Frage von Yleonie1,

Bewährungsstrafe im Polizeilichen Führungszeugnis?

Stimmt es, das eine Bewährungsstrafe ohne Auflagen, wegen BTM Delikt, im Führungszeugnis aufgeführt ist und beim Arbeitgeber, der eines anfordert mitgeteilt wird? Kann man dadurch keinen Beruf mehr ausüben, der in Pflegerischen Zweigen liegt?

Hilfreichste Antwort von Peter96,

Auch Bewährungsstrafen werden im Bundeszentralregister geführt. Der Arbeitgeber kann kein Führungszeugnis anfordern. Ob Dich ein Arbeitnehmer im pflegerischen Bereich wegen BTM-Delikt einstellen würde? Theoretisch wäre es z. B. möglich einem Krankenpfleger/Schwester die Zulassung zu diesem Beruf zu entziehen.

Kommentar von Yleonie1,

Wo kann man sich denn informieren, selbst wenn dadurch die Pflegende Tätigkeit problematisch erweist, wer kann darüber genaueres mitteilen?

Kommentar von Peter96,

Worum geht es jetzt genau? Willst Du Dich bewerben? Wenn ja, kann Krankenhaus etc. ein Führungszeugnis verlangen. In dem sind dann alle rechtskräftige Strafen aufgeführt. Das Führungszeugnis gibt es bei der Stadt. Wenn Du wissen willst, ob Strafen registriert sind, mußt Du zum zuständigen Amtsgericht gehen (Ausweis nicht vergessen), da kannst Du Einsicht nehmen.

Antwort von Glatteis,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Jugendstrafen werden mit dem Erwachsenwerden gelöscht. Auch kann sich nicht jeder informieren, ob ein Jugendlicher straffällig geworden ist.
Allerdings gilt normalerweise für Erwachsene: Alles was über 90 Tage (bei Geldstrafen auch 90 Tagessätze) liegt, gilt als Vorstrafe (auch mit Bewährung), und steht im polizeilichen Führungszeugnis!

Kommentar von Volker13,

Völliger Blödsinn! Ab wann ist man denn im strafrechtlichen sinne erwachsen?

Kommentar von deFleescha,

Man muss ja nicht gleich beleidigend werden. Aber um deine Frage zu beantworten: Mit Vollendung des 18. Lebensjahres ist man Erwachsen. Kann aber bis 21 Jahre, je nach geistiger Entwicklung (etc.), noch nach Jugendstrafrecht verurteilt werden...

Kommentar von Volker13,

Das ist nicht beleidigend gewesen. Und Deine Antwort ist falsch!

Kommentar von deFleescha,

Dann korrigiere sie, wenn du es besser weißt...

Kommentar von Volker13,

Mit Vollendung des 18. Lebensjahres ist man volljährig.Voll strafmündig ist man mit Vollendung des 21. Lebensjahres. Und im Übrigen heißt es behördliches führungszeugnis

Kommentar von deFleescha,

Geht doch, warum denn nicht gleich so? ... Nichts desto trotz, kann auch ein 19 Jähriger nach 'Erwachsenenstrafrecht' verurteilt werden, was letztenendes eine Entscheidung des Gerichts ist... Also, im Prinzip nichts anderes als ich bereits geschrieben habe... schulterzuck ...

Kommentar von Volker13,

Das ist aber nicht zwangsläufig! Aus diesem grunde gilt, dass bis zum 21.Lebensjahr die Jugendgerichtshilfe ein gutachten abgeben muss.

Kommentar von deFleescha,

Da steht kann nicht muss, natürlich nicht zwangsläufig. Es ist beides möglich. Ich bin kein Jurist (zwecks Fachsimpeln). Letztenendes drehen wir uns im Kreis. Und nach meinem Verständnis (laienhaft) schreiben und meinen wir beide das Gleiche...

Kommentar von Volker13,

Wo steht kann?

Kommentar von DerTroll,

Also um es klar zu machen. Die Zuständigkeit bis zum 21. Lebensjahr liegt zwar beim Jugendgericht, aber generell wird man ab 18 nach Erwachsenemstrafrecht verurteilt. Nur wenn es bestimmte Gründe gibt (Reifeverzögerung) soll man ggf. noch aufs Jugnedstrafrecht zugreifen, was bis 21 möglich ist. Nur die Handhabung ist halt bei vielen Gerichten anders, daß so tun, als ob sie generell auswälen können. Das kannst du mit der Wehrpflicht vergleichen. Offiziell ist man wehrpflichtig und muß zur Bundeswehr (als deutscher Mann). Nur wenn einer verweigert, muß geprüft werden, ob er ersatzweise Zivildienst leisten darf. Aber auch da ist die Handhabung inzwischen schon so, daß die im Kreiswehrersatzam schon anbieten, daß sich die Leute aussuchen können was sie wollen.

Kommentar von Glatteis,

Es stimmt nicht so: Die Gerichte können zwischen dem 18. und 21. Lebensjahr selbst entscheiden, ob ein Angeklagter noch unreif ist, und somit unter Jugendstrafrecht fällt. Das weiß ich genau!

Antwort von DerTroll,

Alle Strafen ab 80 Tagessätzen tauchen im Führungszeugnis auf. Eine Einschränkung gibt es. Wenn es eine Jugendstrafe war, dann taucht sie, sobald du 18 bist nur noch in Führungszeugnissen der Belegart O auf, nicht mehr in Führungszeugnissen der Belegart N.

Kommentar von Volker13,

So ein Quatsch!

Antwort von Nissantarga,

Fragt sich ob der arbeitgeber es verlangt das Zeugnis wen nicht besser so wen schon ....würde ich ein altes vorlegen kommt auch darauf an was du gemacht hast in Deutschland ist man schnell schuld obwohl man nicht allein schuldig ist gehören immer zwei dazu ....Mfg

Kommentar von guerteltier1,

Man muss ein AKtuelles vorliegen! Das sieht man am Datum der Ausstellung ;)

Antwort von guerteltier1,

Soviel ich weiss kannst nur du dieses beantragen. ABer es wird drauf stehen! Da steht sioweit alles drauf wo du für zur rechenschaft gezogen wirst, rechtlich gesehen

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