Frage von nonae66, 60

Bewerbung als Konditorin? bitte um hilfe?

BACKEN - ich liebe es :) Backe wirklich fast jeden Tag deutsch/türkisch.. Nun möchte ich auch meinem Hobby nachgehen und auch für diesen Beruf bewerben, weiß jedoch nicht wie ich es am Ende formulieren soll. Bitte um Hilfe..

Sehr geehrte XY,

mit großem Interesse habe ich Ihre Anzeige in der XY.de gelesen und möchte mich hiermit um die Stelle als Konditorin zum 1. September XY bewerben.

Meine Fachhochschulreife habe ich im Juni 2013 durch den Besuch der XY erworben. Bis Juni 201X war ich bei der XY in XY als Produktionshelferin tätig. Schließlich habe ich eine Ausbildung als Einzelhandelskauffrau begonnen, welches ich aus persönlichen Gründen abbrechen musste.

Da ich mich beruflich neu orientieren will, habe ich mich im Internet über die Voraussetzung für den Beruf der Konditorin ausführlich informiert. Dieser entspricht meinen Neigungen und Vorstellungen. In meiner Freizeit backe ich sehr gerne und bin sehr interessiert neue Rezepte auszuprobieren und diese für Geburtstage oder für Freunde nach zu backen.

Durch meine offene und natürliche Art kann ich gut mit Menschen umgehen, zudem habe ich auch viel Freude am Kontakt mit Kunden. ?? (Was könnte ich noch schreiben)

Über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch werde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Expertenantwort
von Setna, Community-Experte für Bewerbung, 7

mit großem Interesse habe ich Ihre Anzeige in der XY.de gelesen und möchte mich hiermit um die Stelle als Konditorin zum 1. September XY bewerben.

Wo du die Stelle gefunden hast, kommt in den Betreff. Starte deine Bewerbung gleich mit deiner Leidenschaft.

Meine Fachhochschulreife habe ich im Juni 2013 durch den Besuch der XY erworben. Bis Juni 201X war ich bei der XY in XY als Produktionshelferin tätig. Schließlich habe ich eine Ausbildung als Einzelhandelskauffrau begonnen, welches ich aus persönlichen Gründen abbrechen musste.

Das Anschreiben ist nicht dazu da, noch einmal den Lebenslauf schriftlich wiederzugeben, denn dieser Infos liest der AG eben im Leser. Du musst im Anschreiben deine Eignung für den gewünschten Beruf darstellen.

Da ich mich beruflich neu orientieren will, habe ich mich im Internet über die Voraussetzung für den Beruf der Konditorin ausführlich informiert. Dieser entspricht meinen Neigungen und Vorstellungen. 

Das ist eine Selbstverständlichkeit, die keiner Erwähnung bedarf. 

In meiner Freizeit backe ich sehr gerne und bin sehr interessiert neue Rezepte auszuprobieren und diese für Geburtstage oder für Freunde nach zu backen.

Deine eigentliche Motivation, dein spezielles Können handelst du in einem kurzen Satz ab - und das leider nicht besonders gut. Wenn du beruflich backen willst, dann muss aus deinem gesamten Anschreiben auch deine Leidenschaft und Berufung dafür hervorgehen. Du schreibst allerdings nur eine 0815-Bewerbung, die den Charme abgepackten Gebäck versprüht.

Zeige mehr Persönlichkeit, mehr Kreativität, mehr Leidenschaft - was konkret hast du schon beim Backen gelernt, welche speziellen Fähigkeiten kannst du dabei besonders einbringen, warum dieser Beruf und bspw. nicht Metzgerin oder Friseurin?

Durch meine offene und natürliche Art kann ich gut mit Menschen umgehen, zudem habe ich auch viel Freude am Kontakt mit Kunden. ??

Inwieweit ist das als Konditorin wichtig?

Expertenantwort
von judgehotfudge, Community-Experte für Bewerbung, 9

Hallo nonae66,

BACKEN - ich liebe es

DAS wäre ein guter Einleitungssatz! Aber nicht diese redundante Information, die da jetzt steht. Das ist doch eine Wiederholung des Betreffs und somit Platzverschwendung für Dich und Zeitverschwendung für den Leser.

Aber erstmal etwas Grundsätzliches zur Bewerbungsstrategie: Da Du Dich ja wahrscheinlich in eher kleineren Betrieben bewerben wirst, empfehle ich Dir den persönlichen Kontakt als ersten Schritt. Dann hast Du schon mal den Vorteil des ersten persönlichen Eindrucks und im besten Fall brauchst Du vielleicht gar keine schriftliche Bewerbung.

Falls doch, machst Du so im Bewerbungsverfahren schon mal die ersten Punkte in Sachen Initiative und Kontaktfreudigkeit, und darüber hinaus hast Du dann einen ersten Kontakt, weißt, an wen Du schreiben musst, kannst Dich im Anschreiben darauf beziehen und bist dann für denjenigen schon nicht mehr total fremd. Und falls Du irgendwelche Fragen hast, die Du schon vor der schriftlichen Bewerbung klären möchtest, hast Du damit auch die Gelegenheit dazu.

Aber auch im negativen Fall, falls es also dort keine Ausbildungsmöglichkeit für Dich gibt (oder es Dir dort nicht gefällt), hättest Du einen Vorteil, und zwar könntest Du Dir Zeit und Kosten für die schriftliche Bewerbung sparen.

Falls Du eine schriftliche Bewerbung brauchst, kannst Du gerne noch mal einen neuen Entwurf hier einstellen (bitte vollständig und anonymisiert) und nach Verbesserungsmöglichkeiten fragen. Erfahrungsgemäß gibt es immer noch was zu verbessern. Dein jetziger Entwurf hat auf jeden Fall noch einige Luft nach oben. Anregungen findest Du z. B. hier: karrierebibel.de/bewerbung-fuer-ausbildung/

Antwort
von muschmuschiii, 20

du schreibst, dass du dich im Internet ausführlich über die Vorraussetzungen für den Beruf der Konditorin informiert hast. Sollte dir dabei nicht aufgefallen sein, dass das ein Beruf mit einer 3jährigen Lehre ist?

Passion, Neigung und Gefallen an der Tätigkeit sowie intensive Hobbybäckerei sind ja ganz schön, aber ohne Ausbildung wirst du, wenn überhaupt, maximal als angelernte Kraft unterkommen.

Kommentar von nonae66 ,

Sollte eine Bewerbung für die Ausbildung sein.

Kommentar von muschmuschiii ,

hast du aber so nicht formuliert in deinem Bewerbungsschreiben!  Ich denke, als Azubi hast du den perfekten background

Antwort
von Bestie10, 16

mit Fachhochschulreife Konditorin werden 

wobei Produktionshelferin ... Verkäuferin

da würde ich mir mal ein paar Gründe ausdenken die logisch und nachvollziehbar erscheinen

Kommentar von nonae66 ,

also bitte!! Hier machen ja alle auf "Besserwisser"! Wollte nur eure Ratschläge hierzu haben. trotzdem danke.

Kommentar von emib5 ,

Nene, da muss ich dem oben zustimmen. Du hast nun mal keinen gradlinigen Lebenslauf, bzw. der Werdegang Fachabi, Produktionshelferin, abgebrochene Verkäuferinnenausbildung führt zwangsläufig zu Fragezeichen. Und nun stell Dir noch vor, dass das ein gestandener Konditormeister liest, dessen gradliniger Lebenslauf so aussieht: Haupt-/oder Realschulabschluss, Konditorlehre, dann als Geselle parallel zur Berufstätigkeit auf der Abendschule den Meister gemacht.

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