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Beweislast Gespräche und Mutmaßungen

Frage von kalkman kalkman

Hallo,

ich habe ein großes Problem mit meinem Chef. Da ich seit gestern Krankgeschrieben bin fängt er mir an zu Drohen, verschiedene Dinge:

Meldung beim Arbeitsamt (unbegründet) Drogenmissbrauch (unbegründet) Schwarzarbeit (ebenso unbegründet) Vorsätzlicher Betrug von Sozialhilfeleistungen (der Gipfel der Mutmaßungen)

Die Vermutung zum Drogenkonsum nimmt mein Chef aus ein paar Small-Talk Gesprächen über Clubs und auch sonst aus Gesprächen über private Dinge bei denen ich gottseidank nicht die Wahrheit gesagt hatte sondern aus Bespaßung des pervertierten Humors meines Chefs einfach sein Spiel mitgespielt habe.

Wie soll ich mich jetzt am besten Verhalten? Ich bin ordnungsgemäß Krankgeschrieben, habe sonst während der Arbeitszeit niemals gefehlt und mir auch sonst nichts anzulasten. Reichen wilde Mutmaßungen aus Small-Talk Gesprächen bei der Arbeit aus um gegen mich Ermittlungsverfahren einzuleiten?

Vielen Dank im vorraus.

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Antworten (7)

  • 8
    Antwort von GerdaG GerdaG

    Selbst wenn ein Verfahren eingeleitet wird. Falls Du Dir nichts hast zuschulden kommen lassen, wird es eingestellt.

    Such Dir schon mal einen neuen Job und dort unterlasse solche eigenartigen Spielchen.

    Kommentar von kalkman kalkman

    Da ich sowieso nächste Woche Dienstag einen Termin beim Jobcenter wegen Existenzgründung habe und mir auch nichts zuschulden kommen lassen hab, bin ich jetzt ein bisschen beruhigt.

    Kommentar von GerdaG GerdaGGerdaG

    Lass Dich nicht verrückt machen.

  • 2
    Antwort von Krizzie Krizzie

    Die Frage ist doch willst Du weiter bei ihm arbeiten? Ich würde ihm sonst über einen Anwalt ein Schreiben zukommen lassen das ich ihn wegen Verleumdung anzeige und eine Unterlassungsklage anstreben würde.

    Kommentar von kalkman kalkman

    Nein will ich definitiv nicht, allein was jetzt für eine Welle aus S***** von ihm kommt aus irgendwelchen Nichtigkeiten, da muss ich ja irgendwann noch Angst um mein Leben haben.

    Die Idee mit dem Anwalt ist gut, soweit ich weiss müsste man diesen ja gestellt bekommen.

  • 1
    Antwort von Schwartenpaule Schwartenpaule

    Wovor hast Du Angst? Will er Dir kündigen (kann er nicht so einfach) - Will er Dich anzeigen (Grund?) - ich verstehe die Frage nicht....

    Kommentar von kalkman kalkman

    Angeblich ist meine Kündigung schon unterwegs (bin aktuell noch in der 3 monatigen Probezeit). Allerdings ist diese absolut nicht zu rechtfertigen, ich muss mir wohl also keine Sorgen um Sanktionen beim Jobcenter machen?

    Und ja er will mich anzeigen weil er diverse Gründe sieht die er aus den oben genannten Gesprächen zieht.

  • 1
    Antwort von Vicmaster Vicmaster

    Was für ein beschiss.ener Chef! Also ich hoffe mal für dich, dass das nicht reicht um so ein Verfahren gegen dich einzuleiten.

  • 1
    Antwort von frischling frischling

    Nein!

    Dennoch würde ich zusehen, da weg zu kommen!

    Dein Chef ist scheinbar ein A.-loch

  • 0
    RatgeberHelden Antwort von lenzing42 lenzing42

    Du hast dich mit ziemlicher Sicherheit selbst in diese Lage gebracht und musst sehen,dass du einigermaßen gut daraus kommst.

    Wenn du nichts weiter als nur blöde Sprüche geklopft hast,brauchst du eine Anzeige nicht befürchten.

    Wo du allerdings wohl mit rechnen musst,ist eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses und damit verbunden eine Sperre beim ALG.

    Kommentar von kalkman kalkman

    Ja ich habe mich in die Lage da gebracht in dem ich das Arbeitsverhältnis aufgenommen habe. Jedenfalls habe ich die Kündigung, aber eine Sperre beim ALG nur wegen Paranoia vom Chef ist hoffentlich nicht möglich.

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    Antwort von Julianus Julianus

    Solche Spielchen solltest du nicht spielen, du siehst ja das Ergebnis, leider ...

    Kommentar von kalkman kalkman

    Ja, daraus habe ich absolut gelernt. Zugegebener Maßen sehr naiv von mir. Wobei das Mitspielen eher meistens ein ironisch zustimmenden Müdeslächeln zu fragen wie "Nehmen Sie Drogen?" etc waren. Was ich hauptsächlich wissen wollte ist eben ob soetwas Anlass genug für eine Klage ist.

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