Frage von CodeBreaker12, 36

BFD-Urlaubstag in 39h Stunden Woche. Hat meine Chefin recht oder missverstehen wir uns?

Hallo Allerseits, ich mache zur Zeit ein BFD und habe eine 39 Stunden Woche auf 5 Tage. Normalerweise arbeite ich Mo.-Do. 8 Stunden täglich und Fr. 7 Stunden. Ich darf meine Stunden verteilen wie ich möchte, hauptsache ich komme auf 39 Stunden. Meine Chefin sagte mir am Anfang, das Urlaubstage mit 8 Stunden gerechnet werden. Diesen Freitag brauche ich ein langes Wochenende. Ich hab meinen Urlaub erfragt und eingereicht und bewilligt bekommen. Nun ging es mir diesen Mittwoch nicht sonderlich, also habe ich in dieser Woche aus dem Mittwoch den Tag gemacht, an dem ich 7 Stunden arbeite. Heute (Do.) kam meine Chefin auf mich zu und fragte, warum ich den gestern schon so früh gegangen sein. Da hab ich sie angeschaut wie ein Pferd und gemeint, dass ich am Mittwoch meinen Tag hatte, an dem ich 7 Stunden gearbeitet habe. Daraufhin fragte sie, mit welchem Recht ich das denn so gelegt hätte. Ich erwiderte daraufhin, dass ich Mo.-Di. 8 Stunden gearbeitet habe, am Mi. 7, am Do. wieder 8 und Freitag frei haben (was ja wie 8 Stunden gerechnet wird. Sie erwiderte daraufhin lachend, dass ich ja krum sei und das wir jetzt einen Plan einführen, wo ich mich eintragen muss, damit "ich" meine Arbeitszeit besser im Blick hätte.

Haben wir jetzt aneinander vrobeigeredet? Wollte sie mir eins auswischen oder wäre der Urlaubstag dann mit 7 Stunden gerechnet worden? Ich mein, ich darf mir meine Zeiten ja legen. Ich versteh das Problem nicht.

Es wäre schön, wenn mir jemand Auskunft geben könnte, ob ich jetzt grundsätzlich falsch gehandelt habe, weil dann habe ich keinen Grund mehr auf meine Chefin sauer zu sein.

Antwort
von Nightstick, 16

Grundsätzlich bin ich der Meinung wie @Nordseefan, dass Deine
Scihtweise schon etwas "schräg" ´rüberkommt, obwohl sie (rein logisch
betrachtet) richtig ist.

Meine persönliche Bewertung: Auch das Arbeitsleben besteht aus "Geben und Nehmen", und man sollte nach einem harmonischen Miteinander zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber streben.

In diesem Fall fühlt sich nun der AG übervorteilt - egal, ob er dies zurecht tut oder nicht. Er hat nämlich aus Vereinfachungsgründen entschieden, dass jeder Urlaubstag mit (dezimal) 7,80 Stunden bzw. (Uhrzeit) 7 Stunden 48 Minuten abgerechnet wird. Korrekt wäre natürlich eine der täglichen Arbeitszeit angepasste Abrechnungsmethode (8,00 Std. Mo-Do, und 7,00 Std. an einem Freitag). Dann wäre eine Arbeitszeitverschiebung wie in diesem Beispiel nicht möglich.

Die Folge kann nun sein, dass der AG sich in Zukunft bei der Genehmigung von Urlaubsanträgen einzelner "Freitage" schwer tun wird, oder dass er sich dieses Vorkommnis für das spätere Zeugnis merkt.

Anm.: Aus den vorgenannten Gründen habe ich es früher (so gut es ging) vermieden, an einem einzelnen Freitag Urlaub zu nehmen. Und wenn doch, habe ich keine "Verrechnung" vorgenommen.

Fazit: Hier beim BFD ist die ganze Sache sicher nicht so "kriegsentscheidend", aber für die berufliche Zukunft würde ich mein Verhalten überdenken...

Antwort
von SimonG30, 14

Ich denke mal, es geht eher darum, dass Du Deine Arbeitszeit am Mittwoch eigenmächtig angepasst & verkürzt hast.

Denn so, wie ich Deine Beschreibung lese, hast Du das nicht mit den Kollegen / Vorgesetzen abgesprochen.

Auch wenn man sonst seine Zeiten recht flexibel einteilen darf, absprechen sollte man es in der Regel schon. Gerade wenn man vom üblichen Ablauf abweicht. 

Antwort
von Nordseefan, 18

Ich denke mal das ist einfach dumm gelaufen.

Du scheinst - trotz deiner Freiheit -  ja doch recht regelmäßig Mo-Do deine 8 Stunden gemacht zu haben. und Fr. eben nur 7.

Wenn du nun ausgerechnet in dieser Woche das tauschst, dann kommt das schon seltsam rüber.

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