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Beziehung: Ist an Formel 5:1 etwas dran-auf eine schlechte Erfahrung mit dem Partner müssen fünf Gute folgen?

gefragt von Grace am 09.09.2007 um 21:32 Uhr

Die 5:1 Liebesformel, Beziehungsformel, dass auf eine schlechte Erfahrung fünf Gute folgen müssen - und dass eben schlechte Erlebnisse schnell mit vielen guten Positiven wettgemacht werden sollten - um die Beziehung weiter tief ehrlich und innig führen zu können. Was sind eure Erfahrungen?


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gri1su
beantwortet von gri1su am 9. September 2007 21:44
13x
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Solche "Formeln" vergiss mal ganz schnell. Da ist überhaupt nichts dran.

Ob eine Beziehung hält oder nicht, liegt Einzeln und Alleine an den beteiligten Personen. Für eine Beziehung und deren Fortbestand muss man ständig arbeiten, sonst wird das nichts. Auch für mich traf diese formel in keiner Weise zu.


anonym
beantwortet von Bruno am 9. September 2007 21:38
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Es gibt keine Formeln fuer Beziehung, ausser die, die Beziehung ist stetig zu pflegen. Das Pflaenzchen ist zart.


wandpilz
beantwortet von wandpilz am 9. September 2007 21:40
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Alle Beziehungstips (UND ICH WERDE TIP NIEMALS MIT ZWEI p´s SCHREIBEN!!!), die auf eine Briefmarke passen, sollte man einfach ignorieren. Jede zweite Ehe wird in Deutschland wieder geschieden, es gibt einen unfassbar großen Anteil an Singles in diesem Land und sogar eine CD mit Liedern, die für den Herzschmerz geeignet sind. Liebe ist einfach zu kompliziert, um sie in eine Formel zu pressen. Es gibt Beziehungen die basieren auf der Grundlage, dass jede Woche einer den anderen 20 mal belügt - aber dennoch hält sie ein Leben lang, während bei einer anderen Partnerschaft eine einzige Lüge reicht, um sie zu beenden. Wenn es passt, dann passt es. Den einzigen Rat, den ich erteilen kann, ist niemals Statistiken zu lesen oder sich von ihnen zu entmutigen. Den Grund, warum eine Ehe (oder ähnliches Konzept) funktioniert, muss jeder selbst finden.


Eastside
beantwortet von Eastside am 9. September 2007 21:44
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..und nach 5 guten kommt dann wieder 1 schlechte - oder wie?

Um eine Beziehung tief und innig führen zu können, sei so ehrlich wie du nur kannst und gib aus ganzem Herzen soviel du nur kannst - ohne eine Kosten-/Nutzenrechnung anzustellen, ob du auch genug zurückbekommst!

Das ist meine Einstellung mit der ich schon oft auf die Schnauze gefallen bin, aber mich auch wieder hochgerappelt habe und so werde ich wohl immer weitermachen :))

Kommentar von Bruno am 9. September 2007 21:46

Das ist der Weg. Gruss von der Insel


wj2000
beantwortet von wj2000 am 9. September 2007 21:53
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So was habe ich noch gar nicht gehört. Das würde ja heißen 5 Jahre verheiratet, dann ein Jahr getrennt gelebt oder geschieden und dann wieder 5 Jahre gute Ehe.

So läuft das nicht! Ich bin seit 35 Jahren mit meiner ehemaligen Verlobten zusammen. da kann es mal zu kleinen Diskrepanzen kommen bzw. unterschiedlichen Meinungen, aber wir sind glücklich verheiratet


stormrider
beantwortet von stormrider am 9. September 2007 22:11
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Grace, von wem stammt denn die Formel? Vielleicht von einem Mathlehrer, der seinen Schülern so die Verhältnismäßigkeit beibringen wollte? ;-) Also sorry, ich halte die Aussage 5:1 für bedeutungsfrei.

Kommentar von Grace am 9. September 2007 22:41

Diese Formel stammt von einem bekannten Paartherapeuten namens John Gottmann. Er meint - der Kontostand müsste in einer Beziehung stimmen - also wenn eben Verletzungen Kränkungen passieren sollte dies fünffach posivitiv wiedergutgemacht werden - damit der Liebeskontostand wieder stimmt - er meint damit bestimmt schlimme Kränkungen oder Verletzungen - er meint auch so ticke die menschliche Psyche - weil eben negative Erlebnisse viel länger im Sinn bleiben, als Positive.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 10. September 2007 10:03
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So ein Quatsch


smile
beantwortet von smile am 10. September 2007 17:16
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Dein bei der Antwort von stormrider stehendes Kommentar finde ich schon logischer als die Feststellung in deiner Frage. Zur Frage an sich würde ich auch sagen, dass das Quatsch ist, denn Beziehungen und auch das Leben an sich kann man nicht "berechnen" und in irgendwelchen allgemeingültigen Formel darstellen. Es ist immer wieder überraschend anders - und eben unberechenbar. Wenn man aber einen Fehler gemacht hat, hat man wieder etwas gut zu machen, und manchmal reicht eine simple Entschuldigung nicht. Wenn durch einen größeren Fehltritt (Fremdgehen etc.) aber das Vertrauen weg ist, helfen auch fünf "gute Taten" danach nichts mehr und es kann passieren, dass der Liebeskontostand dadurch nicht wieder auf "0" kommt. Wenn aber nach einem Fehltritt gar nichts passiert, ist das auch unlogisch. Sehe es bei einer Bekannten, die herausgefunden hat, dass sich ihr Freund schon geraume Zeit mit einer anderen Frau trifft. Er zeigt keinerlei Einsicht, keine Spur von Reue, bricht den Kontakt zu der anderen Frau nicht ab und sieht es nicht ein, dass er sich eventuell entschuldigen müsste. Anscheinend hält er was er tut für "normal". Meine Bekannte fragt ihn regelmäßig nach seiner "Stellungsnahme", er kann dazu aber nur sagen, dass sie ihm damit auf den Geist geht. An der Beziehung will er trotzdem festhalten. Jeder andere würde doch ein schlechtes Gewissen haben, gekrochen kommen und versuchen zu retten, was noch zu retten ist, wenn er noch an der Beziehung interessiert wäre. Also ist es auch völlig unlogisch, wenn auf eine "schlechte Sache" gar nichts gutes folgt.


anonym
beantwortet von fennek am 17. Januar 2008 15:15
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Es gibt ein logisches Gesetz, das trifft bedingt mit unterschiedlich normalen Toleranzen zwangsläufig auf alles zu.

Rund um den Globus.

Auch auf Beziehungen... ?

Wobei 5 : 1 als Vorfall immer eine der wenigen Ausnahmen sein wird.

In pto. Beziehungen würde ich es nicht bis auf 5 : 1 anwachsen lassen.


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