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Bewerbung zur Bäckerin, wie findet ihr sie?

Frage von Kleinedesi87 Kleinedesi87

Könntet ihr mir vielleicht sagen ob ich das so lassen kann? Mir ist wichtig dass in der Bewerbung steht dass ich die Ausbildung zur Hauswirtschafterin abbrechen MUSSTE! Weil das ja auch im Lebenslauf stehen muss...

hiermit bewerbe ich mich um den von Ihnen ausgeschriebenen Ausbildungsplatz zur Bäckerin, da ich die Kenntnisse und Fähigkeiten mitbringe, die Sie an Ihre zukünftigen Auszubildenden stellen.

Während der Ausbildung zur Hauswirtschafterin im Jahr 2007, konnte ich erste Erfahrungen im Umgang mit Lebensmitteln sammeln und auch die Grundsätze der Personal- und Betriebshygiene sind mir vertraut. Durch unerwartete Umstände, musste ich die Ausbildung leider abbrechen.

Es ist für mich selbstverständlich, mir erteilte Aufgaben zügig und gewissenhaft zu erledigen. Meine Stärken sehe ich in meiner Anpassungsfähigkeit, meinem Interesse zur Arbeit und meinem Fleiß. Außerdem bin ich flexibel, höflich, engagiert und von rascher Auffassungsgabe.

Zu einem persönlichen Gespräch stehe ich Ihnen gern zu Verfügung und freue mich über Ihre Einladung.

Mit freundlichen Grüßen

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Antworten (6)

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    Antwort von casilein casilein

    Du schreibst nicht, warum Du Bäckerin werden willst und welche Kenntnisse und Fähigkeiten Du so mitbringst. Du erklärst auch nicht, warum Du gerade in diesem Betrieb ausgebildet werden willst. Du lässt nicht erkennen, dass Du Dich über den Betrieb informiert hast und ob Du an Betrieb und Tätigkeit interessiert bist. Gerade bei einem vorausgegangenen Abbruch ist das massiv wichtig!

    Die unerwarteten Umstände klingen nach ungewollter Schwangerschaft, das kannst Du auf keinen Fall so stehen lassen. Entweder Du erklärst es vernünftig, lässt es weg oder gibst im Lebenslauf ein Stichwort an (z.B. Abbruch wegen langer Krankheit).

    Im vierten Absatz erklärst Du Selbstverständlichkeiten. Es fehlt aber eindeutig die Zuverlässigkeit und das Durchhaltevermögen. Das Fehlen in Verbindung mit dem Abbruch lässt ungewünschte Vermutungen aufkommen.

    Lass das Anschreiben von jemandem korrigieren, der sich mit Kommasetzung auskennt. In dem Text sind die Kommas nach 2007 und Umstände verkehrt.

    Viel Erfolg!

    Kommentar von Kleinedesi87 Kleinedesi87Kleinedesi87

    Da müsste ich ja einen halben Roman schreiben... die Bewerbung ist so schon recht lang... aber du hast natürlich recht...

    Kommentar von casilein casileincasilein

    Die Länge jetzt ist in Ordnung, viel länger sollte es aber nicht sein. Faustregel: Bei einem normalen Briefkopf mit Absender, Anschrift, Betreff und Datum sollte der Text noch auf eine Seite passen, ohne dass das Ganze gedrängt aussieht.

    Die Kunst ist, das kurz und prägnant hinzukriegen. Versuche es so: Schreib erstmal ohne Textlimit und entferne dann alles, was selbstverständlich ist oder im Lebenslauf steht. Schließlich versuchts Du zusammenzufassen oder entscheidest Dich, weniger Wichtiges wegzulassen. Versetze Dich in den Arbeitgeber: Dein Ziel ist es mit der Bewerbung, ein Vorstellungsgespräch zu bekommen.

    Alternativ könntest Du in einem kleineren Betrieb natürlich auch direkt persönlich vorsprechen und die Unterlagen dalassen.

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    Antwort von Mausl007 Mausl007

    Die unerwarteten Umstände würde ich rauslassen. Sie frage Dich beim Vorstellungsgespräch doch sowieso danach. Oder Du gehst auf die Situation ein und schilderst denn Fall. Was ich aber als Leser einer Bewerbung nicht gut finden würde. Also lieber ganz lassen und das dann beim Gespräch erläutertn falls gefragt wird. :-)

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    Antwort von Maniac1984 Maniac1984

    das komma nach 2007 weg Komma nach Umstände weg Ansonsten alles gut. Aber auch wenn wohl der Beruf Bäckerin ausgeschrieben war, ist es nicht richtig und besser, hier Bäckerereifachverkäuferin zu schreiben?

    Kommentar von Kleinedesi87 Kleinedesi87Kleinedesi87

    Ähm... das sind zwei verschiedene Berufe!

    Kommentar von Maniac1984 Maniac1984Maniac1984

    ^Guck, wieder was gelernt ;)

    Aber die Kommas da musst du wegmachen

    Lg

    Kommentar von Kleinedesi87 Kleinedesi87Kleinedesi87

    Klingt das so jetzt besser und sind die Kommas richtig?

    Während der Ausbildung zur Hauswirtschafterin im Jahr 2007 konnte ich erste Erfahrungen im Umgang mit Lebensmitteln sammeln. Das Zusammenstellen verschiedener Teige nach Rezept, das Abmessen, das Abwiegen und die Zubereitung aller Zutaten, das Dekorieren von Backwaren und auch die Grundsätze der Personal- und Betriebshygiene, sind mir vertraut.

    Es ist für mich selbstverständlich, mir erteilte Aufgaben zügig und gewissenhaft zu erledigen. Meine Stärken sehe ich in meiner Anpassungsfähigkeit, meinem Interesse zur Arbeit, meinem Durchhaltevermögen und meinem Fleiß. Außerdem bin ich flexibel, höflich, zuverlässig, engagiert und von rascher Auffassungsgabe.

    Kommentar von Maniac1984 Maniac1984Maniac1984

    habe grammatikalisch nichts zu beanstanden ;)

    Kommentar von Kleinedesi87 Kleinedesi87Kleinedesi87

    Danke ;-)

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    Antwort von dermichi1 dermichi1

    Klingt gut, ordentliche Satzstellung und Grammatik. Ich würde noch das Wort -private- unerwartete Umstände hinzufügen. Mache dich darauf gefasst wenn es zum VOrstellungsgespräch kommen sollte das du damit konfrontiert wirst.

    Kommentar von Kleinedesi87 Kleinedesi87Kleinedesi87

    Deshalb wollte ich das kurz in der Bewerbung erläutern... im Lebenslauf sieht man ja sonst nur dass das abgebrochen wurde... das Ding ist dass damals alles gleichzeitig kam... Ich wurde gemobbt und wurde aus der Wohnung geworfen und habe keine andere bekommen... Ich komme aus Thüringen und die Ausbildung war in Sachsen... der entscheidende Grund weshalb ich abgebrochen habe, war das wegen der Wohnung... wie könnte ich das kurz und knapp erklären?

    Kommentar von dermichi1 dermichi1dermichi1

    Ich würde das Thema kurz schildern ohne in die Tiefe zu gehen.Du kannst offen und ehrlich sagen das die Entfernung ein großes Problem für dich war.

    Kommentar von Kleinedesi87 Kleinedesi87Kleinedesi87

    Das Problem ist dass ich nach wie vor aus Thüringen komme und diese Ausbildung in Bayern ist... die werden denken dass das wieder der Fall wäre... wenn ich erstmal eingeladen werde, kann ich ja alles erklären... dafür muss aber mit der Bewerbung alles stimmen... :-S

    Kommentar von dermichi1 dermichi1dermichi1

    ok dann würde ich das Thema Entfernung weglassen, vll eher das die wohnung zu teuer war oder ähnliches.

    Kommentar von Kleinedesi87 Kleinedesi87Kleinedesi87

    Ok... mal gucken was sich daraus basteln lässt... Danke! :-)

    Kommentar von casilein casileincasilein

    Autsch, kein Arbeitgeber wird verstehen, dass Du die Ausbildung sausen lässt, weil Du aus der Wohnung geflogen bist. Er wird eher mutmaßen, dass Du schuld an dem Rausschmiss bist oder das alles nur als Vorwand nimmst, vor allen, wenn Du gemobbt wurdest. Er wird befürchten, dass das wieder passiert.

    Mobbing ist auch ein schlechtes Argument, denn auch da befürchtet ein Arbeitgeber, dass Du schlecht für das Betriebsklima bist. Bitter, aber so ist es.

    Ich würde eher gar nichts dazu schreiben und mich im Vorstellungsgespräch zerknirscht über die damalige Entscheidung geben und erklären, daraus gelernt zu haben, weil es die Ausbildungssuche erheblich erschwert.

    Du solltest natürlich auch erklären, warum Du nach Bayern gehen würdest (kann ich ja gar nicht nachvollziehen, wenn schon Ausland, dann auch richtig ;-) ).

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    Antwort von Otilie2 Otilie2

    Die werden wissen wollen was "unerwartete Umstände" sind. Kann ja alles seinvom Mobbing bis zum Diebstahl. Würde ich erklären.

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    Antwort von anjanni anjanni

    Die Formulierung "unerwartete Umstände" käme mir als Leser/zukünftiger Chef komisch vor. Wenn Du da so ein Geheimnis draus machst, kannst Du nicht erwarten, daß da jemand noch mal nachfragt. Eher wird Deine Bewerbung gleich aussortiert. Wer weiß denn schon, welche "unerwarteten Umstände" Dich sonst die nächste Ausbildung auch abbrechen lassen?

    Das solltest Du also vielleicht etwas konkretisieren.

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