Frage von idgie,

Bietet die private Krankenversicherung automatisch mehr Schutz als die gesetzliche Krankenkasse?

Bietet die private Krankenversicherung automatisch mehr Schutz als die gesetzliche Krankenkasse? Ich überlege, meinen Tarif bzw. meine Krankenkasse zu wechseln und eine private Krankenversicherung abzuschließen. Eigentlich dürfte das doch nur Vorteile mit sich bringen, oder?

Hilfreichste Antwort von Shakotai,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo Idgie, eine Private Krankenversicherung (PKV) bietet nicht ‚automatisch’ mehr Schutz wie die gesetzl. Krankenversicherung. Es gibt auch bei der PKV Tarife, die die Leistungen der GKV vorsehen. Somit werden sie im Gespräch mit einem Makler oder Versicherungsberater diese Leistungen genau definieren müssen. Sie haben hier Möglichkeiten, die denen der GKV spotten. Ich bin selber seit Jahren privat abgesichert, zunächst aus reinen Preisgründen, und habe die Leistungen der PKV erst wirklich schätzen gelernt, als ich nach einem Zusammenbruch (Burn Out) fast berufsunfähig wurde. Ich wurde sofort an Spezialisten überwiesen, kam in Spezial-, bzw. Rehakliniken und bin von jenen, die ich mit dem gleichen Krankheitsbild kennenlernte, der erste, welcher wieder halbwegs arbeitsfähig und arbeitstätig ist. In der ersten Klinik war ich der einzige PKV-Versicherte von 22 Patienten. Davon sind inzwischen 2 verstorben (Suizid), die restlichen befinden sich – außer meiner Wenigkeit – noch in laufenden Behandlungen, teilweise stationär. Die meisten sind in die Erwerbsunfähigkeit abgeschoben worden. Von daher lese ich die Ausführungen von Kunterbunt23 doch mit einem leisen Schmunzeln. Für mich klingt es als wolle ein Trabbiverkäufer unbedingt die Vorteile des Trabbis gegenüber einem Mercedes darstellen… Kurz mal auf dessen Argumente eingegangen. Beide Versicherungen arbeiten nach verschiedenen Prinzipien, Die GKV nach dem Sachleistungsprinzip, bei der PKV nach dem Kostenprinzip. Das bedeutet, dass der Arzt beim GKV Versicherten nur Pauschalen abrechnen kann, bei der PKV aber die tatsächlich angefallenen Kosten. In beiden Fällen ggfls. mit einem Hebel. So kann sich der Arzt dem GKV Patienten allein aus kaufm. Gesichtspunkten nicht so lange widmen, es muss auch an seine Kosten denken.

„…, auch für Behandlungen, die nicht unbedingt notwendig sind.“ Bei der PKV bekommen zunächst sie die Rechnung und können sie kontrollieren ob alles stimmt. Nach Einreichung bei der Gesellschaft kontrolliert diese die Rechnung noch mal auf Plausibilität und zahlt erst dann. Bei der GKV kontrolliert niemand wirklich die Abrechnung, wie auch?

„…Die gesetzlichen zahlen das, was medizinisch notwendig ist, mehr nicht“ Wer kann eigentlich Ihrer Meinung nach entscheiden was medizinisch sinnvoll ist? Ihr Arzt, oder ein Sachbearbeiter einer Krankenversicherung ohne medizinische Ausbildung, der sie noch niemals gesehen hat?

„…dass eine Rückkehr schwer ist und manchmal unmöglich…“ Wenn Sie unter die Beitragsbemessungsgrenze fallen, sind sie automatisch lt. Gesetz wieder pflichtversichert. Ausnahme: Hartz IV, hier ist ein Verfahren vor dem BGH anhängig. Ansonsten haben sie die Möglichkeit innerhalb der PKV zu geringeren Leistungen zu wechseln.

„…Die gesetzlichen verlangen den Beitrag prozentual nach Höhe des Einkommens…“ Richtig, bei der gesetzlichen würde ich ca. 600 € ohne ‚Lohnfortzahlung’ zahlen, derzeit zahle ich 298 € für einen Toptarif in die PKV, zzgl. 150 € für ‚Lohnfortzahlung’ (100 %) und eine Rücklage für eine Beitragsminimierung im Alter.

„…Aber man wird ja auch älter und verursacht Kosten- dann geht der private Beitrag rauf, und zwar ungeachtet des eigenen Einkommens…“ Das gilt primär für Tarife, die noch irgendwann in den 80ger Jahren abgeschlossen wurden. Die aktuellen Tarife enthalten 2 Beitragsrückstellung, eine gesetzliche und eine eigene. Durch diese wird eine unnötige Beitragssteigerung durch das Alter vermieden. Beitragsteigerungen durch die allgemeine Erhöhung der Kosten leider nicht. Abgesehen davon, die GKV leidet unter dem gleichen wie die Rentenversicherung. Demografie. Jung heißt gesund, Alt heißt meist krank. Dem trugen die Beitragserhöhungen und Leistungseinschränkungen der letzten Jahre bereits Rechnung. Was meinen Sie wie es dort sein wird wenn wir erst 40 % Rentner haben werden?

„… Der Gesetzgeber hat dem Hin-und Herwechseln zwischen gesetzlich und privat deshalb einen Riegel vorgeschoben…“ Richtig, sonst wären wesentlich mehr privat versichert und der Gesetzgeber (Politiker sind übrigens in der Regel privat versichert) hätte noch mehr Reformprobleme. Jedoch klingen die derzeitigen Versuche so, als würde der Kapitän der Titanic den schon in den Rettungsbooten sitzenden zurufen: Kommt zurück, gemeinsam kriegen wir den Kahn wieder flott…

Ich bin gerne bereits meine Erfahrungen in ihre Entscheidung mit einfließen zu lassen, das wäre jedoch eine Sache die dann über die PM gemacht werden sollte

Kommentar von LittleArrow,

Ich kann Deinen Kommentar aus mittelbarer Kenntnis nachvollziehen, möchte allerdings im Punkt "Politiker" widersprechen. Die Gruppe "Politiker" (und ergänzend "Staatsbedienstete") haben - so ist mein persönlicher Eindruck - durch Zusatzversicherungen und Beihilfen nicht unter der GKV zu leiden. Daher erklären sich viele Änderungen in der GKV zulasten der dort Versicherten.

Kommentar von Candlejack,

Politiker dürfen sich zu Beginn jeder Legislaturperiode entscheiden zwischen GKV und PKV. Rate mal, wo 80% versichert sind :-) Die haben keine Zusatzversicherungen, die sind alle Privat. Beamte sind genauso privat, bekommen nur die Hälfte vom Staat dazu.

Kommentar von RHWWW,

die Entscheidungsmöglichkeit besteht nur, wenn vorher eine GKV bestand (§ 9 Absatz 1 Nr.1 SGB V). Der hohe Prozentsatz kommt zu Stande, weil die meisten Abgeordneten bereits vorher als Beamte oder selbständige in der PKV waren. Wenn wirklich alle ein Wahlrecht hätten, sähe der Prozentsatz bestimmt anders aus.

Kommentar von DerMakler,

Das ist das wovon Candlejack gesprochen hat : Dadurch das fast 99% der Berufspolitiker Beamte waren (und somit nur der privaten Beihilfe Tarife als Ergänzung angesehen wurden und die Hauptverversicherung vom Staat /Gemeinde/Bundesland finanziert und als GKV besteht ) ist automatisch jedes Jahr zum Anfang der Legislaturperiode ein Wahlrecht vorhanden und das wird genutzt in Richtung PKV ,es gibt mittlerweile Aussagen hierzu, wie ,welcher Politker versichert ist..! HG DerMakler

Antwort von misior,
11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nein, auch bei den Privaten gibt es sehr sehr unterschiedliche Tarife. Eine 100 %ige Übernahme der Kostn ist nicht selbsverständlich. Überlege Dir gut, ob Du wechselst. Ich weiß nicht, wie alt Du bist und wie es mit Familie aussieht. Bedenke aber, dass für jedes Familienmitglied gesondert Beiträge zu entrichten sind. Deine Kinder oder Dein Ehepartner sind nicht wie in der gesetzlichen automatisch mitversichert. Das kann ganz schön teuer werden. Und die Rückkehr in die private Vers. ist u.U. schwierig wenn nicht unmöglich.

Antwort von sonnenstern0206,
10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Was ich nach diesen Diskussionen einfach einmal zu bedenken geben wollte.

Ruf bitte mal einen Spezialisten an: Mammadiagnostik, Rheumatologen, etc. Du brauchst dringend einen Termin weil Dein Hausarzt eine erschreckende Diagnose gestellt hat. Wie schnell möchtest Du wissen was es ist?

Nächste Woche? In 6 Monaten?

Jedes System hat je nach Familienstand und Einkommen Vor- und Nachteile, aber ganz oben steht einfach die Gesundheit... und wirtschaftlich sinnvoll finde ich nicht gerade vielversprechend.

Leider durfte ich bereits zu viel selbst erfahren.

Ich mache noch nicht einmal den Ärzten den Vorwurf.

Antwort von Ysobel,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Oft hat man nicht so lange Wartezeiten wie gesetzlich Versicherte. Und private zahlen vielleicht auch etwas mehr an Leistungen, aber mittlerweile auch nicht mehr alles. Musst du dich gut beraten lassen. Aber Achtung, der Rückwechsel in die gesetzliche Versicherung ist nicht einfach.

Kommentar von Candlejack,

Die Privaten zahlen auch nicht mehr alles ? Die zahlen exakt das, was im Tarif und im abgeschlossenen Vertrag vereinbart wurde. Und das ein Leben lang. Das ist nämlich nicht SGB, das ist Vertragsrecht, an das ist eine PKV gebunden. Die können ihre Leistungen nicht so willkürlich ändern wie die GKV !

Antwort von wernerjohann,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Unabhängig von den anderen Ratgebern möchte ich noch eines ergänzen: Wie sieht deine weitere Lebensplanung aus? Ändert sich deine jetzige berufliche Situation schon absehbar oder wahrscheinlich oder bleibt alles so wie es jetzt ist? Falls du einmal Kinder haben möchtest ist auch dies bei der Wahl der Krankenkasse zu berücksichtigen, denn Kinder sind bei der gesetzlichen Kasse mitversichert. Wenn du Beamter/Beamtin wirst und damit beihilfeberechtigt bist, dann eher private Kasse, wenn du jetzt studierst spricht auch nichts gegen eine private Kasse. Es kommt also m.E. immer auf die konkrete Lebenslage und die Perspektiven an.

Antwort von Moonie1970,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nicht unbedingt. Z.B. erstatten einige Privatkassen keine Psychotherapie oder nur eine begrenzte Anzahl pro Jahr. Man sollte sich das Kleingedruckte vorher schon sehr genau durchlesen.

Kommentar von Candlejack,

kommt immer auf den gewählten Tarif an. Wer die Therapie will, bekommt sie auch...

Antwort von Candlejack,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das kommt drauf an, was Du mehr Schutz nennst. Die PKV rechnet zwar auch nach GOÄ und GOZ ab, hat aber höhere Sätze (2,3/3,5 statt 1,1/1,7) und bezahlt das auch für mehr Behandlungen als die GKV. Auch gibts dort kein Maximalbudget pro Quartal wie bei der GKV. Außerdem bekommt der Arzt sein Honorar idR innerhalb 4-6 Wochen und nicht nach Monaten wie bei der GKV. Ob Du mehr Leistungen hast als in der GKV hängt ja vom Tarif ab ! Bisher war es tatsächlich so, dass die PKV einen GKV-nahen Tarif hatte (leicht besser) und der Rest war in der Leistung um einiges besser als die GKV. Seit der Gesundheitsreform müssen alle PKV einen Standardtarif auf Leistungsebene der GKV mit anbieten. Dort hast Du dann GKV-Leistungen, beim Rest bekommst Du mehr als in der GKV. Allerdings ist der Wechsel aus der GKV in die PKV an Bedingungen geknüpft, die Du erstmal prüfen solltest. Nicht jeder, der keine Lust mehr hat, kommt mal eben so aus der GKV raus.

Antwort von Kunterbunt23,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Mehr Schutz? Kommt drauf an, wie man es sieht. Die bezahlen mehr als die gesetzlichen, ja. Ob das aber von Vorteil ist, muss jeder für sich selbst abwägen.

Wenn ein Privatpatient zum Doc kommt, weiß dieser, dass er mehr abrechnen kann, auch für Behandlungen, die nicht unbedingt notwendig sind. Da wird dann mehr geröntgt und gebaumeistert, kann auch 'ne Belastung für den Körper sein.

Die gesetzlichen zahlen das, was medizinisch notwendig ist, mehr nicht (oder eher seltenst). Und das sollte in der Regel genügen.

Vor sonem Wechsel von gesetzlich zu privat bitte beachten, dass eine Rückkehr schwer ist und manchmal unmöglich (wenn z.B. über der Beitragsbemessungsgrenze, oder selbständig oder über 55 Jahre).

Die gesetzlichen verlangen den Beitrag prozentual nach Höhe des Einkommens, ungeachtet des Gesundheitsrisikos. Man nennt das Solidarprinzip.

Die privaten verlangen den Beitrag nach gewähltem Tarif und abhängig von Gesundheitsstatus, Alter und Geschlecht. Soll heißen: Jung, gesund, männlich: Wenigzahler. Aber man wird ja auch älter und verursacht Kosten- dann geht der private Beitrag rauf, und zwar ungeachtet des eigenen Einkommens.

Der Gesetzgeber hat dem Hin-und Herwechseln zwischen gesetzlich und privat deshalb einen Riegel vorgeschoben, da sich sonst alle Jungen Gesunden billig privat versichern würden, um dann im kranken Alter und eventuell wenig Einkommen zu den gesetzlichen gehen und dort höhere Kosten verursachen, als Beitragsdeckung der Solidargemeinschaft da ist.

Daher immer vorher überlegen, welcher Weg der geeignete ist, einkommensabhängige oder gesundheitsrisikoabhängige Beiträge.

Man kann ja auch zur gesetzlichen privat zusatzversichern, wenn man meint, mehr zu brauchen, als medizinisch unbedingt notwendig.

Kommentar von Candlejack,
  • Wenn ein Privatpatient zum Doc kommt, weiß dieser, dass er mehr abrechnen kann, auch für Behandlungen, die nicht unbedingt notwendig sind. --> Er rechnet mehr ab für die gleiche Behandlung und darf oft besser behandeln. Die meisten rechnen keine extra Leistungen ab, weil die Rechnungen von den PKV stets kontrolliert werden. Schwarze Schafe gibts immer...

  • Die gesetzlichen zahlen das, was medizinisch notwendig ist, mehr nicht (oder eher seltenst). Und das sollte in der Regel genügen. --> laut SGB: medizinisch notwendig und wirtschaftlich sinnvoll - lass Dir die Worte bitte nochmal durch den Kopf gehen und überlege, was genügend ist und was nicht.

  • Die Rückkehr zur GKV geht schneller als mancher denkt. Diese Panik ist noch ein Schreckgespenst der GKV aus den letzten Jahren, um Versicherte zu halten.

  • Der private Beitrag geht nicht im Alter rauf, wenn Du Kosten verursachst. Das sind Beitragsanpassung wie bei der GKV. Je nach gutem Anbieter mehr oder weniger. Noch so ein Schreckgespenst. Kennst Du die Kalkulationsgrundlage einer PKV ?

  • Dein Kommentar zu der Versicherung der Jungen mit späterem Wechsel in die GKV ist Käse. Die PKV zahlt auch die Kosten im Alter, diese werden bei der Kalkulation des Beitrags eingerechnet. Wieso sollte ich außerdem 30 Jahre PKV zahlen und dann in die GKV wechseln, wo ich weniger Leistungen erhalte ?

  • Sorry, aber viele Deiner Äußerungen klingen wie die üblichen Klischees. Wenn man sich mit der Materie fachlich und beruflich beschäftigt, merkt man schnell, ab wann es polemisch wird.

Kommentar von Kunterbunt23,

Schade, dass ich nicht mehr weiß, in welcher Ausgabe des Spiegels ein seitenlanger Bericht über die PKV stand, in der mehrere Leute verzweifelt berichteten, trotz eigener Tarifkürzungen mehr zu zahlen als noch vor einigen Jahren- da waren Minatsbeiträge von bis zu 800 Euro, die es in der GKV nie geben wird (Beitragsbemessungsgrenze)- zumal in der GKV einkommensabhängig bezahlt wird und die PKV es nicht kümmert, dass beispielsweise ein erkrankter Selbständiger nun mal kein Einkommen mehr erwirtschaften kann. Ich weiß, dass die PKV Altersrücklagen bildet. Aber die beruhen auf heutigen Statistiken, wie alt man wird. In 20 Jahren sähe die Statistik anders aus, die Menschen werden älter, die Altersrücklage reicht nicht mehr aus und der Beitrag steigt. Aber jeder kann selbst entscheiden, in welches Systhem er sich begibt- schön, dass man dann mit spätestens 55 Jahren nicht mehr zur GKV zurück kann, um denen Kosten zu versachen, denen man in jungen gesunden einkommens- und beitragsstarken Jahren entkommen wollte.

Kommentar von DerMakler,

Thema Alterrückstellung : Der PKV Verband arbeitet mit der aktuellen Sterbetafel bis 105 Jahre ,die GKV immer noch mehr der bis zur Berücksichtigung des 95 Lebensjahres..Wer sagt denn auch nicht, das wenn man seine GKV Beiträge nicht mehr bezahlen kann, das demnach die GKV nicht genauso verlangt & einklagt..die Stimmen freiwllig Versicherter mehren sich, das Anpassungen auf Grund des Steuerbescheides nicht sofort von der GKV anerkannt werden (obwohl sie müßten) um den Beitrag neu zu berechnen..ebenso erkennen viele GKV´s die seperaten KT Versicherer nicht an, wenn Sie den Kunden als krank ansehen ,um somit der GKV mitzuteilen, das zumindest die Beiträge ausser Kraft gesetzt sind oder Krankengelder zu erwarten wären ...das neue Krankenpflichtversicherunggesetz hat eine schöne neue Welt eröffnet : Strafzoll bei nicht nahtlosen Übergängen,drei Jahre lang der Pflichtversicherungsgrenze erreichen ,um dann erst in die PKV wechseln zu können..offene Heilmittelkataloge werden nicht anerkannt u.s.w. ..zum dem Artikel (und einige andere des gleichen Autors ,im Stern ,mußte eine Gegendarstellung gedruckt werden, weil die Inhalte ohne Fachwissen als These ! aufgestellt wurde..diese Beschwerde kam von Seiten der Bafin ! nicht des PKV Verbandes HG DerMakler

Antwort von fourpreis,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Kurz und knapp: Nein. Die Grundversorgung der PKV ist wie eine Grundversorgung bei der Gesetzlichen zu betrachten, auch dort gibt es zusatzversicherungen. Der einzig wahre Vorteil beruht darin, das ich als Privatpatient behandelt werde und eher einen Termin erhalte. Alle extras kosten extra, wenn auch wesentlich weniger als wäre ich Kassenpatient. Infos und Pkv Vergleich auf : www.4preis.de

Antwort von LittleArrow,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Der Leistungsumfang der verschiedenen PKV ist sehr unterschiedlich und jeder einzelne Versicherer hat noch verschiedene Tarife (für jeden Bedarfsfall?). Wir wissen (glücklicherweise?) nicht, wie sich unser künftiges Leben familiär, finanziell und gesundheitlich entwickeln wird. Deshalb ist die langfristige Entscheidung für eine GKV (mit/ohne private Zusatzversicherung) oder eine PKV so schwer. Dabei gibt es auch Einbahnstraßensituationen ohne Wendemöglichkeit. Es handelt sich auch um eine unübersichtliche Entscheidungssituation, bei der ein Berater oder vertrauensvoller Bekannter helfen könnte, aber der möglicherweise auch in einem Interessenkonflikt (hohe Honorar- oder Provisionsmotivation?) steckt.

Sinnvoll ist die neugierige Auseinandersetzung mit dieser Materie in jedem Fall, sowie Du es begonnen hast. Einen Einstieg in zusätzliche Informationen kannst Du hier finden: https://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/infodok/Private-Krankenversiche.... Es gibt noch weitere Artikel.

Die Artikel sind teilweise kostenpflichtig, aber das Geld ist bei solch langfristiger Entscheidung gut angelegt. Dein dabei erworbenes Wissen wird Dir in den weiteren Gesprächen helfen. Lasse Dir diese Informationsquelle nicht von den Interessenvertretern (stets daran denken!) madig machen!

Kommentar von Candlejack,

Oh, die bösen Interessenvertreter ;-) Ich vertrete prinzipiell die Interessen der Kunden. Allerdings haben die in der PKV gar nicht das Wissen und die Kompetenz, einen Tarif oder einen Anbieter zu bewerten. Und Stiftung Warentest, die von der Zahnbürste bis zur Altersvorsorge anscheinend in allem kompetent sind, hab ich schon seit Jahren ad acta gelegt. Allein schon wegen der völlig vermurksten BU-Tests.

Kommentar von LittleArrow,

Ja, da meldet sich offenbar schon einer und schüttet - leider wie erwartet - das Kind mit dem Badewasser aus. Dein Kommentar "... hab ich schon seit Jahren ad acta gelegt. Allein schon wegen ..." zeigt Deine Interessensrichtung. Natürlich "ver-tritt" jeder Verkäufer die Interessen des Kunden, völlig "selbstlos". Ich habe lediglich von einem möglichen Interessenkonflikt gesprochen und dass etwas mehr an Wissen beim Kunden z. B. mittels Stiftung Warentest ihm helfen wird.

Die Stiftung ist natürlich nicht für alles kompetent, sondern hat (meistens) kompetente Fachredaktionen. Es ist zuviel verlangt, das Stiftungsvermögen in jeweilige Teilvermögen für Tests von BU, AV, DVD, GKV, LED, LV, OIF, PKV, PKW, RR, Digital und andere Spezialgebiete aufzuspalten.

Kommentar von DerMakler,

Es ist immer das Gleiche ,zum Thema Vertrauen ,finde ich : "Stiftungen" oder "unabhängige" Unternehmen wie z.B. Infatest, Morgan & Morgan (übringst bekam die Stifung Warentest 10 Jahre lang Steuersubventionen ! ,weil sie aus eignen Antrieb Ihre Geschäfte nicht hätte hoch halten können..) wird trotz sehr polemischen & defamieren Äusserungen (Diskussion zum "DerFinanzhai" Video bis hinzu Einwilligen Verfügung wegen üblerer Nachrede eines ganzen Berufsstandes) ein Vertrauensvorschuss gegeben, weil ja neutral & nicht verdienstsorientiert ...Ah ja ? Jeder Testergebnis kostet Geld für den Endverbraucher, jede Beratung in der Zentralen kostet Geld..die Berater selber bei STW haben noch nicht mal einen § 34 C ,geschweige denn eine VHS und diese Institutionen wollen mir etwas von Provisionsorientierten Verhalten erzählen ! Morgan & Morgan kam vor zwei Jahren in die Schlagzeieln als heraus kam, das sie erhöhte Zahlungen von der Allianz & DVAG entgegen genommen haben...und denen ,die wirklich an der Basis mit dem Kunden zusammenarbeiten immer Verdienstgeilheit zu unterstelllen, ist mittelweile haltlos. Das neue E.U. Vermittlerrecht hat 218 000 "schwarze" ? Scharfe vom Markt gefegt und somit eine anders artige Basis geschaffen..Ausserdem ist das Thema Stornohaftung über JAHRE !! für jeden Vermittler das Damoklesschwert ! Gibt den wirklichen profis endlich mal die Chance vernüftig zu beraten, so wie es mir scheint sich auch einige hier auf der Seite angemeldet haben..und stellt nicht immer wirklich Links von Test ein, die sowieso nicht alle PKV`s berücksichtigen..der Test war im übringen rein auf Basis Tarife bezogen..das hat mit "normalen" Tarifen rein wenig zu tun ! HG DerMakler

Kommentar von LittleArrow,

Von einem neutralen Versicherungsmakler hätte ich einen anderen Kommentar erwartet.

Damoklesschwert "Stornoquote", davon hat der Versicherungsnehmer leider seine Beiträge nicht zurück. Über wieviel Jahre gilt den dieses Damoklesschwert? 3, 5, 10 oder?

Natürlich sollten die "unabhängigen" Tester auf Abhängigkeit und Sachkompetenz abgeklopft werden. Aber sicherlich nicht durch Hinweis auf die Existenz von weiteren Tarifen, die sich der Einsicht entziehen. Bspw. kündigt die Stiftung Warentest ihre Vorhaben lange Zeit vorher an. Die "Produzenten" haben also Gelegenheit, sich zu melden anstatt die Meldefristen zu verschlafen. Ich habe übrigens nicht den Test als Antwort zur Frage, sondern als Einstieg in zusätzliche Informationen empfohlen und mit dem weiteren Hinweis "Es gibt noch weitere Artikel", was sich auf www.test.de beziehen sollte.

Du darfst Polemik nicht beklagen, wenn Du selber sie nutzt (z. B. "Jeder Testergebnis kostet Geld für den Endverbraucher ...", "übringst bekam die Stifung Warentest 10 Jahre lang Steuersubventionen ! ,weil sie aus eignen Antrieb Ihre Geschäfte nicht hätte hoch halten können"). Welche 10 Jahre waren das? In welchem Subventionsbericht tauchen diese "Steuersubventionen" auf?

Kommentar von DerMakler,

Interessanterweise werden die Geschäftsberichte nach Stiftungsstatuten nicht veröffentlich..ein Schelm der da Böses denkt ? ..Hmm, wer mit Polemtik anfängt und immer wieder Links zur Stiftung Warentest einstellt, da sich nicht wundern, das kontrovers geantwortet wird,außserdem sagt dies nichts üer meine eigne Arbeitsunabhängigkeit aus..es unterstreicht nur, das man nicht allen "neutralen" Test blind & bedingungslos glauben sollte, wonach er /sie ausgerichtet ist....? Ich habe da auch mehr erwartet hinsichtlich Neutralität, da man leider nicht ersehen mit welchen Experten ich es hier zu tun habe..? Intimer Kenner der Versicherungsszene ? ...

Kommentar von DerMakler,

Ich denke der Hinweis auf ein kostenlose Beratung unseres Berufstandes durch Fachkompetenz und das damit verbundenes Risiko, aus welch jeglichen Gründen auch vor Ablauf der Stornohaftung jemand seinen Vertrag kündigen kann und man dann sein Beratungshonorar zumindest anteilig zurück erstatten muss ,ist wohl legitim,denn das muss auch andere kaufmännische Bereiche..einzig unserer Berufsgruppe wirft man Gier vor..By the Way : Es waren Bänker & Spekulanten, die hier Krisen hervorgerufen haben und nicht einfache Vermittler, die davon Ihre Existenz beschreiten..Und noch einmal : Die Damen & Herren der STW haben weder einer § 34 C GewSchO,noch eine VHS und beraten dennoch die Menschen in Ihren Service Center dazu..dies hat die Bafin jetzt zum Anlaß genommen,das Ganze zu überprüfen !Richtig so ! Wer mt Neutralität im Gesamten wirbt, sollte sie auch bieten und nicht für jegliche Leistungen Geld zu verlangen ! Die Test werden angekündigt..hmm, da sprechen viele andere Bände ,auch widerum zum Thema Neutralität und Testkreterien..Bei letzten Test bat man die Vorstände dazulegen wo die Aktiva angelegt wäre..auf die Gegenfrage, wodurch die STW sich finanziert, wurde mehrere Vorstände wegen üblerer Nachrede veklagt..Fakt ist, das im ersten Link Basistarife, die viele Besonderheiten aufweisen und mit normal vermittelten Tarifen wenig zu tun haben, getestet wurden..Eins noch :In einer Umfrage (neutral ?) kamem 91 % der Befragten zum Schluss ,nicht nochmals auf Test zurückgreifen zu wollen ,weil es a) bei STW mittlerweile zu "viele" für einen Bereich gibt,die immer nur neu aufgelegt werden b) die Versicherer ,die letzt endlich Ihre PKV Wunsch realasiert haben,nicht im Test wiederzufinden waren ! und c) JEDER das Gefühl hatte, nur die immer gleichen Versicherer angeboten bekommen zu haben ! Auf die Frage hin, ob man dies in Bedingungswerken & Informationen nachlesen könnte, verwiesen alle STW auf die Versicherer..ah ja..HG DerMakler

Kommentar von Candlejack,

Schade, dass man doch nicht jeden Kommentar auf einen eigenen Kommentar gemeldet bekommt, sonst hätte ich diese wie immer dezent polemische Arrow-Antwort schon vor MOnaten gesehen:

  • "zeigt Deine Interessensrichtung " Meine Interessensrichtung ist es, als Berater Geld zu verdienen. Völlig egoistisch. Das jedoch mit Abschlüssen, die dem Kunden dienen und für ihn seinen gewünschten Zweck erüllen. Soweit selbstlos, karitativ bin ich allerdings nicht und habe das auch nie behauptet

  • "mehr an Wissen beim Kunden z. B. mittels Stiftung Warentest ihm helfen wird" Dieses Wissen hilft ihm aber leider nicht, weil Finanztest (soviel Zeit muss sein) auf der einen Seite immer noch auf der abstrakten Verweisung rumreitet, die seit dem neuen VVG quasi tot ist und sich einen Dreck um die konkrete Verweisung schert, die inzwischen wichtig ist. Das wäre, als würde Warentest im Autotest auf das wichtige ABS hinweisen, obwohl das in allen gängigen Marken inzwischen usus ist. Von anderen wichtigen BU-Klauseln ganz zu schweigen, die die Stiftung scheinbar immernoch nicht wahrnimmt.

Kommentar von LittleArrow,

@Candlejack: Apropos "Schade, dass ... bekommt", das funktioniert nur bei vernünftigen Kommentaren.

Nein, wähle einfach bei der betreffenden Antwort "Mail-Nachricht bei Kommentar erhalten" und Du bekommst dann allerdings sämtliche Kommentare zu dieser Antwort, nicht nur auf Deinen speziellen Kommentar. Aber wie immer, freue ich mich über Deine Kommentare;-)

Antwort von AlexGay,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Automatisch ist da gar nichts. Es gibt die unterschiedlichsten Tarife und je nach Tarif ist mal mehr mal weniger abgedeckt, das kostet dann aber auch mal mehr mal weniger. Unbedingt also gründlich das Kleingedruckte lesen und vor allem auch überlegen wie dein Leben in 10 Jahren aussehen könnte? Gibt es dann evtl. Kinder? Müssten die auch privat versichert werden? Das würde pro Kind dann alles extra kosten. Wie in der gesetzlichen eine kostenlose Mitversicherung von Kindern gibt es bei der privaten nicht. Jede Leistung kostet Beitrag.

Antwort von RHWWW,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hallo,

bei den Leistungen ärztliche Behandlung, Arzneimittel und Sehhilfen bieten die meisten PKV-Tarife mehr Leistungen als die GKV. Leistungen der GKV, die häufig in PKV-Tarifen fehlen bzw. weniger bieten: - Hilfsmittel laut GKV-Hilfsmittelverzeichnis (im Internet unter Rehadat) - Psychotherapie - Krankengeld bei Erkrankung des Kindes - Haushaltshilfe, wenn Kinder im Haushalt sind (§ 38 SGB V) - künstliche Befruchtung - Mutterschaftsgeld - Kuren bzw. Rehamaßnahmen - häusliche Krankenpflege

Da es häufig eine entscheidung fürs Leben ist, sollte man ein ausführliches Gespräch mit einem gut informierten PKV-Vertreter (oder Versicherungsmakler) und einem gut informierten GKV-Mitarbeiter führen. Unabhängige Beratung bietet auch die Verbraucherzentrale vor Ort an.

ausführliche Infos GKV/PKV: http://www.bundderversicherten.de/app/download/BdV_PKV-Broschuere.pdf

Viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung!

Gruß

RHWWW

Antwort von AlbertoB,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

die versicherungen bieten keinen schutz, nur dein körper kann das, menschen die viel geld verdienen, und horrende, gelder für die behandlung der krankheiten bezahlen, wie zum beispiel bei krebs, werden mit allen möglichen behandelt, und sterben oft trotz viel reichtum doch anschliessend. wichtig ist gesund leben. das ist wichtig im leben. früher war ich selbst gut versichert, und auch oft krank, heute habe ich eine pöbliche versicherung, und ich brauche sie doch nicht mehr. www.freiemedizin.de/gerson.htm

Kommentar von Candlejack,

Natürlich bieten Versicherungen keinen Schutz, sie zahlen nur die Prävention und bezahlen eine Behandlung, wenn der eigene Schutz versagt. Nichts gegen einen alternativen Lebensstil, aber egal wie gesund und gut Du lebst, an manchen Stellen kann sich Dein Körper NICHT mehr wehren und wird krank. Ich bin auch eher dafür, bewußt zu leben als hinterher zu behandeln, aber damit schaffst Du Dir nicht alle Krankheiten vom Leib. Auch die gesündesten bekommen Krebs. Und dann bin ich froh, wenn mir eine ordentliche Therapie für viel Geld mein Leben erhält. Eine Krebstherapie kostet 100.000 EUR. DAS zahlt die Versicherung, damit DU nicht zahlen musst oder wegen Armut nicht behandelt wirst.

Antwort von DerMakler,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

In der inzwischen (3575 Tarife Voll & Zusatz) großen Vielfalt von Tarifen analog der gesetzlichen Krankenversicherungen bis hinzu Top Absicherungen hierzu, kommt es heute eher darauf an, was man selber für Wünsche & Vorstellungen hat und ob sie einen eine Verbesserung darstellen, im Beitrag & Leistungsumfang..Die Basis für beide (GKV/PKV) ist das Krankenpflichtversicherungsgesetz..die Privaten reagieren aber eben eher auf Lücken die sich zur GKV auftun : Zahnersatz, Krankentagegelder, Alternative heilmethoden / Heilpratiker Dasein..das nenne ich entscheidene Vorteil und eben auch jemanden "privat" stellen ! HG DerMakler

Antwort von fleppenweg,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

nur solange du jung und gesund bist,im alter werden die Beiträge unbezahlbar,und dann gibt es kein zurück,einmal privat...immer privat,muss man sich gut überlegen

Kommentar von Candlejack,

die Bieträge steigen nicht im Alter, die steigen während der gesamten laufzeit aufgrund Beitragsanpassungen. Nur leider sind diiese BAP bei den privaten in den letzten 30 Jahren deutlich geringer ausgefallen als bei der GKV, aber darüber schimpft keiner ! Du kannst sogar einen Zusatzbaustein einschließen, durch den Du ab 65 nur noch 50 EUR im Monat bezahlst. Geht alles. Und einmal privat immer privat ist Schwachsinn. Wer die Regeln und Gesetze kennt, weiß, dass Du manchmal schneller in der GKV zurück bist als Dir lieb ist.

Kommentar von RHWWW,

"manchmal" ist völlig korrekt. Nur die vielen anderen haben sehr oft ein Problem. Einzelheiten sind in § 5 und 6 SGB V geregelt.

Kommentar von fleppenweg,

candlejack vertreibt warscheinlich die versicherungen,und lobt die in den himmel,schwachsinn ist,das es möglich ist ,zurück zu wechseln,selbst als hartz 4 empfänger werden monatlich ca.150 € fällig,und es darf nicht in gkv gewechselt werden,ebenso schwachsinn,ab 65 nur 50 € zu zahlen,der User erzählt müll,oder die Lebenserwartung liegt bei 66 jahren,und vorher wurden monatlich 1000 € bezahlt,das einzig richtige was er abläst:die Beiträge sind wesentlich stärker gestiegen als bei der gkv

Kommentar von fleppenweg,

ps.auch das hatt er falsch dargestellt,denn die Beiträge der privaten sind wesentlich stärker gestiegen als in der gesetzlichen,und die nehmen eh nur kerngesunde leute auf,das sollte der "Versicherungspfutzi" wissen

Kommentar von PlayaNr1,

die Beiträge sind wesentlich stärker gestiegen als bei der gkv da sieht man, dass du von nichts ahnung hast! schau dir mal die statistik an, wie die beiträge PKV zur GKV parallel gestiegen sind....du lebst in einer traumwelt

darüber hinaus...die beitragsreduzierung im alter durch mehrbeitrag, der von candlejack beschrieben wurde, halte ich für nicht so sinnvoll. aus dem grund wenn der kunde seine PKV wechselt oder kündigt, sind die beiträge weg, ich würde lieber eine rurüprente tätigen, für den selben beitrag, dieser kommt in der steuererklärung auch noch besser zur geltung und ist bei einem wechsel der PKV nicht gefährdet

Kommentar von Candlejack,

@fleppenweg - ich vertreibe versicherungen, richtig, auch PKV - ich lobe die nicht in den himmel, es gibt immer vor- und nachteile. Ich kann nur nicht mehr hören: böse PKV, gute GKV, Beitragsanpassungen nur bei PKV und alle PKVler können im Alter ihre Absicherung nicht mehr bezahlen, während die GKV bezahlbar ist - es ist Schwachsinn ab 65 50 EUR zu zahlen ? Beschäftige Dich erstmal mit den machbaren Tarifen am Markt, bevor Du anderen Müll unterstellst. - das die Beiträge der PKV stärker als in der GKV gestiegen sind, habe ich gar nicht behauptet, im Gegenteil ;-) aber für so eine Aussage müsste man die Zahlen kennen, gelle ? - die PKV nimmt nicht nur kerngesunde auf, aber die dürfen sich die leute aussuchen, das stimmt. Und der Begriff heißt Fuzzi nicht Pfutzi. Wenn schon beleidigen, dann schon richtig ;-)

@PlayaNr1 Ich habe nur fachlich erwähnt, dass es machbar wäre, nicht ob es sinnvoll ist. Abgesehen davon ist dieser Baustein wesentlich risikoorientierter als Rürup und damit günstiger. Und eine PKV sollte meist so gewählt werden, dass man sich nicht regelmäßig wechseln muss. Dazu wiederum braucht man einen Fachmann.

Kommentar von Orchidee1,

Mein Schwiegervater musste (als Bahnbusfahrer) zwangsweise in die private.

Meine Schwiegermutter (mit sehr kleiner Rente, früh Witwe geworden) ist zwangsweise immer noch in der privaten und muss bei jedem Arztbesuch gucken, ob sie sich den Besuch des Arztes leisten kann.

Das ist die Generation, wo die Frauen nicht unbedingt gearbeitet haben, da die Männer es nicht wollten.

Kommentar von Orchidee1,

Mein Schwiegervater musste (als Bahnbusfahrer) zwangsweise in die private.

Meine Schwiegermutter (mit sehr kleiner Rente, früh Witwe geworden) ist zwangsweise immer noch in der privaten und muss bei jedem Arztbesuch gucken, ob sie sich den Besuch des Arztes leisten kann.

Das ist die Generation, wo die Frauen nicht unbedingt gearbeitet haben, da die Männer es nicht wollten.

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