Frage von Sverik1, 76

Bezahlt die Krankenkasse eine psychiatrische Indikation, wenn schon eine Therapie bei einem psych. Psychotherapeut läuft?

Hallo liebe Community,

ich bin transident und habe so langsam alle erforderlichen formalen Kriterien für geschlechtsangleichende Operationen erfüllt. Nun hat der MDK mir mitgeteilt, dass ein psychologischer Psychotherapeut keine Indikation dafür stellen darf, sondern ein Psychiater ans Werk muss. Unabhängig davon, dass ich das als reine Schikane betrachte, stellt sich mir die Frage:

Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Psychiater, wenn ich nun neben der obligatorischen begleitenden Therapie auch noch dahin muss, um die Indikation zu bekommen? Ein Facharzt für Psychiatrie wird das ja sicherlich nicht nach einer Sitzung machen, sondern will mich im Zweifel erstmal kennenlernen... Oder muss ich quasi die Therapie abbrechen, um zu einem Psychiater zu wechseln?

Bitte nur ernstgemeinte und vor allem hilfreiche Antworten. Auf Tipps wie: "Lass gut sein und leb so weiter wie bisher." kann ich verzichten. Danke.

Antwort
von bikerin99, 43

Du musst deine Therapie nicht abbrechen, wäre auch nicht sinnvoll. Du brauchst offensichtlich noch ein fachärztliches Gutachten. Gutachten sind meist selbst zu bezahlen. Aber frage deinen Therapeuten/in, welchen Psychiater er/sie empfehlen würde und nach Möglichkeiten, wie du möglichst günstig zu deinem Gutachten kommst.
Vermutlich findest du in transidenten Foren auch Ratschläge und Empfehlungen für Fachärzte.
Wünsche dir alles Gute.

Antwort
von km11111, 42

Hallo!

Psychiatrische Behandlungen werden auch dann bezahlt, wenn eine Psychotherapie durchgeführt wird. Das ist sogar eher die Regel als die Ausnahme.

Inwieweit ein Gutachten selbst zu tragen ist, vermag ich nicht zu sagen. Das wird aber der Psychiater wissen.

Es gibt Listen von Ärzten, die für diese speziellen Gutachten in Frage kommen.

VG

Kommentar von Sverik1 ,

Danke! :-)

Eine Fachärztin für Psychiatrie habe ich schon im Auge. Sie hat auch mein Gutachten für die rechtliche Namensänderung geschrieben und kennt mich daher schon. :-)

Kommentar von km11111 ,

Super! Dann würde ich die auch kontaktieren! 

Antwort
von extrapilot350, 42

Hole Dir eine Überweisung von Deinem Hausarzt, dann müssen die das bezahlen. Es hat nichts mit Schikane zu tun. Nur ein Psychiater kann Dir ein derartiges Gutachten ausstellen.

Kommentar von Sverik1 ,

Ich empfinde das komplette Verfahren als Schikane und generell verstoßen die Richtlinien ja auch gegen diverse Grundrechte. Da ich psychisch gesund bin, hätte ich am liebsten auch nicht 1,5 Jahre Therapie über mich ergehen lassen. Das sei aber mal dahin gestellt, denn momentan gelten die Richtlinien ja noch... :-/ Dank dir trotzdem für den Tipp mit der Überweisung! Das werde ich dann mal tun. :-)

Antwort
von transeltern, 11

Erstmal einiges zur Klarheit, Transidentität gibt es nicht, der Vogel heißt nach wie vor Transsexualität und das ganz offiziell und nomenklatorisch richtig, ist auch nichts wofür man sich beleidigt fühlen muß. Geändert wird der "sex", das Geschlecht, daß was auch im Reisepass als f oder m codiert ist und international auch genauso verstanden wird und nicht die Identität. Es interessiert nicht, was der Deutsche darunter verstehen mag oder will. Stigma kann man nicht mit Flucht durch stetiges Umbenennen bekämpfen und Akzeptanz läßt sich dadurch auch nicht erzwingen.

Der Weg ist auch keine Schikane, denn er funktioniert, man muß sich nur vorher mal vernünftig informieren, statt dem Rumgejammere von Transidenten und Transgendern zu glauben.

Niemand erachtet sich selber als so dermaßen psychisch gesund als psychisch Kranke selber. Davon ab ist es bekannt, daß Transsexualität durchaus massive Kollateralschäden erzeugen kann. Es gibt aber auch psychische Krankheiten, die einem eine Pseudo-TS vorgaukeln können und genau da ist die ergebnisoffene Therapie so wichtig, denn es sollen genau die herausgefiltert werden, die sich aus anderweitigen Gründen einfach nur was vormachen. Werden die nicht herausgefiltert, haben wir schnell mal Rückkehrer erzeugt oder einen Suizid vor uns, denn schnell kann man im Eifer des Gefechtes auch einen Schritt zu weit sein.

Davon ab werter Sverik handelt Dein MDK korrekt, denn eine Indikation kann in der Tat nur ein Psychiater ausstellen, denn der ist medizinischer Arzt mit psychologischer Zusatzausbildung. Eine Indikation gibt es nur für medizinische Zustände die dringend behandelungsbedürftig sind wie z. B. ein Beinbruch, Blinddarmentzündung, Magengeschwür etc. pp. Nur das Transsexualität kein krankhafter medizinischer Zustand in dem Sinne ist und Transsexualität auch ansich keine klassische "Krankheit" ist. Der Körper eines Transsexuellen ist nicht behandlungsbedürftig, denn der Körper ist für sich gesehen völlig gesund, wenn auch falsch. Ergo gibt es für Transsexualität keine Indikation. Die Bewilligung zur OP geht allein über den vorhandenen Leidensdruck und diese wird mit einer psychologischen Stellungnahme durch den Therapeuten bescheinigt. Mir wundert es nur, daß das Dein psychologischer Psychotherapeut nicht weiß.

Andere Möglichkeit wäre, daß die Krankenkasse ein medizinisches Gutachten durch den MDK haben will. Hier ist es aber so, daß die Kasse bzw. der MDK für die Kosten aufkommen muß, denn diese gibt ja das Gutachten in Auftrag und nicht Du. Laß Dich also nicht beirren, alles was die Kasse/MDK  selbst in Auftrag gibt, muß sie auch selbst bezahlen.

Also bevor ihr alle hier wieder a la Schikane rumjammert, informiert euch vorher doch gefälligst, denn der Weg funktioniert und zwar sehr gut sogar.

LG transeltern

Kommentar von jovetodimama ,

Hallo transeltern, könntest Du Dir bitte einen etwas freundlicheren Ton angewöhnen?

Also bevor ihr alle hier wieder a la Schikane rumjammert, informiert euch vorher doch gefälligst...

Solche Sätze müssen doch eigentlich nicht sein!

Im übrigen muss man Deinen Text zweimal vielleicht sogar dreimal lesen, bis man kapiert, was Du dem Fragesteller eigentlich sagen willst. Nächstes Mal bitte freundlicher und kürzer!

Kommentar von Sverik1 ,

@ jovetodimama: Vielen Dank für die Unterstützung! :-)

@transeltern: Vielen Dank für deine "Antwort", die mir mehr wie eine Zurechtweisung vorkommt.

Mir ist durchaus klar, was Transsexualität und Transidentität bedeutet. Was ich jedoch eindeutig nicht wollte, ist, dass mir hier jemand über meinen eigenen Zustand aufklärt. Meine Frage war, ob die Kasse den Gang zum Facharzt für Psychiatrie bezahlt. Deine wenig fundierte Antwort ist sehr wenig hilfreich.

Ich brauche auch niemanden, der mir erzählt, dass der Weg angeblich sehr gut funktioniert. Das tut er nämlich nicht und Verbesserungsbedarf besteht an allen Ecken und Enden. Den muss man nur auch sehen können. Werte transelten, mir Gejammere zu unterstellen ist weiterhin eine Anmaßung, denn wie bereits oben erwähnt, habe ich lediglich gefragt, ob ein Besuch beim Psychiater von der Kasse bezahlt wird. Dafür ist dieses Portal da und nicht für ungebetene Aufklärungskampagnen mit erhobenem Zeigefinger, noch dazu mit zum Teil falscher Info. Halte dich mit solchen Stellungnahmen besser zurück!

Und nur um etwas Aufklärungsarbeit zu leisten: Nein, das "Sex", also das biologische Geschlecht, wird nicht geändert! Egal, wie viele Operationen man machen lässt, der Chromosomensatz wird sich nicht ändern und somit auch nicht das "Sex". Im Übrigen ist der aktuelle wissenschaftliche Stand, dass das Gehirn das größte Geschlechtsorgan ist. Und auch das ändert sich nicht durch die operative oder hormonelle Angleichung. Was sich ändert ist die soziale Rolle, also das "Gender" sowie die primären und sekundären Geschlechtsteile und durch die Hormone auch etwas der "Rest" vom Körper. Dennoch wird es immer nur eine Angleichung und keine Umwandlung sein. Im Übrigen heißt es ganz offiziell und nomenklatorisch korrekt keinesfalls Transsexualität (Wikipedia ist nicht immer die beste Quelle!!), sondern wird nach ICD-10 "Transsexualismus" genannt (Quelle: http://www.icd-code.de/icd/code/F64.-.html). Transsexualität bedeutet im Wortsinn "von einem zum anderen biologischen Geschlecht" (lat. trans = hinüber; lat. sexus = natürliches Geschlecht), wobei das lat. Suffix -ität für eine Regel, bzw. Tatsache steht. Transsexualität ist also die versprachlichte Fassung der falschen Vorstellung, man könne ein Geschlecht umwandeln. Mit dem Suffix -ismus hingegen wird zumindest dem Umstand Rechnung getragen, dass Menschen eben nicht wie eine Schnecke mal eben das Geschlecht wechseln können, sondern dass es immer nur eine Angleichung an die jeweilige Sexualität (lat. für Geschlechtlichkeit) geben kann. Daher ist deine Behauptung, einzig Transsexualität sei die richtige Bezeichnung schlicht falsch! Ich würde dir nach Lektüre meiner Ausführungen dringlichst raten, über die Etymologie mit mir nicht zu streiten. ;)  Darüber hinaus sind von Transsexualismus Betroffene freie Bürger und dürfen sich selbst so bezeichnen, wie es ihnen behagt. In meinem Fall ist das "transident", denn ich spreche ungern über meine Genitalien, sondern lieber über meine Identität, die ich in der sozialen Rolle überdies mehr gespiegelt sehe als in meinen Geschlechtsteilen. Wenn dir dies nicht zusagt, dann sei dir ans Herz gelegt, etwas mehr Toleranz walten zu lassen und nicht jedem gleich Unwissenheit zu unterstellen, zweifelhaften Rat angedeihen zu lassen und völlig unangemessen gleich deine (vmtl. Transfrau-)Krallen auszufahren.

Um es noch einmal klar zu stellen: Du hast mit keinem Satz, mit keinem Wort, mit keiner Silbe auf meine Ausgangsfrage geantwortet! Leider sehr traurig, dass du dafür jedem Leser deine seltsamen Theorien auf die Nase bindest, anstatt einfach Hilfe zu leisten. Genau solche Leute sind der Grund dafür, warum Trans*Menschen gleich welcher Ausprägung noch immer für psychisch krank gehalten werden. Danke dafür!

Kommentar von transeltern ,

Technikfehler. Ich versuch es nochmal. Sorry.

Kommentar von transeltern ,

Transsexualität und Transsexualismus ist offiziell dasselbe. Und ich habe auf Deine Frage geantwortet. Wenn es keine Indikation für Transsexualität gibt, was bitte soll dann bezahlt werden? Ich rede hier keinen Stuß sondern gebe nur das wieder, was mir mein Therapeut erzählt hat. Die Erlaubnis zur OP geht allein über psychologische Stellungnahmen, die den Leidensdruck bescheinigen, die werden von den Kassen übernommen. Mag sein, daß auch hier eine psychologische Stellungnahme gemeint ist, sozusagen eine zusätzliche, nur dann muß der Fachmann diese auch genauso bezeichnen. Aber davon ab, ja, Indikationen werden von der Kasse bezahlt, sonst müsste man ja Indikationen zu einem Beinbruch etc. ja auch selber zahlen. Mir ist allerdings nachwievor schleierhaft, warum sich das Thema "Indikation für Transsexualität" so hartnäckig hält.

Nein, die Identität wird nicht geändert, denn diese ist angeboren. Die ist schon da bevor überhaupt ein Name ausgesucht wurde resp. der Personenstand eingetragen wurde. Namen sind austauschbar und stehen nur auf dem Papier. Geändert wird der Name und der Personenstand sowie die körperlich-geschlechtliche Optik und im stärksten Betroffenheitsgrad auch das Genital, die körperlich-geschlechtliche Optik ist ein Teil von Geschlecht (engl. sex). Damit einhergehend ändert sich natürlich auch die Rolle, dies ist aber automatisch mit einhergehend, primär geht es TS im engsten Sinne der Definition F 64.0 um den Körper, das innere Spiegelbild. Ich z. B. habe unter dem falschen Körper mehr gelitten als unter dem falschen Ausweis. Für mich habe ich das sichtbare Geschlecht "sex" geändert, Chromosomen interessieren hier nicht, die sieht keiner. Der Personenstand (im Pass auch als "sex"bezeichnet) wird ebenfalls allein am Erscheinungsbild festgemacht und damit eingetragen, Chromosomen interessieren hier auch niemanden, solange der Säuglingskörper "normgerecht genug" aussieht. Ergo heißt es nomenklatorisch richtig Transsexualität.

Du darfst Dich gerne als TI bezeichnen und Deine Meinung dazu haben, nur will ich dann mit diesen Bereichen nicht verwechselt werden.

Und sorry, es ist rumjammern, wenn Betroffene von Diskriminierung reden. Ich habe mich nie diskriminiert gefühlt und auch nie zu irgendetwas von außen gezwungen gefühlt. Ich bin in eigener Verantwortung den Weg gegangen, ich bin ihn trotzdem gegangen obwohl ich wußte, was da alles auf mich zukommt und welche bürokratischen Herausforderungen zu meistern sind.

Kommentar von Sverik1 ,

Danke für die Klarstellung und den ruhigen Ton im Kommentar. :-)

Ich will dazu aber auch noch mal meinen Senf geben: Transsexualität und Transsexualismus sind nur in der Wahrnehmung dasselbe. Der Wortsinn meint etwas Grundverschiedenes und warum das so ist habe ich oben bereits ausgeführt. Es geht dabei nicht um den Wortstamm "transsex", sondern um das Suffix. Die Endung -ität ist einfach falsch, weil das Geschlecht nicht umgewandelt wird, also z. B. aus den Geschlechtsorganen einer Transfrau keine im natürlichen Sinne voll funktionsfähigen (d.h. zeugnungsfähigen) weiblichen Organe gebildet werden können. Ebenso wenig funktioniert das bei Transmännern. Die Endung -ismus zielt auf die Nachbildung, bzw. optische Angleichung ab. Mehr ist einfach nach aktuellem medizinischen Status nicht drin. Leider kennen auch viele Therapeuten diesen Unterschied nicht, oder es ist ihnen einfach egal.

Du meintest sicherlich "Indikation für eine GOP". :-) Denn Indikation ist aus Medizinersicht die Anordnung, eine bestimmte Maßnahme durchzuführen. Eine Indikation für Beinbruch gibt es daher nicht, es sei denn, es handelt sich um einen falsch verheilten Bruch oder sowas und der Knochen muss nochmal gebrochen werden. In unserem Fall gibt es daher nur die Indikation für eine geschlechtsangleichende Operation bei Diagnose Transsexualismus, die dazu noch in unserem Fall die "Ultima Ratio" darstellen muss. Dass eine solche Indikation nur von einem Facharzt, noch dazu einem für Psychiatrie, ausgestellt werden soll war mir neu. Ich kenne nämlich Leute, die haben mit einer Indikation ihres psych. Psychotherapeuten auch eine Zusage bekommen, zumal diese seit ein paar Jahren Facharztstatus haben. Offenbar wird das von den "Ärzten" beim MDK durchaus unterschiedlich gehandhabt... :-/ Daher dachte ich, dass die Indikation und die Stunden beim Psychiater dann nicht mehr von der KK übernommen werden.

Für mich hat Identität wenig mit dem Namen zu tun. Ich bevorzuge transident, weil die allermeisten Trans*Menschen bis zu einem gewissen Zeitpunkt selbst glauben, ihre Identität stimme mit ihrem anatomischen Geschlecht überein - sie seien also cis. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Bis zu diesem Punkt versuchen aber ja viele sich einzureden, sie entsprächen dem gesellschaftlichen "Standard". Ich denke da an die vielen Transfrauen, die einen Handwerksberuf gelernt haben oder Transmänner, die eine Familie gegründet und Kinder geboren haben. Dass das alles natürlich an unseren gesellschaftlichen Strukturen liegt, sei mal dahin gestellt. Wenn aber einmal das "innere Outing" vollbracht ist (schwer genug!), dann rüttelt es gewaltig an der Identität und dem eigenen Weltbild. Das ist aber nur die Innenwahrnehmung und - da gebe ich dir recht - die Identität ist angeboren; man entdeckt sie sozusagen erst und befreit sie von äußeren Einflüssen. In der Außenwahrnehmung aber ist es ein Übergang (im Sinne von "trans") der Identität.
Die soziale Rolle ändert sich auch nicht erst mit der operativen Angleichung, sondern bereits ab dem Zeitpunkt, ab dem man sich entscheidet, nun (entweder abrupt oder eben mit langsamem Übergang) in die soziale Rolle zu wechseln, die man als seiner Identität entsprechend angemessen betrachtet. Bei der einen ändert sich vlt. gar nicht so viel, bei dem anderen auf einmal alles. Das hat aber nichts mit dem Status der Genitalien zu tun! In meinem Ausweis steht für "sex" schon seit geraumer Zeit "männlich", obwohl meine Genitalien eindeutig weiblich sind. ;) Ich möchte zwar auch einige GOPs, aber längst nicht alle.

Abgesehen davon, dass ich mit keinem Wort "Diskriminierung" erwähnt habe, empfinde ich den Weg in jeder Hinsicht diskriminierend. Wenn es für dich keine Diskriminierung ist, dann ist das ok. Rede aber bitte nicht anderen ein, dass die derzeitigen Möglichkeiten völlig ok sind, jeder seines eigenen "Trans*Glückes" Schmied ist und das Ansprechen von Problemen in die Kategorie "Rumgejammer" fällt. Jeder, der diesen Weg beginnt, ist sich darüber im Klaren, dass es eine Menge (urdeutscher) Hürden geben wird. Aber diese Hürden entstehen nur dadurch, dass sie von den Medizinern und Politikern auch aus unterschiedlicher Motivation als solche gepflegt werden! Diskriminierung beginnt da, wo Menschen nicht gleich behandelt werden aufgrund eines bestimmten Merkmals, in unserem Falle das Geschlecht, bzw. die geschlechtliche Identität. Und - das ist das wichtigste bei der Diskriminierung - der Betroffene es auch selbst so empfindet! Es kann also sein, dass du dich nicht diskriminiert gefühlt hast. Glückwunsch - schön, dass du eine solche Erfahrung nie machen musstest! :-) Nix für Ungut, aber: Wenn andere aber anders empfinden, steht es dir nicht zu darüber zu urteilen. Du kannst schließlich auch nicht beurteilen, ob ein Mückenstich bei jemand anderem viel oder wenig juckt oder gar schmerzt. So ist es auch mit Diskriminierung. Sowas muss man dann einfach akzeptieren. ;) 

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