Frage von George77, 64

BG Unfall - Unfall- Rentenansprüche?

Guten Tag...Ich hatte im vergangenen Jahr einen Arbeitsunfall und wurde von einer Stahltrosse so getroffen,dass mein Knie kaputtgegangen ist. Nach OP,Krankengymnastik und EAP habe ich meine Wiedereingliederung nun auch hinter mir,mit dem Ergebnis,dass ich noch immer Schmerzen im Knie habe, 15° Streckhemmung und Beugehemmung bei ca 110°...Bei der Physio sagt man mir (die haben sich wirklich lange und viel Mühe mit mir gegeben),dass aus therapeutischer Sicht nicht viel mehr machbar ist.. Habe ich nun Anspruch auf irgendeine Art von Rente?Mein Arbeitgeber hat bisher nicht viel gesagt,wird sich das aber bestimmt nicht ewig anschauen..

Würde mich über helfende Meinungen und Antworten freuen...Vielen Dank!!!

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Antwort
von Hexe121967, 37

ob und in wie weit du nun eine einschränkung hast, stellt der "bg"-arzt fest. dementsprechend wird auch festgelegt, ob du eine rente bekommst. ich geh davon aus, dass du durch die schmerzen und die beeinträchtigung immer noch nicht zu 100% arbeitsfähig und somit immer noch im krankenstand bist, somit dürfte dann auch irgendwann die BG auf dich zukommen bzgl. vorstellung beim arzt und eventueller festlegung von prozenten die für eine rentenermittlung notwendig sind.

Antwort
von Ontario, 9

Zunächst solltest du die Behandlung zu Ende führen. Wenn dies geschehen ist, setze dich am besten mit einem Anwalt in Verbindung. Das ist ganz wichtig, weil du als Laie eine solche Sache nicht selber abwickeln kannst, ohne dass dir am Ende Nachteile entstehen. Es wird einiges an Arbeit auf dich zukommen, da musst du aber durch. Wichtig ist auch, wie es weitergeht mit deinem Arbeitsplatz. Da wäre die BG zuständig. Es muss überprüft werden, ob die Arbeit, welche du gemacht hast, diese weitermachen kannst, oder man dir eine andere, zumutbare Arbeit gibt. Da es ein Arbeitsunfall war, hast du auch einen besonderen Kündigungsschutz. Der AG kann dich da nicht so einfach entlassen.  Erwarten darfst du von niemanden, dass die auf dich zukommen. Das musst du in die Hand nehmen. Die BG wird zunächst einen Gutachter beauftragen und den möglichen Behinderungsgrad feststellen lassen. Dabei solltest du bedenken, dass dieser Gutachter von der BG bezahlt wird. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Es werden wahrscheinlich mehrere Gutachten über deine Beeinträchtigung gemacht werden. Musst dich da auf eine längere Zeit einrichten, bis eine solche Sache erledigt ist.Wie hoch und ob du einen Rentenanspruch hast, kann dir hier niemand sagen. Deshalb meine Empfehlung, suche dir einen guten Fachanwalt, der sich in solchen Sachen auskennt. Nicht alle Anwälte sind dafür geeignet. Was du auch machen kannst und das zwar jetzt schon, mal beim VdK an deinem Ort vorsprechen.Die sind fachkompetent und können dir Ratschläge geben. Die Beratung ist übrigens kostenlos.Ich kenne aus meiner beruflichen Tätigkeit jemanden der einen Arbeitsunfall hatte mit schlimmen Folgen. Selbst da hat es Jahre und etlicher Prozesse bedurft, bis die Sache endlich geklärt wurde. Wenn es um Rentenansprüche geht, ist in aller Regel der juristische Weg unumgänglich, denn freiwillig will da keiner zahlen. Sollte da jemand auf die Idee kommen, mit dir einen Deal auszuhandeln, der so aussehen könnte, dass man dir einen einmaligen Geldbetrag vorschlägt, du damit einverstanden bist, lehne das auf jeden Fall ab. Diesen Versuch machen Versicherungen gerne. Du weisst nicht, ob sich in Zukunft mit deinem Knie Probleme einstellen die auf den Arbeitsunfall zurückzuführen sind. Hast du eine Geldabfindung akzeptiert, hast du keinerlei weiteren Ansprüche mehr. Deshalb mein Rat, Finger weg von solchen Vorschlägen.

Antwort
von user8787, 35

Nach Abschluss der Therapien werden das Gutachter entscheiden....und das kann sich über Jahre hinziehen .

Man wird nach Vorerkrankungen suchen und es wird wohl nötig sein mehrfach zu begutachten. Gerne starten die Versicherungen mit internen Gutachten, heißt ein Vertragsarzt ließt deine Akte und zeigt den Weg vor. Davon bekommst du erstmal nichts mit, nur dein Anwalt kann hier Einsicht fordern. 

Legst du nun Widerspruch ein geht es zu einen " echten " Gutachter, also einen der dich persönlich kennenlernt. ABER, auch der wird von der Versicherung vorgegeben, du hast i.d.R 3 zur Auswahl....Fazit, man kennt sich. ^^

Hier brauchst du echt gute Nerven, einen Anwalt und eine Rechtsschutzversicherung . 

Ich wünsche dir alles Gute . 

Antwort
von Kamihe, 36

Man wird Ihnen nichts freiwillig geben. Sie müssen viele Anträge stellen, bei der BG, Unfallversicherung und auf dem " Versorgungsamt für Schwerbehindertenrecht" es wird viel Lauferei auf sie zukommen und Untersuchungen, aber da müssen Sie durch, wenn sie keine finanziellen Verluste erleiden möchten.

Antwort
von Spuky7, 35

Lass dich beim Arzt, beim Rententräger, bei der Unfallversicherung, Berufsgenossenschaft  oder an anderen Stellen professionell beraten, das kann hier keiner genau wissen.

Antwort
von Pauli1965, 27

Wende dich an eine Rentenberatungsstelle. Die können sicher etwas dazu sagen, oder dir sagen wie du jetzt vorgehen kannst.

Adressen findest du im Telefonbuch.

Antwort
von ersterFcKathas, 27

da müste erst einmal die behandlung abgeschlossen sein  und ein arzt der berufsgenossenschaft muß die prozente festlegen , wenn unfallfolgen bleiben.wende dich auf jeden fall an die Berufsgenossenschaft denn der unfall ist ja sicher als arbeitsunfall aufgenommen und gemeldet worden

Antwort
von Mignon4, 15

Konsultiere bitte einen Rechtsanwalt. War es ein Betriebsunfall und hast du ihn der Berufsgenossenschaft gemeldet?

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