Muss der Text für die Beurteilung die gleichen Voraussetzungen wie für ein normales Arbeitszeugnis ausweisen? Bzw. dürfen Formulierungen, die das Vorankommen verhindern enthalten sein... oder gilt auch hier der Grundsatz, dass diese Beurteilung die Jobsuche nicht erschweren darf?
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Beurteilungen in Bezug auf Arbeitsweisen in einer Arbeitsgelegenheit?
Frage von
RavennightRavennight
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3Antwort von
erweherweh
Versteh nicht ganz was Du meinst. Was denn für eine Beurteilung? Betriebsintern? wer hat die in Auftrag gegeben? Habt Ihr einen Betriebsrat?
Etwas genauer bitte.
Diese Frage
Ich hab ne Arbeitsgelegenheit gemacht und war mit der Chefin nicht gerade grün... ich hab meine Arbeit wirklich gut und zuverlässig gemacht, aber in der Beurteilung ist so eine blöde Formulierung drin, bei der ich denke, dass sie mir bei der Jobsuche Probleme macht? Darf sie das??
Wenn das sowas wie ein Arbeitszeugnis sein soll, darf sie das nicht. Du kannst dagegen vorgehen und verlagen, dass es umgeschrieben wird. Stell den Text doch mal rein, dann kann man ihn dir "überseetzen"...
Hier der problematische Textabschnitt den ich meine:
Der Umgang mit Kunden stellts sich für Frau XXX problematisch dar. Immer wieder bemühte sie sich jedoch Ihre Defizite auf diesem Gebiet aufzuarbeiten. In Zukunft sollte das Frau XXX dies noch weiter ausbauen...! ..
Es war nie geplant, dass ich an der Kasse arbeiten sollte und es gibt nun mal Leute, denen liegt dieser Arbeitsbereich eben nicht und das habe ich der Chefin von vorn herein gesagt, weshalb ich es jetzt echt schäbig finde, dass sie mich so in den Kakao zieht! Wo ich mir wirklich mühe gemacht habe, auch das zu bewältigen, weil wir ein Team waren.
Unbedingt dagegen vorgehen. Ein Arbeitszeugnis muss positiv formuliert sein. Das ist hier mal absolut nicht der Fall. Man muss dieses Ding nicht einmal interpretieren, um zu sehen, dass es du dort Probleme hattest. Dieses Zeugnis steht dir immer im Weg! Lass es unbedingt ändern!
Noch mal kurz zusammengefastt steht da, dass du mit Kunden nie umgehen konntest und es während der gesamten Ziet auch nie ändern konntest. Es wird dich niemand mehr einstellen, wo du mit Kunden in Kontakt kommen würdest.
Sowas darf sie auf keinen Fall schreiben.
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Aber leider versteh ich immer noch nicht, was Du da nun gemacht hast, oder ob Du noch bei der Firma bist bzw was Du unter einer Arbeitsgelegenheit verstehst. Hattest Du einen Minijob und bist jetzt nicht mehr da beschäftigt, oder wie oder was???
Und soll das jetzt ein Zeugnis sein oder was sonst?
Du mußt schon etwas deutlicher werden, bevor Dir hier einer helfen kann. Gegen ein Zeugnis kann man per Arbeitsgericht zB vorgehen, aber was Du da nun hast, weiß ich immer noch nicht.
Nun ich war eigentlich als Unterstützung der Verwaltung gedacht, also um Listen zu bearbeiten, halt Bürotätigkeiten. Mit der Kasse hätte ich laut Arbeitsvertrag nichts zu tun bekommen. bzw, sollte nie zu tun bekommen, weil ich Arge und Chefin erzählt habe, dass das so gar nicht mein Ding ist. Jeder hat eben Stärken und schwächen, die man respektieren sollte.. Aber in der Realität war ich hauptsächlich im staubigen Lager aktiv (bin mit Asthma "gesegnet", mit einer Kombination aus hochgradiger Allergie gegen Staub, Milben und Schimmel, der dort überall war...) Dann schließlich auch Kasse. Die Chefin ließ keinen Moment aus, mir irgendwie was unterzujubeln, Das war reines Mobbing. Ich meine, wer keucht und fiept nicht, wenn er inmitten von Allergenen arbeiten muss. Später hat sie mir sogar die Frage gestellt, wann ich gedenke, mal abzunehmen. Bin aufgrund von jahrelanger Kortisoneinnahmen übergewichtig... hat also mit zu viel essen nciht die Bohne was zu tun.
Und als ich dann auf den Missstand aufmerksam machte und das ich mir in meiner Position blöd vorkomme, weil ich später ja im Grunde nicht mehr als Bürokraft tätig war, sondern eher als Mädchen für alles. Als ich der chefin sagte, dass ich mehr in das Büro integriert werden möchte, so fing der ganze Mobbing Stress an.
Beurteilung und Zeugnis ist für mich das gleiche... immerhin brauchte ich den Wisch um meinen zukünftigen Arbeitgebern zu zeigen, dass ich in der Zeit was gemacht habe.... weswegen ich jetzt natürlich sauer bin... wie geahnt hat sie keine Möglichkeit auszulassen, mir immer weitere Steine in den Weg zu räumen.
Gut, ok. Nimm Deinen Wisch und geh damit zueiner Rechtsberatung, Arbeitsamt, Arge oder öffentliche Rechtsauskunft. Die könne Dir sagen, wie Du weiter vorgehen sollst. Dieses Schreiben ist jedenfalls rechtsungültig.
Ein Zeugnis hat so abgefasst zu sein, das es aus einer wohlwollenden Sicht auf Wahrheit beruht. Formulierungen, wie die von Dir angeführte sind nicht zulässig.
ich hab erst mal die Dame angeschrieben und sie gebeten, die negativ Formulierungen zu ändern. Wenn sie dann nicht aus dem Quark kommt, und immer noch die Rache Nummer schiebt, gehe ich einen Schritt weiter und zum Arbeitsamt. Die Zustande waren ja nicht nur bei mir so heftig, Zeit das der Laden mal einen auf die Mütze bekommt.