Hallo Lg Line 29
Eine wesentliche Aussage des Bibelberichtes aus Richter Kapitel 9 und die Schlussfolgerung für uns kann man etwa so zusammenfassen:
Wer ein Freund Gottes sein möchte, muss „demütig gesinnt“ sein.
Das bestätigt die Bibel auch noch an anderen Stellen wie z. B. 1. Petrus 3:8 und Psalm 138:6.
Wie wichtig Demut ist, geht aus dem Text in Richter 9:8-15, 22, 50-54 hervor, der kurz gefasst folgenden Inhalt hat:
Jotham, der Sohn Gideons, sagte in einem Gleichnis :
„Einst gingen die Bäume hin, einen König über sich zu salben.“
In seinem Vergleich sprach er vom Olivenbaum, vom Feigenbaum und vom Weinstock.
Diese Bäume waren eine Sinnbild für bescheidene und demütige Personen, die nicht darauf aus waren, über andere herrschen zu wollten.
Im Gegensatz dazu erwähnt er den Dornstrauch, der eigentlich nur als Brennmaterial taugte;
er stellte in dem Vergleich das Königtum des stolzen Abimelech dar, eines Mörders, der 69 Söhne Gideons ermordete, um sie als Rivalen auszuschalten, obwohl es dafür gar keinen Grund gab.
Dieser Abimelech „spielte sich drei Jahre lang als Fürst über Israel auf“, doch er fand - so wie es ihm prophezeit worden war - ein vorzeitiges Ende
Vom Standpunkt Gottes aus ist es also viel besser, ein demütige, bescheidene Haltung oder Gesinnung an den Tag zu legen.
Gut 1000 Jahre später erklärt der Apostel Paulus, wozu diese Ereignisse in der Bibel festgehalten wurden und sagt:
„Diese Dinge nun widerfuhren ihnen fortgesetzt als Vorbilder, und sie sind zur Warnung für uns geschrieben worden, auf welche die Enden der Systeme der Dinge gekommen sind“ (1. Korinther 10:11)
Was können wir definitiv daraus lernen?
Jesus selbst bringt das wie folgt auf den Punkt:
„Wer immer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer immer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“
(Matthäus 23:12)
Ja ich bin nun mal vor einem Jahr in Deutschland eingewandert und kann es noch nicht so gut wie ihr alle!!!
Dann geht das in Ordnung!