kodiaksa am 29.06.2008 um 9:57 Uhr
In meinem Beruf gibt es derzeit ein Überangebot an Jobs. Ich suche neue Arbeit und finde täglich neue Angebote, so dass ich tgl. Vorstellungsgespräche habe und überall genommen werden würde.13 persönl. Bew. seit Mitte Juni. die Bezahlung ist doch recht unterschiedlich ist und ich würde gern im Vorfeld selektieren, was in Frage kommt und was ausgeschlossen werden kann. So muß man nicht jeden Tag von A nach B fahren und 1-2 stündige Gespräche führen, das Thema Gehalt kommt meist ganz zum Schluß, erst mal ne Stunde Firmenphilosophie u.s.w. Jetzt die Frage: kann man so etwas schon mal vorab erfragen, vorsichtig am Telefon ansprechen oder in Erfahrung bringen ohne unhöflich zu sein?
Schickst Du Unterlagen vorab hin?Gehaltsvorstellungen in die schriftliche Bewerbung einfliessen lassen - ist ja garnicht unüblich.Man sollte meinen, dass die Firmen die Dich nicht bezahlen können/wollen dann garnicht erst einladen.

Man kann den Gehaltswunsch schon in die Bewerbung schreiben. Das kann man so formulieren.
Meine Gehaltsvorstellungen betragen ca. .....€ pro Jahr.
oder
Als Jahresgehalt könnte ich mir einen Betrag von ca. ....... € vorstellen.
Wichtig bei der Bewerbung ist aber, dass du genau herausstellen musst, warum ausgerechnet du der geeigtnete Mann für diese Position ist.

Wenn Deine Bewerbungen telefonisch ablaufen, würde ich auf jeden Fall über Deine Erfahrungen sprechen. "Ich habe festgestellt, dass in diesem es Bereiche sehr unterschiedliche Gehaltniveaus gibt. In habe vorher xxx € verdient und würde mich gern verbessern"
Definiere deine Gehaltsvorstellung vorab in deinen Bewerbungsunterlagen. Dann gibts keine Missverständnisse.

die Gehaltsfrage ist sowieso eine sehr sensible Frage und solltest du die bereits am Telefon stellen, dann würde ich als GF oder Personalleiter hgleich zuklappen, denn ohne den Bewerber jemals gesehen zu haben gleich auskünfte über Bezahung zu geben ist m.E. ein gewaltiger Fauxpas des Bewerbers..
wen du allerdings schon 13 Zusagen hast, dann würde ich ja an der Stelle aufhören...
kodiaksa am 29. Juni 2008 10:08 Sind aber alle indiskutabel schlecht bezahlt (8-10,50 brutto teilweise) für Intensivmedizin( Kinderkrankenpflege) und da ärgere ich mich über jeden vergeudeten Tag, weil ich mir auch sehr viel Mühe gebe mit Unterlagen, flexibel bin und spontan vorbeikomme, egal wie weit.
Sei froh, das das so leicht bei dir geht. Das Gehalt sagt sehr viel aus, ist aber nicht immer nur Ausschlaggebend. Da spielt die tägliche Anfahtszeit, die Grösse und Freundlichkeit des Betriebes, also da spielen viele Faktoren eine Rolle. Wenn dir eines besoneders gut zusagt, dann fange doch dort an. Viel Glück.
kodiaksa am 29. Juni 2008 12:01 Ja, das stimmt und wird auch alles berücksichtigt. Aber wenn ich als Intensivschwester im 3 Schichtsystem mit einigen Zusatzqualifikationen und nach bald 20 Jahren Erfahrung mit unter 1000 Euro netto nach Hause gehen soll, dann hörts bei mir auf. Vor allem, wenn ich davon allein mich und 2 Kinder durchbringen muß.
Aber was nutzt dir ein Job, der viele Kilmeter entfernt ist. da wird viel Zeit und Geld verbraucht. Die Entscheidung kann ich dir leider nicht abnehmen.

selbst wenn du telefonisch anfragst und vorbei kommen sollst, würd ich eine bewerbung fertig machen, weil die brauchen sie, wenn sie dich eintstellen nachher eh. bzw wollen die meist haben , auerdem macht das ein gute sbild. also schreib sie in die bewerbung und bring diese zum vorstellungsgespräch mit
Richtig. Den Gehaltswunsch läßt man ab besten in eine schriftliche Bewerbung einfließen. Dann selektieren die Firmen automatisch.
Ich schicke nicht hin. Ich sehe eine Anzeige, ruf an und kann meist schon am nächsten Tag vorbeikommen. Hab auch schon erlebt, gleich zu kommen, also direkt am selben Tag.