Frage von kofDE, 88

Bezahlt die Versicherung etwas was durch jemanden anderes zerstört wurde?

Hallo, meine Freundin hat heute meinen IO Hawk kaputt gemacht. Meine Frage, bezahlt das irgendeine Versicherung? z.B. Ihre Haftpflichtversicherung?

Antwort
von Still, 44

Wenn der andere fahrlässig den Schaden verursacht, zahlt es dessen Haftpflicht oder er selbst. Dieses gilt nicht bei vermieteten Sachen und wenn die Person mit dir in häuslicher Gemeinschaft lebt.

Kommentar von kofDE ,

Sie hat es nicht mit Absicht gemacht und wir wohnen nicht zusammen.

Kommentar von Still ,

Wenn sie eine Haftpflicht hat, soll sie den Schaden einreichen. Wichtig: sie muß schreiben, dass sie NICHT aufgefpasst hat!

Antwort
von kevin1905, 33

Hast du auch mal eine komplette Sachverhaltsdarstellung?

Wenn die vorsätzlich gehandelt hat, nein, zahlt keine Versicherung!

Wenn es fahrlässig war, ja, zahlt ihre Haftpflicht sofern vorhanden (Achtung: Bei geliehenen Sachen gibt es vom BGB aus einen sog. stillschweigenden Haftungsausschluss, nicht jede HPV leistet dann).

Antwort
von kim294, 56

Das kommt darauf an, wie der Schaden passiert ist.

Wenn sie das Teil mutwillig beschädigt hat, zahlt keine Versicherung.

Kommentar von kofDE ,

Es war keine Absicht, sie ist gefahren und falsch abgestiegen. Dabei ist es dann kaputt gegangen.

Kommentar von kim294 ,

Also hattest du ihr das Teil geliehen?

Kommentar von kofDE ,

Nicht wirklich. Es stand halt in meinem Zimmer rum, als ich von der Schule kam, sagte sie mir, dass es ihr kaputt gegangen ist.

Kommentar von Bitterkraut ,

Deine Freundin ist in deinem Zimmer, während du in der Schule bist?

Kommentar von kofDE ,

Ja

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Recht & Versicherung, 50

Wenn ihre Eltern eine Haftpflichtversicherung haben, UND wenn sie schuldhaft einen Schaden verursacht hat, zahlt die Versicherung den Zeitwert oder eine Reparatur. je nach dem was günstiger ist.

Das gilt natürlich nicht, wenn sie absichtlich etwas kaputt macht.

Antwort
von FreierBerater, 34

NEIN !  - Jedenfalls kann ein "falsches Absteigen" schwerlich als schuldhaftes Handeln gem. BGB Paragr. 823 ausgelegt werden.

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