Bewerbungsgespräch kurzer Bart?

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3 Antworten

Betrachte es anders herum: Im Vorstellungsgespräch geht es auch darum, ob man mit dem Unternehmen klar kommt.

Wenn zu Deinem Wohlbefinden der Bart gehört, dann sollte man den auch nicht abnehmen. Wobei ich mich frage: Was an 4 mm ein Bart sein soll. Aber unabhängig davon, wenn die Länge Deine Entscheidung ist, dann ist das so.

Stelle Dir vor, Du bekämst die Stelle. Das Gespräch hat ergeben, dass der rasierte junge Mann in das Erscheinungsbild passt. Dann würde das über Jahre bedeuten, dass Du Dich morgens gegen Deinen Willen rasieren müsstest.

Es ist klar, dass man bei jeder Stelle irgendwelche Kompromisse schließt. Überhaupt keine Frage. War selber an Bewerberauswahlrunden beteiligt und nicht nur einmal.

Außerdem kommt so vielleicht die Sprache auf Äußerlichkeiten. Dabei werden dann die Gepflogenheiten im Unternehmen genannt. Damit wäre für Dich auch klar, wo Du modisch mitgehen kannst und wo nicht.

Für Kleidung, bei Frauen Schminke, Frisur usw. sollte man bei einem Vorstellungsgespräch nicht als Verkleidung nutzen. Das produziert Unsicherheiten im Auftreten. Zusätzlich zu der Gesprächssituation.

Daher den Grad der Kleidung (im Sinne von Stil) immer so wählen, wie man zur Arbeit kommen will. Ist einem klar, dass dort Anzug und Schlips und Kragen angesagt sind, dann hat man das Einverständnis damit auch zu signalisieren. Nämlich durch das Tragen entsprechender Kleidung.

Wobei es immer ein Zeichen der Wertschätzung der anderen Person ist, wenn man erkennt, dass z.B. ein Bewerber beim Frisör war. Oder neue Kleidung trägt. Bitte nicht übertreiben, es soll ja noch zu Dir passen.

Aber selbst wenn einer so ein Läuse-Biotop (Rasta-Locken) auf dem Kopf hat, dann kann man schon mit den Haaren irgendwas machen um zu zeigen: Dieser Termin hier ist was besonderes für mich.

Viel Erfolg.

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Ich persönlich fühle mich mit einem Bart selbstbewusster.

Dann lass ihn dran. Grundsätzlich halte ich gar nichts davon, seine Persönlichkeit für den Arbeitgeber zu "verbiegen", bzw. sich dahingehend den Wünschen des Chefs anzupassen.

Gegen einen gepflegten Bart spricht überhaupt nichts.

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Gerade weil Bärte gerade modern sind, sind die Unternehmen da auch liberaler geworden. Bartwuchs ist ja was Natürliches und wenn dein Bart gepflegt ist und nicht so ein Vollbart-Rauschebart, spricht überhaupt nichts dagegen, ihn stehen zu lassen. Anders wäre jetzt ein sichtbares Tattoo oder Piercings, da sind die Unternehmen nach wie vor je nach Branche und Job ziemlich streng. Aber der Bart gehört zu dir und du würdest ihn dann ja auch (wieder) tragen wollen, wenn du den Job hast, also lass ihn lieber gleich stehen, er gehört zu dir!

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