Also das Gespräch ist schon gelaufen, eine Freundin hatte es heute und war mit genau dieser Frage konfrontiert. Mich würde trotzdem interessieren, welche Antwort Ihr für die beste haltet, wenn der mögliche Chef sagt, dass in dem Unternehmen Überstunden anfallen können.
Thema ist für den Unternehmer interessant, zu erfahren, wie der Bewerber unter Belastbarkeit, Flexibiltät und Teamfähigkeit agiert.

Will man den Job ernsthaft haben sollte man antworten: "Das macht mir nichts aus, ich bin flexibel und einsatzwillig."
Ansonsten hat man wenig Cahncen, wenn man gleich eine Schnute zieht und die Stirn rümpfelt.

ich bin gerne bereit im Interesse des Unternehmens auch Überstunden zu leisten
Ich denke, Überstunden ist momentan ganz normal.
Erst in zweiter Runde oder dritter Runde würde ich eventuell nachfragen, ob die Überstunden ausgeglichen / bezahlt werden.
Aber beim ersten Gespräch gehts nur um Kennenlernen, Profil, ...
Grundsätzliche Bereitschaft in Ausnahmesituationen sollte man sicher zeigen, aber grundsätzlich sollte man seine Arbeit doch in der regulären Arbeitszeit schaffen.

Das Du breit bist Überstunden zu machen, ansonsten ist das schon eine negative Sache an Dir. heute verlangt jeder Arbeitgeber Überstunden.
die fallen fast überall an ! Wenn man die Stelle haben möchte, sollte man eine Antwort geben aus der hervorgeht, daß das kein Problem darstellt. Man könnte aber fragen, ob diese bezahlt werden oder ob es Zeitgutschriften gibt.
Ich würde sofort erwähnen,daß ich zwar auch gerne mal bereit wäre,Überstunden zu leisten,aber es nicht zur Gewohnheit werden sollte,da Du bzw. Deine Freundin auch ihre Freizeit braucht für Termine,Haushalt etc.Nicht nur kurz sagen,bin dazu bereit,denn dann wirst Du nur ausgenutzt und es werden immer mehr Überstunden.

Die Wahrheit.
Wenn man keine Ü-Stunden machen will, sollte man das sagen. Das ist fair gegenüber allen Beteiligten.
Ich persönlich würde definitiv so antworten, dass das vom Chef nicht als "Freibrief" verstanden wird, dass man unter 70 Stunden in der Woche das Büro nicht verlässt.

Solange es kein Dauerzustand ist, sind Überstunden o.k.. Verstehe die Frage nicht. Wir reden doch von bezahlten oder mit Freizeit abzugleichende Überstunden, oder?
Eben das ging aus der Frage des Chefs nicht hervor.
Henri am 7. September 2008 10:14 Ich denke, das ist eben nicht der Fall... Auch unbezahlte Überstunden sind in Maßen OK - es kommt auf den Job und das entsprechende Gehalt an. Arbeitsverträge höherwertigerer Positionen beinhalten in der Regel einen Passus wie "Die Arbeitszeit richtet sich nach den jeweiligen Bedürfnissen..."

Ich denke man sollte ehrlich antworten. Wenn man dazu bereit ist kann man das doch ruhig sagen. Wenn es einem aber gar nicht möglich ist bringt es doch auch nichts das zu verschweigen.

Wenn Du diese Frage verneinen willst, brauchst Du Dich gar nicht erst zu bewerben. Jedess Unternehmen kann bei besonderem Arbeitsanfall Überstunden verlangen. Es sind natürlich tariflice Regelungen dabei evtl zu berücksichtigen.

Natürlich bin ich bereit, auch mal Überstunden zu leisten, damit der Betrieb läuft.