Bewerbung zur Altenpflegerin.. Verbesserungsvorschläge?

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1 Antwort

Sehr geehrte XY, bei dem Beruf der Altenpflegerin handelt es sich um meinen Traumberuf, da ich Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt, würdevoll und respektvoll, pflegen und begleiten möchte.

Grundsätzlich ist der Einstieg nicht so schlecht. Der Ausdruck passt hier aber nicht, bzw. müssen Wortwiederholungen zwingend vermieden werden.

Beispiel: Statt "würdevoll und respektvoll", einfach "würde- und respektvoll"

Den ersten Absatz solltest Du nochmal umformulieren.

Sehr gerne möchte ich ihr Team als engagierte und motivierte Auszubildende ergänzen und dazu beitragen die hervorragende Pflegequalität ihres Hauses zu erhalten.

Bitte keine Konjunktive verwenden. Das ist in Bewerbungen ein No-Go!

Versuch das umzuschreiben. Z.B.: "Ich bin bestrebt/motiviert..."

 Ich habe die Bewohner bei der Körper- und Hautpflege, beim Ankleiden und bei Toilettengängen unterstützt. Des weiteren habe ich dem Fachpersonal bei dem Anreichen von Essen und Trinken und bei der Gabe von Medikamenten assistiert. Zudem habe ich die Freizeit der Bewohner, zum Beispiel durch Besuche im Café und Spaziergänge, mitgestaltet. Daneben habe ich das System der Dokumentation von Pflegemaßnahmen kennen gelernt und eine umfangreiche Einarbeitung in die Biografiearbeit erhalten.

Das von mir fett markierte würde ich an deiner Stelle auch nochmal korrigieren. Die Satzeinstiege sind nicht gut gewählt.

Inhaltlich stellt sich die Frage, ob Du im Zuge deines Praktikums ein Zeugnis über die geleisteten Tätigkeiten erhalten hast?

Wenn ja, empfehle ich, den gesamten Absatz, bzw. das Anschreiben wesentlich zu kürzen und nur auf die erlernten Kompetenzen einzugehen, die zum einen nicht im Zeugnis erwähnt werden, bzw. die Dir am wichtigsten erscheinen.

Das Grundproblem bei deiner Bewerbung ist einfach, dass diese zu lang ist.

Es gibt weiterhin ein paar Sätze, die für das Schreiben irrelevant sind. Das wären:

Neben den mir aufgetragenen Aufgaben, die ich pflichtbewusst, sorgfältig und zeitnah erledigt habe, habe ich mir regelmäßig eigenständig Aufgaben gesucht.

und:

Ich habe sehr viel Dankbarkeit erfahren, wodurch mein Berufswunsch maßgeblich geprägt wurde.

Die Schlussformel gefällt mir auch nicht.

Vielleicht besser so?: "Einer Einladung zu einem persönlichen Gespräch sehe ich mit großer Vorfreude entgegen."

Lange Rede, kurzer Sinn: Du hast in deiner Bewerbung viel richtig, aber auch viel falsch gemacht.

In erster Linie ist es wichtig, nur die relevanten Dinge zu erwähnen. Ein zu langes Schreiben führt schlimmstenfalls dazu, dass das Schreiben gar nicht bis zu Ende gelesen wird.

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