Frage von Regenbogen889, 51

Bewerbung aus Zeitarbeit heraus - organisatorisch?

Hallo, ich bin kein Zeitarbeiter, sondern Student und damit Neuling auf dem Gebiet, spiele aber mit dem Gedanken mich bei einer Zeitarbeit anstellen zu lassen.

Angenommen folgender Fall: Ich habe ein Jahr bei einer Zeitarbeit gearbeitet und würde mich gerne auf eine Festanstellung bewerben außerhalb der Zeitarbeit und nicht bei der Firma, in der ich gerade Einsatz habe. Also an einem völlig anderen Ort.

Wie geht man da vor? Ist das überhaupt möglich sich auf etwas zu bewerben innerhalb der Arbeitszeit? Vorstellungsgespräche etc. finden ja nicht abends statt. Muss man da für die Bewerbungsphase vorher kündigen/urlaub nehmen oder ähnliches? (Man wird ja wohl kaum während der Arbeitszeit verschwinden dürfen)

Falls das jemand schon mal gemacht hat - wie geht man da vor?

Viele Grüße, Regenbogenfisch

Antwort
von floppydisk, 36

nimm einfach einen tag frei oder sprich bei der bewerbung zeiten an, an denen es dir am besten passt. ansonsten kündigungsfristen beachten, du darfst aber natürlich jederzeit kündigen, das steht dir frei.

Antwort
von Messkreisfehler, 29

Wenn Du während einem regulären Arbeitsverhältnis ein Bewerbungsgespräch bei einem anderen Unternehmen hast musst Du dir dafür Urlaub nehmen.

Anders ist es wenn Du gekündigt wurdest und deine Kündigungsfrist läuft, dann hast Du u.U. das Recht dazu freigestellt zu werden um an dem Vorstellungsgespräch teilzunehmen.

Antwort
von derhandkuss, 23

Grundsätzlich kannst Du Dich jederzeit und überall neu bewerben. Für ein (innerhalb der Arbeitszeit liegendes) Vorstellungsgespräch musst Du grundsätzlich freigestellt werden. Ob Du dann zum Beispiel Urlaub nehmen musst, hängt von Deinem (individuellen) Arbeitsvertrag ab . Hast Du zum Beispiel Gleitzeit, fängst Du morgens später an (zu arbeiten) und gehst Abends eher nach Hause.



Antwort
von Lucas, 29

Da hast Du recht, Arbeitszeit ist keine Zeit für Bewerbungsgespräche. Die Antwort hast Du Dir selbst gegeben: Du wirst Urlaub nehmen müssen oder Überstunden abfeiern. Sollte beides zu dem Zeitpunkt nicht gehen, hilft es am Ende nur noch, sich krank zu melden.

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