Frage von markus1987, 31

Bewerbung bei BW?

Hallo zusammen.

Und zwar, ja bei mir läuft es ganz gut. Meinem Zeil Ausbildung und Verpflichtung bei der BW bin ich mittlerweile sehr nahe. Ich hatte neulich ein Beratungsgespräch mit dem Karriereberater. Auf die Frage ob es Strafsachen gab, bejahte ich, merkte aber an, dass die Strafe längst vorbei ist, ich auch keinen Gefägnissaufenthalt hatte. Jetzt bin ich beim Suchen nach dem Urteil über den Beschluss der abgelaufenen Bewährungsfrist gestossen.

Unter Punkt 2 bin ich auf den Punkt: "Der Strafmakel wird gemäß §§97 100 JGG für beseitigt erklärt. Datum ist 2012.

Durch ein anderes Forum wo nach was ähnlichem gefragt wurde, sties ich nun auf einen Polizeibewerber der jetzt auch unsicher wurde ( Ich hab laut dem Karriereberater gute Chancen genommen zu werden ) er sah eben das problem bei der Strafsache. Nun frage ich mich: habe ich mir hier selbst ein Ei gelegt? Dagegenzuhalten wäre, dass laut nem Befreundeten Anwalt garnichtsmehr da sein dürfte an Unterlagen und Details Zitat: Das ist gelöscht, da gibts nix mehr drüber, dürfte eigentlich reichen, dass du den beschluss mitnimmst)

Kennt sich da jemand aus?

Aufgrund diesem beitrag hier könnte ich mir das ja schenken mit der Urteilsbegründung?

Ich beziehe mich mal auf dieses Zitat aus diesem Thread hier:

"Die Beseitigung des Strafmakels bedeutet, dass grundsätzlich im Zuge des Resozialisierungsgedankens die Weitergabe der Verurteilung verhindert werden soll, um die Zukunft des Jugendlichen nicht zu "verbauen".

Kommen jedoch in der Folge weitere Verurteilungen hinzu, bevor die 5-jährige Tilgungsfrist abgelaufen ist, so wird die Strafmakelbeseitigung widerrufen. Ausnahmen sind zulässig (§ 101 JGG ). "

http://www.frag-einen-anwalt.de/97,-100-JGG---f26150.html

ich mein mal, ich bin kein Jugendlicher mehr, mittlerweile 28 aber Sinn und zweck ist ja das gleiche.

Hat mir jemand Antwort drauf? P.S. ich habe die letzte 2 jahre die Abendrealschuole gemacht, Schnitt evtl 2.7, angestrebt ist eine Laufbahn als Fachunterofiizier mit Ausbildung im EDV oder wenn das nicht geht Bürobereich.

Ich wäre um helfende Antworten sehr dankbar.

Antwort
von GhostOA, 9

Also grundsätzlich war es richtig zu sagen, das du vorbestraft bist. Lob und Anerkennung, manche sind nicht so ehrlich.

Der Mangel einer Vorstrafe ist, soweit ich es verstanden habe, aus deiner Akte gelöscht worden.

Also ja, du bist Vorbestraft, aber ich glaube, dass es keinen großen Einfluss auf deine Karriere hat. Als Vorgesetzter würde ich erst einmal schlucken, aber grundsätzlich hast du ja eine positive Einstellung zum Gesetz gezeigt und du hast ja auch den Willen ein treuer Bürger zu sein.

Ich meine du könntest angenommen werden.

Viel Glück, bei der weiteren Bewerbung

Horrido.

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