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Bewerbungs Foto

Frage von ponkio ponkio

Hallo zusammen

Brauche dringend Tipps für ein gutes Bewerbungsfoto. Wenns klappt möchte ich das gerne von einem Freund machen lassen da ich eine gute Kamera (Canon EOS 350d) hab und eigendlich kein Geld ausgeben möchte. Ansonst kommt halt ein Fotograf zum zug...

Nun, was soll man anziehen? Lachen oder nicht? Sonstige Tipps von euch? Farbig oder Schwarzweiss?

Danke im Voraus! =)

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Antworten (10)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von gejka gejka

    Für ein gutes Foto ist weniger die Kamera entscheidend, als zum einen das Auge des Fotografen, zum Anderen "schönes Licht", ein Aufsteckblitz ist dabei in der Regel völlig ungeeignet.

    Dein Outfit sollte aus businesstypischer Bluse, Jacke und dezentem Kettchen event. Ohrclipp bestehen, die Frisur eher dynamisch nach hinten als ins Gesicht hängend gestylt sein.

    Immer im Stehen fotografieren, um eine kraftvolle Körperspannung auf zu bauen, das gilt auch für lässige Posen! hängende Schultern gehen gar nicht.

    Der Blick muß klar und weitgehend gerade in die Kamera gerichtet sein, die Augen sollten "Lächeln", es muß da jemand herausschauen!

    Auch der Mund sollte lächeln, optimal ist ein offenes Lächeln mit blitzenden Zähnen, das wirkt Souverän und einladend. Wenn es mit den Zähnen nicht so klappen will, sollten die Lippen wenigstens freundlich entspannt und nicht zusammengepresst wirken.

    Ein hellgrauer bis weisser Hintergrund, am besten mit einem Lichtspiel ist optimal und macht sich auf dem weissen Blatt des Lebenslaufs oder dem Deckblatt am besten.

    Das Ergebnis sollte ein Bild sein, aus dem Du den Betrachter munter ansiehst und dabei unkompliziert-umgänglich, offen-dynamisch, ehrlich, und ungeheuer Kompetent wirkst.

    Farbfotos sind meist günstiger als S/W, denn es entspricht dem natürlichen Sehempfinden. S/W-Fotos bedürfen einer anderen Lichtführung und einer besonders sorgfältigen Lichtregie. Ein Farbfoto einfach in S/W umzuwandeln führt dagegen zu flauen grau/grau-Bildern.

    Wird eine Position mit Kundenkontakt angestrebt, sieht der Personaler gerne etwas mehr vom Erscheinungsbild der Kandidaten, ein Hochformat ist dann nahliegend.

    Ansonsten sollte das Bild bei der Aufnahme so angelegt sein, daß man für den Bildanschnitt alle Optionen offen hat.

    Um dies alles unter einen Hut zu bekommen, ist eher ein sehr guter Fotograf zu empfehlen.

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    Antwort von Cosmo54321 Cosmo54321

    Ich bin der Meinung, dass dein >Freund dieses Foto machen kann, weil zwiischen dir und ihm ein Vertrauensverhältnis besteht, das dich mit Sicherheit lockerer in die Kamera sehen lassen wird, als ein Fotograf. Selbst jahrelang Berufsfotograf, habe ich in einem Portraitstudio noch nie ein Foto bekommen, das mich gezeigt hätte, wie ich bin. Lachen? Nein. Mach' ein freundliches Gesicht. Farbe? Ja, ist heutzutage Standard. Der Hintergrund sollte möglichst ruhig sein. Das erreicht man am besten, indem man eine lange Brennweite benutzt (ca. 100 mm) und dann so nah wie möglich (formatfüllend) ran geht. Vom Licht her am besten nachmittags gegen 17 Uhr, am besten im Schatten eines großen Gebäudes ( = weiches Licht) Benutze wenig Make up, ein wenig Transparentpuder mit einem Pinsel auf Stirn, Nasenspitze und Kinn auftragen (= keine störenden Reflektionen. Ansonsten: Locker sein. Lass' deinen Freund ruhig ein paar Dutzend Fotos machen, aus denen du dann das beste aussuchen kannst.

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    Antwort von Filburt Filburt

    Warum glauben so viele Leute, eine "gute Kamera" macht automatisch ein gutes Bild?

    Wenn's sein muss, macht ein Fotograf auch mit einer Aldi-kamera ein ansprechendes Bild in 6x4 cm.

    Wofür willst dich bewerben (Branche/Stelle?)

    Eher konservativ, oder kreativ? - In letzterem Fall kann das Foto auch "ausgefallener" sein.

    Mach dir Gedanken über den Hintergrund, ein farbiger Stoffhintergrund wäre schon toll; dann die Beleuchtung.

    Sicher hast keine gescheite Blitzanlage; laß es mit dem eingebauten; dann lieber bei schönem Wetter raus (am besten morgens; keine harte Mittagssonne, wenn möglich, blauen Himmel bei Offenblende als Hintergrund nutzen...

    ... tja, oder halt zum Fotografen...

  • 1
    Antwort von DaCaV5 DaCaV5

    also, bei einem bewerbungsfoto, würde ich es so machen: Hintergrund ---> weiß, oder vielleciht hellblau, aber nicht irgendwo in der natur ; D. anziehen darfst du dir eigentlich alles, man sieht ja nur din gesicht, und deine schultern...daher ist das jacke wie hose... grinsen ist bei bewerbunsfotos eigentlich schon angebracht, da das foto ja nicht für den ausweis ist. und ich würde sagen, nichts schwarz-weiß,, da das zu langweilig ist Mfg DaCaV5

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    Antwort von Beutelkind Beutelkind

    Die Frage gab es hier schon mal:http://www.gutefrage.net/frage/wie-soll-ein-bewerbungsfoto-aussehen

    Kommentar von Beutelkind BeutelkindBeutelkind

    Und da kannst Du Dein Bild bewerten lassen und Ratschläge zum richtigen Bild ansehen: http://www.joboderflop.de/ueber

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    Antwort von Reservist Reservist

    Lass es bitte!

    Ich sehe bei uns oft Bewerbungen, wo die Fotos privat gemacht worden sind.

    So gut wie keines dieser Fotos taugt was. Man erkennt den Unterschied zum Fotografen.

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    Antwort von DieterDemuth DieterDemuth

    Passbilder sind 35 × 45 mm groß (Hochformat, ohne Rand), wobei die Entfernung oberes Kopfende ↔ Kinn zwischen 32 und 36 mm liegen muss. Das Bild sollte schattenfrei fotografiert werden und mit mindestens 4 Mio Pixel leicht von oben nach unten aufgenommen werden. Ohne Blitz mit diffusen Tageslicht ergeben die besten Fotos.

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    Antwort von Cosmo54321 Cosmo54321

    Nachtrag: Auch die Haltung ist wichtig. Wenn dein Kopf in einer Achse mit dem Körper ist, entsteht ein sogenanntes "Verbrecherfoto". Besser ist, wenn der Körper 30-45 Grad zur Kamera positioniert ist und der Kopf dann Richtung Kamera gedreht wird. Das macht das Bild dynamischer.

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    Antwort von JanValJan JanValJan

    In der Fotografie findet keine Eichung statt,man wird "nur" ausgebildet,was aber noch keine Garantie für Spitzenqualität.Ein Werbefotograf kann auch gute Portraits machen,obwohl er auf Werbung und nicht auf die "Seele vorbereitet" ist.:),in seiner Ausbildung.Nicht das wichtig,wie man sich nennt,sondern was man abliefert.Aus einem Portraitfotograf wird ein guter Portraitfotograf,wenn er mit Menschen umgehen kann und mag,wozu sehr sehr viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen,psychologishes Wissen nötig ist.

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    Antwort von JanValJan JanValJan

    Kurz gefasst: auf dem Bewerbungsfoto muß Du Symphatieträger sein.In einem Bild wissend,kommunikativ,warmherzigaussehen.Das kann nur ein Fotograf aus Dir herauskitzeln,der rfahrung hat im Personenfotografie.Ein Reklamfotograf muß nicht unbedingt gute Portraits machen.Der mit Menschen kommunizieren,umgehen kann ist fähig es zu machen.Beim Fotografieren kann man den Betrachter "manipulieren": eine geradlinige,ehrliche Kopfhaltung,in die Kamera schauen,wie beim Zuhören,kein "nettes" lächeln und keine "Kunst" beim beleuchten.Ich fotografiere nicht vor den üblichen weiß/blau/farbiger Hintergrund,sondern schwarz mit einem leichten Trennlicht auf die Decke.Es wird nicht abgelenkt vom Gesicht.Möglichst ohne Dekoltee,entweder V-Ausschnitt,oder Rollkragenpulli.Das Foto muß wirken,die Austrahklung,die Augen!Am besten füge ich ein Bild bei. Viel Spaß!

    Kommentar von gejka gejkagejka

    Ein Bewerbungsfoto ist ein Werbefoto, ein Werbefotograf ist auf Werbefotos geeicht und in der Regel sehr viel vielseitiger als ein Portraitfotograf. Ein Werbefotograf ist daher eher die bessere Wahl.

    Kommentar von JanValJan JanValJan

    es ist keiner geeicht...entweder kannst du oder nicht...studieren ersetzt alleine das Können nicht.Der Werbefotograf bedeutet nicht Bewerbungsfotograf... Das Foto soll (für den Fotografen) statt des Fotografen sprechen! Über das Verhältnis,die Stimmung,das vorhandene,oder fehlende Vertrauen,Komplexe.Der Erfolg hängt,außer von der fachlichen Kompetenz des Fotografen,vom Vertrauen des Modells ab.Wenn es nicht vorhanden ist,darf man gar nicht anfangen.Die sichere fachliche und psychische Überzeugungskraft des Fotografen befreit das Modell und gibt Selbstvertrauen. Die Kamera ist eine Waffe,die in den Händen eines schwachen Charakters zur Missbrauch führen kann

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