Bsp: "auf daß er sich schätzen ließe mit Maria" (auf daß er sich schätzen ließe mit Maria)
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omikronomikron
Der Satz kommt in der Weihnachtsgeschichte vor. Es gab damals einen Zensus, den der Kaiser angeordnet hatte - heute würde man Volkszählung dazu sagen.
Das lat. Wort censere bedeutet unter anderem schätzen. Die Übersetzung mag nicht die beste sein, aber Luther hat sie gefallen, darum hat er sie verwendet.
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LissaLissa
Es ging um die Volkszählung.
Da wurden die Leute gezählt und das nannte sich Schätzung.
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buenibueni
Das bedeutet, sich in Steuerlisten eintragen lassen. Die Steuer, der Zehnte für den Tempel und die Steuer für den Kaiser (Judäa war Kaiserliche Provinz), wurden auch damals bereits nach dem Einkommen festgelegt.
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AnnelieseB Zu guopiam: Zur Zeit der Geburt Jesu gehörte Israel zum römischen Imperium. Die Volkszählung, die nachweislich stattfand, war also keine Angelegenheit des Volkes Israel. Meines Wissens ist in der Bibel nirgendwo das Erzählen eines Vergehens gegen die Gebote Gottes verboten. Wenn man alle entsprechenden Berichte löschen würde, wäre von der Bibel ein Rest, der nicht mehr der Wahrheit entspräche, übrig. Das könnte nicht das Wort Gottes sein, denn Gott ist die Wahrheit.
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Diese Volkszählung läßt sich historisch nicht belegen, das muß man vorweg mal sagen. Es geht dabei darum, daß es dem Volk Israel eigentlich verboten war, Volkszählungen abzuhalten, weil die genaue Zählung Israels ein Privileg Gottes war. Durch die Erzählung des Evangelisten wird schon am Beginn der Heilsgeschichte ein solches Vergehen gegen die Befehle des Gottes Israels eingeführt. Das aber nur nebenbei bemerkt.
Bei einer römischen Volkszählung - und die ist hier ja unterstellt - ging es nicht nur darum, die genau Zahl der Bürger festzustellen, sondern auch darum, den Grundbesitz der Leute festzustellen, zu beurkunden und entsprechend zu besteuern. Deshalb mußte der Aufwand des Umherziehens getrieben werden, um etwa vorhandenen Grundbesitz ordnungsgemäß eintragen zu lassen. Insofern ist das, was das Evangelium erzählt, eine typische Situation. Aber noch einmal: Sie ist nicht historisch, sondern muß nach ihrem Sinn gedeutet werden. Gruß, q.
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Ulenvater2Ulenvater2
In dem Ausdruck "schätzen" lassen ist das Schatzamt versteckt, denn danach richteten sich stets auch die STEUERN - z.B. die, die Herodes nach Rom abzuliefern hatte.
Dasselbe geschah im Mittelalter auch in Deutschland bei den Lehns - Lehens- Leuten. Du wirst viele Bilder finden, auf denen ein Beauftragter des Fürsten oder auch des Klosters mit einer Schreibfeder an einem Tisch sitzt - draußen in der Landschaft - und auf ihn zu wälzt sich eine fast unübersehbare Schlange an Bürgern mit einer Gans im Arm, einem Schwein am Bändsel, einem Korb Eier, und anderen bürgerlichen Reichtümern, die jene als JAHRES-Steuer - Zehnten u. ä. abliefern wollen, damit sie nicht in den SCHULD-Turm kommen oder von ihrem Lehen vertrieben werden.
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user694user694
meinst du Lk 2, 3? damit ist gemeint, dass josef zusammen mit maria sich in die steuerliste eintragen musste, wie alle anderen menschen im Reich auch. die volkszählung wurde von Kaiser Augustus angeordnet.
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CarolienCarolien
Man schätte ein wie reich die Leute waren, damit man viel Steuergleld von ihnen erzwingen konnte. Es wurde aber Volkszählung genannt weil 'ne groBe Stadt mit viel Einwohnern auch als Stadt Steuer zu bezahlen hatte.
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finnthekingfinntheking
Er wollte wissen was die Frau für einen Wert im Leben hat. Also hat sich einmal mit Maria und einmal ohne sie schätzen lassen. 1 Cent weniger und wir hätten heute keine Frauen mehr...
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veraeva12veraeva12
es wurde gezählt, nicht geschätzt.
wo hast du denn das aufgeschnappt?
danke;)