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BGH-Urteil und Fritz-Box

Frage von puba07 puba07

Vor kurzem entschied der Bundesgerichtshof, daß auch private WLAN's gesichert sein müssen. Ein Standard-Hersteller-Passwort, was allgemein bekannt ist, ist dabei NICHT ausreichend.

Nun meine Frage: Wie verhält sich das bei den FritzBox-Geräten, die herstellerseitig von AVM mit einem WPA/WPA2-Key ausgeliefert werden, der auch auf der Rückseite des Gerätes notiert ist? Gilt dieser Schlüssel als sicher, da er offensichtlich individuell dem Gerät zugeordnet ist (unterschiedliche Geräte haben unterschiedliche Keys). Oder gibt es auch hier "Passwort"-Listen im Internet mit Schlüsseln, um in 0-komma-nix sich Zugang zum WLAN zu verschaffen?

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Antworten (8)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Domainer Domainer

    Der ausgelieferte Schlüssel der Fritz-Box gilt als sicher und darf verwendet werden.

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    Antwort von Comstock Comstock

    Individuelle Schlüssel können weiter benutzt werden, nur keine Standard-Passwörter.

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    Antwort von Plumbum Plumbum

    Die Verschlüsselung kann man verwenden. Sonst ändern und den Zettel auf der Rückseite des Routers kleben. Wichtig aber noch dazu Mac Filterung einrichten. Die Sendeliestung verringern, das es nur noch in der Wohnung funktioniert.

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    Antwort von puba07 puba07

    Ok, dann als Antwort noch ein Hinweis zu meiner Frage: Es ist mit bewusst, dass eine eigene Passwort-Vergabe grundsätzlich von Vorteil sein kann...ABER: wenn Ihr die Geräte bei Freunden und Bekannten installiert, dann werdet Ihr es zu schätzen wissen, dass man auf die Nachfrage nach dem WPA-Key einfach sagen kann: Der steht hinten auf dem Gerät drauf. Die Vergangenheit hat es mir gezeigt: In 95% aller Fälle wissen Nicht-Profis nach spätestens 3 Monaten nicht mehr, wo sie sich Passwörter o.ä. notiert haben.

    Daher stellt meine Frage hier auch nicht den Sinn der Verschlüsselung in Frage sondern einfach nur, ob diese Schlüssel den Sicherheitsanforderungen nach BGH-Urteil genügen oder nicht.

    Kommentar von Plumbum PlumbumPlumbum

    Wie wahr. Und dann muß die ganze Anlage wieder zurückgesetzt werden, weil das Routerpasswort/ Verschlüsselung nicht notiert wurde Sup.. T-Home Technik

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    Antwort von wuschelwookie wuschelwookie

    Gegenfrage: Läßt du nachts auch deine Haustür offen ? Alles was du auf deinem Rechner hast willst du doch vor Fremden Zugriff schützen ! Also schütz dein Wlan mit Eigenem Passw. Nur so kannst du Sicherstellen das deine Daten einigermaßen sicher sind.

    Kommentar von puba07 puba07puba07

    Nein, meine Haustür lasse ich nachts nicht offen. Aber baust Du als erstes nach der Schlüsselübergabe vom Vermieter überall neue Schlösser ein???

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    Antwort von BuddyOverstreet BuddyOverstreet

    Reicht Deine Phantasie nicht aus, Dir selbst einen WPA2-Key auszudenken?

    Selbst mit einem Passwort, bestehens aus nur 16-20 Zeichen (Groß- und Kleinbuchstaben und Sonderzeichen) hat es ein potentieller Eindringling schon mal schwer in Dein Netz einzudringen.

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    Antwort von primusvonquack primusvonquack

    Wie es auch immer ist, einen voreingestellten Key würde ich neimals verwenden.

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    Antwort von herman2010 herman2010

    Diese listen existieren nicht, aber man sollte den Key anpassen, dann ist die Einbindung neuer geräte einfacher und man kann beim Scannen der Netze aus der Umgebung nicht direkt erkennen welcher Router es ist (Jeder Hersteller hat eine bestimmte Systematik beim generieren der Keys)

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