Frage von sushiaffe, 117

Bilanzkreuz, Sonderbilanz, Sonder-GuV?

Hallo liebe Community,

ich habe eine Aufgabe gefunden, die mich eigentlich gar nicht betrifft und viel zu hoch für mich ist, da ich noch Schüler bin, mich allerdings beschäftigt hat. Ich verstehe nämlich gar nicht was gemeint ist und hoffe, irgendwer kennt sich mit Finanzen aus und kann mir das Ganze erklären.

Es geht um Person A, die seit der Gründung einer GmbH & Co. KG im Jahr 2001 Kommanditist mit einer Vermögensbeteiligung von 50% ist und Person B, der ebenfalls Kommanditist ist und 50% Vermögensbeteiligung hat. Komplementär der GmbH & Co. KG ist eine PF-Verwaltungs-GmbH, deren Gesellschaftszweck ausschließlich in der Übernahme von Geschäftsführung und Vertretung der KG besteht. Das Stammkapital der PF-Verwaltungs-GmbH beträht 25.000.-€ und ist im Rahmen der Gründung im Jahr '01 in voller Höhe durch die Gesellschafter eingezahlt worden. Die Hälfte des Stammkapitals der PF-Verwaltungs-GmbH wird seit Gründung dieser von Person A gehalten. Person A überlasst der KG ab dem 01.01.10 aufgrund eines zwischen ihr und der GmbH & Co KG abgeschlossenen Mietvertrages ein bislang zum Betriebsvermögen ihres Einzelunternehmens gehörendes unbebautes Grundstück zur Nutzung als Lagerplatz gegen eine monatlich vorschüssig zu zahlende Miete. Eine Option nach § 9 UStG ist nicht erfolgt. Der Teilwert zum 01.01.10 für den Grund und Boden beträgt 120.000€, der Verkehrswer 90.000.-€. Person A hatte das Grundstück mit Übergang von Besitz, Gefahr, Nutzungen und Lasten am 01.01.08 für Anschaffungskosten i.H.v. 100.000.-€ erworben und diese mittels eines Fälligkeitsdarlehens ihrer Hausbank über 100.000.-€ finanziert. Die im Jahr'10 entstandenen und fälligen Zinsen i.H.v. 4.000.-€ hat sie pünktlich von ihrem privaten Bankkonto bezahlt. Die im Mietvertrag vereinbarten und von allen Gesellschaftern gebilligten Mietzahlungen i.H.v. monatlich 1.500.-€ sind jeweils pünktlich zu Beginn eines Monats auf das Bankkonte von Person A überwiesen und als Mietaufwand verbucht worden. Die Mietzahlungen sind im Rahmen eines Fremdvergleichs lediglich in Höhe von 750.-€ als angemessen anzusehen.

Die Aufgabe lautet nun: Beurteilen sie den Sachverhalt rechtlich und stellen Sie ggf. erforderliche Korrekturen im Gesamthandsbereich der KG in einem Bilanzkreuz dar. Erstellen Sie die Sonderbilanz und Sonder-GuV des Kommanditisten A zum 31.12.10.

Hoffentlich findet sich jemand, der sich hiermit auskennt.

Danke schon mal im Voraus.

Antwort
von QWERTY17, 106

Der mittlere Absatz ist viel zu groß. So was lese ich gar nicht, da es zu anstrengend ist. Bitte bring in Zukunft mehr Struktur rein.

Mal ganz kurz zum Thema Sonderbilanzen/Sonder-GuV ohne auf den konkreten Sachverhalt einzugehen:

Eine Personengesellschaft hat genau wie eine Kapitalgesellschaft eine Bilanz und eine GuV. In der Bilanz sind das Vermögen und die Schulden der Gesellschaft abgebildet.

Jetzt gibt es bei Personengesellschaften aber Fälle, in denen ein Gesellschafter der Gesellschaft Vermögen zur Nutzung überlässt. Das Vermögen darf nicht in der Bilanz der Personengesellschaft abgebildet werden, da es dieser zivilrechtlich nicht gehört. Der Gesetzgeber hat sich aber gewünscht, dass für steuerliche Zwecke diese zur Nutzung überlassenen Vermögensgegenstände auch Betriebsvermögen sein sollen. Daher werden die in Sonderbilanzen steuerlich abgebildet.

Für steuerliche Zwecke ergibt sich der Gewinn daher nicht nur aus der GuV der Gesellschaft, sondern aus der Summe der GuV der Personengesellschaft und der Sonder-GuV.

Antwort
von Meandor, 67

GmbH & Co. KG ist ein Riesenschei* denn ist gibt Bilanzen, Sonderbilanzen und unter Umständen noch Ergänzungsbilanzen.

Das Grundstück das zwar A privat gehört, aber der Gesellschaft dient muss von A in seiner Sonderbilanz aktiviert werden. Das Darlehen für das Grundstück ebenfalls. Dadurch wird der Zins zur Sonderbetriebsausgabe, allerdings stellt die Miete zwar bei der KG eine Betriebsausgabe dar, ist beim Gesellschafter aber eine Sonderbetriebseinnahme.

Zum Thema Angemessenheit der Zahlungen hab ich keine Ahnung mehr, denn der Mist ist bei mir schon zwei Jahre her.

Antwort
von ponyfliege, 93

dazu solltest du zumindest die grundlagen der bilanzbuchführung beherrschen.

ist wirtschaftsrechnen für betriebswirtschaft.

im klartext lautet die frage unter dem text: und - lohnt es sich?

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