hallo, wenn man einen - nun ja, sagen wir mal, etwas "klischeebehafteten ersten vornamen hat (justin) und einen eher neutralen zweitnamen, und man bewirbt sich mit dem zweitnamen, hat man dann trotzdem unter umständen nachteile bei der bewerbung wegen des ersten namens? (dass das nicht richtig ist, wissen wir alle, aber es ist leider nun mal fakt, bitte keine diskussionen dazu) denn auf dem zeugnis werden ja beide namen draufstehen, und auch wenn ich im anschreiben und lebenslauf nur den zweiten verwende, liest man den ersten ja trotzdem.
der zweite ist schon mein rufname, seit ich ein kleines kind bin, weil meine eltern noch einmal "umgeschwenkt" sind. überlege jetzt, die namen bei einer namensänderung vertauschen zu lassen, was aber sehr teuer ist.
wie ist eure einschätzung dazu? würde es am "eindruck zu meiner person" bei der bewerbung ändern, wenn ich die namen im rahmen einer namensänderung vertauschen lasse und justin dann mein zweitname wäre? dies wäre noch möglich, bevor mein abschkusszeugnis ausgestellt wird. was meint ihr dazu? würde das "vorurteilstechnisch" etwas ändern, ob justin nun erster oder zweiter name ist? danke
dass einige namen seit zwei oder drei jahren durch die studie, in der der namen von lehrern mit verhaltensauffälligkeiten usw in verbindung gebracht wurden, in "verruf" geraten sind, lässt sich nicht leugnen. auch findet man in zeitschriften des öfteren berichte darüber, wie wichtig der vorname für die karriere ist.
Lehrer nehmen normalerweise keine Bewerbungen entgegen, sondern unterrichten. Es gibt auch keinerlei fundierte Studien (außer der Bild-Zeitung und allen, die davon abgeschrieben haben), die bisher diesen Vorwurf belegten.
Und über die (hüstel) Zeitschriften, die über den Karriereverlauf aufgrund eines Vornamens berichten, kann ich wirklich nur den Kopf schütteln. Dann hätte ja ein Friedel, ein Willibald oder ein Wolf-Rüdiger nie Karriere machen können. Haben sie aber alle ;-)
Es bewirbt sich nie ein Vorname, sondern eine konkrete Person. Die hat Qualitäten und Qualifikationen. Oder auch nicht. Danach entscheidet ein Personaler.