Frage von Aminfraj1, 333

Bibel viel Aggressiver als Koran?

Ich hab den ganzen Koran gelesen und auch die Bibel und habe gemerkt, dass es im Koran nur so 15 Verse gibt die zum töten auffordert, während in der Bibel um die 70 aggresive Verse gibt. Wieso wird dann aber der Koran und die Muslime als sehr gefährlich eingestuft. Nur so kleine Einblicke: Bibel: "Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute über tausend und über hundert, die aus dem Feldzug kamen, und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen leben lassen?" (4. Mose 31,14-15)

"So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben." (4. Mose 31,17-18)

"Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe, ..." (5. Mose 21,18-21)

"So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel." (1. Samuel 15,3)

"Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden." (Jesaja 13,16)

"Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein und vollstreckten den Bann an allen Städten, an Männern, Frauen und Kindern, und ließen niemand übrig bleiben. Nur das Vieh raubten wir für uns und die Beute aus den Städten, die wir eingenommen hatten." (5. Mose 2, 34-35)

"Und die ganze Beute dieser Städte und das Vieh teilten die Israeliten unter sich; aber alle Menschen erschlugen sie mit der Schärfe des Schwerts, bis sie vertilgt waren, und ließen nichts übrig, was Odem hatte." (Josua 11,14)

"Aber in den Städten dieser Völker hier, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat, sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat, …" (5. Mose 20,16-17)

Islam: Aus der Furcht Gottes heraus sollen alle Handlungen, alle Kraft und alle Gewalt der Muslime völlig auf Gott gerichtet sein.“ Sure 9,36-39

„Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlagt die Götzendiener, wo ihr sie findet und packt sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so lasst sie ihres Weges ziehen.“

Sure 2 Vers 190-193:

"Und kämpft auf dem Weg Allahs gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht. Wahrlich,

Antwort
von Etter, 145

Weil im Gegensatz zu fanatischen Christen fanatische Islamisten häufiger in Berichten, Zeitungen, Fernsehen oder allgemein in den Medien vertreten sind.

Religion verursacht genauso wenig Gewalt, wie ein Buch.

Menschen sind gewaltätig und das wären sie auch ohne Religion und ohne dass es in einem Buch steht. Sie würden sich lediglich einen neuen Grund suchen, um anderen Gewalt anzutun und über sie zu dominieren.

Ich bin mal gespannt in welche Richtung sich diese Frage noch bewegt *Popkorneimer hinstell*

Antwort
von Nijori, 159

Generell basiert beides auf dem selben Glauben, der heutige Islam und das heutige Christentum gehen beide auf eine Frühform des Christentum zurück, die Unterschiede entstanden durch die verschiedenen Kulturen die jeweils anderen "Senf" dazu gegeben haben.

Die heutige Ansicht das der Koran extremer wäre kommt daher, das sich das Christentum in einer Welt der gemäßigten Ideologien weiterentwicklet hat und von der Stabilität der großen Länder profitiert in denen es größtenteils zuhause ist.

Der Islam hingegen wird sehr viel in "kaputten" Regionen praktiziert, seine Entwicklung und sein Ansehen sind an die Menschen aus diesen Gegenden gebunden, es gibt viele Moslems in unseren Gegenden deren Glauben sich nur im Detail vom praktizierten Christentum unterscheidet.

Im Prinzip sind die Texte vieler Religionen was den Umgang mit anderen Ideologien angeht größtenteils gleich, wie wir das ganze sehen ist nur anders, da wir versuchen das Verhalten von Menschen in Krisengebieten mit dem von Menschen in stabilen Staaten gleichzusetzen.

Antwort
von Viktor1, 87

Die Bibel ist kein "Lehrbuch" und keine Handlungsanweisung für Christen, der Koran für Muslime schon.
Für Christen ist die Botschaft Jesu die Richtschnur des Handelns.
Wie kommst du darauf, daß die Erzählungen im AT Handlungsanweisungen für Christen wären ? Ziemlicher Blödsinn, was du dir da ausgedacht hast.

Antwort
von JTKirk2000, 169

Für einen Christen ist zwar das Alte Testament auch nicht egal, aber wesentlich mehr zählt für einen Christen das Neue Testament. All Deine Zitate in der Fragebeschreibung, die sich auf die Bibel beziehen, beziehen sich allerdings ausschließlich auf das Alte Testament.

Vieles was im Alten Testament an Gewalt gerechtfertigt wurde, beispielsweise was das mosaische Gesetz betrifft, wird in der Bergpredigt ganz anders nahegelegt. Laut letzterer ist keineswegs mehr Gewalt die Lösung oder gar Rache, sondern stattdessen Liebe, Hilfsbereitschaft und Vergebung. 

Antwort
von chrisbyrd, 41

Vielleicht wäre es interessant, mal das Leben von Jesus und Mohammed zu vergleichen. Jesus heilte Menschen und lehrte sie den richtigen Weg. Er griff niemanden körperlich an, führte keine Kriege und tötete niemanden. Mohammed hingegen ließ Massenhinrichtungen und Zwangsskalverei durchführen und führte viele Kriege. Trotzdem wird er im Koran als Vorbild dargestellt.

In der gesamten Bibel findet sich kein Aufruf für Christen zur Gewalt. Die in der Frage aufgeführten Stellen aus dem Alten Testament gelten für das (damalige) Volk Israel und gehören ebenso wie das Gesetz des Mose zum Alten Bund, den Gott mit den Israeliten geschlossen hat.

Christen leben unter dem Neuen Bund. Das Gesetz des Mose mit den 613 Ge- und Verboten gilt für sie nicht (vgl. Römer-, Galater- und Epheserbrief). Sie stehen unter dem Gesetz des Christus (Galater 5,2). Jesus Christus hat nicht nur gelehrt, seinen Nächsten zu lieben, wie man sich selbst liebt, sondern sogar, seine Feinde zu lieben.


Aufrufe zur Gewalt für Christen finden sich also wegen im Alten noch im Neuen Testament.

Allerdings ist auch das Neue Testament nicht völlig gewaltfrei, denn es werden beispielsweise die Leiden einiger Christen geschildert, die gesteinigt (Stephanus), mit dem Schwert hingerichtet (Jakobus), geschlagen, verhaftet usw. (Paulus, Petrus u. a.) wurden.


Beispielhaft ein paar Bibelverse aus dem Neuen Testament, die aufzeigen, wie sich Christen verhalten sollen:


"Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Matthäus 7,12a


"Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst." Philipper 2,3


"Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber
jedermann. Ist´s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen
Menschen Frieden. Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern
überwinde das Böse mit Gutem." Römer 12,17.18.21


"Freut euch mit dem Fröhlichen und weint mit den Weinenden." Römer 12,15


"So zieht nun an als Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte
herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Langmut; ertragt
einander und vergebt einander, wenn einer gegen den anderen zu klagen
hat; gleichwie Christus euch vergeben hat, so auch ihr. Über dies alles
aber zieht die Liebe an, die das Band der Vollkommenheit ist." Kolosser 3,12-14


"Im übrigen, ihr Brüder, alles, was wahrhaftig, was ehrbar, was
gerecht, was rein, was liebenswert, was wohllautend, was irgend eine
Tugend oder etwas Lobenswertes ist, darauf seid bedacht." Philipper 4,8


"Prüft aber alles, und das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt." 1. Thessalonicher 5, 21.22


"Ihr sollt wissen, meine lieben Brüder: Ein jeder Mensch sei schnell
zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Denn des Menschen Zorn
tut nicht, was vor Gott recht ist. " Jakobus 1,19-20


"Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit." Galater 5,22-23


"Zürnt ihr, so sündigt nicht; die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn!" Epheser 3,26


"Jesus Christus spricht: Selig sind, die Friedens stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen." Matthäus 5,9


"Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort,
sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen
ererbt. " 1. Petrus 3,9


"Wenn möglich, soweit es in eurer Macht steht: Haltet Frieden mit allen Menschen!" Römer 12,18

Kommentar von Aminfraj1 ,

Ich hab keine Propheten genannt und auch nicht danach gefragt. Jesus sowie Mohammed waren gute Propheten. Mohammed hat Krieg geführt, dass kann man zwar nicht verleugnen aber Massenhinrichtungen und des gleichen hat er nie angerichtet! Mohammed hatte eine lange Liste, wo die Regeln des Krieges draufstanden, zB: Krieg führen

Bei der Verteidigung der Religion, des Lebens, der eigenen Familie oder des eigenen Landes.

Bei der Beseitigung des Unrechts und der Unterdrückung der Menschen überhaupt, auch wenn die Unterdrückten keine Muslime sind.

Und kämpft auf Allahs Weg gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht! Allah liebt nicht die Übertreter.

Beim Brechen eines Versprechens und Nichteinhalten von Abmachungen.

Was ist mit euch, dass ihr nicht auf Allahs Weg, und (zwar) für die Unterdrückten unter den Männern, Frauen und Kindern kämpft, die sagen: “Unser Herr, bringe uns aus dieser Stadt heraus, deren Bewohner ungerecht sind, und schaffe uns von Dir einen Schutzherrn, und schaffe uns von Dir aus einen Helfer”. (Qur´an 4:75)

Im Falle einer ungerechten Gemeinschaft gegenüber einer islamischen Gemeinschaft, die es ablehnt, Gerechtigkeit walten zu lassen

Wenn sie ihre Eide aber nach Vertragsabschluss brechen und eure Religion schmähen, dann kämpft gegen die Anführer des Unglaubens – für sie gibt es ja keine Eide -, auf dass sie aufhören mögen. Wollt ihr nicht gegen Leute kämpfen, die ihre Eide gebrochen haben und vorhatten, den Gesandten zu vertreiben, wobei sie zuerst gegen euch (mit Feindseligkeiten) anfingen? Fürchtet ihr sie? Aber Allah hat ein größeres Anrecht darauf, dass ihr Ihn fürchtet, wenn ihr gläubig seid. (Qur´an 9:12-13).

Und wenn zwei Gruppen von den Gläubigen miteinander kämpfen, so stiftet Frieden zwischen ihnen. Wenn die eine von ihnen gegen die andere widerrechtlich vorgeht, dann kämpft gegen diejenige, die widerrechtlich vorgeht, bis sie zu Allahs Befehl zurückkehrt. Wenn sie zurückkehrt, dann stiftet Frieden zwischen ihnen nach Gerechtigkeit und handelt dabei gerecht. Allah liebt ja die Gerechten. (Qur´an 49:9)

Noch ein paar Regeln:

Wenn der Feind aber den Kampf gegen die Muslime aufgibt und sich zum Frieden wendet, so müssen die Muslime dasselbe tun und den Kampf einstellen.

Wenn sie sich jedoch von euch fernhalten und dann nicht gegen euch kämpfen, sondern Frieden anbieten, so hat euch Allah keine Veranlassung (keinen Weg) gegeben, gegen sie (vorzugehen)”. (Qur´an 4:90)

Obwohl der Islam den Kampf als Notwendigkeitslösung erlaubt, hat er jedoch Regelungen und Verhaltensvorschriften festgelegt, denen der Muslim im Krieg folgen muss: z. B. darf keiner von den Feinden außer denjenigen getötet werden, die sich an dem Kampf beteiligen oder dabei helfen. Zivile, alte und kranke Menschen, Frauen, Kinder, Priester, Mönche, Mediziner u.a. dürfen nicht getötet werden. Ebenfalls werden ihre verwundeten Krieger verschont, die Leichen ihrer Toten dürfen nicht verstümmelt, ihre Tiere nicht getötet, ihre Häuser nicht zerstört werden. Ihre Brunnen und Wasserquellen dürfen nicht verschmutzt oder vergiftet werden, ihre flüchtenden Soldaten nicht verfolgt werden. Die Tötung eines dieser Menschen gilt als Unheilstiftung auf Erden, die Allah verboten hat. Allah sagt:.Und trachte nicht nach Unheil auf der Erde, denn Allah liebt nicht die Unheilstifter. (Qur´an 28:77)

Der Krieg muss erklärt werden, bevor man ihn beginnt, damit kein Betrug begangen wird. Denn der Krieg im Islam hat moralische Werte und unterliegt bestimmten Prinzipien, die auf Gerechtigkeit gegenüber den Kriegern beruhen.

Was die Kriegsgefangenen betrifft, so dürfen sie aus islamischer Sicht niemals gefoltert, erniedrigt, eingeschüchtert werden; hunger, dursten oder verstümmelt werden.( Deswegen sind IS kämpfer keine Muslime!!!!!) Vielmehr müssen sie aufs Beste behandelt werden, denn so verhalten sich Muslime, die Allah im Qur´an gelobt hat; Allah sagt:

Und sie geben – obwohl man sie liebt (aus Liebe zu Ihm) – Gebt zu essen einem Armen, einer Waisen und einem Gefangenen: “Wir speisen euch nur um Allahs Angesicht willen. Wir wollen von euch weder Belohnung noch Dank. (Qur´an 76:8-9)

In dem Fall, dass es sich bei den Besiegten um die Leute der Schrift (wie Juden oder Christen) handelt, soll keine Gewalt gegen sie geübt werden, ihr Vermögen soll nicht angetastet werden, ihre Würde muss bewahrt bleiben, ihre Häuser dürfen nicht zerstört werden und man soll keine Rache an ihnen üben. Vielmehr soll man sie friedlich behandeln, ihnen das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten, ihnen Gutes tun, sie gerecht behandeln, die Gleichheit umsetzen und ihren Glauben respektieren.

Andere Regelungen: Kein Spaß beim Töten, kein Baum holzen, keine Tiere töten, usw

Ich hoffe ich konnte dir den wahren Islam, in Sachen wie Krieg, zeigen. Solche Terrororganisationen sind keine Muslime da sie schon den ersten Punkt nicht einhalten. 

Kommentar von chrisbyrd ,

Mohammed hat z. B. den Stamm der Banu Quraiza ausgelöscht. Es wurden Gräben ausgehoben, die Männer des Stammes mussten hineingehen und 400 bis 900 wurden exekutiert (durch Enthauptung mit dem Schwert). Ihre Frauen und Kinder wurden versklavt.

Auf diese Verhaltensweisen berufen sich Organisationen wie der IS. Deshalb wäre es vielleicht wichtig, das Verhalten von Mohammed umzudeuten und zu einem friedlichen Islam zu gelangen.

Antwort
von josef050153, 69

Es ist eine allgemeine Regel in der Koranauslegung, dass eine spätere Offenbarung, eine frühere ersetzt.

In der Bibel stehen die gewalttätigen Texte im Alten Testament, die friedfertigen im Neuen.

Im Koran stehen die friedfertigen Texte in den ältern Suren, die gewalttätigen in den jüngeren.

Kommentar von Jessy74 ,

Es ist eine allgemeine Regel in der Koranauslegung, dass eine spätere Offenbarung, eine frühere ersetzt.

Im Koran stehen die friedfertigen Texte in den ältern Suren, die gewalttätigen in den jüngeren.



Sehr wahr aber komischerweise weiß dies nicht ein Muslim - zumindest tut gern man so :)

LG

Kommentar von earnest ,

Ja, Josef, so sieht Fortschritt aus.

Antwort
von howareeyou, 134

Du meinst wahrscheinlich vom is oder? Das sind keine Muslime das sind Menschen ohne Religion und keine Religion ist wirklich "aggressiv" Religionen sind friedlich aber Nicht wirklich "aggressiv"

Kommentar von hellosydney69 ,

100%

Kommentar von Rosenblad ,

Sagt lieber "Daesch" statt IS das ärgert diese "Ungläubigen" noch mehr.

Antwort
von Bswss, 123

Du weißt , wie die meisten Muslime, anscheinend nicht, dass für CHRISTEN das NEUE Testament ausschlaggebend ist. Im NT (Neuen Testament) gibt  keine "aggressiven" Stellen.  Lies mal die BERGPREDIGT.

Was das ALTE Testament anbetrifft, nehmen aufgeklärte Juden dort längst nicht ejde Zeile wörtlich - dies aber machen leider mit ihrem Koran sehr viele Muslime.

Kommentar von Aktionaer0010 ,

Sehr viele Muslime? Weil sich ab und zu einer in die Luft sprengt die voll auf Drogen sind (Was übrigens im Islam verboten ist) und brainwashed Opfer sind. Es gibt 1,2 Milliarden Muslime. Der IS, welche sich als Muslime ausgeben aber keine sind, werden auf 30'000 Leute geschätzt, also ein Bruchteil. 

Kommentar von Zicke52 ,

Aktionaer0010, nein, nicht nur weil sich ab und zu einer in die Luft sprengt (obwohl das auch schlimm genug ist, reißt ja jedesmal Dutzende oder Hunderte in den Tod - Paris, Brüssel, Tunis, Bali....), sondern weil noch dazu in keinem islamischen Land Meinungsfreiheit oder künstlerische Freiheit herrschen, weil Apostasie verboten und die freie Entfaltung sehr eingeschränkt ist.

Betrifft ALLE islamischen Länder, keine Einzelfälle!

Kommentar von hellosydney69 ,

warum gibt es überhaupt zwei Testaments? die alte von Jesu und die neue von anderen leuten oder von päpsten, die behaupten dem gott näher zu sein, weil sie von menschen ausgewählt wurden ?

Kommentar von Etter ,

Grob unterteilt:

AT -> Zeit vor Jesus

NT -> Jesus und danach

Zumindest wenn ich mich gerade nicht täusche.

Kommentar von Etter ,

Warum steht das AT dann noch in der Bibel, wenn es eh keine Gültigkeit mehr hat?

Kommentar von Zicke52 ,

Weil ohne das AT Jesus nur ein gewöhnlicher Mensch wäre. Ohne Gott Vater kein Gott Sohn.

Kommentar von BerthaDieBaer ,

Das Alte Testament besitzt natürlich noch seine Gültigkeit. Aber es muss interpretiert werden, denn es geht um eine vollkommen andere Zeit und Situation. Das Alte Testament thematisiert den Auszug der Israeliten aus Ägypten, die Rettung aus der Sklaverei und den Bund, den Gott mit den Israeliten geschlossen hat. Um diesen Bund geht es im Christentum nicht mehr, aber die Geschichte als solche ist natürlich ausschlaggebend für Christinnen und Christen. Jesus hat aber durch seinen Kreuzestod einen neuen Bund ins Leben gerufen und da sich Lebensumstände, Situation und Zeit geändert hatten, hat er auch einige Gebote des Alten Testaments widerrufen, die den Israeliten in ihren Krisenzeiten galten.
Aber die Relevant des Alten Testaments wird noch jede Woche von den Kirchen und Theologen diskutiert.

Kommentar von BerthaDieBaer ,

Was ich eigentlich sagen wollte: das einzig gefährliche ist es, einzelne Bibelstellen aus dem Kontext zu reißen. Das gilt aber auch für den Koran und eigentlich jeden Text.

Kommentar von Etter ,

"das einzig gefährliche ist es, einzelne Bibelstellen aus dem Kontext zu reißen. Das gilt aber auch für den Koran und eigentlich jeden Text."

Das war worauf ich hinaus wollte ^^.

Kommentar von 666Phoenix ,

bswss

Im NT (Neuen Testament) gibt keine "aggressiven" Stellen.

Interessant! Ist wiedermal eine neues NT aufgetaucht?

In dem einen von den meinigen finde ich unter anderem folgendes:

-Jesus erhebt traditionellen Anspruch auf Urheberschaft des Moses: Mk 1/44, Matth 8/4, 19/17, Luk 5/14, 20/28, 24/27;

Das „Argument“, dass das NT „humaner“ sei als AT, ist allein schon damit hinfällig.

--1. Korinther 11/2-16 (Frauen sind den Männern
untertan)

--Galater 5/12 (Entmannung für „Hetze“)

--Epheser 5/22 (Frauen müssen den Ehemännern untertan sein)

-Paulus als Chauvi: 1.Korinther 14/34, 7/9, 1.Timotheus 2/12

--Römer 1/24-27 (Strafe Gottes =  Homosexualität, keine Krankheit, sondern „Strafe“!)

--Judasbrief 5,

--Offenbarung 3/19: „Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich“!

--Römer 11/7-8 (Antisemitismus)

--1. Joh 2/20-25 (Abgrenzung/ Erhöhung Christen über Juden)

-- Lukas 14/26 Hass gegenüber Familie und anderen Verwandten

-- Matthäus 23, 34-36 (der gerechte Gott spricht voller Rachegedanken): "Ihr habt meine Boten, die euch meine Botschaft brachten, zurückgewiesen, ausgepeitscht oder getötet. Ihr
Blut wird über euch kommen, auch über die Unschuldigen."

-- Matthäus 25, 1-12: Der Herr liebte die Klugen und Besitzenden, für sie öffnete er seine Tür. Die Törichten aber wies er ab, er wollte nichts von ihnen wissen.

-- Matthäus 25, 14-30: Der Herr gab seinen Dienern Geld und freute sich über diejenigen, die es ihm mit 100% Zinsen zurückzahlten. Denn er liebte es zu ernten, wo er nichts gesät hatte und einzusammeln, wo er nichts gegeben hatte. Wer aber keine
Zinsen bezahlen konnte, musste sein Geld den Erfolgreichen geben, denn wer hat, dem wird noch mehr gegeben.

-- Lukas 12,5: Fürchtet euch vor dem, der die Macht hat, euch in die Hölle zu werfen!

-- Lukas 12,49-51 (Jesus spricht): Ich bin gekommen, um die Erde in Feuer zu legen. Ich möchte nichts lieber, als dass es schon brennte!....

--
Lukas 13,3 (Jesus droht): …wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle auch so umkommen.

-- Lukas 22, 36: Jesus befiehlt seinen Jüngern: Wer Geld hat, soll es zusammen mit seinen Vorräten mitnehmen. Die Armen sollen aber ihre Jacken verkaufen und dafür Waffen kaufen.

____

Alle natürlich degressiv und "Nächsten liebend"!

Antwort
von earnest, 66

Feine Fleißarbeit. 

;-)

Dir ist aber offenbar nicht aufgefallen, dass es ein Neues Testament gibt.

Wie viele zur Gewalt aufrufende Koranverse hättest du denn gern? Gibt es eigentlich auch einen "Neuen Koran"? 

Gruß, earnest

Antwort
von amenuensor, 26

Lieber Aminfraj1!

Ich glaube nicht so ganz, dass du den Koran und die Bibel gelesen hast. Lesen ist mehr und würde eine ganz andere Frage erfordern: Warum sind Menschen, die vorgeben, an Gott oder Allah zu glauben, zu abscheulichen Gewalttaten fähig? Aber das hast du nicht gefragt!

Meine Antwort bezieht sich deshalb nur auf den Gegensatz zwischen Mohammed und Jesus:

Noch vor 15 Jahren konnte man sogar vor evangelischen Geistliche hören oder lesen, dass der Islam eine friedliche Religion sei. Heute vermisse ich solche Stellungnahmen. Denn inzwischen ist die Welt tatsächlich anders geworden. Terror von Islamisten überzieht die Welt! In Syrien allein sind sage und schreibe über 100 einzelne “Oppositionsgruppen” in die Kämpfe um die Macht verwickelt.

Die WELT hat einmal eine Aufzählung der weltweit operierenden Terrorgruppen versucht. Man kam auf über dreißig. Da kann man nicht mehr vom “friedlichen Islam” sprechen. Man kann nur noch bemerken, dass die Terrorkämpfer sich auf den Koran berufen. Und gerade der soll doch so friedlich sein.

Man kann die Suren des Korans durchgehen: Immer wieder stößt man auf erschreckende Forderungen nach Gewaltanwendung gegen Nichtmoslems. Das lässt sich nicht schönreden. Der Islam (das Wort allein bedeutet schon “Unterwerfung”) begann als Krieg! Er hatte kurze Zeit nach seinem Wirksamwerden viele Länder mit dem Schwert “missioniert”. Über Nordafrika drang er nach Europa vor und im Osten kam er bis Indien und von da nach Asien.

Der Prophet des Korans begann als Räuber, als er die Karawanen von Mekka überfallen ließ. Das war für ihn, der von den Mekkanern gemieden wurde, eine berauschende Erfahrung: Mit Gewalt kam man besser zum Ziel als durch Predigten! Aus dieser Erfahrung Mohammeds resultiert dann sein Manifest:

“Verschiedene Propheten sind von Gott gesendet worden, um die verschiedenen Eigenschaften desselben ans Licht zu bringen; Moses, um seine Milde und Fürsehung; Salomo, um seine Majestät und Herrlichkeit; Jesus Christus, um seine Gerechtigkeit, Allwissenheit und Macht zu offenbaren; seine Gerechtigkeit nämlich durch die Reinheit des Wandels, seine Allwissenheit durch die Kenntnis, welche er von den Geheimnissen aller Herzen entfaltet, seine Macht durch die Wunder, welche er vollbrachte.

Keine dieser Eigenschaften ist jedoch ausreichend gewesen, um Überzeugung zu erzwingen, und die Wunder Mosis und Jesu sind sogar mit Unglauben behandelt worden.

Ich, der letzte unter den Propheten, werde daher mit dem Schwerte gesendet! Diejenigen, welche meinen Glauben ausbreiten, sollen sich weder auf einen Beweis, noch auf eine Auseinandersetzung einlassen, sondern alle töten, welche dem Gesetze den wahren Gehorsam verweigern.

Wer nur für den wahren Glauben kämpft, mag er siegen oder fallen, wird sicherlich eine herrliche Vergeltung empfangen. … Das Schwert ist der Schlüssel zu Himmel und Hölle;…” (Zitiert aus: “Das Leben Mohammeds, des arabischen Propheten”, 16. Kapitel, von W. Irving)

Das ist also der Geist, der aus dem Islam weht! Dagegen lehrte Jesus genau das Gegenteil, wie ja Mohammed selbst zugeben musste. Man lese nur einmal Jesu Bergpredigt (Matthäus 5-7).

In der Bibel, d. h. im Alten Testament werden Kriege beschrieben, ebenso Verbrechen an der Menschlichkeit. Aber das ist für Christen (und es war auch für Juden) kein Grund zur Nachahmung.

In Micha 6:8 sagte Gott, was er von Menschen fordert: “Er hat dir mitgeteilt, o Erdenmensch, was gut ist! Und was fordert dein Gott von dir zurück, als Güte zu lieben, Recht zu üben und bescheiden mit deinem Gott zu leben?“

Christen zeichnen sich durch FEINDESLIEBE aus. Wenn aber nicht, dann sind es keine Christen! Jesus sagte: “ Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Schüler seid, wenn ihr euch liebt!” Die Liebe fügt dem Nächsten nichts böses zu.

Das sogenannte Christentum hat auch seine Verbrechen und hat Kriege geführt, aber das geht nicht auf das Konto der Bibel! Der Koran ist erschreckend anders!

Ich habe viele Moslems kennengelernt, die den Koran nicht kannten (!). Sie haben nur ein paar Regeln des Islam befolgt, und sie waren in meinen Augen anständige Menschen. Aber wehe, wenn Hassprediger absolut mit dem Koran daherkommen! Dann wird schnell der Krieg geheiligt gegen die Ungläubigen; das sind Christen und Juden ebenso wie alle, die sich durch Gewalt nicht überzeugen lassen.

Vielleicht kommst du auf die eigentliche Frage noch einmal zurück.

Liebe Grüße! amenuensor

Antwort
von hellosydney69, 98

(Ich denke, dass) Der Islam hat sehr viele Feinde. Während Christen und Juden sich dagegen wehren, als "böse" dargestellt zu werden, sind die gläubigen Muslime aus ihrer Sicht auf dem einzig richtigen Weg.
Sie kümmert es wenig, wie Islam auf der Welt dargestellt wird.

Antwort
von Zicke52, 40

Ich finde den Gott des AT genauso unsäglich wie den des Koran, sie ähneln sich ja auch sehr.

Allerdings betrafen die Gewaltaufrufe des AT bzw. Tanach konkrete Völker, Gebiete, Personen, die auch namentlich genannt wurden, und zwar direkt in der Bibel im Zusammenhang mit den entsprechenden Befehlen. Es gibt also keinen allgemeinen, zeit- und grenzenlosen Aufruf zur Bekämpfung aller Ungläubigen im Buch der Juden. 

Vielleicht liegt es daran, dass es den Juden trotz ihres zornigen und intoleranten Gottes gelang, eine Demokratie aufzubauen, in der Glaubensfreiheit herrscht und Veranstaltungen wie Gayprides möglich sind, wofür ich sie sehr bewundere. Weil sie ihre Schriften als Sprungbrett betrachten, als Aufforderung, sich weiterzuentwickeln, und nicht als Fussfessel. Das ist nur eine Vermutung meinerseits, mich hätte der Standpunkt eines Juden hierzu interessiert.

Antwort
von DerMann123123, 39

Die Muslime dürfen aber nur diejenigen bekämpfen, die auch die Muslime bekämpfen. Und wenn die Ungläubigen mit dem Kampf aufhören sollten, dann sollen Muslime ebenfalls mit dem Kampf aufhören, sagt der Koran.

Und wie soll man diejenigen Ungläubigen behandeln, die die Muslime nicht bekämpfen?

Gott verbietet euch nicht, gegen diejenigen, die euch des Glaubens wegen nicht bekämpft und euch aus euren Häusern nicht vertrieben haben, gütig und gerecht zu sein. Gott liebt die Gerechten. 60:8

Antwort
von Desantnik1988, 96

Du weißt schon das es mehrere Versionen des Koran im Umlauf sind. Ich hatte zwei in der Hand. Und eine davon War der Bibel "Sehr" ähnlich.

Kommentar von howareeyou ,

es gibt nur einen wirklichen Koran

Kommentar von earnest ,

... und wer entscheidet, welcher Koran der "wirkliche" ist? DU?

Kommentar von hellosydney69 ,

es gibt nur eine

Antwort
von larry2010, 157

zum einen sind koran und bibel nicht zur gleichen zeit entstanden und zudem wurden auf jeden fall bei der bibel öfters neue texte hinzugefügt bzw. entfernt.

vorallem sollte man sich damti beschäftigen, wann die jeweiligen texte entstanden und schauen, was man an wissenschaftlichen ergebnissen aus ausgrabungen bzw. anderen texten man hat.

und daraus muss man seine eigene meinung bilden und wie man sein leben gestaltet.

ich geh davon aus, das alle religionen drin haben, das man gegen ungläubige kämpfen soll und man das auch noch heute bei der christlichen kirche hat, aber da wird es eher um geld bzw. macht gehen, auch wenn diese heute einegschränkt ist.

.

Antwort
von robi187, 112

diese frage stellt sich für mache nicht?

viele mehr wer hat mehr verbote oder wer macht mehr schwarz weis schubladen?

wo gibt es mehr du botschaften oder wo gibt es mehr zeigefinger ?

die von gott kommen oder vom prediger?


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