Beziehungsaus - wie würdet ihr jetzt vor gehen?

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6 Antworten

Traurig. Wobei ich jetzt die Schuld nicht unbedingt auf deine Frau schieben will. Dazu musst man immer beide Seiten hören und es fehlen auch zu viele Details.

Ich denke mal, dass deine Frau gut oder normal verdient. Sie wäre also Unterhaltspflichtig. Und darauf solltest du nicht aus falschem Stolz verzichten.

Ansonsten würde ich dir auch raten, zurück nach Brandenburg zu gehen, wo du Familie, Freunde und Unterstützung hast. Wobei ich das nicht nur auf die Behinderung beziehe.

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Von deiner Noch-Ehefrau hast Du offensichtlich nichts zu erwarten. München ist ein teureres Pflaster als Brandenburg.

Ich würde die Variante Brandenburg wählen. Deine "Ex in spe" kannst Du sowieso vergessen, so leid mir das für Dich tut.

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Kommentar von EPzentrum
19.10.2016, 17:44

Komisch dass einer meiner Freunde in Land Brandenburg auch Herb genannt wird und ursprünglich aus Österreich kommt....

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Wenn du jetzt zu deinen Eltern gehst (Brandenburg) dann verlierst du im Raum München wo du stolzt bist gerad ein Jahr gearbeitet zu haben (unter Beachtung neues Herz) deinen Job.

Zwar würdest du von Eltern / Freunden umsorgt, aber du hättest doppelten Verlust und keine Garantie - selbst wenn du verzögert (durch eigene Kündigung) Arbeitslosengeld kriegst wieder in den Arbeitsmarkt hineinzugelangen.

Doppelt ist dein Verlust weil a) Frau (gehe von Ehe aus) die Beziehung aufgekündet hat und bei weil Job weg ist.

Deine Frau- die andere Interessen hat - ist für dich verloren (deine Gefühle können für sie immer noch mitschwingen- du bist für sie wertlos geworden - aber ich kenne sowas aus eigener Erfahrung - am Anfang noch Prinz und 12 Jahre später nicht mehr den Dreck unter den Fingernägeln wert).

Deine Arbeit kannst du erhalten , zur Not gibt es irgendwo ne WG (mit Studentn) oder Unterkunft (einzelnes Zimmer), da wirst du nur das notwendigste unterbringen , der Erhalt deiner Arbeit stützt dich (es hält dich - für einen erwachsenen Menschen unter die Fittiche der Eltern kehren fördert nicht deine Eigenständigkeit).

- meine Handlungsempfehlung (und ich bin ja auch geschieden)

- a) übers Internet / regionale Zeitungen / Freunde : eine Unterkunft/ 1 1/2 Zimmerwohnung oder WG (anteilige Miete) suchen

b) die Arbeit beibehalten (ausheulen kannst du dich allein auf der Straße oder bei deinen Freunden - ich habs auch getan

c) akzeptiere : die Maasgabe deiner Frau - mach dir abends dein Essen und ziehe dich in euer Gästezimmer zurück - ein Spiel auf Zeit (je eher du von deiner Frau wegkommst um so besser)

d) aus den Gefühlen deiner Verletztheit schmiede einen unbeugsamen Stolz,

wenn deine Frau überhaupt noch redet , verhalte dich höflich aber bestimmt (gib dir vor ihr nicht die Blösse)

e) seit ihr verheiratet und du bist draußen- gehe zu einem Scheidungsanwalt der soll deine Frau auf Getrenntleben Unterhalt verklagen - sie soll dich unterstützen- - in solch Rechtsverfahren (unterhalten sich nur noch die Anwälte) du kannst ihr aus dem Weg gehen - lass dich nur nicht zum Hanswurst machen , mache deine Pläne in aller Stille und gehe

mehr kann ich dir nicht raten, als ehemaliger Betroffener, doch ich habe versucht zu begründen warum.

 

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Wie willst du denn nun bei deinen Eltern über die Runden kommen? Oder willst du bei ihnen wieder einziehen? Davon würde ich jedem erwachsenen Mann abraten, steh auf eigenen Beinen...

Arbeitslosengeld bekommst du nicht sofort, wenn du selbst kündigst.

Bekommst du bis Dezember/Januar einen Job bei deinen Eltern? Wenn ja, könntest du dir überlegen, dort hinzuziehen, ja.

Wenn nicht, würde ich an deiner Stelle erst einmal den Job behalten und dir an deinem jetzigen Wohnort eine Unterkunft suchen, jedoch möglichst ohne festgeschriebene Mindestmietdauer - dann kannst du dir auf lange Sicht immer noch überlegen, wo du glücklicher wirst.

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Ich denke, die Unterstützung von Freunde und Familie könntest du jetzt erstmal gut gebrauchen :)

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Ich finde mithilfe deiner Familie und Freunden kommst du schneller über sie hinweg als wenn du in ihrer Nähe da bleibst 

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