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Bewegungsmelder nicht für Leuchtstoffröhre geeignet?

Frage von Grummelrocker Grummelrocker

Ich habe vor einer Weile einen Bewegungsmelder (für den Innenbereich) gekauft, der einen Lichtschalter ersetzen soll. Soweit so gut. Nun steht aber in der Beschreibung, dass Ding sei nicht für Leuchtstoffröhren geeignet (es sei denn, es würde parallel eine Glühlampe geschalten).

Ich habe daraufhin im Bauhaus prinzipiell nachgefragt, und der Verkäufer der Elektroabteilung meinte, sowas hätte er noch nie gehört, dass das bei Leuchtstoffröhren nicht gehen sollte. Sie selber hätten in den Mitarbeiterräumen genau das seit Jahren.

Nun meine Frage: Kann das sein, dass der Bewegungsmelder in der Tat nicht geeignet sein soll, und wenn ja, warum? Schließlich ersetzt das Teil ja nur einen Schalter (bzw. dürfte technisch gesehen nichts anderes sein).

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Antworten (6)

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    Antwort von pubsfried pubsfried

    GAAAANZ EINFACH: wenn in der Bedienungsanleitung des Bewegungsmelder eine Mindestlast oder ein Belastungsbereich angegeben ist (z.B. 40-400 Watt, wobei 40 Watt hier die Mindestlast sind), dann kann dieser Bewegungsmelder KEINE Leuchtstofflampe schalten, da es sich um einen elektronischen Schalter handelt. Dies sind meist sogenannte 2-Draht-Bewegungsmelder, die einen Schalter direkt ersetzen können (L+Ausgang). Diese Bauart ist auch völlig geräuschlos beim Schalten. Bei Bew.meldern mit mechanischem Schalter (Relais) ist das Schalten deutlich als leises "Klick" beim An- und Ausschalten zu hören. Diese können eine LS-Röhre problemlos schalten, brauchen aber einen 3-Draht-Anschluss (L,N + Ausgang), d.h. ein blaues Nullleiterkabel muss in der Anschlussdose vorhanden sein, sonst geht's nicht. Es ist jedoch nicht besonders sinnvoll, Leuchtstoffröhren ständig an- und aus zu schalten (Verschleiss und hoher ENergieverbrauch beim Zünden. Was Verschleiss angeht gilt das auch für Energiesparlampen !)

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    Antwort von hosie49 hosie49

    Die Antwort von vischer möchte ich bekräftigen und ergänzen. Vermutlich handelt es sich um einen preiswerten BWM. Dieser braucht unbedingt einen ohmschen Verbraucher (Glühbirne), sonst arbeitet er nicht. Jedoch gibt es auch BWM für Leuchtstofflampen und elktronische Trafos (z.B. Halogenstrahler). Diese arbeiten mit der 3-Draht Technik (L1,N und Ausgang). Sie sind teurer, haben ein eingebautes Kleinrelais. Preis etwa ab 50€ aufwärts.

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    Antwort von vischer vischer

    Kann es sein, dass dieser Bewegungsmelder nur als 2-Draht-Geber arbeitet und daher seine Betriebsspannung von der Phase und über den angeschlossenen Verbraucher den Null bekommt? Daher fließt über den Verbraucher ständig ein geringer Strom. Dann ist eine Leuchststofflampe in der Tat ungeeignet, da der offene Starterkontakt eine ordentliche Versorgung des BWM verhindert.

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    Antwort von colonius1106 colonius1106

    Der Mann im Baumarkt hat recht. Ein Bewegungsmelder arbeitet im Prinzip wie ein herkömmlicher Schalter. Was der schalten soll ist eigentlich nur durch die vorgegebene Maximale Leistung des Bewegungsmelders begrenzt, ansonsten vollkommen egal ob Halogen, Glühbirne oder Leuchtstoffröhre, alles muss funktionieren. Vielleicht ist der Bewegungsmelder falsch (zu kurz)eingestellt(Zeit von einschalten bis zum abschalten)so daß die Leuchststofflampe garnicht zum Aufleuchten kommt (die braucht ja eine kurze Zeit!) !!!

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    Antwort von Tippse Tippse

    Doch, es gibt schon BWM, die Leuchtsoffröhren nicht schalten können. Sind meistens die ganz mega billigen BWM. Wird vermutlich am Vorschaltgerät der Leuchtstofflampe liegen.

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    Antwort von malli malli

    tja das kann meines erachtens nur damit zu tun haben das leuchtstoff röhren wie auch energiesparlampen viel anlaufstrom brauchen wenn sie aber länger laufen kommt der energiespareffekt

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