Bewerbung durch Bundesministerium für Inneres abgelehnt?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Du konntest eben nicht zweifelsfrei überprüft werden.

Zu mindestens vertraulichem Material darf nur derjenige Zugang erhalten, dessen Integrität vorher im Rahmen einer Sicherheitsüberprüfung
verifiziert wurde. Darüber hinaus wird bei der Ermächtigung
unterschieden zwischen den Befugnissen, sich zu klassifiziertem Material
„Zugang verschaffen zu können“ (= unberechtigter inhaltlicher Zugang)
oder tatsächlich zu bearbeiten (= berechtigten inhaltlichen Zugang zu
erlangen).


Grundsätzlich gilt für die Einstufung, dass eine nachträgliche Höherstufung nicht erfolgen kann.


Regelungen zu den Geheimhaltungsstufen finden sich z. B. in § 2 der Geheimschutzordnung des Deutschen Bundestages (Anlage 3 zur GO-BT), in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift des Bundesministeriums des Innern zum materiellen und organisatorischen Schutz von Verschlusssachen– Verschlusssachenanweisung (VS-Anweisung – VSA)und in § 4 SÜG.

https://de.wikipedia.org/wiki/Geheimhaltungsstufe

Bei der erweiterten Sicherheitsüberprüfung (Ü2) gehen zusätzlich Anfragen an die Polizeidienststellen der innegehabten Wohnsitze des Betroffenen (in der Regel beschränkt auf die letzten fünf Jahre), und auch seine Identität wird überprüft. Der Ehegatte oder Lebenspartner des Betroffenen wird generell in die Sicherheitsüberprüfung miteinbezogen und soll dieser Einbeziehung zustimmen. Die im Gesetz verwendete Formulierung "soll" bedeutet praktisch jedoch ein "muss", denn ohne die Zustimmung der einzubeziehenden Person kann die Sicherheitsüberprüfung der betroffenen Person nicht durchgeführt werden. Die nicht erteilte Zustimmung hemmt den Beginn oder - wird sie später zurückgezogen - den Fortgang der Überprüfung. In begründeten Ausnahmefällen kann jedoch beantragt werden, auf die Einbeziehung der einzubeziehenden Person zu verzichten.
Zusätzlich können Auskunftspersonen, die angegeben werden müssen, zum
Zwecke der Identitätsprüfung befragt werden, was in der Praxis eher
selten vorkommt.


Bei der erweiterten Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitsermittlungen (Ü3)
werden zusätzlich die von dem Betroffenen in seiner
Sicherheitserklärung angegebene Referenzpersonen und weitere geeignete
Auskunftspersonen befragt, um zu prüfen, ob die Angaben des Betroffenen
zutreffen und ob tatsächliche Anhaltspunkte vorliegen, die auf ein
Sicherheitsrisiko schließen lassen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheits%C3%BCberpr%C3%BCfungsgesetz

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von GJK75
05.02.2016, 16:54

Vielen Dank für deine Infos, damit kann ich schon etwas anfangen. Du hast geschrieben nicht zweifelsfrei überprüft werden...Nun, dazu ist es ja noch gar nicht gekommen. Wurde aufgrund der Tatsache DAS ich längere Zeit im Ausland war nicht weiter verfolgt. Hatte bei dem BMI angerufen, diese wiederum teilten mir mit, dass sie solche Prozedere nicht kennen...

0

Wollte mich nach dieser Zeit wieder in der Region niederlassen und habe mich bei einem Unternehmen hier in Deutschland beworben.

Was produziert dieses Unternehmen bzw. in welchen Geschäftsfeldern ist es aktiv?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von GJK75
05.02.2016, 16:54

Das Unternehmen ist in dem Bereich "Defense" tätig. 

0

Was möchtest Du wissen?