vidsys am 13.04.2008 um 16:15 Uhr
Sind diese Aussagen gut oder schlecht : In der Störungsannahme konnte er teilweise aufgrund seiner guten technischen Vorbildung als Fernmeldemonteur Fälle selbst abschließend lösen. Herr...erzielt gute Arbeitsergebnisse. Durch seine offene und ehrliche Art konnte er gut mit Kunden umgehen.Im Team wurde er anerkannt.Herr...hat die ihm übertragene Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt. Sein Verhalten zu Vorgesetzten und Kollegen war einwandfrei.

Mich stört im ersten Satz das "teilweise" und ein "stets zur vollsten Zufriedenheit" wäre das Optimalste. Beim Verhalten werden zuerst die Vorgesetzten genannt, das ist auch positiv. Ich würde Dich als guten Mitarbeiter einschätzen und einstellen.
Brigitta am 13. April 2008 16:29 Ich schliesse mich deiner Antwort an. DH

In Bezug auf deine technischen (fachlichen) Qualitäten erkenne ich da durchaus Verbesserungspotenzial (um es vorsichtig zu formulieren). Dass man "Fälle abschließend löst", sollte doch wohl Standard sein. Das klingt so wie "er wurde den Anforderungen gerecht". Die Formulierungen zu deinen menschlichen Qualitäten scheinen dagegen nach den Zeugnis-Aussagen sehr gut.

Joah, da kann man nichts verstecktes finden!
DerTroll am 13. April 2008 16:21 ist auch nichts verstecktes drin, nur es sind Standartformulierungen, die sagen, daß es noch besser sein könnte.

ist eigentlich gut..nur das teilweise im ersten satz stört mich ein wenig und das "im team wurde er anerkannt"...aber ansonsten ;)

Ich sag es ehrlich: Es ist kein besonders gutes Zeugnis. hier kannst Du Dein Zeugnis selbst bewerten: http://www.zeugnisdeutsch.de/arbeitszeugnis/codes.php

Ich glaube da sind ein paar gute Sachen drin aber auch ein paar schlechte: *Positiv: *Auf gaben...sets zur vollsten Zurfiedenheit ist auf jedenfall sehr gut *Sein Verhalten...einwandfrei würde ich sagen ist gut
*kritisch finde ich die Formulierungen: *Stöhrungen konnte er aufgrund seiner Vorbildung...teilweise... Konntest Du das nur durch deine Vorbildung und auch nur teilweise? *Im Team wurde er anerkannt, das gefällt mir auch nicht.
Aber ich habe nicht viel Ahnung, wenn Du es 100% wissen möchtest solltest Du das von einen Anwalt prüfen lassen.

Es kein gutes Zeugnis. Sonst müsste da stehen "vollsten.." und "sehr gute Arbeits...." Er konnte "sehr gut" mit Kunden umgehen. "Im Team und bei den Vorgesetzten" wurde er "voll" anerkannt. Bei mir würdest Du bei einer Bewerbung mit einen solchem Zeugnis nicht eingestellt werden.

In der Störungsannahme konnte er teilweise aufgrund seiner guten technischen Vorbildung als Fernmeldemonteur Fälle selbst abschließend lösen. (Befriediegend)
Herr...erzielt gute Arbeitsergebnisse. (befriedigend = es fehlt hervorrgaend und stets.)
Durch seine offene und ehrliche Art konnte er gut mit Kunden umgehen.Im Team wurde er anerkannt. (befriedigend)
Herr...hat die ihm übertragene Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt. (Sehr gut= besser geht nicht)
Sein Verhalten zu Vorgesetzten und Kollegen war einwandfrei. (Gut= weil das stets fehlt)
Es könnte sein, dass das Zeugnis besser gemeint iost, als es auf den ersten Blick aussieht. Denn es gibt hier sehr gute und nur mittelgute Bewertungen. Vielleicht ist der Zeugnisersteller nicht ganz so sachkundig gewesen im Zeugnis schreiben.
DH - Gruß Ralf / freefree

Zwischen den Zeilen würde ich das so lesen:
In der Störungsannahme konnte er teilweise aufgrund seiner guten technischen Vorbildung als Fernmeldemonteur Fälle selbst abschließend lösen. einige Kunden werden nie wieder kommen Herr...erzielt gute Note 2 Arbeitsergebnisse. Durch seine offene und ehrliche Art konnte er gut mit Kunden umgehen. Er ist auf Kunden zugegangen und gab auch Fehler zu Im Team wurde er anerkannt. Er konnte sich beweisen Herr...hat die ihm übertragene Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt. Super ! Note 1! Sein Verhalten zu Vorgesetzten und Kollegen war einwandfrei. Sein Verhalten gab kein Grund zu Tadeln.
Smash am 13. April 2008 17:48 Nee, so bewertet kein Personalfachmann das. Das Zeugnis ist schlechter als mittelmässig. Du musst bedenken, dass man keine nachteiligen Sachen schreiben darf, also liest man "zwischen den Zeilen" und da ist hier einfach zu viel Postives ausgelassen
regideur am 13. April 2008 18:03 Ein Zeugnis gibt immer Spielraum für Interpretationen. Deshalb gibt man ihm auch keine allzu große Bedeutung mehr. Wer heute etwas über seine zukünftigen Mitarbeiter wissen möchte ruft einfach den alten Chef an...

Wenn im ersten Satz ein "sogar lösen" stehen würde, weil das gar nicht erwartet wird bei der Störungsannahme, dass Du dann schon reparierst, dann ist es ein ausgezeichnetes Zeugnis. Frage nach, ob das noch ergänzt werden kann.