Frage von NewLife94, 32

Beziehung wegen kiffen gescheitert.. Schwierige Situation?

Hallo ihr lieben. Momentan bin ich in einer schwierigen Situation, die ich euch einmal gerne schildern möchte da mir mehrere Meinungen wichtig sind.. Es geht um meine nun Ex-Freundin.

Wir haben uns vor ca 9 Monaten auf einer Chatplattform kennegelernt, hin oder her, ich glaube in der heutigen Zeit ist das relativ.. Da wir schon einige Erfahrungen in Beziehungen hatten, haben wir uns so genommen wie wir waren, ohne Kompromisse, ohne jegwelche Abzüge. Sie wusste das ich kiffe und schon zweimal große Probleme damit hatte, doch auf einer halbwegs stabielen Schiene gefahren bin. Sie fand es okay und leider habe ich sie dann nach einiger Zeit mit an die Sache rangeführt.. Da sie jedoch 6 Jobs am laufen hatte, ihr Abi nebenbei gemacht hatte und eine etwas verzwickte Wohnsituation hatte ist es leider gekommen was kommen musste. Eines Tages bekomme ich die Nachricht von ihr, das sie in der Psychatrie ist, da sie einen Nervenzusammenbruch erlitten hatte (nach dem Zeugnisverleih) und nun dort einige Zeit verweilt.. bei ihr wurde eine Psychose festgestellt. Mir war damals noch nicht ganz bewusst das der Auslöser das kiffen war, doch hauptsächlich es am Stress lag, den sie sich auferlegt hatte. Da ich leider 5 jahre meines Lebens bisher gekifft habe, ist für mich meine Traumwelt zusammengebrochen und bin wieder in die Sucht reingerutscht (vorher aber auch mit ihr). Sie meinte das wir noch weiterhin zusammen bleiben könnten, aber nur wenn ich das kiffen stark einschränke bzw es ganz sein lasse.. Ich habe es dann auch nach ca 1 Monat stark reduziert (nur am WE geraucht, sonst jeden Tag) doch aufgeben wollte ich es nicht wegen meiner 'rosigen' Traumwelt. Nach dem sie entlassen wurde und auf eine Tagesklinik ging, war ich in meinem Wahn immer noch gefangen, nicht sie stand an erster stelle sondern das kiffen. Sie darf mindestens 2 Jahre kein Alk oder gras anrühren, da es sonst die Psychose wieder auslösen könnte.. Da ich nur am WE gekifft habe, hat sie während der Woche meinen kleinen 'entzug' mitbekommen, und somit auch die stimmungsschwankungen, gereiztheit etc. Da ich dann wieder lediglich in der woche gekifft habe ist nach und nach das vertrauen ihrereseits zusammengebrochen, es ging soweit das ich vor ihr geraucht habe.. Nun vor ca 2 wochen hat sie mich verlassen, da sie nicht mehr konnte.. Sie musste ein schlussstrich ziehen weil ich sie immer wieder entäuscht hatte.. An diesem Punkt hat es bei mir wirklich klick gemacht und ich möchte diesen scheiß nicht mehr anfassen. Ich tu dies wirklich für mich und nicht für sie, obwohl ich noch Hoffnung habe das es noch einmal klappen könnte. Ich habe ihr noch einen Brief geschrieben in der ich die Situation noch einmal erläutert habe und mich entschuldigt habe. Ich weiß auch das sie mir garantiert nicht mehr vertraut, da ich oft jaja gesagt habe aber nicht gemacht habe. Doch mein entschluss fest steht.

Nun die Frage, wie soll ich mich verhalten, bzw denkt ihr es gäbe noch eine Chance?

Antwort
von Anna271115, 14

Wenn du es wirklich ernst meinst, dass du das kiffen sein lässt und du ihr auch das Gefühl vermittelst, dass du es wirklich ernst meinst dann wird es wieder klappen. Ich denke aber, falls sie sich entscheidet wieder mit die zusammen zu sein, wird einige Zeit verstreichen um wieder vertrauen zu fassen und sich die ganze Sache mal anzusehen. Du solltest jetzt für sie da sein und dich auf die sie konzentrieren. Frag sie wie du sie unterstützen kannst und wenn sie keine Unterstützung von dir möchte, dann gib ihr wenigstens das Gefühl, dass du für sie da bist. Wenn du wieder schwach wirst bezüglich des kiffens, dann mach doch eine Therapie, die wird dir sogar bezahlt und macht sich dazu auch noch gut. Ich wünsche dir viel Glück 

Antwort
von nurso2703, 4

Sowas finde ich immer schwierig. In der Zeit wo sie dich am meisten gebraucht hätte, da hast du ihr nicht den Halt geben können, den sie gebraucht hätte. Und auch im Nachhinein hast du sie immer wieder aufs Neue enttäuscht, obwohl sie einfach nur jemanden zum anlehnen gebraucht hätte. Je öfter sie dir verziehen hat umso energieaufreibender und belastander war es für sie. Sowas zu kitten finde ich sehr schwierig. Sowas wird sie sicherlich nicht so leicht vergessen. Dennoch denke ich solltest du ihr einfach das Gefühl geben, dass du immer für sie da bist. Sie nicht einengen bzw ihr Raum geben und nicht zu aufdringlich sein. Vielleicht mekrt ihr ja dann, dass ihr ohneeinander gar nicht möchtet. :)


Antwort
von toomuchtrouble, 11

Man kann das abkürzen: Du tust ihr nicht gut, Du belügst sie permanent und nimmst sie nicht ernst. Wenn sie den großen Fehler machen würde und sich wieder auf Dich einlässt, wäre das ihr sicherer Untergang.

Falls es wider Erwarten wirklich "Klick" gemacht hätte, was ich bezweifele, würde das in etwa so aussehen, dass Du erst einmal mindestens 6 Monate, besser ein Jahr clean bist und ihr das als Plan mitteilst. Du würdest morgen früh ohne Umschweife in die nächste Drogenberatungsstelle gehen und checken, welche Therapiemöglichkeiten es gibt (Klinik, Gruppe, was auch immer). Außerdem kaufst Du Dir für 13,90 THC-Teststreifen und weist auf Zuruf Deine Abstinenz nach.

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Kommentar von NewLife94 ,

Ich habe sie niemals permanetnt belügt. Es ging lediglich ums kiffen und ja es hat klick gemacht. Habe sämtlichen Krams verbannt und den 'Freundeskreis' hinter mir gelassen. Habe eine Struktur in mein Leben gebracht und bekomme auch unterstützung. 
Einen stationären Entzug kann ich mir durch meinen Job nicht leisten.. darüber habe ich auch mit ihr geredet als wir noch zusammen waren.. 
Sie hat selbst gesagt das sie bei mir aufblüht.. nur durch das negative rund ums kiffen habe ich sie heruntergezogen.
Klar mein Plan ist sowieso jetzt den entzug durchzumachen, aber das schaffe ich auch alleine..
Jedoch das mit den Tests ist eine gute sache

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