet, als in einem nicht so religiösen Elternhaus. Und wenn man bedenkt, was die Kirche alles vebrochen hat, von Kinderschändungen, Hexenverbrennungen, Teufelsaustreibungen, Vergewaltigungen, Mißhandlungen immer unter dem Deckmantel der Religion, dann hätte Gott das in seiner Allmacht schon lange unterbunden. Warum zum Beispiel sterben Neugeborene? Weil sie Sünder waren? Da muß man schon mit der Logik nachforschen und sich damit den Weg durch die Bibel bahnen.
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johmariejohmarie das war eine fangfagen-antwortsmöglichkeit. und auch du scheinst nicht so viel von religion zu verstehen. (ähnlich wie die sektierer mit über-normaler (extremistischer) passion ihre leeren lehren verbreiten wollen.
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mattendehasmattendehas "Gott in seiner Allmacht" hat den Menschen in die Welt der Selbstbestimmung entlassen, ein sehr schwer verständlicher, umstrittener immer wieder zum Anaecken führender Stolperstein unserer Religion, für den es kein Patentrezept des Umgangs gibt.
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1Antwort von
StarbuckStarbuck
Abgestimmt für: du polarisierst mit dienen fragen immer so schlimm!!Kommentar von
johmariejohmarie ja nichtwahr.
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1Antwort von
nanne88 Abgestimmt für: vielleicht desswegen:Ich glaube nicht dass es generell so ist es gibt und gab viele Wissenschaftler die gäubig waren wie z.b. isaak nowton um nur mal einen zu nennen.
und auch heute gibt es noch gläubige biologen physiker und chemieker.
warum manche glauben dass das nicht miteinander vereibar ist? nun 100% kann ich es nicht sagen aber in der alten katholischen kirche war jeglicher bildungsfortschritt verpönt und viele Die sich für gebildet halten meinen wohl auf grund ihrer hohen inteligenz und ihrer bildung alles so erklären zu können das die existenz eines gottes völlig überflüssig oder gar störend scheint. meine Mathelehrerin sagte einmal wenn ihr euch die großen Wissenschaftler der Geschichte genau anschaut werdet ihr merken dass diese ALLE in irgendeiner form hoch religiös waren. wenn das stimmt ist das ja der beweiss dafür das gottes glauben und bildung sich in keinster wiederspricht.
Kommentar von
johmariejohmarie genau. auch meiner meinung kein widerspruch (in meinen augen mehr ein beweiß)
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1Antwort von
Virginia47Virginia47
Abgestimmt für: andersMich juckt nicht, wer an Gott glaubt. Ich glaube nicht daran.
Kommentar von
johmariejohmarie kennst du nicht solche die das so denken? bezug zur frage??
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Virginia47Virginia47 Bezug zur Frage? Mich juckt es nicht, wer an Gott glaubt. Ob der nun gebildet ist oder nicht. Oft ist der Gottesglaube von frühester Kindheit eingetrichtert. Und ich weiß von manchen Ärzten, dass sie an Gott glauben, weil sie damit leichter mit dem Tod eines Patienten umgehen können. Es war eben "Gottes Wille" und sie waren machtlos. Schöne Entschuldigung. Ich brauche so was nicht. Und das letzte bisschen Glauben habe ich verloren, als meine Tochter starb. Wenn es wirklich einen Gott gäbe, hätte er nicht so eine gutes liebes Kind sterben lassen. Und ich bin auch gebildet.
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heureka47heureka47 @ Virginia47:
>Wenn es wirklich einen Gott gäbe, hätte er nicht so eine gutes liebes Kind sterben lassen. Und ich bin auch gebildet.<:
Hier zeigt sich die ganze Tragik des Untergangs des Abendlandes! Menschen halten sich für "gebildet", haben aber keinen Schimmer davon, was Gott ist, sondern unterstellen Fähigkeiten bzw. Unfähigkeiten, die einem Kinderglauben etwa des Vorschulalters entsprechen!
Typisch für die "Kollektive Zivilisations-Neurose" (SIEHE MEIN TIPP): Überbetonung des Intellekts und Vernachlässigung / Verkümmerung der Gefühlswelt (bzw. emotionalen Entwicklung). q.e.d.
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1Antwort von
ThorztonThorzton
Abgestimmt für: vielleicht desswegen:Die wissen nicht, das das Wissen der großen, von denen sie lernen direkt von Gott stammt
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mentecaptummentecaptum aha
Kommentar von
AriGoldAriGold Die wissen nicht, das das Wissen der großen, von denen sie lernen direkt von Gott stammt
.
Na, Gott sei Dank haben wir dich, der uns an dieser elementaren Erkenntnis teilhaben lässt.
Ich lach mich tot.
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johmariejohmarie mei lass n halt auch sein senf dazutun. wenna mag. mei stehst halt einfach drüber.
Kommentar von
UnchristUnchrist "Ich lach mich tot."
bitte nicht, ich brauche dich hier ;)
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AriGoldAriGold verlegen auf seine Schuhe guckt
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0Antwort von
janschi Weil Religionen, die die Existenz eines Gottes behaupten, z. B. auch das Christentum, zumeist nicht nur sagen, wie man leben soll, sondern auch einen Erklärungsanspruch in Bezug auf die Welt erheben, so auch das Christentum: Das sind etwa christliche Erklärungen dafür, wie die Welt entstanden ist, wie bestimmte - unerklärliche - Phänomene zustande kommen, warum Menschen böse Dinge tun usw. Und dieser Erklärungsanspruch, der immer auch die Existenz Gottes voraussetzt - z. B. in der Schöpfungsgeschichte -, steht in Konkurrenz zu wissenschaftlichen Erklärungen, die ohne Gott auskommen, und wurde teilweise schon - etwa bei der Schöpfungsgeschichte, aber auch anderswo - durch die wissenschaftlichen Erklärungen widerlegt. Deshalb, vermute ich, halten manche Gebildete Bildung und Gottesglaube für nicht vereinbar.
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NowkaNowka
Abgestimmt für: andersdqas ist nur der streit zwischen naturwissenschaft und religion. man kann auch sagen: der streit zwischen weisheit und liebe
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McCallMcCall
Abgestimmt für: alles stofflich materielle zerlegen -schließt gottesexistenz aus. punkt!@riara: "dabei hatten sie gelinde gesagt, weniger Einfluß auf die Macht als ein beliebiger Landesfürst". Innerhalb weniger Jahre machte sich Jakob Fugger als Geldgeber für den Kaiser unentbehrlich. Als dieser, um nicht zu sehr in die Abhängigkeit nur einer Person zu geraten, sich bei anderen Kaufleuten Geld zu beschaffen versuchte, erfuhr Jakob davon. Mit der Androhung, alle Kredite sofort fällig zu stellen und sich aus dem beiderseits lukrativen Tirolgeschäft zurückzuziehen, zwang er den Herrscher zum Abbruch der Kreditverhandlungen und war in den Folgejahren des Kaisers einziger nennenswerter Geldgeber.Wes´Brot ich ess´, dess´Lied ich sing ;-)
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riarariara Erstmal antwortet man nicht mit einer neuen Antwort auf einen Kommentar!
Erst waren die Fugger - nach McCall - erheblich an der MAcht der Kirchen beteiligt jetzt strickst Du das auf den Kaiser um...Nochmal, die Kreditvergabe macht den Herrn Fugger erstmal zum Bankier, das was er sonst noch so macht kann man nur als Lobbyismus beschreiben, oder wurde er zum Minister, Landesfuersten, Bischoff oder Richter ernannt?
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inicioinicio
Abgestimmt für: andersim namen von religionen und ihren stiftern, propheten was auch immer wurde schon seit jahrtausenden unrecht getan und menschen ausgegrenzt oder gar getoetet... deshalb lehne ich kirchen generell ab! ob es eine allumfassende macht hat,weiss ich nicht...aber die bibel und der koran etc. sind buecher die in einem bestimmten kontext geschrieben worden sind. also wer das wortwoertlich meint(welt in sieben tagen geschaffen und eva aus der rippe von adam..) muss schon sehr naiv und weltfremd sein. ich habe biologie studiert, ich finde es immer wieder toll, wie die natur fuer unterschiedliche sachen grossartige loesungen anbietet... ob dahinter ein goettliches wesen steckt, keine ahnung. es gibt viele sacehn, die wissenschaflich nicht erwiesen sind.also koenntees gott geben...muss aber nicht! die gescheiten leute die du -zum teil falsch zitierst-sind kein massstab fur mich und die dummen-zum biespiel die im namen allah toeten oder in gottes namen abtreibungsaerste killen schon gar nicht!
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heureka47heureka47
Gottesglaube wird vor allem dort ausgeschlossen, wo "Bildung" falsch verstanden bzw. zu einseitig gesehen / praktiziert wird - nämlich sehr begrenzt auf den Bereich des Intellekts, des raionalen Denkens.
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Dabei ist "Bildung" in Wahrheit ganzheitlich zu sehen und zu betreiben - nämlich als Persönlichkeits-Bildung, als ganzheitliche Bewußtseins-Entwicklung - und die wiederum führt zum Erwachen des spirituellen Bewußtseins des Menschen, zum wahren Erwachsenwerden durch die Bewußtseinserweiterung vom "Ego" (Niederes Selbst) zum "Höheren Selbst". Symbolisch gesehen: vom "Jesus" zum "Jesus Christus".
Dieser Schritt der Persönlichkeits-Bildung bleibt dem intellektdominierten Nomalneurotiker / Kollektivneurotiker zunächst mal verwehrt. (siehe mein TIPP "Kollektive Zivilisations-Neurose").
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walschwalsch
Das was Unsichtbar ist, ist lediglich das was vor euren Augen verborgen ist, also was soll das ganze gezetere um Gott. Die Wissenschaft ist noch nicht einmal aus dem Kindergartenalter heraus, sie steht noch ganz am Anfang. Geht nach Innen und hört auf euer Gefühl, denn das Gefühl ist die Sprache der Seele. Gott kann man nicht sehen, Gott kann man nicht anfassen, und das ist eure Schwirigkeit an es zu glauben. Ich sage deshalb es da es keine Person in Menschlichen Sinne ist.
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SolipsistSolipsist Grüß Dich.
Wenn es irgendwie geht, dann bitte einfach und kurz (!) auf den Punkt gebracht:
Sagst Du mir bitte woran man dann festmacht, dass es ihn gibt?
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walschwalsch Ich staune immer wieder, wie schnell und einfach es mir gelingt dich hinter den Ofen hervorzulocken, nun ich mache es daran fest das alles eine Ursache haben muss, ohne der Ursache keinerlei Wirkung. Was ist deine Meinung mein Lehrer? Ich höre dir sehr gerne zu.
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kguntherkgunther IHN?? Diese endlose Diskussion geht völlig an der Logik vorbei! Keiner von euch sagt jemals, was er denn eigentlich meint, wenn er "Gott" sagt. Es gibt den Kinderglauben von einer außerirdischen mächtigen Person, den "lieben Gott" auf Wolke sieben. Es gibt den judaistischen Rachegott, mit dem man einen Unterwerfungsvertrag schließen muß, um nicht "der Schlachtung anheimgegeben" zu werden. Der christliche Gottesbegriff ist ein fundamental anderer: In der Dreifaltigkeitslehre wird er definiert: "Gott", das ist der Geist, das geistige Prinzip in der Welt, der "Heilige Geist", manifestiert im "Menschensohn".
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OhmygodOhmygod Nun, Walsch definiert ihn wohl als "Ursache aller Ursachen". Und das wäre eine Definition, die sich mit Bildung noch verträgt. Ebenso verträgt es sich, wenn man ihn als ein Gefühl in sich selbst sieht. Denn kein Argument kann dem widersprechen. Die Religionen definieren ihn aber schon anders, z.B. mit Verhaltensregeln, die zum Teil nach heutiger Sicht ethisch, zum Teil aber eben auch grausam und mörderisch sein können, vor allem wenn man sie verbohrt durchsetzen möchte oder Andersdenkende abwertet. Und diesen Dingen kann man dann sehr wohl widersprechen. Und wer ein z.B. ein Gleichnis wörtlich nimmt, provoziert selbstverständlich den Widerspruch der Vernunft, die nicht an Wunder und Verbiegung der Naturgesetze glaubt, weil sie noch nie solches beobachtete.
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walschwalsch Sehr gut Ohmygod, wie gesagt, ich höre jedem zu. Also sprich, was ist mit dir Soli bekomme ich auch von dir neue Erkenntnisse?
Kommentar von
kguntherkgunther Wenn Walsch den Gottesbegriff so interpretiert, so ist das lustig, aber nicht christlich. Für den Christen ist "Gott" definiert als der "Heilige" Geist im "Menschensohn", das ist die Dreifaltigkeitslehre. In der Bibel gibt es eine einzige Stelle (Genesis: "Ihr werdet sein WIE GOTT... "), wo "Gott" definiert ist. Der Judaismus hat jedoch seine eigene Schrift nicht verstanden und den Gedanken nicht ausgeführt. Jesus hat es getan, und das ist das eigentlich Revolutionäre am Christentum, das die Entfaltung des Abendlandes bis heute bewirkt hat.
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walschwalsch Ich werde dir sagen was ich meine kqunther, wenn ich von Gott spreche. Gott ist das alles im allem.
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SolipsistSolipsist "Ich staune immer wieder, wie schnell und einfach es mir gelingt dich hinter den Ofen hervorzulocken, nun ich mache es daran fest das alles eine Ursache haben muss, ohne der Ursache keinerlei Wirkung. Was ist deine Meinung mein Lehrer? Ich höre dir sehr gerne zu."
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Lehrer?
Na dann.
Grüße Dich, mein junger Padawan.
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Nun, man lockt mich nun mal leicht hinter dem Ofen hervor, wenn man Dinge schreibt, die in sich nicht konsistent sind. Deshalb bin ich hier.
Aber ich mach Dir keinen Vorwurf draus. Denn Du –und dessen bin ich mittlerweile überzeugt– merkst das halt einfach nicht.
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Ich zeig Dir was:
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Frage Soli:
"Sagst Du mir bitte woran man dann festmacht, dass es (Ihn/Es/Gott/Transzendentes-Wesen/den-Schöpfer/etc.) gibt?"
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Antwort Walsch:
"nun ich mache es daran fest das alles eine Ursache haben muss, ohne der Ursache keinerlei Wirkung."
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Antwort/Gegenfrage Soli:
Existente Dinge müssen eine Ursache haben.
Gut.
Meinetwegen richtig.
Akzeptiert.
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Sag mir bitte:
Weshalb aber muss diese Ursache für Dich in aller Selbstverständlichkeit ein Bewusstsein haben, und kann nicht eifach etwas "natürliches", "unbewusstes" sein?
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In Deier Antwort fehlt die Erklärung dafür vollständig.
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Also?
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SolipsistSolipsist Ich hasse es hier nicht editieren zu können!!!
Rechtschreibung:
"einfach", "Deiner"
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walschwalsch Passiert mir auch hin und wieder, dann versuche ich es mal zu erklären. Es ist mein Gefühl, mein Gefühl sagt mir dies, dass dahinter eine Bewusste Intelligenz stecken muss, kann sein daß mich mein Gefühl täuscht, lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen. Vieleicht ist ja das Natürliche Göttlicher als wir alle dachten. Und da sind diese Bücher, mit dem Titel Gespräche mit Gott, seit ich sie alle Gelesen habe, hat mich das ganze sogar noch sicherer gemacht das es diesen Gott geben muss. Jedoch, ich lade euch alle dazu ein, auch Gegenargumenten hier darzubringen als Ausgleich denn das eine kann ohne das andere nicht exsistieren. Gegenargumenten sind notwendig und logisch. Habe es von dir gelernt Soli. Man darf sich nicht zu sehr auf das eine versteifen denn auch das Gegenteilige gehört dazu. Nur so gibt es eine vernünftige Diskussion.
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SolipsistSolipsist Zunächst einmal danke für Deine Offenheit:
Es muss für Dich also eine bewusste Ursache sein, einen Gott geben, aus dem Grund, dass Dir das Dein Gefühl sagt.
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Nun. Dein Gefühl in allen Ehren, mein lieber Walsch, ich verstehe und kenne das sogar, aber sagst Du mir bitte eins?
Und das ist jetzt wirklich frei von meiner üblichen Ironie die ich sonst an den Tag lege, wenn etwas allzu offensichtlich unsinnig ist.
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Bist Du Dir im klaren darüber dass ein Gefühl –eine persönliche Emotion also– kein, KEIN Argument darstellt, da diese Emotion nichts BELEGEN, oder BEWEISEN kann?
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Somit, kannst Du eigentlich auch niemanden "dazu einladen, Gegenargumente hier darzubringen", verstehst Du das?
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Ein GEGENargument, folgt auf ein zuerst erbrachtes ARGUMENT. Und eine Emotion, ein Gefühl, ist wie gerade erklärt eben keins.
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Somit hier die Frage nochmal:
Weshalb die Annahme, die Ursache allen Seins, müsste bewusster Natur sein?
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Walsch, ich will Dich ja auch nicht ärgern mit sowas, sondern das IST halt so. Ich hab die Logik nicht erfunden, ich benutze sie nur. Sorry.
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Das Ganze ist dann ernsthaft diskutabel, wenn herleitbare HINWEISE dafür existieren. Vorher eben nicht.
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Oder anders.
Freilich lassen sich Deine Emotionen bezüglich der Existenz Gottes diskutieren.
Nur lassen sich daraus eben keine Wahrheiten ableiten.
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Grüß Dich,
Soli
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walschwalsch Es ist schwierig einen herleitbaren HINWEIS zu finden dass ständig verborgen ist. Was sind herleitbare Hinweise für dich? Oder es gibt längst herleitbare Hinweise und wir haben es die ganze Zeit übersehen.
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SolipsistSolipsist Vorsicht Walsch.
Selbst in dem kleinen Satz ist wieder was zirkulärlogisches drin.
Man kann nicht sagen etwas wäre ständig verborgen, wenn ja noch nicht mal geklärt ist ob es existiert.
Der Satz setzt schon wieder voraus, was er zu beweisen sucht.
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Aber um Dir Deine Frage zu beantworten:
Gott muss existieren, weil Tatsache A, Tasache B, Tatsache C.
Und/Oder
Gott muss existieren weil A folgt aus B folgt aus C.
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Nur können A,B,C usw. wie oben beschrieben keine Emotionen sein.
Oder irgendwas anderes das aufeinander aufbaut eben.
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Und versteh mich nicht falsch.
GLAUBEN kannst Du den lieben langen Tag, was immer Du willst. Nur wenn es zu dem Punkt kommt, zu behaupten, dass Dein Glaube auch richtig sein soll, DANN hast Du das so zu belegen das man auch einen Grund hat zu sagen: Ja, da KANN er recht haben, so KANN das sein.
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Siehst Du?
Noch nicht mal beweisen musst Du was.
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Aber einen verständlichen, plausiblen Weg aufzeigen, wie man zu seinen Glaubenssätzen kommt, wenn man das Wort "Wahrheit" in den Mund nimmt, sollte man schon haben.
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Kommentar von
walschwalsch Es gibt viele Tiere die das, was wir als verborgen bezeichnen sehen und warnehmen. Daher bin ich mir garnicht so sicher ob das was vor unseren Augen unsichtbar und verborgen ist, doch exsistiert. Es gab da mal einen Hund den ich sehr mochte, aber und lacht bitte nicht, dieser Hund ging immer in das Haus einer alten Frau die darin verstarb. Der Hund veränderte sich jedesmal wenn er die Treppe hoch gehen sollte, er starrte jedesmal auf die Treppe und fledschte mit den Zähnen, und die Nackenhaare sträubten sich, ich war dabei als jedesmal der Hund so reagierte, es war niemand da, und trotzdem starrte er auf diese Treppe. Ich weiß, ich weiß das hört sich äußerst seltsam an, denn auch als ich meine Katze ins Haus brachte fing sie an zu Kreischen und bekam einen dicken Schwanz. Ich bin nicht in dieses Haus eingezogen, niemand ist bis heute da eingezogen. Daher frage ich dich, was zum Teufel haben die Tiere gesehen und wargenommen. Ich war persöhnlich dabei.
Kommentar von
SolipsistSolipsist Walsch, ich hab natürlich auch keine verdammte Ahnung, was sie da sahen oder nicht sahen.
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Nur ist die simple wie einfache Möglichkeit, dass ihnen der Ort schlicht genauso unsympathisch war wie Dir, oder sie gar Deine Nervosität erspürten, einfach NAHELIEGENDER und/oder WAHRSCHEINLICHER, als dass es dort –noch nirgends auf der Welt bewiesene– Gespenster hätte.
Keine Ahnung. Aber dass sie DEINE Emotionen auffingen, ist doch e-i-n-f-a-c-h wahrscheinlicher, oder? Und wenn nicht das, dann finden sich sicherlich andere Ansätze.
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Ich versteh Dich ja. Das Thema IST faszinierend, IST aufregend, es MACHT Spaß in die Richtung zu denken. Nur geht es halt drum ob es stimmt oder nicht.
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Und noch was. Ich wohne derzeit in einem sagenhaft freundlichen Haus. Kann zu jeder Tages und Nachtzeit in Keller oder Dachboden. Vor zehn Jahren wohnte ich auch in einem ähnlichen Haus. Wenn ich da auf dem Dachboder war, beeilte ich mich jedesmal schleunigst fertig zu werden und von dort zu verschwinden. Dieser Ort war mir schlicht unheimlich. Nachts wäre ich buchstäblich –damals auch schon längst erwachsen– nicht dort hinauf gegangen.
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Grund?
Keine Ahnung. Gar keine.
Aber wieder zeig ich Dir wie man sowas spontan und elegant löst:
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Was ist wahrscheinlicher?
Gespenster?
Oder eine zufällige vorherrschende Architektur die mich unbewusst an ein unangenehmes Erlebnis aus der Kindheit erinnerte? (Hab ich grad erfunden, keine Ahnung ob das so war)
Nur ist letzteres eben wieder WAHRSCHEINLICHER.
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Du schreibst verständlich und ich muss mich nicht aufregen. So gefällt mir das. :-)) Danke.
Kommentar von
walschwalsch Ja das hätte ich früher machen sollen, es macht mir spass einen guten Dialog mit dir zu führen, und ja das mit der Wahrheit da hast du völlig recht, die hat niemand gepachtet, selbst ich nicht. Mal sehen was für neue Fragen man uns morgen stellt. Werde nun mit meinem Freund die Russische Militärschlagkraft analysiren, wir haben genügend Beweise das Russland unglaublich stark geworden ist. Lebe lange und in Frieden Soli.
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SolipsistSolipsist Danke.
Und erhalte Dir Deine Phantasie! :-))
Alles hat ja seine zwei Seiten.
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walschwalsch Alles hat seine Zwei Seiten, ja ich kann mir eine 2Euro Münze nicht ohne eine Rückseite vorstellen.
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Aatheist Ja das gefällt Dir, wenn Du blosse Behauptungen als Logik verhökern kannst.
Bei dem Thema spielt die Wissenschaft nicht mit, da sind Atheisten und Mystiker unter sich und keiner hat Beweise. Deine Meinung ist nicht wahrscheinlicher als die irgendeines anderen, sofern sie nicht belegt ist.
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SolipsistSolipsist Leider falsch, Theist.
Du vergisst dass ich nichts belegen muss, bevor die Positiv-These nicht belegt wurde.
Bis dahin kann ich mich bequem zurücklehnen.
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Wenn ihr behauptet es gäbe unsichtbare rosa Drachen, muss ich absolut keinen Nachweis erbringen es gäbe sie nicht, solage ihr nicht belegt es gibt sie.
Bis dahin ist alles was ihr proklamiert bloße unbelegte Behauptung und lässt sich somit auch unbelegt ablehnen.
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Eigentlich recht einfach zu verstehen, sollte man meinen.
Kommentar von
walschwalsch Besser hätte das kein Vulkanier erklären können, mein respekt Soli, für ein Mensch bist du bemerkenswert logisch, ich glaube ich werde ein Fan von dir.
Kommentar von
SolipsistSolipsist Nemaiyo!
Lebe lang und in Frieden
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Aatheist Leider falsch, Atheist.
Du hast eine Erklärung dafür abgegeben und ich AAtheist behaupte die ist nicht ganz richtig und muss nichts beweisen, solange Du die Positiv-These nicht belegt hast, dass es an der Architektur, Nervosität oder Kindheitserinnerungen liegt. Das ist Deine eigene "Logik", nach der ich mich nun bequem zurücklehnen kann.Kommentar von
SolipsistSolipsist Ziemlich unintelligente Antwort, auf die ich jetzt mal nicht weiter eingehe.
Das lässt sich nicht hopplahopp einfach mal so umdrehen. Das zeigt nur dass Du das Prinzip nicht begriffen hast. Die erste Aussage war und ist es gäbe Gespenster. Fertig.
Kommentar von
Aatheist Ich behaupte nicht, dass es Gespenster gibt. Das hat auch sonst niemand behauptet. Nach Deiner Logik müsste ich dennoch etwas beweisen was ich nicht behaupte, wenn ich Deine unbewiesenen Behauptungen anzweifeln will. Das Prinzip atheistischer Logik erschliesst sich mir an diesem Punkt in der Tat nicht so recht.
Kommentar von
walschwalsch Hallo ihr beide, gebe euch mal was zum Nachdenken. Geht doch mal nach draussen und schaut doch euch einfach mal um, was seht ihr? Ihr seht Leben, überall um euch ist Leben richtig? Nun da ihr Leben seht, wisst ihr das, dass Leben ist richtig? Nun wie kann das was ist, gleichzeitig nicht sein? So gesehen gibt es den Tod doch gar nicht, sondern nur Transformation? Nun Soli und Atheist habt ihr eine Antwort für mich? Soli ich möchte von dir lernen also sprich.
Kommentar von
Aatheist Ein Ablenkungsmanöver, aber gut. Ich will Dir die atheistische Logik an diesem Beispiel erklären. Wer etwas behauptet oder erklärt, der hat grundsätzlich nicht recht, wenn der Atheist nicht dasselbe sehen will. Wenn Du also Leben siehst, so ist das nur eine Behauptung, die ein Atheist nicht so sehen muss. Du kannst nicht beweisen, dass du wirklich Leben gesehen hast, Du kannst nicht einmal genau definieren, was Leben überhaupt sein soll. Also gibt es nach Atheistenlogik kein Leben. Richtig?
Kommentar von
SolipsistSolipsist "Ein Ablenkungsmanöver, aber gut. Ich will Dir die atheistische Logik an diesem Beispiel erklären. Wer etwas behauptet oder erklärt, der hat grundsätzlich nicht recht, wenn der Atheist nicht dasselbe sehen will. Wenn Du also Leben siehst, so ist das nur eine Behauptung, die ein Atheist nicht so sehen muss. Du kannst nicht beweisen, dass du wirklich Leben gesehen hast, Du kannst nicht einmal genau definieren, was Leben überhaupt sein soll. Also gibt es nach Atheistenlogik kein Leben. Richtig?"
:-))))
Theist, das ist hanebüchener Quark.
Wer etwas behauptet hat dann recht, wenn er seine Behauptung schlüssig und korrekt untermauern kann. Wenn eine Behauptung aber nicht von einer plausiblen Erklärung begleitet ist, kann man sie berechtigt anzweifeln. Fertig. Ist Dir das zu hoch, oder wo liegt das Problem?
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Und weiterhin:
Weshalb sollte ein Atheist das Leben anzweifeln?
Völliger Schwachsinn, darauf noch weiter einzugehen.
Kommentar von
Aatheist Doch, mit der schwachsinnigen Destruktivlogik kann man fast alles anzweifeln, auch das Leben. Nur tut das der geübte Atheist nicht, weil sonst der Taschenspielertrick auffliegt.
Dass es Leben gibt ist zunächst nur eine Behauptung wie jede andere. Und wie Du gemäss Deiner Logik formulierst: "Wenn eine Behauptung aber nicht von einer plausiblen Erklärung begleitet ist, kann man sie berechtigt anzweifeln." Wo siehst Du also die plausible Erklärung, gemäss welcher Du das Leben nicht anzweifelst und andere Dinge schon? Wenn Du schon so ein Zweifler bist, dann musst Du alles in gleicher Weise anzweifeln, ein richtiger Solipsist sein. Oder folgen Deine Entscheidungen keinen nachvollziehbaren Regeln und sind eher gefühlsmässig, mal Zweifel mal nicht?
Kommentar von
SolipsistSolipsist Theist, das is echt schlimm mit Dir.
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Fall Eins:
Wenn du mir sagst, Du hast daheim einen Hund, dann glaube ich Dir das, auch wenn ich Dich nicht kenne. Der Grund ist, aus Erfahrung weiß ich, dass es möglich und recht normal ist, dies zu haben. Ich weiß es gibt Hunde und man kann sich üblicherweise Hunde als Haustier halten.
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Fall Zwei:
Wenn du mir sagst, du hättest einen Elefanten als Haustier, wäre ich mir nicht so sicher, ob ich es glauben würde. Ich weiß zwar, dass es Elefanten gibt, aber sie als Hautiere zu halten, besonders in unseren Breiten, ist eher ungewöhnlich. Ich würde zweifeln, eventuell nachhaken, könnte es aber prinzipiell glauben.
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Fall drei:
Wenn du mir nun aber sagst, dass du einen Schneemenschen, den Yeti als Haustier hältst, dann glaube ich es nicht. Die Existenz des Yetis ist nach wie vor nicht erwiesen und ist somit noch immer ein Mythos. Es gäbe also aus Sicht der Vernunft und aus Sicht der Logik keinerlei Anlass dies zu glauben. Ich würde stichhaltige Beweise dafür erbracht haben wollen, bevor ich das auch nur im Ansatz für wahr halte.
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Dass es das Leben gibt, entspricht Fall eins.
Dass es Gott gibt entspricht Fall drei.
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Das nennt sich "Gesunder Menschenverstand", Theist. Und wenn Du mir jetzt freundlicherweise verraten würdest wo sich in dieser Erklärung der Taschenspielertrick versteckt, dann bennene ihn bitte, andernfalls stiehl mir nicht meine Zeit.
Denn auf dem Niveau welches Du hier bislang anbietest, hab ich nicht viel Lust weiter zu diskutieren.
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(Mit Dank an Playswithwolves, für die anschaulichen Beispiele)
Kommentar von
Aatheist Ein etwas trockenes Thema, die Logik der Erkenntnisgewinnung, schon klar.
Erstaunlich für einen Atheisten dass Du nun den Glauben ins Spiel bringst und ihn auf eine Stufe stellst mit bewiesenen Erkenntnissen. Die Fälle 1 und 2 handeln von dem was Du glaubst, obwohl es gelogen sein könnte. Und das steht dann neben den echt bewiesenen Sachen aus Fall 3.
Der Taschenspielertrick ist die willkürliche Einteilung in Sachen die man einfach glaubt und trotzdem für wahr hält und solchen die man voreingenommen ablehnt und bewiesen haben will. Die Zuordnung des Lebens zu Fall 1 begründest Du mit Deinem gesunden Menschenverstand. Das ist nur eine weitere unbewiesene Behauptung und keine logische Begründung für die Einteilung. Ordnest Du also etwas in Fall 1 ein, so müsste ich erstmal den Menschenverstand mittels Fall 3 geprüft haben um der Richtigkeit der Einordnung zuzustimmen. Ansonsten landet das Leben so wie alles andere ebenfalls in Fall 3 gemäss destruktiver Skeptikerlogik, die Du gewöhnlich benutzt. Nur zu glauben dass es etwas gibt zählt nicht als gesicherte Erkenntnis, sollte man als Atheist meinen.
Kommentar von
SolipsistSolipsist "So gesehen gibt es den Tod doch gar nicht, sondern nur Transformation?"
Walsch, Du machst Dich.
Bezogen auf das Leben an sich, ist das m.E. vollkommen richtig was Du sagst. Das Leben als großes Ganzes betrachtet, geht immer weiter. Und genau so funktioniert auch der richtige Umgang mit dem Tod, behaupte ich. Er ist vollkommen natürlich und gehört zum Leben schlicht dazu.
Kommentar von
SolipsistSolipsist "Ich behaupte nicht, dass es Gespenster gibt."
Du hast aber auf meine Antwort bezug genommen, indem Du das hier sagtest: "solange Du die Positiv-These nicht belegt hast, dass es an der Architektur, Nervosität oder Kindheitserinnerungen liegt"
welche sich wiederum auf die Erstbehauptung es gäbe Gespenster bezog.
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Recht oft debattieren und diskutieren tust Du offensichtlich nicht, oder?
Machst einen ungeübten Eindruck.
Kommentar von
walschwalsch Da gebe ich dir völlig recht Soli. Unsere Sterblichkeit ist die Wahrheit unserer Exsistens. Lächerlich mache ich mich nicht, war doch nur mal eine Sache zum Nachdenken.
Kommentar von
SolipsistSolipsist @Walsch:
"Lächerlich mache ich mich nicht, war doch nur mal eine Sache zum Nachdenken."
Wollte ich auch gar nicht sagen, dass da irgendwas lächerlich gewesen wäre.
Im Gegenteil. Ich fand das sehr gut was Du sagtest.
Kommentar von
Aatheist Richtig, ich nehme Bezug auf Deine Antworten, halte sie für unbegründet und zweifle sie an. Dennoch glaube ich nicht an Gespenster (zweifle sie ebenfalls an) und sehe daher keinen Grund solche belegen zu müssen. Mit welcher "Logik" willst Du mich also dazu zwingen etwas zu belegen was ich selbst für falsch halte?
Kommentar von
SolipsistSolipsist @Theist. Himmelherrgott!
Mein Kommentar bezog sich hierauf:
Aatheist am 2. Dezember 2009 13:17
Kommentar von
walschwalsch Danke, ich mache euch mal ein vorschlag, lest doch einfach mal das Buch Gespräche mit Gott...Autor ist Neal Donald Walsch...Im Arkana-Goldmann-Verlag. Ich habe es gelesen und habe mein Leben total verändert. Lest es vor allem UNVOREINGENOMMEN das ist äußerst wichtig, denn nur auf diese weise versteht man dieses Buch.
Kommentar von
SolipsistSolipsist :-)) Habe ich, Walsch. Steht hinter mir im Schrank. Hab es gelesen in etwa zu der Zeit als es veröffentlicht wurde. Ist sehr nett, sehr wohlwollend, aber auch das kaschiert nur das immer gleiche Problem.
Es gibt halt schlicht keine Belege.
Der Rest ist ein breiter Mix aus diversen esoterischen Ecken, wo wirklich jeder was für sich findet und zusätzlich mit Walschs lockerem Ton, bald an seiner Angel hängt. Mit Gott kann man ja kumpelhaft plaudern, etc.
Unter dem Strich bleibt es das gleiche wie immer.
Nix was plausibel wäre.
Kommentar von
walschwalsch Immerhin, ich muss zugeben genau so stelle ich mir Gott vor, die Kirche hat dieses Buch verteufelt. Und nun weißt du auch woher ich die Information habe, das dass Leben und Gott ein und dasselbe ist. Und man zugeben das dieser Gott so gar nicht das ist, was die gesamte Menschheit sich vorgestellt hat.
Kommentar von
SolipsistSolipsist Sollte es eine "Gottheit" tatsächlich geben, dann bin ich restlos davon überzeugt, dass sie so gar nicht das ist, was die gesamte Menschheit sich vorgestellt hat.
Und zwar ausnahmslos alle.
Kommentar von
Aatheist Das ist zweifellos richtig. Jede Vorstellung, jedes Bild von Gott ist falsch, das hat er deutlich genug gesagt.
Kommentar von
SolipsistSolipsist Woher die unendliche Arroganz, zu meinen zu wissen was der angebliche Schöpfer des Universums gesagt haben soll?
Ouellenangabe bitte.
Kommentar von
Aatheist Das war schon ganz am Anfang eines der zehn Gebote: "Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder dessen, das droben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden, noch dessen, das in den Wassern unter der Erde ist." Zitat aus
http://www.bibel-online.net/bibel_2/05.5-mose/5.htmlKommentar von
SolipsistSolipsist Also aus der Bibel.
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Woher meinst Du zu wissen, dass wahr ist, was in der Bibel steht?
Kommentar von
Aatheist Es steht in der Bibel. Dass es auch nach vielen Jahrtausenden noch vernünftig und daher wohl nicht einfach frei erfunden, sondern mit weitreichender Inspiration aufgeschrieben wurde, folgt aus Deiner obigen Stellungnahme zu dem Thema.
Kommentar von
SolipsistSolipsist Ist keine Antwort auf die Frage.
Ich präzisiere.
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Woran willst Du zweifelsfrei festmachen, dass wahr ist, was in der Bibel geschrieben steht?
Wo ist der Fixpunkt, an dem Du diese Behauptung festmachst und an der sie sich als wahr überprüfen lässt?
Kommentar von
Aatheist Bis heute ist keine einzige wissenschaftliche Erkenntnis "zweifelsfrei". Mit Deinem Massstab lehnst Du also sämtliche Aussagen der Wissenschaft ab. Wer Lust hat zu zweifeln der darf das natürlich. Weit kommen wirst Du damit nicht.
Kommentar von
SolipsistSolipsist Hör auf so plump auszuweichen.
Wir reden hier im alltagsgebunden Sprachgebrauch und nicht erkenntnistheoretisch. Die ganze Zeit schon.
Vor dem Hintergrund der Erkenntnistheorie könnte ich auch meinen Hund hier neben mir nicht beweisen, das wissen wir alle. Wir bemühen hier aber logischen und gesunden Menschenverstand und keine solchen Ausflüchte.
Und demnach frage ich Dich jetzt zum dritten mal:
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Sag mir bitte, woran willst Du festmachen, dass wahr ist, was in der Bibel geschrieben steht?
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Hast Du derart schwache Positionen, dass Du Dich nicht ins Zentrum einer Diskussion traust?
Kommentar von
Aatheist Gut, wenn für die Wahrheit der Bibel kein unmöglicher Massstab angelegt wird, sondern derselbe wie für wissenschaftliche Erkenntnisse, dann kann man die Wahrheit konkreter biblischer Aussagen im Einzelfall sogar mit wissenschaftlichen Methoden beweisen. Diese sind umfangreich und hier ist zu wenig Platz dafür. In anderen Fällen wo es noch keine Möglichkeit gibt, das in der Bibel behauptete mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu vergleichen und zu prüfen, genügt die innere und äussere Widerspruchsfreiheit der Aussage und deren Folgerungen, und es ist so wahr wie eine wissenschaftliche Theorie. Belanglose Sachen (Lieder, Sprichworte, Erzählungen, Gleichnisse) machen kaum relevante Aussagen und können daher nicht in Kategorien wahr/falsch eingeteilt werden.
Kommentar von
walschwalsch Kennt einer das Buch und den Film? Und die Biebel hat doch Recht. Diese Frage richte ich an Soli und Atheist.
Kommentar von
SolipsistSolipsist Das Buch.
Und wieder steht das drin, was man immer wieder als "Argument" findet. Nur, hier langatmiger und deswegen schwerer zu erkennen.
Es lautet:
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Die Bibel hat deswegen recht, weil in der Bibel steht das sie recht hat.
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McCallMcCall
Abgestimmt für: alles stofflich materielle zerlegen -schließt gottesexistenz aus. punkt!Im Alten Testament verlangt Gott die Tötung von Hexen. Er erlaubt Frauenraub bzw. die Verschleppung der Frauen in die Sklaverei. Das Alte Testament bezeichnet die Frau als Besitz des Mannes. Auch heißt es im ersten Korintherbrief: "Nicht die Frau verfügt über ihren Leib, sondern der Mann". Weiter heißt es: "Der Mann wurde auch nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für den Mann". Die Kirche hat damals natürlich auch andere Bibelstellen dazu benutzt, um die Menschen zu drangsalieren. Kirchen hatten damals eine enorme Macht. Und diese wurde natürlich benutzt. Ich erinnere nur an die Geschichte der Fugger. Die Kirche hat ihre Macht ausgenutzt, um diese Position auszubauen und zu erweitern.
Kommentar von
mattendehasmattendehas Die Mann-Frau-Geschichte ist eine uralte weitest verbreitete soziale Struktur (natürlich gibt es Ausnahmen), die auch in unserem hochzivilisierten Land bis weit ins 20. Jahrhundert reicht. Man kann dem Christentum vorwerfen, dass es diesbezüglich nicht revolutionär war und den jahrtausendealten Denkmissstand übernommen und gefördert hat, keine Frage. Dass allerdings die Idee der Frauenemanzipation eine Abkehr von christlichem Gedankengut zwingend vorausgesetzt hat, wage ich zu bezweifeln.
Kommentar von
riarariara Was haben die Fugger mit der Kirche zu tun? Bitte lest doch einmal im Jahr ein Geschichtsbuch, man muesste das als Voraussetzung setzten, um hier zu posten...
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McCallMcCall Nach dem Tod Papst Alexanders VI. im August 1503 intensivierte Jakob Fugger seine Kontakte zur Römischen Kirche. Dem Nachfolger im Amt, Papst Julius II., finanzierte er den Sold für die Anwerbung der Schweizergarde.[5]
Als einer der führenden Bankiers in Europa und durch seine engen Kontakte zum Vatikan betätigte er sich später auch im Handel mit Ablassbriefen (Ablasshandel). Zum entgeltlichen Erwerb zweier Erzbistümer stellte das Bankhaus Bischof Albrecht 1515 ein Darlehen über 48.000 Gulden zur Verfügung. Um diese Schuld abtragen zu können, übernahm dieser gegen Überlassung der Hälfte des Ertrags den Vertrieb des von Leo X. verkündeten neuen Ablasses. Obwohl vom wirtschaftlichen Umfang her betrachtet eher unbedeutend, entstand wegen dieses Geschäfts ein erhebliches Konfliktpotential, das wegen seiner moralischen Fragwürdigkeit im Laufe der Folgejahre mit zur Reformation beigetragen hat. Das Verhalten des eingesetzten Ablasspredigers, des Dominikaners Johann Tetzel, gab Martin Luther den Anlass zu den 95 Thesen. 1520 schrieb Luther seinen Aufsatz An den christlichen Adel deutsche Nation und greift darin auch Jakob Fugger persönlich an: „Man müsste wirklich dem Fugger und dergleichen Gesellschaft einen Zaum ins Maul legen“. (Bitte, riara, eigentlich ist das das Allgemeinbildung. Lese doch bitte einmal im Jahr ein Geschichtsbuch. Man müsste das als Voraussetzung machen, um hier zu posten;-)
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riarariara Schoen zitiert...Was ist jetzt die Quintessenz aus diesem Zitat? Geschichte heist nicht vorlesen oder posten, wenn man sagt "Kirchen (es gab eigentlich damals nur eine, gelle) hatten enorme Macht" und kommt dann mit den Fuggern, erweckt man das Gefuehl, die waeren 'das Beispiel' dafuer, dabei hatten Sie gelinde gesagt weniger Einfluss auf die Macht als ein beliebiger Landesfuerst. Heute wuerde man den Fugger als Lobbyisten sehen...
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McCallMcCall
Abgestimmt für: alles stofflich materielle zerlegen -schließt gottesexistenz aus. punkt!Bildung und Gottglaube widerspricht sich. Kirche hat in Jahrmillionen Menschen unterdrückt, gedemütigt, gefoltert, erpresst, mißhandelt. Und heute machen es Geistliche immer noch. "Gott" wird doch nur zur Erpressung benutzt. »Sagt der König zum Priester: Halt du sie dumm, ich halt sie arm!« – das ist die Kulturgeschichte der Menschheit auf den Punkt gebracht. Die zwei Arten von Machthabern, wie sie sich die Macht teilen. Sehr reduziert.Aber treffend formuliert.
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mattendehasmattendehas Kirche und Religion sind zwei verschiedene paar Stiefel, genauso wie der gedachte und der potitisch realisierte Sozialismus.
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Genossin110Genossin110
Abgestimmt für: andersWieso soll das eine mit dem anderen zu tun haben und religion ist ein weites Thema ein gebildeter Mensch schafft sich glaub ich seine eigene!
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johmariejohmarie ich kenne welche die sind oben angeführter meinung darum frag ich.
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mentecaptummentecaptum
Abgestimmt für: vielleicht desswegen:Weil sich die Kirche nicht das Heft aus der Hand nehmen lassen will/wollte.
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johmariejohmarie hä? du hast meine frage nicht verstanden. ich will wissen warum manche überhebliche menschen (wie der eine user vorhin der mich gemobbt hat) der meinung sind, ein gebildeter mensch wie er glaubt nicht an gott.
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mentecaptummentecaptum Weil traditionell die Kirche die Wissenschaft(ler) für ihre (für die Kirche) nicht akzeptablen Meinungen/Erkenntnisse geächtet hat, lehnen viele Wissenschaftler Religion und Kirche ab.
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johmariejohmarie also gibt es für diese leute keinen unterschied zwischen gottesglaube und der römisch-katholischen kirche?
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mentecaptummentecaptum Für die Wenigsten, denke ich.
an die leidenschaflichen antichristen dort unten: verbreitet eure sektenlEEre bitte woanders! und die schön strukturierten zitate könnt ihr an die wand hängen bei euch zu hause.
Dein Angst vor anderer Meinung ist doch ein schönes Beispiel, dass es viele Gläubige gibt, die soviel Angst um Ihren Glauben haben, dass sie anderslautende Meinung nicht hören wollen. Und wer seinen Horizont nicht erweitern kann, kann sich auch nicht fortbilden!