Hi, folgendes szenario: ich bin gut mit einem pärchen befreundet. SIE wiederum hat eine arbeitskollegin, die 2 kinder hat. diese besagte arbeitskollegin ist drogenabhängig und hat nur bezug zu ihrem älteren kind. zum jüngeren (im babyalter) findet sie keinen bezug... nun haben sich das pärchen angeboten, das jüngste der kinder ab und zu mal zu sich zu nehmen. aus stunden wurden tage, aus tage wochen. nun ist das kind schon seit ende letzten jahres bei meinen freunden (bis auf eine woche zwischendurch) und das baby sagt schon sogar "papa" zu IHM und hat anscheinend ne totale beziehung zu IHM aufgebaut. IHR gefällt das so gar nicht, denn auf einmal bleibt SIE auf der strecke, da ER das kind zu bett bringt, sogar mit dem baby einschläft usw. das geht schon so weit, dass die beziehung auf der kippe steht. beide wollen nur das beste für das kind, haben aber angst, wenn sie das jugendamt einschalten, dass entweder gar nichts passiert; die leibliche mutter herausbekommt wer "gepetzt" hat und IHNEN das baby nicht mehr gibt; die leibliche mutter sich verdrückt und ihre drogenexzesse mit dem baby im schlepptau abzieht; oder das das kind in eine familie kommt, in der es es auch nicht besser hat.
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SunnySternSunnyStern
Hallo minsteranonym11 Er gibt so viele Telefonberatungsstellen zum Beispiel Pro familia Oder Drogenberatungsstellen Telefon! Da kann man sich Rat holen! Man kann ja anrufen und anonym bleiben! Rat würde ich auf alle Fälle einholen! Man sollte auf soch einen Fall nicht blind reagieren!
Viel Glück Liebe Grüße SunnyStern
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SunnySternSunnyStern Danke für Deinen Stern und es freut mich, dass ich Dir weiterhelfen konnte!
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Dalli1989Dalli1989
Naja das Jungendamt würde schon was machen, denn das Baby darf eigentlich nicht bei deinem befreundeten Ehepaar leben, weil sie kein Sorgerecht haben. Wenn jetzt das Baby krank werden würde dürften deine Freunde (rein rechtlich gesehn) nicht mit ihm zum Arzt bzw. der Arzt dürfte nur das Kind im Notfall behandeln.
Ich weiß nicht wie weit die Mutter der Kinder in der Drogen sucht ist und welche sie nimmt, aber grundsätzlich sind Drogenabhängige nicht in der Lage sich verantwortungs voll um Kinder zu kümmern, denn im Entzugsfall, geht die Sucht immer vor und erst dann kommen die Kinder...
Also das bester für die Kinder wäre, wenn deine Freunde sich bereit erklären würden beide Kinder zu nehmen (vorraus gesetzt der Platzt reicht und sie würde vom Jugendamt auch Pflegegeld für die Kids bekommen) und die Mutter einen entzug macht und wenn sie dann wieder ihr Leben im Griff hat, kann sie ihre Kinder wieder zu sich holen. So kann die Mutter in der Zeit die Kinder sehr oft sehn und deine Freunde verstehen auch ihre Situation besser...
Sonst müssten die Kiddys halt in eine Pflegefamilie, die das Jugendamt aussucht, die sind vom Jugendamt geprüft und werden auch regelmäßig kontrolliert... Da besteht halt der Nachteil, dass die Kinder in eine völlig fremde Familie kommen zu denen sie keinen Bezug hätten... Aber auch dort kann die Mutter ihre Kinder besuchen...
Am besten ist es, wenn deine Freunde mit der Mutter reden und sie davon überzeugen, dass sie Hilfe braucht und dass sie sich "freiwillig" ans Jugendamt wendet... Dann hat sie auch bessere Chancen die Kinder so schnell wie möglich wieder zurück bekommen. Und wenn die Mutter dann zu dem kleineren Kind immer noch keinen Bezug findet, gibt es Mutter-Kind-Therapien...
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misteranonym11misteranonym11 okay, das gebe ich mal so weiter!
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GrandiGrandi Das ist so nicht ganz richtig: Natürlich darf das Kind leben woimmer die leibliche Mutter es unterbringt, denn sie hat ja das uneingeschränkte Sorgerecht. Richtig ist, wenn das Kind krank würde, müßte sie einer Behandlung zustimmen (das geht auch durch eine schriftliche Vollmacht, die sie den Freunden ausstellt).
Vermutlich ist diese ungeklärte Situation jedoch durch die Drogensucht entstanden, die, wie Dalli schreibt, letztendlich zu verantwortungslosem Handeln führt. Neben den gesundheitlichen Schäden, ist dies ja das Hauptproblem jeder Sucht.
Insgesamt ist dies eine schwierige Situation. Wenn das JA eingeschaltet wird, ist es von Amtswegen genötigt ein Urteil zu fällen - ob dies in dieser Situation hilfreich oder eher störend wirkt ist abhängig von den Mitarbeitern. Problematisch ist ja auch die Beziehungskrise, die wgn. des Kindes aufgetreten ist (ohne diese könnte ja alles erst einmal so weiterlaufen).
An Stelle des befreundetetn Paares schlage ich vor, eine Paarberatungsstelle aufzusuchen und sich dort kompetent und individuell beraten zu lassen. Ist das JA erst einmal eingeschaltet, wird meiner Erfahrung nach die Sache nicht unbedingt unkomplizierter.
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misteranonym11misteranonym11 ja, das denken wir auch, deshalb wird jetzt das gespräch bei einem unabhängigen berater gesucht...
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LiselottchenLiselottchen
Wende dich bitte an das Jugendamt, die können diesbezüglich gut helfen
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AcisseyAcissey
An ihrer Stelle würde ich zum Jugendamt gehen, es bringt nur Probleme mit sich ein Baby zu behalten.
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misteranonym11misteranonym11 behalten wollen sie es ja nicht. sie holen es nur aus der umgebung raus, bzw werden sie ja schon von der mutter gefragt, ob sie das kind nehmen wollen
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misteranonym11misteranonym11 das problem mit dem jugendamt ist doch folgendes: die schauen sich die mutter an, wie sie lebt usw... da ist ja auch alles in ordnung. meinst du, die bohren dann da nach und fragen ob sie drogen nimmt und einen test mitmacht??? ich denke, wenn das jugendamt bei der mutter auf der matte steht passiert gar nichts, außer das meinen freunde den kontakt von der mutter untersagt bekommen und das kind dann verwahrlost... erst wenn etwas passiert schaltet sich das jugendamt ein und dann ist es ja immer zu spät...
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ZwuckelleZwuckelle Und wenn die Mutter Deine Freunde wegen"Kindesentführung" anzeigen würde?
Wer weiss,was da noch kommen mag!
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misteranonym11misteranonym11 richtig, das dachten wir uns auch schon, dass sie das machen könnte wenn sie zb total drauf ist und ihr kind sucht und vergessen hat, dass sie es bei dem pärchen gelassen hat... dafür würden dann aber sehr viele zeugen dagegen sprechen
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ZwuckelleZwuckelle Und wenn es so viele Zeugen gibt,können die doch alle dem <jugendamt sagen,wie s um die Mutter steht.Dann wird das Jugendamt sicherlich schnell reagieren.
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misteranonym11misteranonym11 die zeugen gibt es dafür, dass die mutter ihr kind den beiden (freiwillig) übergeben hat. mit dem drogenproblem weiß ich nicht.
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ZwuckelleZwuckelle
Sie müssen aber zum Jugendamt gehen und sich dort beraten lassen.das Kind einfach zu behalten,auch wenn es einen Hintergrund hat,geht einfach nicht!
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misteranonym11misteranonym11 es ist ja nicht die rede davon, dass sie das kind behalten wollen, sie holen es nur immer wieder bei der richtigen mutter raus, damit die was weiß ich machen kann... klar, eine dauerlösung ist das nicht...deshalb ja meine frage
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ZwuckelleZwuckelle Eben,aber eine andere Lösung gibts momentan nicht
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misteranonym11misteranonym11 ich denke auch, dass sie jetzt den schritt zum amt machen müssen...
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doris11doris11
diese Situation haben sie sich selbst eingebrockt,...da gibt es nur den Weg zum Jugendamt,..und SIE scheint eifersüchtig zu sein, weil das Kind wohl nicht Mama sagt, wäre das so, dann wäre das Problem wohl nicht so massiv,....fakt ist,....man kann ein Kind nicht einfach so behalten,.....da werden immer Probleme aufkommen,..es beleibt nur der Weg zum Amt, sie sollen die Pflegeschaft beantragen,...
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misteranonym11misteranonym11 es ist ja nicht die rede davon, dass sie das kind behalten wollen, sie holen es nur immer wieder bei der richtigen mutter raus, damit die was weiß ich machen kann... klar, eine dauerlösung ist das nicht...deshalb ja meine frage
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doris11doris11 natürlich ist das keine Dauerlösung, aber der richtige Weg wäre der zum Jugendamt,..oder glaubst du das es das größere KInd gut hat dort?
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misteranonym11misteranonym11 ich kann das schlecht beurteilen, aber ich denke mal, dass das größere es mit sicherheit auch nicht "perfekt gut" hat, aber immerhin wird das größere von der mutter geliebt und das kleinere "abgestoßen"
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misteranonym11misteranonym11
Gibt es da irgendwelche Anlaufstellen, bei denen man sich beraten lassen kann, OHNE dass das jugendamt sich gleich einschaltet? Also, dass man erstmal total anonym ist und sich über seine weiteren schritte erst mal gedanken machen kann, ohne dass das amt los rennt?
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ZwuckelleZwuckelle Auf Worte müssen Taten folgen und dazu muss man sich ans Amt wenden.Jugendamt oder Jugendschutz,einen offiziellen Weg muss man gehen
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GrandiGrandi Ja, wie ich oben gesagt habe: Beratungsstellen, wie z.B. von der Caritas oder der Diakonie oder Pro Familia. Soetwas gibt es in jeder Stadt. Geht nicht gleich zum JA ohne vorher die Sachlage geklärt zu haben, sonst gibt es noch mehr Chaos. Langfristig führt kein Weg daran vorbei, aber dann sollte sich jeder der Beteiligten ganz klar darüber sein, was er möchte und wie seine/ihre Rechte sind und welche Konsequenzen aus verschiedenen Handlungsmöglichkeiten bestehen.
Ich finde darum, erst Beratung und individuelle Klärung, dann erst JA
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VielesNeu1968VielesNeu1968
Hier wird niemand so recht weiterwissen. Ich weiss nicht, ob Eure Bedenken gerechtfertigt sind. Eine anonyme Beratung könnte Euch zunächst weiterhelfen.
Könnt Ihr mit der Mutter reden? Kann sie sich eine Adoption vorstellen? Dann könntet Ihr das Kind behalten, und sie in seiner Nähe sein. Und "slles" wäre rechtlcih unantastbar.
danke, das hilft schonmal weiter.