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Bibel: Beschneidung

Frage von Fuchs95 Fuchs95

Hallo Community

Viele kennen wahrscheinlich die Geschichte von Mose wie er in einem Körbchen den Fluss hinunter treibt und dort von der Pharaos-Tochter herausgefischt wird.** Und sie erkannte sofort, dass es ein hebräisches Kind war** (damals galt der Befehl, alle hebräischen Jungen zu töten)

Nun frage ich mich aber, wie es kommt, dass die Pharaos-Tochter sofort die Herkunft von Mose erkannte?

Liegt das daran dass er beschnitten wurde? Und vor allem, seit wann wurden die Jungen im AT beschnitten?

mfg. Fuchs95

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Antworten (16)

  • 2
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von panamera500 panamera500

    Ja, Moses wurde an der Beschneidung erkannt. Die Beschneidung war ein Zeichen dafür, dass es sich um Gottes Volk handelte.

    Medizinische Gründe für eine frühzeitig durchzuführenden Eingriff können sein: Immer wiederkehrende Entzündungen. Bildung eines „Ballons“ an der Vorhaut beim Wasserlassen. Immer wiederkehrende Entzündungen der ableitenden Harnwege und wenn keine andere Ursache dafür gefunden werden kann.

    Weitere Gründe, die eine Beschneidung erforderlich machen können: Die Vorhaut kann beim versteiften Glied nicht oder nur teilweise zurückgezogen werden. Die Versteifung des Gliedes kann durch die verengte Vorhaut zu Schmerzen führen. Beim Wasserlassen kann der Harnstrahl durch die verengte Vorhaut abgeschwächt oder verdreht sein. Es kann sich beim Wasserlassen ein „Ballon“ an der Vorhaut bilden. Harnverhalt – Es kann überhaupt kein Wasser mehr gelassen werden (selten). Nach dauerndem Zurückstreifen der Vorhaut über die Eichel zeigt sich ein Schnürring (so genannter „Spanischer Kragen“ oder Paraphimose).

    Eine Beschneidung ist für die Gesundheit von Vorteil. Hier die Gründe: Einfacher durchzuführende Reinigung des Gliedes. Verringerung der Gefahr von Entzündungen der ableitenden Harnwege, von durch Geschlechtsverkehr übertragbaren Krankheiten und Hautkrankheiten.

    Laut einer australischen Untersuchung erkranken beschnittene Männer viel seltener an einem Peniskrebs als Unbeschnittene. Weiterhin haben Untersuchung von Frauen, die mit beschnittenen Männern zusammenleben, ergeben, dass sie weniger oft an Unterleibskrebs erkranken. Das mag allerdings auch auf die mangelnde Hygenie der Männer zurückzuführen sein. Tatsache ist aber, dass ein beschnittenes Glied "sauberer" ist. Die Beschneidung reduziert auch das Risiko für HIV-Invektionen. Siehe http://www.welt.de/wissenschaft/article732933/Beschneidung_reduziert_Risiko_fuer...

    Noch ein Hinweis: Natürlich kannte Pharos Tochter die Beschneidung und sie konnten daher das männliche Baby als hebräischen Jungen identifizieren. . Die älteste bekannte Darstellung einer Beschneidung ist ein ägyptisches Relief aus dem Jahr 2420 v. Chr. Auch Muslime sind beschnitten. In den USA sind 56% aller Männer beschnitten.

    Zum letzten Teil deiner Frage: Das Gebot der Beschneidung wurde Abraham ca. 1900 v.Chr.,, vor der Geburt Isaaks, von Gott gegeben. Gott sagte: „Dies ist mein Bund, den ihr halten werdet . . .: Alles Männliche von euch soll beschnitten werden.“ (1. Mose 17,10)

    Hoffe, ich konnte helfen!

    Kommentar von Fuchs95 Fuchs95Fuchs95

    Sehr sogar, Danke

    Kommentar von panamera500 panamera500panamera500

    Dann freue ich mich über deine Bewertung!

    Kommentar von PanAmos PanAmos

    Deine Gründe zur frühzeitigen Beschneidung genauso wie deine gesundheitlichen Vorteile stehen im krassen Gegensatz zur wissenschaftlichen Literatur:

    Deine OP-Gründe

    1.Ballonieren

    **Eine Ballonierende Vorhaut ist KEIN Grund für eine Beschneidung:

    Während dem Säuglingsalter ist eine nichtzurückziehbare Vorhaut häufig mit einer "Ballonierung" der Vorhaut bei der Miktion vergesellschaftet, ein Phänomen das typischerweise von Eltern erst im Verlauf des Töpchens-Training bemerkt wirkt, obwohl es zweifellos schon lange Zeit zuvor aufgetreten ist. Es ist selbst-begrenzend, und löst sich von allein während die Vorhaut auf natürliche Weise zurückziehbarer wird. In Abwesenheit einer pathologischen Phimose, ist die Ballonierung kein Anzeichen für eine Harnabflussbehinderung; Bei den betroffenen Personen, liegen die gemessenen Uroflow-Werte innerhalb des normalen Bereichs und eine Ultrasonographie zeige keine Hydronephrose, keine Verdickung der Blasenwand und keinen Resturin.<<

    • Rickwood AMK. Medical indications for circumcision. BJU Int 1999: 83 Suppl 1, 45-51.

    Warum balloniert die Vorhaut meines Sohnes, wenn er uriniert?*

    Dies ist ein weiterer Hinweis darauf, dass die natürliche Ablösung der Vorhaut von der Eichel gerade stattfindet, aber die Öffnung der Vorhaut immer noch eng ist.

    Das Ballonieren der Vorhaut ist vielfach normal. Nur wenn der Harnabfluss behindert ist, sollten Sie Beratung durch Ihren Hausarzt aufsuchen. Ihren Sohn dazu zu ermutigen, als Teil der täglichen Hygiene vorsichtig zu versuchen seine Vorhaut zurückzuziehen, kann bereits helfen. Manchmal ist eine Behandlung mit Steroidsalbe notwendig. Ihr Hausarzt sollte Ihnen darüber kompetente Auskunft geben können.

    • Foreskin Care. Wellington: Paediatric Society of New Zealand, 2010. :

    Eine Studie an der University of Cardiff, Wales, bei der die Auswirkungen des Ballonierens objektiv untersucht wurden wurde, fand heraus, dass das Ballonieren harmlos ist:

    In conclusion, the noninvasive assessment of voiding efficiency in boys with physiological phimosis with or without ballooning of the foreskin, using uroflowmetry, PVR and assessment of bladder wall thickness, showed no evidence of obstructed voiding. Normal bell-shaped flow curves were obtained in most patients.

    Zusammenfassend, zeigte das nicht invasive Untersuchung der Harnentleerung-Effizienz bei Jungen mit physiologischer Phimose mit oder ohne ballonierende Vorhaut mithilfe des Uroflowmetrie, Restharnbestimmung PVR –. Post Void Residual Urine), und der Untersuchung der Dicke der Blasenwände keine Anzeichen einer obstruktiven Miktion [behinderten Harnentleerung].<<

    • Babu R, Harrison SK, Hutton KA. Ballooning of the foreskin and physiological phimosis: is there any objective evidence of obstructed voiding? BJU Int 2004;94(3):384-7.

    2. Wiederkehrende Entzündungen

    Rezidivierende Balanitis

    Es gibt keine verlässlichen Belege dafür, dass die Beschneidung eine Wirksamkeit hätte Rezividive von Balanitis zu reduzieren.

    Rezidivierende Balanitiden wurden als eine Form der irritativen Kontaktdermatitis beschrieben, die Folge exzessive Hygiene ist und durch die Einschränkung des Gebrauchs von Seife behandelt werden kann.(87, 88)

    Kommentar von PanAmos PanAmos

    Peinlicherweise hatte ich doch mit dem Editieren ein paar Probleme, weshalb die optische Darstellung meines Beitrags etwas sehr unübersichtlich geraten ist.

  • 7
    RatgeberHelden Antwort von asteppert asteppert

    Hallo Fuchs95,

    die Tochter Pharaos erkannte dass es ein hebräisches Kind war, weil ja Pharao einen Erlass herausgegeben hatte, dass jedes neugeborene hebräische Kind getötet werden sollte. Ein Papyruskästchen, überzogen mit Teer, das im Nil schwamm, der Inhalt ein Knabe? Das konnte nur ein hebräisches Kind sein.

    Im Jahre 1919 v.u.Z. wurde Abraham das Gebot der Beschneidung auferlegt.

    Gruß Alfred

  • 4
    Antwort von alwaysserious alwaysserious

    Das Gebot der Beschneidung wurde Abraham im Jahre 1919 v. u. Z., von Gott gegeben. (1Mo 17:9-14, 23-27).

    Moses wurde 326 Jahre später geboren. Da aber die Beschneidung auch bei den Ägyptern üblich war, wie die Archäologie bestätigt, erkannte daran Pharaos Tochter seine Herkunft nicht zwingend, höchstens an der Art der Beschneidung, aber das ist nur eine Vermutung meinerseits.

  • 4
    Antwort von frank1968 frank1968

    Nun, Thomas Mann hat in seiner Nacherzählung der Moses-Geschichte eine interessante Interpretation der Geschichte geliefert.

    Die Tochter des Pharao hatte sich mit einem hebräischen Sklaven vergnügt, und als sie darob schwanger wurde, verheimlichte sie dies, und erfand nach der Geburt die Geschichte mit dem Körbchen.

    Deswegen wusste sie ganz genau, dass der Junge (Halb)Hebräer war.

    Kommentar von exFlottiLotti exFlottiLottiexFlottiLotti

    Ein wenig gesunder Menschenverstand und man kommt auf plausible Erklärungen wie diese. DH!

    Kommentar von himako333 himako333himako333

    Dem schließe ich mich an!

  • 3
    Antwort von Fred4u Fred4u

    Und Gott sprach zu Abraham: So halte nun meinen Bund, du und dein Same nach dir, bei ihren Nachkommen. Das ist aber mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Samen nach dir: Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden. Ihr sollt aber die Vorhaut an eurem Fleisch beschneiden. Das soll ein Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch. Ein jegliches Knäblein, wenn's acht Tage alt ist, sollt ihr beschneiden bei euren Nachkommen. Beschnitten werden soll alles Gesinde, das dir daheim geboren oder erkauft ist. Und also soll mein Bund an eurem Fleisch sein zum ewigen Bund. Und wo ein Mannsbild nicht wird beschnitten an der Vorhaut seines Fleisches, des Seele soll ausgerottet werden aus seinem Volk, darum daß es meinen Bund unterlassen hat. http://www.heraldmag.org/german/05ja_german_1.htm Da nahm Abraham seinen Sohn Ismael und alle Knechte, die daheim geboren, und alle, die erkauft, und alles, was männlich war in seinem Hause, und beschnitt die Vorhaut an ihrem Fleisch ebendesselben Tages, wie ihm Gott gesagt hatte. Und Abraham war neunundneunzig Jahre alt, da er die Vorhaut an seinem Fleisch beschnitt. Ismael aber, sein Sohn, war dreizehn Jahre alt, da seines Fleisches Vorhaut beschnitten ward. Eben auf einen Tag wurden sie alle beschnitten, Abraham, sein Sohn Ismael, und was männlich in seinem Hause war, daheim geboren und erkauft von Fremden; es ward alles mit ihm beschnitten. 1.Mose 17 Die Beschneidung geht auf den Bund zwischen Gott und Abra(ha)m zurueck.

  • 2
    Antwort von aalro aalro

    Woher hätte der Junge denn sonst sein sollen?

    Kommentar von Fuchs95 Fuchs95Fuchs95

    ägyptische Pharaos-Tochter..... Es hätte auch ein ägyptisches Kind sein können.

  • 1
    RatgeberHelden Antwort von Sonnenschnauz Sonnenschnauz

    Die gesamte Mose-Geschichte ist eine Exodus-Geschichte. Sie will zeigen, wie Gott sein Volk aus der Gefangenschaft herausführt in die Freiheit. Dazu bedarf es eines besonderen Mannes,, Moses.

    In dieser Mose-Geschichte sind viele unterschiedliche Traditionen zusammengewachsen. Die unterschiedlichen Stämme, die das Volk Israel bilden, die aus Norden, Osten und Westen kamen, hatten alle ihre eigene Geschichte. Die Einzelgeschichten sind dann zu einer Gesamtgeschichte zusammengewachsen, mit dem Führer Mose. Die Gottesoffenbarung des Mose und seiner "Moses-Schar" erwies sich als die stärkste unter allen Einzeltradionen.

    Inwieweit die Gestalt des Mose in allen Details historisch verifizierbar ist, ist die Frage. Nach Martin Noth, der aber inzwischen überholt ist, ist historisch gar nichts sicher bei Mose. Nach Georg Fohrer, an den ich mich halte, gab es den Moses mit seiner Schar, der dann alles dominierte.

    Die Erzählung von der Rettung des Säuglings Mose ist ein wunderbarer Zug in der Gesamtgeschichte. Mose, was (ägyptisch) soviel heißt wie "Baby, Säugling", ist eben auf wunderbare Weise errettet worden. Und zwar, weil Gott eine Exodus-Geschichte mit seinem Volk vorhat. Mehr nicht. Woran die Prinzessin das erkannt hat, danach wird nicht gefragt. Es spielt auch gar keine Rolle. Es ist eine unangemessene Frage. Gott hat das so gemacht, - basta! -Mose weil Mose dann am Königshof aufwachsen kann, alles kennt, - und der Volksführer werden kann.

  • 1
    Antwort von viktorel viktorel

    Mose war schon beschnitten (2.Mos 2,2) und konnte deshalb als Hebräer (2.Mose 2,7) erkannt werden.

    Die Beschneidung erfolgte schon zu Mose's Zeiten (1.Mose 17,10;Joh.7,22) und hat den Hintergrund auf die spätere "Beschneidung am Herzen" (Röm.2,29) hinzuweisen.

    Außerdem hilft eine "fleischliche" Beschneidung, vor Krankheiten bewahrt zu werden (Pilzinfektionen etc.).

  • 1
    Antwort von Fuchs95 Fuchs95

    Habs grad gefunden: Wen es interessiert 1. Mose 17, ab Vers 10.

  • 1
    Antwort von wenkuemmerts wenkuemmerts

    vielleicht war die Tochter des Pharaos bis dahin rassistisch vorbelastet und meinte Hebräer an deren Nase oder Augenbrauen erkennen zu können ! Womöglich waren aber die Agypter wirklich anders aussehend ...

    Im Ernst : Ja, ich denke Du hast Recht, es muss die Beschneidung gemeint sein, an anderen Merkmalen glaube ich nicht, daß man das Kind hätte unterscheiden können ;-)

    Kommentar von Pgoenixx PgoenixxPgoenixx

    was hat das wieder mal mit Rassismus zu tun???Tatsachen wird dir jeder Pathologe und Andropologe aufzeigen können und tatsächlich unterscheiden sich Rassen auch an der Pysignomie!!!

    Kommentar von PatrickLassan PatrickLassanPatrickLassan

    Mal abgesehen von der Schreibweise von Physiognomie hast Du recht. Ägypter hatten schlicht und einfach eine dunklere Hautfarbe.

    Kommentar von Pgoenixx PgoenixxPgoenixx

    haste mich erwischt,ist ein sehr kompliziertes Wort und man schaut vorher nach,und schreibt nicht einfach,aber ich war einfach zu faul und 90% der Leute hier mkennen das Wort eh nicht!!

    Kommentar von wenkuemmerts wenkuemmertswenkuemmerts

    ...

    Kommentar von wenkuemmerts wenkuemmertswenkuemmerts

    das war ein Witz, hast Du es nicht verstanden ?

    Und nein, man kann Leute nicht immer an deren äußerlichen Merkmalen unterscheiden bzw. sicher zuordnen. Agypter mögen zwar in unseren Augen dunkler sein, aber das waren die Hebräer damals sicher genauso. Und die damalige Existenz von Mischlingskindern sollte auch nicht ausgeschlossen sein, das sei zusätzlich zu bedenken.

    Alles in allem war war zu Pharaos Zeiten sicher nicht anders als jetzt. Wenn Du mich ansiehst, würdest Du auch nie drauf kommen, woher meine Eltern stammen. Soviel zu klaren Merkmalen ...

  • 1
    Antwort von dollgar dollgar

    zwischen himmel und erde geschehen dinge, die könnte ich auch erfinden,

    is halt nur langweilig

  • 1
    Antwort von Pgoenixx Pgoenixx

    eine Legende,ohne Wahrheits Anspruch,also als Parabel zu sehen.Sicher wuste das Pharaonen Töchterlein auch nichts über Beschneidungen der jüd.Knaben....aber ein Rabbi könnte dir hier bestimmt gut und richtig antworten.

  • 1
    Antwort von schildi schildi

    es ist lange her und irgendwie doch auch egal , wende dich der heutigen Zeit besser zu

    Kommentar von Fuchs95 Fuchs95Fuchs95

    Lange her, aber immernoch interessant.

    Kommentar von wenkuemmerts wenkuemmertswenkuemmerts

    das nenne ich Desinteresse am Nachdenken - ist sehr verbreitet heutzutage ;-)

    Kommentar von schildi schildischildi

    nur weil ich mich nicht für die Bibel interessiere ,heißt es nicht das ich oder man keine Interessen hat "wenkuemmerts "

    Kommentar von wenkuemmerts wenkuemmertswenkuemmerts

    niemand hat davon gesprochen, daß Du keine Interessen hast,. Aber Du findest es verwerflich, bzw. überflüssig, wenn andere darüber nachdenken, das meine ich mit Desinteresse am Nachdenken ...

  • 0
    Antwort von Matzko Matzko

    Es ist zwar davon auszugehen, dass Mose beschnitten war, aber daran hat Pharaos-Tochter wahrscheinlich nicht erkannt, dass es sich um einen häbräischen Jungen handelt, da auch in Ägypten Beschneidungen durchgeführt wurden, allerdings aus anderen Gründen. Aber das ist unerheblich. Eher gilt wahrschienlich, dass sie das anhand der Tatsache selbst vermutet hat, da durch das Aussetzen des Jungen dieser errettet werden sollte. Was dann ja auch der Fall war.

  • 0
    Antwort von CalicoSkies CalicoSkies

    Moses war nicht beschnitten ;)

    Siehe:

    Zippora gebar Mose zwei Söhne: Gerschom (dt. „Gast-dort“) und den jüngeren Eliéser (dt. „Gotthilf“). Als Mose von einer Erscheinung Gottes niedergerungen wurde, rettete Zippora sein Leben, indem sie ihren bis dahin unbeschnittenen Sohn Gerschom beschnitt und dann Mose mit der blutigen Vorhaut berührte. Diese Szene ist eine der dunkelsten und merkwürdigsten Passagen der Bibel (Ex 4,24–25 EU).

    Mose selbst war unbeschnitten, weswegen an seinem Sohn eine Art "Ersatzbeschneidung" durchgeführt wurde.

    Ich denke eher, dass es einfach daran lag, dass man das nich tanders deuten kann.. Historisch könnte man es natürlich mit der These von frank1968 erklären ;)

    Kommentar von Matzko MatzkoMatzko

    Alle Achtung! Da muss man erst einmal drauf kommen! Aus dieser Bibelstelle abzuleiten, dass Mose nicht beschnitten war, ist sehr bemerkenswert!

    Kommentar von CalicoSkies CalicoSkiesCalicoSkies

    Das ist die Meinung anderer, die ich hier wiedergebe.

    Es wird argumentiert, dass die damaligen Verhältnisse zu unhygienisch waren und damit eine Beschneidung für den schon alten Mose zu gefährlich war..

  • 0
    Antwort von mariannelund mariannelund

    denke mal du hättest das auch sofort erkannt wenn du in der gleichen situation gewesen wärst der war bestimmt nicht nackt

    beschneidung ist was für menschen die gern an sich rumschnippeln, oder einen unperfekten gott haben, daher müssen sie noch nachrüsten und schneiden.

    in deutschland ist das eigentlich kindesmißhandlung, oder wie würdest du das nennen, wen einem kind ohne zu fragen ob es will oder nicht die vorhaut weggeschnitten wird, ohne jeden medizinischen hintergrund??????????

    Kommentar von PatrickLassan PatrickLassanPatrickLassan

    http://de.wikipedia.org/wiki/Zirkumzision#Medizinische_und_.C3.A4sthetischeGr.C3.BCndef.C3.BCrdieZirkumzision

    Kommentar von wenkuemmerts wenkuemmertswenkuemmerts

    hahahaha !

    Nachrüsten, das ist gut ;-)

    Im Ernst, es ging bei der Beschneidung wohl eher um Hygiene, da sind sicher zuvor viele Jungs an irgendwelchen Entzündungen gestorben, bis jemand beschlossen hat, daß es besser "ohne" Haut da unten wäre. Dann nahm "die Religion" das wohl auch auf, weil ja meistens die gebildeteren Leute die Lehre bestimmt haben

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