Frage von Hanuta1996, 68

Bewerbungsabsage Auskunft?

Hey Leute, ich habe mich bei einem Unternehmen für eine Ausbildung beworben und leider eine Absage bekommen (Standard Absage per E-Mail). Daraufhin habe ich im besagten Unternehmen angerufen und bei der Personalabteilung höflich gefragt welchen Grund die Absage hat, denn wenn es an meiner Bewerbung liegt, dann könnte ich sie ja verbessern. Die Dame am Telefon sagte mir nur, dass Sie keine Auskunft geben darf da es das sogenannte Gleichbehandlungsgesetz gibt, welches das verbietet. Nach fünf Minuten googeln habe ich herausgefunden, dass das ja völliger Schwachsinn ist. Jetzt zu meiner Frage: kann ich sonst noch irgendwie herausfinden was an meiner Bewerbung falsch war, oder muss ich das einfach so hinnehmen?

Kurz noch zu mir: unter 20 Jahre alt, Fachabitur (FOS-Technik mit 18 Wochen Praktikum in dem Bereich in dem ich mich beworben habe), momentan im 2. Semester eines Informatik-Studiums (Schnitt 2,5) das ich aber definitiv abbrechen werde. Also an den Anforderungen IT-Kenntnisse, logisches Denkvermögen, gute Kenntnisse in Mathematik und Physik und mindestens Mittlere Reife, die das Unternehmen verlangt hat, kann es ja wohl nicht liegen.

Hoffe ich habe alles relevante erwähnt und vielen Dank schonmal für alle Antworten! :)

Expertenantwort
von Setna, Community-Experte für Bewerbung, 12

Jetzt zu meiner Frage: kann ich sonst noch irgendwie herausfinden was an meiner Bewerbung falsch war, oder muss ich das einfach so hinnehmen?

Die AG sind nicht verpflichtet, dir einen Grund zu nennen. Aber die AG bzw. die Mitarbeiter verstecken sich auch gerne hinter dem Gleichbehandlungsgesetz.

Wenn du das nächste Mal die Chance auf eine hilfreiche Antwort erhöhen willst, dann darfst du nicht direkt nach den Gründen der Absage fragen! Nach einer kurzen Einleitung (in der du freundlich noch mal dein Bedauern ausdrückst, nicht angenommen worden zu sein, weil du sehr gerne dort gearbeitet hättest - GRÜNDE nennen) fragst du nach, was du zukünftig besser machen könntest bzw. wo die Personalerin noch Potenziale für dich sieht. So vermeidest du das "Gründe für Absage", wo bei den meisten Personalern die Alarmglocken klingeln, und du bleibst positiv. So bekommst du eher eine hilfreiche Antwort.

Antwort
von Schewi, 19

Unternehmen nennen die prinzipiell keinen Grund, weil es Leute gibt, die das Ausnutzen und juristisch dagegen vorgehen. Und auch wenn das nicht passiert kann dies oft zu beachtlichen Diskussionen mit verärgerten Bewerbern führen. Man würde Arbeitszeit und damit bares Geld an Leute verschwenden, die man sowieso nicht einstellt. Oftmals Haben Unternehmen hunderte Bewerber. Da macht man sich nicht die Mühe für jeden ein individuelles Feedback zu geben.

Antwort
von Repwf, 30

Was willst du machen wenn du es fordern KÖNNTEST? 

Den Chef der das augenscheinlich nicht sagen möchte unter Hypnose zwingen es dir preis zu geben?

Antwort
von Kuestenflieger, 36

abbruch = schlechte karten im spiel , also keine qualifikation .

Kommentar von DasChristkind ,

Also wie ich die frage verstanden habe verlangt das Unternehmen kein abgeschlossenes Studium. Es kommt immerhin öfter vor, dass Studenten in den frühen Semestern abbrechen und dann noch eine Ausbildung beginnen.

Antwort
von 123dieanni, 19

Vielleicht liegt es nicht daran, dass Deine Bewerbung "falsch" war sondern an Deinen Fähigkeiten oder Kenntnissen oä.?

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