Frage von bachforelle49, 61

Gibt's jetzt auch weniger Alleinerziehende, wenn die Familienpolitik es endlich geschafft hat, die Moral und Harmonie in Familien mit Babynachwuchs zu festigen?

was nützt der ganze Kindersegen, damit die Statistiken wieder stimmen, wenn noch mehr Kinder von alleinerziehenden Frauen und Mütter in unserer Gesellschaft erzogen werden und ihre Kindheit ohne väterlichen Bezug geprägt wird?

Antwort
von Rockige, 31

Durch gemeinsame Kinder lässt sich eine Beziehung nicht kitten.

Alleinerziehende Mütter und Väter wird es immer mal geben. Entweder weil das Elternpaar sich auseinandergelebt hat (was durchaus passieren kann, trotz Kinder), oder weil einer des Elternpaares stirbt. Es gibt noch andere Gründe... aber alleine durch die beiden genannten Gründe gibts schon mal viele Alleinerziehde Elternteile.

So tragisch ist das aber nicht für Kinder... denn auch ein einzelnes Elternteil kann alles mögliche leisten. Ein fehlendes Vorbild fürs Kind gibt es auch nicht, denn normalerweise sucht sich das Kind im Laufe des Lebens verschiedenste Personen im sozialen Umfeld als Vorbild aus. Es kann jemand aus der Verwandschaft oder Nachbarschaft sein, jemand aus dem Hobbyverein, einer der Erzieher oder Lehrkörper, etc pp.

Antwort
von Akka2323, 16

Es sind meistens die Väter, die Mütter zu Alleinerziehenden machen. Und dann keinen Unterhalt zahlen, den dann der Staat zahlen muß. Hast Du heute in der Zeitung die Glücksverteilung in Deutschland gelesen? Am glücklichten sind Menschen, die sich selbst auch als tolerant und weltoffen bezeichnen. Die unglücklichsten leben in allen Ländern Ostdeutschlands.


Kommentar von bachforelle49 ,

was heißt keinen Unterhalt zahlen?? Gibt's es kein Jugendamt oder Familiengericht mehr, die Druck machen oder sind die Väter jetzt alle arbeitslos und wollen in Saus und Braus leben? Immer auf die Väter rumhacken, Hauptsache Frau hat und behält ihr Kind...

Antwort
von Nashota, 41

Würden nicht so viele Männer ihren verantwortungslosen Schwanz einziehen, bräuchten Frauen auch nicht alleinerziehend sein.

Kommentar von bachforelle49 ,

.. dann gäbs auch weniger Kinder.. außerdem macht der weibliche Part das " Spiel " ja mit... eine Herausforderung mit Kindern scheint besser und leichter rüberzukommen als selbige mit Mann + Vater

Kommentar von Nashota ,

Du schreibst wie immer Käse.........

Kommentar von Rockige ,

Mmmmh.... Kääääääse :D

Kommentar von bachforelle49 ,

.. ja, ich weiß, Käse, " der stinkt.." (zum Himmel)

Antwort
von scharrvogel, 23

was hat das mit der familienpolitik zu tun? was mit der gesellschaft? wenn ein paar sich trennt, dann ist es nun mal so, dass das kind bei einem elternteil verbleibt. warum sollte das kind ohne vaterbezug aufwachsen? es liegt doch am vater selbst, wie weit er sich einbringen möchte in die erziehung und in den umgangsumfang. wenn er kein interesse hat, wird das kind keinen bezug haben. wenn er umgang durchsetzt, dann wird das kind auch bezug zu ihm haben.

Antwort
von TygerLylly, 21

Der Kindersegen ist nichr für die Statistik, sondern unsere Rente!

Ich
verstehe nicht, was die Politik damit zu tun hat. Entweder ich will
Kinder oder nicht. Und entweder es klappt mit Partner oder nicht.
Alleinerziehend zu sein ist gesellschaftsfähig geworden und mehr Mütter
wagen, sich aus einer unglücklichen Beziehung zu lösen. Früher hieß es
"Augen zu und durch"!

Ich verstehe auch nicht, warum immer so auf
die Politik geschimpft wird. Ich bin alleinerziehend. Elterngeld und 
Kindergeld machen mindestens (!!) 490€ aus. Das sind 490€, die der Staat
mir monatlich schenkt, weil ich ein Kind habe.

Ich arbeite
Teilzeit und stocke (noch) mit Hartz auf. Und ich lebe nicht schlecht.
Ich weiß nicht, was die meisten meinen sich leisten können zu müssen...

Kommentar von bachforelle49 ,


Alleinerziehend kann niemals gesellschaftsfähig sein oder werden, weil das hieße, das mit diesem Zustand verbundene Sorgenpaket und auch " Stress "  bei und mit Kindererziehung, den beide sich ja ursprünglich teilen wollten, zu legitimieren.. also nicht die normale Form, auch wenn,s, mittlerweile nicht Ungewöhnliches mehr darstellt.. diese ganze Selbstdarstellung wird nur auf den Rücken der Kinder ausgetragen - warum überhaupt Kinder, wenn man dann die Flinte ins Korn wirft, weil Frau keinen Mann im Haushalt verträgt

Kommentar von TygerLylly ,

Es ist sehr wohl gesellschaftsfähig geworden. Man muss sich heute nicht mehr schämen zu sagen, dass man Kinder hat und diese alleine großzieht.

An den Trennungen sind ja nicht nur die Frauen Schuld. Wenn Mann fremdgeht, evtl. wiederholt, dann fliegt er raus. Damit will ich nicht sagen, dass Frauen nie Schuld sind!

Was hat das denn mit Selbstdarstellung zu tun? Ja, es gibt Alleinerziehende Mütter, die entweder rumheulen, weil sie es ja ach so schwer haben. Versteh ich nie. Auch, wenn mein Sohn mal einen miesen Tag hat und das dann echt anstrengend ist: Ich bin dankbar, ein gesundes Kind zu haben und durchlebe auch die anstrengenden Zeiten gerne! Zudem kann man von sämtlichen Stellen Hilfe bekommen, wenn die Familie nicht hilft. Man darf das (wie viele andere Sachen auch) aber nicht verallgemeinern.

Bei mir wurde von fünf Ärzten Unfruchtbarkeit diagnostiziert. Zehn Jahre nicht verhütet, sogar mal versucht schwanger zu werden, es hat nicht geklappt. Dann eine kurze Beziehung gehabt, klappte alles so garnicht und nach der Trennung: Überraschung, schwanger! Hätte ich deswegen wieder mit einem Mann zusammenkommen sollen, mit dem ich überhaupt keine Gemeinsamkeiten habe, der nicht ansatzweise Ansichten wie ich hat und mit dem ich mich in die Haare bekam, sobald wir länger als eine Stunde im selben Raum waren? Wäre es besser ein Kind mit beiden Elternteilen auswachsen zu lassen, die sich nicht ausstehen können und beide totunglücklich sind? Damit würde sicher mehr auf dem Rücken des Kindes ausgetragen werden als nun...

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