Es gibt noch viele Christen, die die Bibel wörtlich nehmen. Bei deiner Frage ist mir nicht klar, ob du danach suchst oder nur eine Antwort willst.
Wenn du bibeltreue Christen suchst, dann tipp halt mal entsprechende Begriffe bei Google ein und du findest was. Wenn du wissen möchtest, was dagegen spricht, dass diese Bibel so wahr sein soll, wie es die bibeltreuen gern hätten, schau auf www.jesus-offline.de
Und bei evangelischen Pfarrern verstehe ich oft nicht, was die denn eigentlich wollen. Wozu brauchen die denn noch einen Glauben? Sie glauben doch eigentlich eh nichts mehr oder nur das, was sie gern möchten.
Ein Jesus Christus hat nun mal von einer Hölle gesprochen. Und das gehörte durchaus zu seinen wichtigeren Lehren. Nun bleiben mir folgende
Möglichkeiten:
- entweder halte ich es für wahr und glaube daran
- oder ich halte es für Unsinn und glaube nicht daran
- oder von mir aus glaube ich, dass Jesus Christus gelebt hat, aber ich glaube, dass diese Höllen-Sache von ihm nicht gesagt wurde.
Dann muss ich mich allerdings fragen lassen, warum ich das glaube, und wie ich dann darauf komme, andere Stellen für wahr zu halten.
Was die Landeskirchen machen, macht mich etwas sauer. Wenn sie gutes tun wollen, sollen sie sich doch in Sozialvereine umnennen und gutes tun. Dann würde ich sogar wieder Mitglied werden. Aber mir irgendwie ein paar schöne Bibelstellen raussuchen, um damit am Sonntag ein paar Rentner zu langweilen geht mir auf den Wecker.
Für Seelsorge, Altenbetreuung, Kindergärten braucht man eigentlich kein Theologiestudium. Wenn man dort eh nur lernt, dass alles nicht wahr ist, warum studiert man dann Theologie?
In meinen Augen passen die Landeskirchen mit ihrem liberalen Glauben genausowenig in die Zeit, wie die bibeltreuen Konfessionen mit ihrem fundamentalischen.
Unsere Gesellschaft braucht aber Werte und Leute, die sich für andere einsetzen. Das geht aber auch ohne Bibel und ohne christlichen Glauben.
Die spinnen aber nicht mehr, als die anderen, sie "spinnen" nur eben anders.